Pressekonferenz in Trier: vlnr. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Direktorin Mechthild Schabo. (Foto: Zeljko Jakobovac/Paulinus)

Pressekonferenz in Trier: vlnr. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Direktorin Mechthild Schabo. (Foto: Zeljko Jakobovac/Paulinus)

Pastoral und kirchliches Leben neu ausrichten und weiterentwickeln

Bistum Trier: Bistumsleitung stellt veränderte Pläne zur Synodenumsetzung vor

Das Bistum Trier gliedert sich künftig in Pfarreien und Pastorale Räume. Diese Neustrukturierung dient der Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Pastoral und des kirchlichen Lebens, wie die Diözesansynode 2013-2016 sie empfohlen hat. Das haben Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier, am 20. November bei einer Pressekonferenz in Trier mitgeteilt.

 


 

 Gemeindebrief Aktuell - Teaser

 

Gemeindebrief Aktuell

Der Gemeindebrief "Aktuell" ist in einer neuen Aufmachung erschienen. Er wurde und wird den Senioren der Pfarreiengemeinschaft durch Mitglieder der Gemeinde in den Briefkasten zugestellt. Solange keine Veranstaltungen in der Pfarreiengemeinschaft möglich sind, soll auf diesem Weg die Verbindung miteinander aufrecht erhalten werden. Alle die kein Internet haben und sich nicht über die Homepage der Gemeinde informieren können, erhalten auf diesem Weg Impulse und Informationen.

Neben den aktuellen Informationen enthält der 4 Seiten umfassende Gemeindebrief einen Impuls zum Sonntagsevangelium von Pfarrer Fey oder Pater Casimir und weitere geistliche Impulse, ein Ermutigungswort und etwas zum Schmunzeln. Außerdem weden die Namen der Verstorbenen der Pfarreiengemeinschaft benannt.

Wer Personen kennt, die an dieser Form des Gemeindebriefes Freude hätten, kann sich melden bei: Claudia Schäfer (Tel.: 0151 17675971, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

DOWNLOADLINK

Darüber hinaus steht die Publikation hier als PDF zum Download zur Verfügung.

 


 

Woche der Goldhandys (Grafik: missio)

Mit Handyspende Familien in Not unterstützen

Im Jahr 2017 hat missio im Rahmen der „Aktion Schutzengel“ mit der Initiative „Handyspende“ begonnen und dazu einmal im Jahr die WOCHE DER GOLDHANDYS ausgerufen. Mit dieser Aktionswoche, die derzeit vom 7. bis 15. November 2020 läuft, möchte das Missionswerk der katholischen Kirche in Deutschland dazu animieren, mit ausgedienten Handys, die ungenutzt in deutschen Schubladen verstauben, etwas Gutes zu tun und gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

„Woche der Goldhandys“

Die eigentlich ganzjährig laufende Aktion „Handyspende“ findet in der WOCHE DER GOLDHANDYS einen jährlichen Höhepunkt. „Jeder kann jederzeit sein altes Handy spenden und auch andere dazu einladen“, heißt es auf der Internetseite der missio-Aktion. „Mit einer Handyspende schützen Sie die Umwelt: Durch das Recycling der wertvollen Rohstoffe wie Gold, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Auch helfen Sie Menschen in der Demokratischen Republik Kongo damit. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält missio Aachen einen Betrag, mit dem Familien in Not durch die Aktion Schutzengel unterstützt werden.“

Die gespendeten Althandys werden von missio an Mobile-Box, ein beim Kölner Umweltamt angezeigtes Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, weitergegeben, wo etwa 80 bis 90 Prozent der zurückgenommenen Handys einer umweltgerechten Verwertung in einem zertifizierten Recyclingbetrieb zugeführt werden. „Dort werden wertvolle und teils seltene Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer recycelt“, so informiert missio. „Diese müssen nicht mehr umweltschädigend in Bergwerken auf der ganzen Welt abgebaut werden, womit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet und der Rohstoffkreislauf geschlossen wird. Durch den Recyclingprozess werden gleichzeitig die in Handys enthaltenen Daten physisch gelöscht. Die restlichen 10 bis 20 Prozent sind in der Regel Mobiltelefone, die nach einer vollständigen Datenlöschung innereuropäisch wiederverwendet werden können. Dies entspricht einem der zentralen Grundsätze des Kreislaufwirtschaftsgesetzes: Wiederverwendung vor Verwertung.“

