Ermutigung für die Woche

„Und ich habe mich so gefreut!“ sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. „Du hast dich gefreut - ist das nichts?“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

 


„Es geht darum, wie wir leben und ob wir in unserem Reden und Handeln dem Wunsch Gottes für unser Leben folgen.“

„Es geht darum, wie wir leben und ob wir in unserem Reden und Handeln dem Wunsch Gottes für unser Leben folgen.“

Für ein gerechtes, solidarisches und friedliches Miteinander

Impuls zum 29. Sonntag im Jahreskreis - 18. Oktober 2020, Lesejahr A: Mt 22,15-21

von Matthias Olzem, Pastoralreferent

Es gibt Gesprächssituationen, da ist es egal, was man sagt, man stößt jemanden vor den Kopf.

Im Evangeliumstext vom 29. Sonntag im Jahreskreis (Mt 22,15-22) wird Jesus bewusst in eine solche Dilemmasituation geführt: Sag a oder b, aber beides ist verkehrt.

Es geht um ein Thema, das scheinbar schon immer ein Reizthema gewesen ist: Steuern. Sollen an die Römer Steuern gezahlt werden oder nicht? Sagt Jesus „ja“, dann stößt er das Volk vor den Kopf, das von den Römern unterdrückt wird. Sagt er „nein“, dann wird er von den römischen Machthabern als Aufrührer angesehen.

Jesus lässt sich nicht auf Entweder-oder festlegen. Er lässt sich nicht auf das Vordergründige ein, bei dem es sowieso selten eine gute Lösung gibt.

Jesus schaut tiefer: Habt ihr schon einmal überlegt, wem ihr eigentlich was gebt? Und habt ihr schon einmal überlegt, was ihr eigentlich Gott geben solltet? Er hat euch geschaffen, sogar als sein eigenes Ebenbild. Er möchte, dass ihr ein Leben habt in Fülle, dass ihr ein gelungenes Leben führt. Er hat für euch eine Zukunft vorgesehen, die über alle Vorstellung und über den Tod hinausgeht. Da geht es dann nicht mehr um Steuergroschen, es geht darum, wie wir leben und ob wir in unserem Reden und Handeln dem Wunsch Gottes für unser Leben folgen. Ob es uns um gerechtes, solidarisches, um ein friedliches Miteinander geht. Um ein wohlwollendes Schauen auf andere Menschen und auf mich. Dass ich so Gott gebe, was Gottes ist. Was du deinem Nächsten getan hast, das hast du mir getan.

 


 

Mach mal Pause (Gestaltung: Brehm, Foto: Daniel Büscher, Pixabay.com)

 


 

Zum Schmunzeln

Die kleine Anna schaut mit ihrem Papa abends die Kinderbibel an.
Heute fragt Papa: „Anna, welche Geschichte möchtest du hören?“
Anna zögert kurz, dann sagt sie freudestrahlend:
„Die Hochzeit zu Kana, wenn Maria sagt: Jesus, sie haben kein Bier mehr!“


Ich wache über dich (Gestaltung: Brehm; Foto: StockSnap, Pixabay.com)

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