Firmung 2019 - Pfarrei St. Marzellinus und Petrus, Vallendar

Firmung 2019 - Pfarrei St. Marzellinus und Petrus, Vallendar

Firmung for future – nicht reden – handeln

Unter diesem Motto stand der diesjährige Firmgottesdienst, den 35 junge Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Vallendar, Niederwerth und Urbar am 20. Oktober in der Pfarrkirche Marzellinus und Petrus in Vallendar feierten. Begleitet von ihren Firmpaten/Innen, Eltern, Geschwistern weiteren Verwandten und Freunden sagten sie nach einer mehrmonatigen Firmkatechese ein bewusstes Ja zu diesem Sakrament, welches sie im Übergang zum Erwachsenwerden in ihrer Grundausrichtung und ihrer Grundentscheidung für Gott stärken soll.

Bischof Dr. Stefan Ackermann fühlte den Jugendlichen bereits vor Gottesdienstbeginn in einem einstündigen Gespräch auf den Zahn. Er wollte wissen, wie die Firmvorbereitung gelaufen sei und was die Jungen und Mädchen schließlich zur Teilnahme am Empfang der Firmung bewogen habe. Mutig und aufgeschlossen berichteten die Firmlinge von den drei Großgruppentreffen, bei denen die Themen „Selbstfindung“ (was ist für mein Leben wichtig und bedeutsam), das Thema „Gemeinschaftserleben“ (gemeinsam erreichen wir mehr) und das Thema „Gott, Heiliger Geist und Schöpfung“ (wie nah/fern fühle ich mich zu Gott, wir sind Teil einer wunderbaren Schöpfung, die gefährdet ist und unser Handeln braucht). Aber auch die Treffen in den Kleingruppen mit selbst ausgesuchten Katecheten/innen brachten viele Möglichkeiten, sich intensiv mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Ob  beim Besuch einer Synagoge, beim Frühstück mit Wohnungslosen oder beim … , stets wurde den Jugendlichen bewusst, wie sehr Respekt, Toleranz und Nächstenliebe gefordert sind und wie wichtig es ist, für seine Überzeugung, seine Werte und seinen Glauben einzustehen.

Um 10:30 Uhr begann der feierliche Firmgottesdienst. In der gut besuchten Pfarrkirche füllten die Firmlinge beim Einzug zwei vor dem Altar stehende Gefäße mit Erde, in die später dann Blumenzwiebeln eingepflanzt wurden. Im Namen der Firmlinge begrüßten Kevin Lehmkul und Kiara Link insbesondere Bischof Dr. Stefan Ackermann, Pastor Rüdiger Kiefer und alle übrigen Anwesenden und luden sie zur Mitfeier ein. Auch beim Kyrie, der Lesung, den Fürbitten, einer Meditation nach der Kommunion und einem Gesangsstück zur Gabenbereitung brachten sich die Firmlinge -ganz ihrem Motto entsprechend- aktiv in den Gottesdienst ein.

Bischof Dr. Stefan Ackermann hob in seiner Predigt drei Punkte besonders hervor, die für die Firmlinge in ihrem weiteren Leben von großer Bedeutung sein werden:

  1. Visionen haben – Werte, Überzeugungen, Orientierung und Ziele, die den weiteren Lebensweg bestimmen
  2. Mut haben – sich nicht dem „Mainstream“ beugen, auch wenn es mal unbequem wird seinen Idealen treu bleiben
  3. Langen Atem haben – Geduld und Ausdauer bewahren, auch wenn gesteckte Ziele nicht beim ersten Anlauf erreicht werden und dabei auf den Heiligen Geist vertrauen.

Am Ende des Gottesdienstes dankten Bischof Dr. Stefan Ackermann und Pastor Rüdiger Kiefer allen, die zum Gelingen der Firmung beigetragen haben: Den Firmkatecheten/innen für die Vorbereitung, sowie dem Organisten, der Band, dem Chor, den Solistinnen, dem Küster und den Messdiener/innen für die Mitgestaltung der Feier.