Unterstützung aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Handyspendenaktion von missio. In dem hier verlinkten Videobeitrag spricht Müller darüber, dass sich missio mit der Aktion Schutzengel seit 2012 für faire Lieferketten einsetze: „missio ist bei diesem Thema und seiner gesamten Arbeit für mich ein besonders geschätzter und unendlich wichtiger Partner in der Welt“, betont der Bundesminister und spitzt zu: „Die Aktion Goldhandys sollte uns alle zum Nachdenken und zum Mitmachen bewegen.“

Handy spenden - wie geht das

Wenn Sie ihr altes Handy aus der Schublade spenden möchten, können Sie das auf mehreren Wegen tun.

  • Sie können eine Abgabestelle in Ihrer Nähe suchen. Wenn Sie Ihr altes Handy an einer Schutzengel-Aktionsbox abgeben, haben Sie die Chance, ein fair gehandeltes Smartphone zu gewinnen. Eine Übersicht auf der Internetseite von missio zeigt alle gemeldeten Abgabestellen.
  • Wenn die nächste Abgabestelle zu weit weg ist, können Sie ausgediente Handys auch bequem per Brief oder Päckchen auf dem Postweg einsenden. Sie können dazu auch ein von missio zur Verfügung gestelltes Adressetikett zum Ausdrucken verwenden.
  • Hinweise von missio zum Versand der Handys auf dem Postweg
    • Datenträger entfernen: Entnehmen Sie alle SIM- und Speicherkarten aus Ihrem Handy. Sowohl bei der Wiederverwendung als auch beim Recycling des alten Handys werden Ihre persönlichen Daten mittels herstellereigener Verfahren gelöscht.
    • Handy verpacken: Legen Sie das Handy inklusive Akku und Rückschale in einen gepolsterten Umschlag. Sollte der Akku lose sein, kleben Sie bitte die Pole mit einem Klebestreifen ab. Auch das zum Handy gehörende Ladegerät können Sie beilegen. Bitte gegebenenfalls Info-Coupon » beifügen.
    • Umschlag adressieren, frankieren und absenden: Kleben Sie das Rücksendeetikett auf den Umschlag und versehen Sie es mit Ihrem Namen sowie Ihrer Adresse. Den ausreichend frankierten Umschlag geben Sie anschließend in die Post. Wenn Sie den Umschlag selbst adressieren, senden Sie diesen bitte an:
      missio Aachen e.V., Aktion Schutzengel Handyspenden, c/o jk-services GbR
      Schumanstr. 2, 52146 Würselen
    • Portokosten: missio bittet darum, die Portokosten für die Einsendung selbst zu tragen. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält missio einen Betrag, mit dem Familien in Not unterstützt werden. Eine Übernahme der Portokosten durch missio würde diesen Erlös erheblich reduzieren.

missio-Erklärfilm zur Aktion: Handy spenden - Gutes tun (Quelle: missio)

 


 

Lebensmittelzuteilung in Corona-Zeiten (Foto: Hau)

Lebensmittelzuteilung in Corona-Zeiten (Foto: Hau)

Sich nicht mit der Not abfinden wollen

1324 Euro für die Unterstützung der Arbeit der Pallottinerprovinzen Indiens und Afrikas

„Alle Dinge hat Gott fertig gestaltet, nur den Menschen schuf er auf Hoffnung hin.“ Mit diesem Satz aus dem jüdischen Talmud beginnt der Brief von P. Markus Hau SAC, in dem er für die Unterstützung der Arbeit seiner Mitbrüder in den Pallottinerprovinzen Indiens und Afrikas dankt.

