Ermutigungswort

"Die wahre Solidarität gegenüber dem anderen ist Wertschätzung!"
(J.W.v. Goethe)

 


 

Bellini, Giovanni: Verklärung Christi (Galleria Nazionale di Capodimonte, Neapel; zeno.org, gemeinfrei)

Bellini, Giovanni: Verklärung Christi (Galleria Nazionale di Capodimonte, Neapel; zeno.org, gemeinfrei)

Impuls zum 2. Sonntag der österlichen Bußzeit, 28. Februar 2021, – Lesejahr B: Mk 9, 2–10

Erst nachdenken, dann sprechen - Ein "Programm" für die österliche Bußzeit

Petrus, Jakobus und Johannes werden Zeugen der besonderen Erfahrung der Verklärung Jesu. Am Schluss der Erzählung werden sie zum Schweigen verpflichtet und sollen „niemandem erzählen, was sie gesehen hatten“. Dabei war es für sie eine wirkliche Frage "was das sei: von den Toten auferstehen." Aber anstelle des Impulses, mit anderen darüber zu reden, sind sie zum Nachdenken verpflichtet und sollen sich gegenseitig über das Erlebte austauschen und auf diesem Weg zu einem Verstehen kommen.

Ein „Programm“ für die österliche Bußzeit: Gemeinsam mit Menschen die einem vertraut sind, das zu teilen, was ich glaube. Jedoch davor erstmal in mich hineinhören und nachdenken, was denn mein Galube ist. Und dann im Austausch mit anderen das Verständnis über meinen Glauben vertiefen.

Aber nicht nur für die Frage nach dem, was ich glaube, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen wäre das ein gutes Vorgehen, das sich einzuüben lohnt. "Erst denken, dann sprechen" ist eine Redewendung, die jedes Kind zu hören bekommt. Das könnte ein Vorsatz für die Fastenzeit sein: zum Beispiel für die Nutzung sozialer Medien, damit z.B. Kommentare nicht angreifen, bloßstellen, provozieren oder verletzten.

 


 

Karte: Ich bete für dich

 


 

Sonntag, 28. Februar - Lesejahr B: Mk 9,2-10

Bleibende Hoffnung

Das flüchtige Glück, das Gipfelglück –
wer könnte es nicht fühlen:
gemeinsam erfahrene Freude,
gemeinsam erblicktes Licht!
Doch es lässt sich nicht festhalten –
einmauern geht nicht.

Es ist so flüchtig,
so beweglich wie der Geist,
der weht, wo er will.
Unausweichlich deshalb,
der Abstieg hinunter in die Alltäglichkeit,
die Angst vor Leiden und Tod,
das Aushalten der letzten Fragen.

Was bleibt,
ist die leuchtende Erinnerung
und die große Hoffnung,
dass das Leben bleibend
stärker ist als der Tod.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mk 9,2-10)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 02/2021, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer;
www.magnificat.de, In: Pfarrbriefservice.de

  


 

Karte: Wunsch

 


 

Auch das ist Fasten

Da kommt einer - und ich übersehe ihn nicht.
Da geht einer auf mich zu - und ich zeige ihm nicht den Rücken.
Da klopft einer bei mir an - und ich überhöre ihn nicht.
Da will sich einer mitteilen - und ich schneide ihm nicht das Wort ab. 
Da bittet einer um Hilfe - und ich verschließe ihm nicht mein Herz.
Da braucht einer meine Zeit - und ich bin zu sprechen.
Da kommt einer - und ich sehe ihn und in ihm Jesus.
"Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade."
(2 Kor 6,2)

 


 

Karte: Zeit

 


 

Zum Schmunzeln

Viola (8) soll erklären, was Toleranz ist.
Sie überlegt und meint dann:
"Toleranz ist, wenn Mama mit mir schimpft und ich trotzdem stehenbleibe und ihr zuhöre."

 


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