Frau Susanne Böhm gratulierte den neu Gefirmten im Namen des Pfarreienrates und hob dabei hervor, dass die Zukunft unserer Kirche –gerade n den jetzigen Umbruchszeiten zur Großpfarrei- entscheidend davon mit abhängt, wie sehr die jungen Menschen ihr Motto nun auch in die Tat umsetzen werden, nämlich nicht nur reden, sondern sich auch handelnd in der neu entstehenden Kirchengemeinde einbringen.

Ein kleiner Umtrunk unter der Orgelempore rundete die Firmfeier ab.

Übrigens: Die Blumenzwiebeln wurden beim Gang zum Altar beim Empfang des Firmsakramentes in die dort bereit stehenden Gefäße eingepflanzt. Sie sollen ein Zeichen setzen, dass wir uns nicht unbegrenzt an Gottes Schöpfung bedienen können, sondern ihr auch etwas dafür zurückgeben müssen.

Das Sakrament der Firmung empfingen:

Magnus Augst, Carolin Balmes, Elena Balmes, Tristan Balmes, Jana Bax, Lea Deinet, Manuela Dodic, Tobias Dott, Lena Faber, Julian Haag, Lara Hilden, Stefanie Huchzemeier, Marcia Inacio, Felix Klöckner, Tim Kreuter, Kevin Lehmkul, Eileen Lenz, Kiara Link, Sabrina Mehlbreuer, Nikolas Meyer, Lena Morick, Luka Münch, Samira Schäfer, Finja Schmidt, Lars Schmidt, Benjamin Schwickert, Tobias Sladkovic, Annika Spoo, Chiara Stehlgens, Carolina Stein, Lukas Stein, Luisa Toledo-Rheinländer, Hanne Wächter, Elisa Wendelmuth, Veronika Wojtas

 

Neues aus dem Pfarreienrat

Am 19. September 2019 tagte der Pfarreienrat von St. Marzellinus und Petrus Vallendar, St. Peter und Paul Urbar und St. Georg Niederwerth im Pfarrhaus Vallendar. Hierzu konnten gleich mehrere interessierte Mitchristen als Gäste begrüßt werden. Der Schwerpunkt der Tagesordnung lag auf der zum 01.01.2020 eintretenden Reform der jetzigen Pfarreien zu einer großen „Pfarrei der Zukunft“.

Nach einem kurzen geistlichen Impuls (TOP 1) wurde das Protokoll der letzten Sitzung (TOP 2) besprochen und angenommen. Beim Top 3 ging es um wichtige Schritte, die auf dem Weg zur neuen Pfarrei noch gegangen werden müssen. Für den neuen Rat der Pfarrei, der aus zwei Kammern (für Pastoral und Finanzen mit je 11 Mitgliedern) besteht und am 30.11.2019 gewählt werden soll, können Bewerber/innen aus unserer jetzigen Pfarrei aufgestellt werden. Aus unserer Sicht wäre es gut, mit mindestens je einer Person in den Kammern vertreten zu sein. Bewerber/innen dafür stehen bereits bereit.

Weiterhin sollen für die drei Kirchorte Vallendar, Niederwerth und Urbar Verwaltungsteams verantwortlich zeichnen. Hier sind jeweils drei Personen erforderlich. Hier wird zurzeit mit potentiellen Kandidaten/innen gesprochen.

Für Fragen zur Entstehung der „Pfarrei der Zukunft“ ist in Koblenz eine Steuerungsgruppe eingerichtet worden, die Fragen hierzu beantwortet (www.dekanat-koblenz.de Reiter: Steuerungsgruppe).

Für die ersten Monate 2020 sollten folgende Themen jetzt noch zeitnah hier vor Ort vorgeplant werden: - Sternsingeraktion - Abendlob - Luzerna - Ökumene.

Unter dem abschließenden Top 4 ging es um die Planung einer Abschiedsvesper für unsere ausscheidenden Hauptamtlichen (Pastor Rüdiger Kiefer, Gemeindereferentin Frau Faig, Pater Eugen Stephan und Diakon Frater Sebastian Wagner). Hierzu traf sich ein Team am 26.09.2019 um 20:00 Uhr in der Kreuzkirche.

 


 

 Soziales Quartier Vallendar - Ehrenamtliche Helfer gesucht (Foto: Sabine Genet, Pixabay)

Ehrenamtliche Helfer für das Soziale Quartier Vallendar gesucht!