Bereits in der kfd-Mitgliederversammlung im August 2020 war zur Sprache gekommen, dass die bitteren Konsequenzen der Covid 19-Pandemie die Armen überall in der Welt am schlimmsten treffen. Immer mehr Hungernde klopfen auch an die Türen der pallottinischen Häuser in Indien und Afrika und erhoffen Hilfe. Durch den Lockdown steigen sowohl die Arbeitslosenzahlen als auch die Lebensmittelpreise, wegen der Ausgangssperren können Ernten nicht eingebracht werden. Deshalb beschlossen die kfd-Frauen mit 1.000 € aus Überschüssen und Spenden („Treffpunkt Kreuzkirche“ und Eine-Welt-Laden) dazu beizutragen, dass in akuter Not geholfen werden kann. Und P. Hau SAC sollte eingeladen werden, uns von seiner Arbeit zu berichten.

Beim Gottesdienst und dem sich anschließenden Informationsabend Anfang Oktober war die Kreuzkirche nach geltenden Corona-Regeln „randvoll“ besetzt. Außer kfd-Frauen waren auch viele Interessierte unserer Pfarreiengemeinschaft der Einladung gefolgt. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Pater Hau SAC beschrieb anschaulich das Zusammenspiel der „Expertise vor Ort“ und der „Zuarbeit“, die die Ordensgemeinschaft leistet – welcher Wert dabei dem Stichwort „auf Augenhöhe“ zukommt. Gleichgültig, ob es um Schulprojekte in Malawi oder Nigeria oder um ein HIV-Zentrum für Frauen im indischen Salem geht. Hinhören, hinschauen und deutlich machen, dass „wir uns nicht mit der Not abfinden wollen, nicht mit den Folgen von Corona, nicht mit so vielem, was unlösbar erscheint“.

Als sich die Kreuzkirche nach einem aufschlussreichen Abend und vielen guten Gesprächen zu später Stunde leerte, lagen im Körbchen am Ausgang genau 324 Euro! Wir haben uns sehr gefreut und Pater Hau hat sich offenbar auch gefreut, denn er schreibt: „Mit Ihrer Spende bekommt die Hoffnung neue Nahrung... für Ihre Unterstützung, für Ihre Hoffnung danke ich Ihnen von Herzen...“.

Gespräch im HIV-Frauenzentrum in Salem

Gespräch im HIV-Frauenzentrum in Salem (Foto: privat)


evm unterstützt Ferienfreizeiten

2000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an Kirchengemeinden aus der Verbandsgemeinde Vallendar

Über je 1000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich die Evangelische Kirchengemeinde und die Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar-Niederwerth aus der Verbandsgemeinde Vallendar freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Am Dienstag, 8. September, übergab Claudia Probst, Leiterin der kommunalen Betreuung Städte und Gemeinden bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Verbandsbürgermeister Fred Pretz an die beiden Institutionen. „Die Kirchengemeinden bieten jährlich für Kinder und Jugendliche Ferienfreizeiten und Kinderferienspiele vor Ort an, die den Kindern ein besonderes Urlaubserlebnis bieten“, erklärt Fred Pretz. „Ich freue mich, dass wir dieses gemeinnützige Projekt für die Kinder in unserer Region, insbesondere auch durch die großzügige Spende der evm, unterstützen können.“ Durch die Spende von jeweils 1000 Euro erhalten die beiden Kirchengemeinden einen weiteren Baustein zur Finanzierung der Ferienfreizeiten für das Jahr 2020 und bieten damit viele Möglichkeiten für junge Menschen.

Die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar-Niederwerth danken der evm herzlich für die großzügige Unterstützung.

 


 

Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Vallendar

mit Vorstandsneuwahlen am 23. Oktober 2020

Kolping Vallendar - Spirale

Nachdem die Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Vallendar im April diesen Jahres corona-bedingt abgesagt werden musste, wird sie nun am Freitag, 23. Okober 2020, um 20:00 Uhr im Kirchenraum der Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg nachgeholt.

Neben Rückschau auf das Vergangene und Ausblick auf das Kommende stehen vor allem Vorstandsneuwahlen und die Frage nach der Zukunft der Kolpingsfamilie Vallendar im Hier und Heute im Mittelpunkt der Versammlung.

Auf diesem Wege möchte der Vorstand alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Vallendar zu diesem wichtigen Termin im Vereinsjahr einladen, zumal mit den Neuwahlen zum Vorstand sicherlich auch Personalveränderungen einhergehen und mittlerweile klar ist, dass nicht alle bisherigen Vorstandsmitglieder auch weiterhin kandidieren werden.

