Lebensmittelzuteilung in Corona-Zeiten (Foto: Hau)

Lebensmittelzuteilung in Corona-Zeiten (Foto: Hau)

Sich nicht mit der Not abfinden wollen

1324 Euro für die Unterstützung der Arbeit der Pallottinerprovinzen Indiens und Afrikas

„Alle Dinge hat Gott fertig gestaltet, nur den Menschen schuf er auf Hoffnung hin.“ Mit diesem Satz aus dem jüdischen Talmud beginnt der Brief von P. Markus Hau SAC, in dem er für die Unterstützung der Arbeit seiner Mitbrüder in den Pallottinerprovinzen Indiens und Afrikas dankt.

Bereits in der kfd-Mitgliederversammlung im August 2020 war zur Sprache gekommen, dass die bitteren Konsequenzen der Covid 19-Pandemie die Armen überall in der Welt am schlimmsten treffen. Immer mehr Hungernde klopfen auch an die Türen der pallottinischen Häuser in Indien und Afrika und erhoffen Hilfe. Durch den Lockdown steigen sowohl die Arbeitslosenzahlen als auch die Lebensmittelpreise, wegen der Ausgangssperren können Ernten nicht eingebracht werden. Deshalb beschlossen die kfd-Frauen mit 1.000 € aus Überschüssen und Spenden („Treffpunkt Kreuzkirche“ und Eine-Welt-Laden) dazu beizutragen, dass in akuter Not geholfen werden kann. Und P. Hau SAC sollte eingeladen werden, uns von seiner Arbeit zu berichten.

Beim Gottesdienst und dem sich anschließenden Informationsabend Anfang Oktober war die Kreuzkirche nach geltenden Corona-Regeln „randvoll“ besetzt. Außer kfd-Frauen waren auch viele Interessierte unserer Pfarreiengemeinschaft der Einladung gefolgt. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Pater Hau SAC beschrieb anschaulich das Zusammenspiel der „Expertise vor Ort“ und der „Zuarbeit“, die die Ordensgemeinschaft leistet – welcher Wert dabei dem Stichwort „auf Augenhöhe“ zukommt. Gleichgültig, ob es um Schulprojekte in Malawi oder Nigeria oder um ein HIV-Zentrum für Frauen im indischen Salem geht. Hinhören, hinschauen und deutlich machen, dass „wir uns nicht mit der Not abfinden wollen, nicht mit den Folgen von Corona, nicht mit so vielem, was unlösbar erscheint“.

Als sich die Kreuzkirche nach einem aufschlussreichen Abend und vielen guten Gesprächen zu später Stunde leerte, lagen im Körbchen am Ausgang genau 324 Euro! Wir haben uns sehr gefreut und Pater Hau hat sich offenbar auch gefreut, denn er schreibt: „Mit Ihrer Spende bekommt die Hoffnung neue Nahrung... für Ihre Unterstützung, für Ihre Hoffnung danke ich Ihnen von Herzen...“.

Gespräch im HIV-Frauenzentrum in Salem

Gespräch im HIV-Frauenzentrum in Salem (Foto: privat)


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