Ermutigungswort

Gott verlangt nicht einen großen Glauben, sondern Glauben an einen großen Gott. (Corrie ten Boom)


Gott zu Gast bei Abraham. Toni Zenz, Westportal St. Kunibert, Köln (Foto: Foto: Katharina Wagner In: Pfarrbriefservice.de)

Gott zu Gast bei Abraham. Toni Zenz, Westportal St. Kunibert, Köln (Foto: Foto: Katharina Wagner In: Pfarrbriefservice.de)

Gastfreundschaft

Lesungstext: 2 Kön 4,8-11.14-16a

In den Schrifttexten des kommenden Sonntags findet sich auch das Thema „Gastfreundschaft“. Gott nimmt Menschen bedingungslos und liebevoll an, nicht nur als Gäste, sondern als Kinder, die bei ihm auf ewig zu Hause sind. Das ist die urchristliche Erfahrung. Jesus selbst zeigt auch keine Angst, etwa die „falschen“ Gäste zu haben. Seine Gastfreundschaft geht so weit, dass aus Fremden und Gästen permanente Mitglieder der Familie werden. Wer immer diese Zuwendung Gottes erfahren hat, ist selbst aufgefordert, gastfreundlich zu handeln, nicht aus Pflichtbewusstsein oder wegen guter Vorsätze, sondern aufgrund der Erfahrung des Interesses und der umfassenden Liebe Gottes.

Gastfreundschaft, bei der Gastgeber wie Gast füreinander gleich wertvoll sind, ist ein Schlüssel für Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde. Beziehungen entstehen nicht nur im öffentlichen Raum, sie vertiefen sich im privaten Zuhause. Gastfreundschaft kann heute auch Türöffner für das Evangelium sein. Menschen suchen nach echten Freundschaften. Wenn Menschen erleben, dass sie geliebt und geschätzt sind, werden sie das Evangelium der Liebe Gottes mit ganz anderen Ohren hören.

Gastfreundlich sein kann man trotz Corona-Zeiten nicht nur hinter der eigenen Haustüre, sondern auch davor: ein kleines Geschenk oder anerkennende Worte für den Briefträger an meiner Tür; ein anerkennendes Lächeln an der Kasse und das „Danke“ an die Verkäuferin; das Hereinwinken des wartenden Autos, obwohl ich Vorfahrt hätte; das nicht Mitmachen und Stoppen, wenn andere über jemanden herziehen, der nicht dabei ist … Unglaublich, wie viele Möglichkeiten zur Gastfreundschaft es gibt. Welche ist meine heute?

 


Der glanzlose Stein

In einem Juwelierladen konnten zwei Freunde sich nicht satt genug an den Edelsteinen sehen. Sie staunten über die Vielfalt der Steine, über ihr Leuchten und Glitzern. Plötzlich aber stutzten sie. Vor ihnen lag ein gewöhnlicher Stein, matt und ohne Glanz. Wie kommt denn der hier her? Diese Frage hörte der Juwelier und sprach lächelnd: „Nehmen sie diesen Stein ein paar Augenblicke in ihre Hand.“ Einer von den Freunden tat wie ihm geheißen. Als er später die Handfläche öffnete, strahlte der vorher glanzlose Stein in herrlichen Farben. Wie ist das möglich? Der Fachmann wusste die Antwort: „Das ist ein Opal, er braucht nur die Berührung mit einer warmen Hand, und schon zeigt er seine Farben und seinen Glanz. In der Wärme entzündet sich leise und lautlos sein Licht. Dieser Stein ist ein tiefes Symbol für alles Gutsein und alles Zarte in unserem Leben. Es gibt so viele Menschen auf der Erde, arm und reich, klein und groß, gebildet und einfach, die alle nur die Berührung einer warmen Hand, eines lieben Wortes, einer kleinen Zärtlichkeit, einer wohlwollenden Geste, eines teilnehmenden Blickes, einer helfenden Tat bedürfen, um aufzustrahlen im Licht der Freundlichkeit, um das Wunder der Zuneigung zu erfahren, um hell zu werden im Glanz einer leisen Begegnung.“

Autor unbekannt

 


Karte: Du bist einzigartig


Zum Schmunzeln

Nachdem die Geschichte vom barmherzigen Samariter erzählt worden ist, soll im Religionsunterricht über die Nächstenliebe gesprochen werden.
„Können wir auch manchmal in unserem Leben so ein Samariter sein?“,
fragt der Religionslehrer.
„Nein, das geht nicht“,
ist Ralf überzeugt,
„wir haben ja alle keinen Esel!“


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