Daher ergeht nochmals auch die Bitte an alle Mitglieder, gewissenhaft zu prüfen, ob eine Mitarbeit im Vorstand nicht eine Bereicherung der eigenen ehrenamtlichen Tätigkeit sein könnte. Wer Interesse an der Vorstandsarbeit, Fragen oder Vorschläge hat, kann sich gerne an jedes Vorstandsmitglied wenden.

Vorgesehene Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Lesung
  3. Totengedenken
  4. Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 26. April 2019
  5. Bericht über den Ablauf des Vereinsjahres
  6. Kassenbericht und Bericht über den Mitgliederstand
  7. Bericht der Kassenprüferinnen
  8. Entlastung des Vorstandes für das vergangene Vereinsjahr
  9. Wahl einer Versammlungsleitung
  10. Neuwahl des Vorstands
  11. Wahl von KassenprüferInnen auf zwei Jahre
  12. Aussprache über Angelegenheiten der Kolpingsfamilie
  13. Kolpinglied
  14. Gemütliches Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.

Zur besseren Planung und zur eventuellen Ergänzung der Tagesordnung bitten wir, etwaige Anträge an die Jahreshauptversammlung bereits im Vorfeld an den Vorstand heranzutragen. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Sitzung wird der Abend bei einem kleinen Imbiss ausklingen, der corona-bedingt in diesem Jahr nur aus einem Bretzel bestehen kann.

Aufgrund der geltenden Schutzmaßnahmen werden alle Teilnehmer*innen der Versammlung namentlich erfasst; die Daten werden vier Wochen aufbewahrt und dann vernichtet. Eine vorherige Anmeldung ist aber nicht erforderlich. Es gelten die gleichen Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln wie bei den Sonntagsgottesdiensten der Pfarrei (s. Veröffentlichungen unter Kirchliche Nachrichten). Da der Kirchenraum während der Veranstaltung zurzeit nicht beheizt werden darf, wird die Versammlung in gebotener Kürze stattfinden und es wird warme Kleidung und das Mitbringen einer wollenen Decke empfohlen!

 


 

„Hinterm Horizont… - Orgelmusik zu Allerheiligen“

Marzellinus-Musik-Konzert am 01. November 2020

Festliche und die Schönheit des Himmels erahnende Orgelmusik steht auf dem Programm des nach der langen Corona-Pause und einer im Sommer erfolgten Orgelreinigung ersten Konzertabends im Rahmen der Marzellinus-Musik-Reihe, der an Allerheiligen, dem 01. November 2020 um 18:00 Uhr in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus stattfinden wird. Der Ausführende des Konzertes ist der Kantor und Organist der Pfarreiengemeinschaft Vallendar Johann Schmelzer (*1969), der Orgelwerke von Händel, de Wolf, Howells, Dethier und Bedard zu Gehör bringen wird, die einen Blick „hinter den Horizont“ ermöglichen wollen. Der Eintritt zur Marzellinus-Musik ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.

Marzellinus-Musik am 1.11.2020

Der Konzertabend wird eröffnet mit dem „Orgelkonzert in g-moll Op. 4 Nr.1“ von Georg Friedrich Händel (1685-1759), einem ursprünglich für Orgel und Orchester verfassten Werk, das im Rahmen der Marzellinus-Musik in einer Bearbeitung für Orgel solo von Hermann Keller dargeboten wird. Formal handelt es sich bei diesem Konzert um ein Concerto grosso á la Vivaldi, bei dem ein Soloinstrument dem Orchester gegenübergestellt wird. Während bei Vivaldi jedoch in erster Linie die Violine als Soloinstrument vorkam, setzte Händel erstmalig die Orgel als alleiniges Soloinstrument ein und beschränkte sich dabei im Gegensatz zu Bachs Cembalokonzerten auf reine Melodik, während Bachs Solopart durch ausgewachsene Polyphonie gekennzeichnet war.

