Ermutigungswort

Meine Mission ist, nicht nur gerade so zu überleben, sondern aufzublühen – und das mit
etwas Leidenschaft, etwas Mitgefühl, etwas Humor und etwas Stil.“ (Maya Angelou)


Mit dem Himmelreich ist es wie mit…

zum 17. Sonntag im Jahreskreis - 26. Juli 2020, Lesejahr A: Mt 13,44-52

Wenn wir erfahren wollen, was Jesus im Innersten angetrieben hat, woher er, modern gesagt, seine Motivation hernimmt, dann geht es genau um dieses Himmelreich, das Reich Gottes und das Entdecken, das Verweisen auf diese Gegenwart Gottes in der Welt. Und die Einladung, dabei mit zu machen.

Wir können dann besser verstehen, was er mit dem Gleichnis vom Schatz im Acker sagen will. Wenn einer von etwas begeistert ist, dann setzt er alles daran, es um zu setzen. Mit einem Blick auf Jesu Werke verstehen wir Jesu Worte: Wir können nicht einfach nur warten darauf, dass das Reich Gottes aus sich allein wächst wie die Saat oder das Senfkorn.

Kostbare Perle (Bild: J. Rudolf, In: Pfarrbriefservice.de)

Wer etwas von diesem Reich verspürt oder verstanden hat, der muss auch etwas dafür tun. Ja, es scheint so, dass er sagen wollte: ob ihr da mitmacht oder nicht, ist entscheidend für euer Leben.

Es geht hier schon um Entscheidung, um Entschiedenheit, es geht auch ums dazu gehören.

In einer Welt, die davon lebt, dass ich mich individuell entscheiden kann und dies als „höchste Freiheit“ beschreibt, muss notwendigerweise auch die Verbindlichkeit und die gute, persönliche Tat hinzukommen, sonst bleiben wir in der Beliebigkeit und Oberflächlichkeit stehen.

Das postmoderne Lebensgefühl lebt eher von der Zahl meiner Optionen, der Möglichkeiten, die ich mir offen halte und verfehlt damit oft das tiefe Glück. Dagegen hilft die spirituelle Lehre des Jesus von Nazareth, und da brauche ich keinen  asiatischen Guru: das bietet meine eigene Religion.

Übersetzt könnte die Lebensweisheit lauten: Wenn du das Richtige entdeckt hast, dann ergreife es und setze es um, lebe es mit Begeisterung und Entschiedenheit und im Vertrauen auf Gott und du wirst dein Glück finden.

Konkret: Wenn du z.B. den Impuls spürst zu helfen, dann lass dich einspannen und diene. Wenn du jemanden besuchst, dann mit deiner ganzen Anwesenheit. Dann sorge für gute Gespräche, für Offenheit und Wahrhaftigkeit.

Wenn du einlädst, dann mit Großherzigkeit, denn unsere Religion lebt ursprünglich und wesentlich von der orientalischen Gastfreundschaft, die als heilig gilt, und der Tischgemeinschaft.

Es gilt also im Blick auf die Gleichnisse vom Reich Gottes zu erkennen, dass Himmel und Erde zusammen gehören, dass Gott unser Diesseits als Bewährungsprobe sieht und jeden von uns in seinem Freiheitsgebrauch ernst nimmt.

Das ist von entscheidender Wichtigkeit, denn nur so ist die Würde des Menschen garantiert und nur so konnte Jesus uns erlösen, aus Freiheit und Liebe.

Joachim Fey
Pfarrverwalter


Leichtsinn

(zu Mt 13, 44-52)
Ob der Kaufmann nicht zu schnell alles verkauft, um die eine Perle zu erstehen.

Trügerischer Momenteinkauf und wenn er zu Hause ist, denkt er: Hätte ich es nur nicht getan!?

Ob der Schatzsucher – wenn er wieder zur Besinnung kommt - sich nicht an den Kopf fasst und fragt: Wie konnte ich nur, alle Äcker verkaufen nur um des einen willen?

Alles auf eine Karte setzen, sich entscheiden, mutig sein.

Mut heißt nicht, keine Angst haben. Mut heißt: die Angst überwinden, in dem Wissen: Hinausgeschobene, nicht getroffene Entscheidungen machen unfrei, denn dann entscheiden die Umstände für mich.

In Kauf nehmen, dass jede Entscheidung unvollkommen ist, dass jedes Ja für eine Sache, ein Nein für alle anderen bedeutet.

Akzeptieren, dass dieses Ja und dieses Nein nicht einschränkt, sondern weiterführt.

Und dabei nicht vergessen, dass Gott auf mich wartet, er ist ein weiser Ratgeber.


Spruchkarte Sommerglück (Gestaltung: H. Brehm)

Maria Magdalena (22. Juli)

Maria Magdalena ist eine der bewegendsten Figuren des Neuen Testaments. Sie war neben
seiner Mutter die treueste Wegbegleiterin Jesu. Sie verstand wohl als eine der wenigen
Jesusbegleiter seine Botschaft, seine Liebe zum Vater und zu den Menschen. Treu ausharrend
bei Jesus unter dem Kreuz, ist sie die erste, die Jesus nach seiner Auferstehung ansprach und
sie aussandte, die frohe Botschaft zu verkünden. Auf ausdrücklichen Wunsch von Papst
Franziskus wurde sie liturgisch gleichgestellt mit den Aposteln, als „Apostolin der Apostel“.
Dadurch soll sie auch das kirchliche Nachdenken über Würde und Rolle der Frau anregen.


Wunderwelt (Grafik: H. Brehm)

Zum Schmunzeln

Die Erstklässler versuchen, ein Bild von Jesus
abzumalen. „Warum hat denn Jesus so einen
hellen Schein um seinen Kopf?“, fragt der Lehrer.
Oliver hat eine Vermutung: „Wahrscheinlich,
damit er auch nachts sehen kann.“


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