Das Soziale Quartier Vallendar bietet seit dem Sommer 2018 wöchentlich im Seniorenheim St. Josef ein Mittagessen für die Bewohner der Stadt Vallendar an.

Zur Aktion „Auf Rädern zum Essen“ kommen jeden Mittwoch bis zu 25 Menschen zusammen. Die Quartiersmanager suchen zur Unterstützung ihrer Arbeit Ehrenamtliche Helfer, die sich bereit erklären, einmal pro Woche das Projekt zu unterstützen. Die Aufgaben der Helfer, erstrecken sich über den Fahrdienst hier in der Stadt, mit einem Fahrzeug der Senioreneinrichtung und die Begleitung der Gruppe während der Mahlzeit. Der Zeitaufwand pro Woche beträgt etwa 3 Stunden.

Nähere Auskunft erhalten Interessierte bei den Quartiersmanagern, Herbert Berend und Frank Straßel. Telefon: 0261/6407-290 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Kolping Magazinchen Teaser

Vallerer Kolpingmagazinchen Ausgabe 5 / September 2019 jetzt auch online zum Download

Die Kolpingfamilie Vallendar hat die neue Ausgabe 5 / September 2019 des "Vallerer Kolpingmagazinchens" veröffentlicht. Auf insgesamt 9 Seiten sind Berichte zu den Aktivitäten der zurückliegenden Monate gesammelt. Außerdem enthält das Magazinchen das von der Kolpingfamilie angebotene Programm und weiteren Mitteilungen der Kolpingsfamilie Vallendar zum zweiten Halbjahr 2019 zum Lesen und Weiterleiten an Interessierte.

DOWNLOAD: hier klicken (pdf)

 


 

Plakat Faires Frühstück

 


 

Pater Richard Henkes - Gemälde von Beate Heinen

Pallottinerpater Richard Henkes in Limburg selig gesprochen

Heute, am Sonntag, 15. September 2019, wurde im Limburger Dom P. Richard Henkes selig gesprochen. Er stammt aus Ruppach Goldhausen in der Nähe von Montabaur und ist im Jahr 1900 geboren. Der Pallottinerpater starb am 22. Februar 1945 im KZ Dachau bei der Pflege von Typhuskranken. Aus Anlass der Seligsprechung stand in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar die Reproduktion eines Gemäldes von Beate Heinen, das Aspekte des Lebens von Pater Henkes darstellt.

„Einer muss ja die Wahrheit sagen“, das sei die Devise Henkes‘ gewesen und habe sein Handeln, gerade im nationalsozialistischen Terror, gekennzeichnet. Henkes hatte in seinen Predigten als Pfarrer in Strandorf, an der deutsch/tschechischen Grenze, kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum ging, das entwürdigende und menschenverachtende Handeln der damaligen Zeit beim Namen zu nennen. Pater Kiefer: „Er machte aus seinem Herzen keine Mördergrube wenn es galt das Denken, die Sprache, die allgemeine Meinung, die Kurzsichtigkeit, die Provokation und das Handeln der damaligen Zeit zu geißeln und klar zu benennen.“ Den Rädelsführern sei Henkes daher ein Dorn im Auge gewesen, "denn er sprach aus, was Wahrheit war."

Der Pallottinerpater wurde schließlich von den Nationalsozialisten gefangen genommen und ins KZ Dachau deportiert. „Neben vielen entwürdigenden Diensten, die er dort verrichten musste, meldete er sich freiwillig zur Pflege, als in Block 17 unter tschechischen Gefangenen eine Typhusepidemie ausbrach und dieser Block isoliert wurde“, so Kiefer weiter. Hier habe er sich selbst angesteckt und sei am 22. Februar 1945 an Typhus als „Märtyrer der Nächstenliebe“ gestorben. Pater Kiefer: „Wir brauchen Gestalten wie ihn, gerade auch heute, in denen das Denken, die Sprache, die allgemeine Meinung, in geschichtsvergessener Kurzsichtigkeit, das Handeln etlicher Zeitgenossen bestimmt. Denn: ‚wir müssen da sein, die Wahrheit zu sagen.‘“

 

Pater Richard Henkes SAC - Gemälde von Beate Heinen

Pater Richard Henkes SAC - Gemälde von Beate Heinen

 

Ansprache von Pater Rüdiger Kiefer SAC im Gottesdienst am 15. September 2019

Bildbetrachtung und Beschreibung

Das Bild, das sie in Händen halten (siehe Abbildung), wurde 1995 von Beate Heinen gemalt. Es ist ganz in Rot gehalten und signalisiert damit, dass in der Nachfolge Jesu, Menschen, wie P. Richard Henkes, trotz aller widrigen Verhältnisse, die Liebe gelebt haben.

