Ermutigungswort

Liebe deine Geschichte! Das ist der Weg, den Gott mit dir gegangen ist. (Leo Tolstoi)

 


 

Die Skulptur befindet sich über dem Portal der ehemaligen Kathedrale St. Trophime in Arles, Südfrankfreich (Foto: Katharina Wagner, in: Pfarrbriefservice.de)

Christus König. Die Skulptur befindet sich über dem Portal der ehemaligen Kathedrale St. Trophime in Arles, Südfrankfreich (Foto: Katharina Wagner, in: Pfarrbriefservice.de)

König Jesus? - Gedanken zum Christkönigssonntag

Während des Kirchenjahres begegnen uns unterschiedliche Christusbilder. Am letzten Sonntag im Kirchenjahr steht Jesus als König vor uns. Das Volk erwartet von seinem König Schutz, Sorge für die Schwachen, Gerechtigkeit und Hilfe.

In der Zeit des Nationalsozialismus war das Bekenntnis zu Christus als König eine klare Demonstration gegen die weltlichen Herrscher. Das Wort „Jesus Christ ist unser König“ galt als politisch subversiv, weil die Mächtigen an dieser Stelle den Führer oder die Partei sehen wollten.

Jesus selbst hat den Titel stets abgelehnt, weil er politisch missverständlich war und die Erwartung wecken könne, er würde die verhassten Römer ins Meer treiben und das alte israelitische Königtum Davids wieder aufrichten. Erst als dieses Missverständnis nicht mehr möglich war, als er nämlich als Todeskandidat vor Pontius Pilatus stand, akzeptierte er den Königstitel und antwortete dem Pilatus: „Du sagst es, ich bin ein König“ (Joh 18, 37).

Dann beschreibt Jesus selbst, wie er den Königstitel versteht: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege“ (Joh 18,37). Seinen Jüngern schreibt er immer wieder ins Stammbuch, Macht anders zu verstehen wie im herkömmlichen Sinne: „Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ (Mk 10, 15) Und noch deutlicher als die Jünger untereinander um den besten Rang streiten, ruft er sie zusammen und erklärt: „Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und ihre Großen ihre Macht gegen sie gebrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.“ (Mk 10,42ff)

Quelle:  Magnificat und Bischof Ulrich Neymeyr, Erfurt, in: Pfarrbriefservice.de

  • Wer ist Jesus für mich?
  • Wie „regiere“ ich in meinen Lebensbereichen?
  • Welche „Macht“ strebe ich an? 

 


 

Karte: Gott schaut auf Dich (Layout: HBrehm)

 

Was für ein Gott?

Was bist du für ein Gott,
dass du dich als der Höchste
so tief zu uns Menschen
herabneigst, um uns nahe
zu sein als einer von uns?

Was bist du für ein Gott,
dass du als der Größte
ein kleines Kind wirst,
um uns zu lehren, dass
wir alle deine Kinder sind?

Was bist du für ein Gott,
dass du als der Stärkste
so viel Schwäche zeigst,
damit wir uns der eigenen
Schwächen nicht schämen?

Paul Weismantel (In: Pfarrbriefservice.de)

 


 

Karte: Greife nach meinem ausgestreckten Arm (Layout: HBrehm)

 


 

Was für ein König

Könige kennen Kinder aus Märchen.
Könige haben märchenhafte Macht:
Pracht, Prunk und Reichtum
stehen ihnen zu.

Was für ein König ist Christus?
Ein König ganz eigener Art –
kein König nach Art
der Herren der Welt.

Nicht Herrschen, sondern Dienen,
nicht das Anhäufen von Schätzen,
sondern das Teilen
zeichnen seine Herrschaft aus.

Die Geschwisterlichkeit
der Kinder Gottes
ist seinem Banner
aufgeprägt.

Was ihr für einen meiner
geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan. (Mt 25,40)

Dorothee Sandherr-Klemp (zum Fest Christkönig)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 11/2020, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer;
www.magnificat.de
In: Pfarrbriefservice.de

 


 

Zum Schmunzeln

Jonas isst einen Apfel zum Frühstück.
Vor lauter Umherschauen fällt er ihm auf den Boden.
Sein Kommentar: "Oh, Mann, dass die Mama mir auch immer Fallobst einpacken muss."

 


 

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