Ermutigungswort

"Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will:
‚Sei getrost und unverzagt, Fürchte dich nicht und las dich nicht erschrecken!‘ (1 Chronik 22,13) 
Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“ (Gustav Heinemann)

 


 

„Mein Sohn hat Geburtstag.  Frohe Weihnachten!“ – Gott (Foto:  dorothe quennesson, pixabay.com)

„Mein Sohn hat Geburtstag.  Frohe Weihnachten!“ – Gott (Foto:  dorothe quennesson, pixabay.com)

Impuls zum Weihnachtsfest, 24. Dezember 2020 – Lesejahr B: LK 2,1-14

Emmanuel: Gott mit uns

Die Vorsilbe des Jahres „Pan“ kennen wir alle. Übersetzt: völlig, ganz, gesamt. Die indische Religion, ein polytheistischer oder monotheistischer Hinduismus, ist von vielen Göttern und Göttinnen geprägt - Gott ist überall oder Alle sind Gott. Darum werden die Elemente Feuer, Wasser, Raum, Wind und Land je ganz eigenständigen Gottheiten zugeordnet. Man spricht von Pantheismus.

Pantheismus ist die Ansicht, dass Gott im Wesentlichen mit dem Universum identisch ist und gänzlich in der Welt innewohnt: Gott ist das Universum und das Universum ist Gott. Daher scheint Pantheismus den Hinduismus am besten zu bezeichnen.
Kommen wir zu unserem christlichen Weihnachtswort: „Emmanuel: Gott ist mit und hier bei uns, Gott ist als Mensch geboren.“ Mancher könnte sagen: „Ist Gott bei uns, dann ist er auch in den Höhen und Tiefen des Lebens gegenwärtig.“ Daraus stellt sich die Frage: „Ist er dann auch bei den Verbrechen und bei Katastrophen präsent?“ Sofort kommt da die Person Jesu in den Blick. Er ist ja die personifizierte Liebe Gottes. Im Leben und Handeln von Jesus wird Gottes Liebe sichtbar.
Zeit seines Lebens war Jesus unterwegs zu den Menschen. Er hat gerade viele am Rande der Gesellschaft lebende Menschen, also Ausgestoßene, Zöllner und Kranke besucht. Wo die Menschen mit ihm und Gottes Liebe in Kontakt kamen, da hat sich ihr Leben verändert. Mit Jesu Hilfe haben sie in die Mitte der menschlichen Gemeinschaft und zu Gott (zurück‐)gefunden. „Gott ist auch bei Kata­strophen gegenwärtig.“

Dieser Satz wirft ein neues Licht auf das Weihnachtsgeschehen. Jesus, Gottes Sohn, wird ja praktisch in die Katastrophe von Armut, Obdachlosigkeit, Flucht und Mangel hineingeboren. Die Katastrophe als Ort der Menschwerdung Gottes. Viele Katastrophen sind von Menschen z.B. durch Umweltsünden verschuldet.

Gott beseitigt diese Katastrophen nicht per Wunder. Er macht sich in den Katastrophen des Lebens präsent. Er verändert sie von innen, durch seine Liebe, durch seinen Zuspruch, durch seine Solidarität mit den Opfern.

Wie war Ihr Jahr 2020? Wie überwinden Sie Ihre täglichen kleinen oder großen Katastrophen? Helfen Sie auch anderen dabei deren Katastrophen zu bewältigen?

Liebe Leserinnen und Leser, mein Wunsch für das neue Jahr an Sie: PanJesu, PanElpis, PanEirene, PanChara. Hoffnung sei unsere völlige Hoffnung, Friede sei unser ganzer Friede, Freude sei unsere gesamte Freude, wie Jesus unser lieber Jesu sei.
So wie Jesus möchten auch wir den Menschen nah sein. In den glücklichen Momenten, um gemeinsam Gott Dank zu sagen. In den Katastrophen des Lebens, um in der Liebe Gottes und der Gemeinschaft der Menschen neuen Halt zu finden. In diesem Sinne wünscht Ihnen das gesamte Pastoralteam ein hoffnungsvolles Weihnachtsfest und ein friedliches, neues Jahr 2021.

P. Casimir Kumar Amalraj OCD
Kooperator

 


Karte: Die Nacht wird hell


Karte: Es fehlten ihm unsere Herzen


 

Karte: Liebe kommt immer leise 

Karte: 4 Schlüssel

 


 

Zum Schmunzeln

Johanna ist bei Oma und betrachtet mit ihr zusammen das Krippenbild, das Oma aufgestellt hat. Man sieht Maria und das Kind.
Da fragt Johanna: „Oma, wo ist denn der Josef?“
Nach kurzem Überlegen antwortet sie selbst: „Ach so, der musste ja das Ganze fotografieren!“

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