Ermutigungswort

"Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht." (Bettina von Arnim)

 


 

Der Engel Gabriel besucht Maria (Foto: Dorothée Quennesson Pixabay.com)

Der Engel Gabriel besucht Maria (Foto: Dorothée Quennesson Pixabay.com)

Impuls zum 4. Adventssonntag, 20. Dezember 2020 – Lesejahr B: Lk 1,26-38

Das Evangelium dieses Sonntages erzählt von der Begegnung Marias mit dem Engel, der ihr die Geburt des Gottessohnes ankündigt. Mit ihrem Ja bringt Maria eine Bereitschaft zum Ausdruck, eine positive Offenheit, sich von Gott und seinem Geist erfüllen zu lassen. Durch ihre Bereitschaft kann sie IHN, den Sohn Gottes zur Welt bringen. Das Evangelium dieses 4. Adventssonntages ist eine Einladung, dieser Grundhaltung Marias im eigenen Leben Raum zu geben, sich auch auf damit verbundene Veränderungen einzulassen und so selbst einen Beitrag zu leisten, dass Christus neu in die Welt kommen kann.

 


 

Die Begnadete

Stockender Atem.
Furcht ohnegleichen.
Erstarren. Erbleichen.

Fremde Rede wie Rauschen.
Hören ohne zu vernehmen.

Ruhig werden,
lauschen.

Umhüllt vom Wunder
sich wundern.

Aufnehmen,
noch nicht annehmen.

Vorsichtig atmen,
noch nicht aufatmen.

Zaghaft, zögerlich,
dann stark und klar:
die Kraft zu fragen,
das Nein zu denken,
das Ja zu erwägen,
das Ja zu wagen,
das Ja zu schenken –
es frei zu sagen!

Glaubend,
liebend,
hoffend,
vertrauend
auf deinen Plan.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Lk 1,26-38)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 12/2020, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

 


 

(Foto: congerdesogn, pixabay.com)

Vertrauensknoten

Jeder von uns hat einen Vertrauensknoten im Herz. Das sind die fehlenden Antworten auf ungelöste Fragen, auf die „Warums“ in meinem Leben. Der Advent sagt uns: Gott kümmert sich mehr um unsere Angelegenheiten, als wir es je könnten. Sein weiterer Blickwinkel weiß, warum er uns im Moment nicht „unsere Lösung“ präsentiert. Wissen wir denn, ob sie wirklich so gut wäre. Warten wir also geduldig ab, legen wir unsere Fragen aus diesem Jahr bei ihm ab, wir werden dadurch frei von unseren Vorstellungen und offener für seine.

Fürchtet euch nicht! Adventliche Menschen sind Menschen einer großen Zuversicht. Denn wir haben einen Gott, der verspricht: Ich bin bei euch. Ich gehe mit euch durch reißende Wasser, durch verzehrende Feuer, durch tiefe Täler und hinauf auf schneebedeckte Gipfel. Ich bin euch bis zum Ende der Welt.

 


 

Kleine Adventsimpulse für jeden Tag

Gibt es einen Menschen, den du heute beschenken möchtest mit einem Anruf, einer Karte, einem Gebet, ……?

Gönn dir eine „Fünf Minuten Lichtzeit“. Entzünde eine Kerze, lege die Beine hoch, atme tief ein und aus und gib alles Belastende oder Gehetzte mit deinem Ausatmen an Gott ab. Lass dich von ihm mit neuer Kraft füllen.

Beim Warten an der Kasse kann ich aufs Smartphone starren, ich kann aber auch geduldige, wohltuende, liebevolle Blicke/Worte für die Menschen vor und hinter mir aussenden. Trotz Maske möglich.

 


 

Karte Schenken (Foto Yeven Buzuk, pixabay.com)

 


 

Zum Schmunzeln

Linus bei der Adventswanderung mit seiner Familie.
"Tut mir leid, ich kann nicht so schnell rennen wie ihr alle, sonst rutscht mein Gehirn aus den Ohren."

!“

 


 

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