Der einzige, der uns aus der Mitte des Bildes anschaut, ist P. Henkes, friedlich und mit festem Blick, der uns damit die Frage stellt, ob auch wir in unserem Leben und unserer Zeit der Liebe den Vorrang geben.

In seinem Rücken sieht man das Kreuz, mit dem Gekreuzigten. Das Beispiel Jesu hat im gleichsam den Rücken gestärkt und ihn aufrecht gehalten.

Im rechten oberen Teil des Bildes ist Maria abgebildet, die ihren Sohn in Händen hält. Und dieses kleine Kind berührt das Ohr von P. Henkes. Er war Marienverehrer, aber wesentlich angeleitet von dem, was er von Jesus gehört hatte und auf welchen Weg er ihn rief.

Weiter rechts im Bild ist P. Henkes mit dem Kreuz dargestellt, als gradliniger Mensch, der nicht eingeknickt ist vor den daherkommenden gebückten Nationalsozialisten.

Dem geknickten Kreuz der Menschenverachtung hat er das wahre Kreuz entgegen gehalten: getreu seiner Devise: „einer muss da sein es zu sagen!“

Weiter unten im Bild (rechts) ist er als Lehrer dargestellt, der den Jugendlichen im Schuldienst, in der Jugendseelsorge und in Exerzitien den aufrechten Gang und die Orientierung am Evangelium Jesu beigebracht hat.

Gehen wir in die linke untere Hälfte des Bildes. Dort steht der Häftling Richard Henkes und macht seinen Mitgefangenen Mut. Seine ausgestreckten Arme deuten an, dass er alles mit ihnen teilt.

Im oberen linken Teil des Bildes wird deutlich, wie P. Henkes sich liebevoll und ohne Scheu vor Nähe und Ansteckung der Kranken und Pflegebedürftigen annimmt. Der Arm des Gekreuzigten läuft mitten durch diese Szene hindurch und unterstreicht noch einmal sehr deutlich den Liebesdienst.

Ganz unten im Bild ist der tote P. Henkes dargestellt, ausgestreckt wie der Gekreuzigte, denn seine Liebe hat durch ihn Gestalt gewonnen. Zu seinen Füßen ist auch

seine Nummer zu finden, die belegt, dass hier von den Schergen er nicht als Mensch, sondern lediglich als Nummer gesehen wurde.

Immer wieder musste P. Henkes erfahren, dass seine Vorhaben und Pläne durchkreuzt wurden. Stacheldraht durchzieht daher das gesamte Bild. Äußerlich gefangen blieb er dennoch innerlich frei. Sein Vertrauen in Gottes Liebe und Nähe machte ihn fähig, mit allen Konsequenzen dem Ruf Gottes zu folgen und sich selbst in Freiheit zu verschenken.

Aus einem Brief von ihm:

„Man ist der Willkür der Menschen ausgeliefert, und so hat bloß das eine noch Sinn, sich radikal dem Herrgott zu überantworten.“

Und an anderer Stelle schreibt er:

„Ich habe mich der Liebe überlassen – der Liebe Jesu Christi, die stärker ist als alles Dunkel und die selbst den Tod besiegt.“

Und einer seiner Schüler (Georg Reitor) mahnt:

„Was wir zu hüten haben…von Richard Henkes:  Er will uns zeigen, was Liebe ist…Die Liebe, die das eigene Leben hingibt, zeigt eine Welt über der unseren: die Welt Gottes.“

Am Leben und Beispiel von P. Richard Henkes wird deutlich: Der Karfreitag zeigt, wozu der Mensch fähig ist. Ostern zeigt, wozu Gott fähig ist. Gott sei Dank! 

Amen

 


 

kfd - Frauen worauf warten wir 

Wortgottesdienst mit Agapefeier

am Dienstag, 24. September 2019, 19.00 Uhr, im Saal der Pallottikirche.