Das zweite Werk des Abends sind „Passacaglia, Koraal en Fuga over Gezang Nr. 17“ von Cornelis de Wolf (1880-1935). De Wolf war ein niederländischer Organist, Komponist und Musikpädagoge und stand mit seinem musikalischen Schaffen am Übergang von der Spätromantik zur Moderne, wobei der Schwerpunkt eher auf dem Fundament der romantischen Tradition besteht. Die dreiteilige Form des dargebrachten Werkes nimmt Bezug auf den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, dessen erste Melodiezeile das Thema für die Passacaglia bildet, über dem insgesamt 16 Variationen entwickelt werden. Sodann erklingt quasi als Mittelsatz in eher schlichtem Manualsatz der Choral, bevor die Fuge zunächst ein neues Thema exponiert und durchführt. Schließlich tritt der eigentliche Choral in einer großen Schlusssteigerung zum Fugenthema hinzu und beendet das Werk eindrucksvoll.  

Der Konzertabend wird fortgesetzt mit einem "Psalmprelude" über den 11. Vers aus Psalm 37 "Aber die Sanftmütigen werden das Land besitzen und werden ihre Lust haben an Fülle von Heil" des englischen Komponisten Herbert Howells (1892-1983). Spätromantische Harmonik verbindet sich in diesem Werk mit expressiver Melodik und dynamisch differenziertem Ausdruck. Mit Gaston Dethier (1875-1958) steht ein belgisch-amerikanischer Organist auf dem Konzertprogramm. Zu Gehör gebracht wird "Festal prelude", in dem zwei unterschiedliche Themen miteinander in Beziehung treten: Das erste gibt sich sehr bewegt und drängt stets nach vorne, während das zweite hymnisch feierlich einen ruhenden Gegensatz dazu aufbaut.

Mit Variationen über „Amazing grace“ des zeitgenössischen kanadischen Komponisten Dennis Bedard (*1950) endet der Konzertabend. Seine Kompositionen stehen tonal in der großen Tradition der französischen Orgelsymphonik, streben eine klare Sprache an und suchen in ihrer unmittelbaren Tonsprache den Kontakt zu den Hörenden. Die Variationen über „Amazing grace“ stellen das Liedthema zunächst in schlichtem Satz vor, anschließend wird das Thema nach Art einer französischen Suite in verschiedenen Satzstilen und Registrierungen variiert, bevor das Werk mit einer feurigen Finaltoccata zu einem fulminanten Abschluss gebracht wird.

Eine vorherige Anmeldung zum Konzert ist nicht erforderlich; um den Datenerfassungsprozess vor Ort zu beschleunigen, liegen Datenerfassungsformulare in den Kirchen aus bzw. können auf der Homepage www.pfarrei-vallendar.de heruntergeladen werden. Beim Konzert gelten die bekannten Hygieneregeln bezüglich Mindestabstand, Mund-Nasen-Schutz und Händedesinfektion. Wegen der kälteren Temperaturen in der Kirche im Hinblick auf die notwendige Belüftung empfehlen sich warme Kleidung und evtl. das Mitbringen einer Decke.

 


 

Vallerer Kolping Magazinchen

Vallerer Kolpingmagazinchen Ausgabe 7 / August 2020 jetzt auch online zum Download

Die 7. Ausgabe des "Vallerer Kolping Magazinchen" ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden. Neben einem Impuls von P. Casimir OCD, Kooperator der Pfarreiengemeinschaft Vallendar, gibt die Kolpingfamilie Ausblicke auf Veranstaltungen, die ab Mitte August wieder aufgenommen werden sollen.

Zum Beispiel

  • das Sommerferien-Abschluss-Grillen am 16. August an/in der Kreuzkirche Vallenda
  • die Wiederaufnahme der Kolping-Wandergruppe (Termine: 13. August, am 10. September, am 8. Oktober, am 12. November und am 10. Dezember)
  • ein Abend mit P. Casimir OCDunter dem Thema "Kastensystem in Indien – Schicksal oder Zuordnung?"
  • die Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen am 23. Oktober 2020
  • ein Vortragsabend "Transalp mit dem Heißluftballon" mit Klaus Groß am 14. November 2020
  • der Kolpinggedenktag 2020 am 29. November 2020

DOWNLOAD: hier klicken (pdf)


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