Viele engagierte katholische Christinnen und Christen gehen derzeit auf Distanz zu ihrer Kirche. Ihr Vertrauen ist nachhaltig erschüttert, sie spüren Ohnmacht gegenüber verkrusteten Strukturen und sind zunehmend unzufrieden mit der Rolle der Frauen in der Kirche.

Die kfd-Aktionswoche „Frauen, worauf warten wir?“ (23. - 29.09.2019) fordert: Eine Kirche, die zu wichtigen Themen unserer Zeit gehört werden und glaubwürdig sein will, muss Geschlechtergerechtigkeit vorleben. Und sie erinnert daran, dass sich schon die Würzburger Synode vor mehr als 40 Jahren mit einer Anfrage zum Diakonat der Frau nach Rom wandte. Die Antwort steht bis heute aus.

„Der Glaube und die Spiritualität von Frauen, ihr Charisma, ihr Fachwissen und ihre Bildung müssen auf allen Ebenen der Kirche endlich anerkannt und integriert werden.“ (Sr. Philippa Rath OSB, Theologin, Historikerin und Politikwissenschaftlerin in frau und mutter, Zeitschrift der kfd, 4/19).

Wir brauchen eine neue Kultur des Dialogs, die Achtung und gegenseitige Wertschätzung voraussetzt und Auseinandersetzung auf Augenhöhe sucht. Daran wird unsere Gesellschaft ablesen, was es bedeutet Kirche zu sein. Gemeinde im Sinne des Evangeliums.

Herzliche Einladung an alle interessierten Frauen!

 


 

Neunter Vallendarer Evensong

Vier Chöre aus Vallendar gestalten eine musikalische Andacht in der Pfarrkirche Vallendar

Am Sonntag, dem 1. September 2019 laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde Vallendar um 18:00 Uhr zum mittlerweile neunten Ökumenischen Evensong unter der Überschrift „Und führe zusammen, was getrennt ist“ in die Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus ein.

Vier Chöre aus Vallendar werden unter der musikalischen Gesamtleitung von Kantor Johann Schmelzer diese Andacht musikalisch gestalten und erneut zeigen, dass gerade die Musik es versteht, zu verbinden und zusammenzuführen, wenn Menschen - Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer, evangelische und katholische Christinnen und Christen - in gemeinsamem Musizieren Gott loben, preisen und feiern.

Der „Evensong“ ist eine ökumenische Form, die aus der anglikanischen Tradition stammt und letztlich eine Abwandlung der katholischen Vesper ist; einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die kirchenmusikalische Gestaltung mit Chorgesang und Orgelspiel. Die liturgische Leitung liegt bei Pfarrer Gerd Götz von der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar und Pfarrer Rüdiger Kiefer SAC von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar.

Mitwirken werden der „Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Vallendar“ (Leitung: Stefan Fetsch), der Gesangverein Freundeskreis Vallendar (Leitung: Andreas Norren) sowie der Kammerchor „Cantate“ aus Vallendar und Troisdorf sowie der „Katholische Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar“ (jeweils unter der Leitung von Johann Schmelzer).

Das Programm des Evensongs ist so vielfältig, wie die ausführenden Chöre selbst: So reicht die Bandbreite der dargebotenen Musik von Liedkantaten, über Motetten bis hin zum Chorwerk aus der Romantik oder Gegenwart. Zu Gehör gebracht werden als Psalmvertonungen „Sei stille dem Herrn“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy in einer Bearbeitung für Chor und Orgel von Carlheinz Heß, der mitreißende „Salmo 150" des brasilianischen Komponisten Ernani Aguiar und „Unto the hills i will lift up my eyes“ des US-Amerikaners Lloyd Larson sowie die Nunc-Dimittis-Vertonung „Herr, nun lässt du deinen Diener“ von Charles Hubert Parry und das „Abendlied“, Op. 69,3 von Josef Rheinberger. Zudem werden von allen Chören gemeinsam mehrstimmige Sätze aus der Feder von Johann Schmelzer der Kirchenlieder „Lobe den Herren“ und „Nun danket all und bringet Ehr“ sowie der Magnificat-Kanon von Taize dargeboten.

Allen diesen musikalischen Formen ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht in erster Linie zur Erbauung der Gemeinde oder aus Spaß am gemeinschaftlichen Musizieren dargeboten werden, sondern zur höheren Ehre Gottes.

Diesem Ziel ist auch das kunstvolle Orgelspiel Johann Schmelzers verpflichtet, der das Programm der Andacht mit der „Toccata alla rumba“ von Peter Planyavsky sowie einer Orgelimprovisation kunstvoll abrunden wird.

Plakat: Neunter Vallendarer Evensong

 

 

 


 

Gemeindereferentin Doris Faig wird zum 1. Januar 2020 ins Bistum Eichstätt wechseln

Liebe Gemeinde!

Ich möchte Euch/Ihnen heute mitteilen, dass ich meinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar zum 1. Januar 2020 beenden werde.

Mein Mann und ich werden uns beruflich verändern. Manfred wird am 1. Januar 2020 seine neue Stelle als Domkapellmeister und Diösesanmusikdirektor im Bistum Eichstätt antreten.

Für uns beide beginnt damit nach 23 Jahren in Koblenz ein neuer Lebensabschnitt, auf den wir uns sehr freuen und der uns nicht zuletzt in unsere Heimat zurückbringt. Ich bin in Ingolstadt, das zum Bistum Eichstätt gehört, aufgewachsen und meine Eltern leben auch noch dort.

Hier im Bistum Trier habe ich die Ausbildung zur Gemeindereferentin abgeschlossen. Noch einmal lernen zu dürfen war für mich ein großes Geschenk. Seit 2007 bin ich nun, zunächst als Gemeindeassistentin, als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar tätig.

Für diese Zeit bin ich sehr dankbar. Ich durfte hier wichtige Erfahrungen sammeln, Schönes erleben und herzliche Beziehungen zu Menschen in allen Generationen aufbauen. Ich hoffe, es ist mir ein wenig gelungen, was ich bei meiner Beauftragung für den Dienst versprochen habe:

„Gehen Sie und verkünden Sie das Wort Gottes den Menschen in der heutigen Zeit.“

Zu meinen Tätigkeitsfeldern gehört unter anderem der Religionsunterricht in der Grundschule, der mir immer viel Freude bereitet hat. Dies wird zunächst auch mein beruflicher Start in Eichstätt sein.

In der verbleibenden Zeit haben wir in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar nun die Möglichkeit, miteinander zu überlegen, wie die verschiedenen Aufgabenfelder gut weitergeführt werden können.

Zuletzt möchte ich noch Meister Eckhart, einen Theologen und Philosophen des Spätmittelalters zitieren:

„Und plötzlich weißt Du: Es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

Doris Faig
Gemeindereferentin

 


 

 

Papst Franziskus

Brief von Papst Franziskus an „das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“

Am 29. Juni hat Papst Franziskus einen Brief an „das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ gerichtet, in dem er Bezug nimmt auf die aktuelle Situation der Kirche in Deutschland und auch auf den synodalen Weg, den die deutschen Bischöfe für die kommenden Jahre vorgeschlagen haben.

Bischof Dr. Stephan Ackermann empfiehlt allen Gläubigen des Bistums „die Gedanken des Papstes, denn sie machen deutlich, wie sehr Papst Franziskus eine synodale Kirche wünscht.“ Zugleich gebe der Heilige Vater wichtige Hinweise für das Gelingen eines synodalen Miteinanders aus dem Geist des Evangeliums und sei deshalb ein gutes Begleitdokument für den gesamten synodalen Prozess auf der Ebene der katholischen Kirche in Deutschland.

Ackermann weiter: „Für das Volk Gottes im Bistum Trier kann der Papstbrief eine Hilfe zur Vertiefung des synodalen Weges sein, den wir mit der Ausrufung der Diözesansynode im Jahr 2012 begonnen haben und der sich heute in der Verwirklichung der Synodenbeschlüsse fortsetzt. Sicher werde ich bei verschiedenen Gelegenheiten auf das Schreiben von Papst Franziskus zurückkommen.“

Das Schreiben des Papstes ist hier zum Download zu finden:

 


 

Gebet auf dem Weg in die Pfarrei der Zukunft

Gebet: Den Weg wagen

 


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