Kolping Magazinchen Teaser

Vallerer Kolpingmagazinchen Ausgabe 5 / September 2019 jetzt auch online zum Download

Die Kolpingfamilie Vallendar hat die neue Ausgabe 5 / September 2019 des "Vallerer Kolpingmagazinchens" veröffentlicht. Auf insgesamt 9 Seiten sind Berichte zu den Aktivitäten der zurückliegenden Monate gesammelt. Außerdem enthält das Magazinchen das von der Kolpingfamilie angebotene Programm und weiteren Mitteilungen der Kolpingsfamilie Vallendar zum zweiten Halbjahr 2019 zum Lesen und Weiterleiten an Interessierte.

DOWNLOAD: hier klicken (pdf)

 


 

Plakat Faires Frühstück

 


 

Pater Richard Henkes - Gemälde von Beate Heinen

Pallottinerpater Richard Henkes in Limburg selig gesprochen

Heute, am Sonntag, 15. September 2019, wurde im Limburger Dom P. Richard Henkes selig gesprochen. Er stammt aus Ruppach Goldhausen in der Nähe von Montabaur und ist im Jahr 1900 geboren. Der Pallottinerpater starb am 22. Februar 1945 im KZ Dachau bei der Pflege von Typhuskranken. Aus Anlass der Seligsprechung stand in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar die Reproduktion eines Gemäldes von Beate Heinen, das Aspekte des Lebens von Pater Henkes darstellt.

„Einer muss ja die Wahrheit sagen“, das sei die Devise Henkes‘ gewesen und habe sein Handeln, gerade im nationalsozialistischen Terror, gekennzeichnet. Henkes hatte in seinen Predigten als Pfarrer in Strandorf, an der deutsch/tschechischen Grenze, kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum ging, das entwürdigende und menschenverachtende Handeln der damaligen Zeit beim Namen zu nennen. Pater Kiefer: „Er machte aus seinem Herzen keine Mördergrube wenn es galt das Denken, die Sprache, die allgemeine Meinung, die Kurzsichtigkeit, die Provokation und das Handeln der damaligen Zeit zu geißeln und klar zu benennen.“ Den Rädelsführern sei Henkes daher ein Dorn im Auge gewesen, "denn er sprach aus, was Wahrheit war."

Der Pallottinerpater wurde schließlich von den Nationalsozialisten gefangen genommen und ins KZ Dachau deportiert. „Neben vielen entwürdigenden Diensten, die er dort verrichten musste, meldete er sich freiwillig zur Pflege, als in Block 17 unter tschechischen Gefangenen eine Typhusepidemie ausbrach und dieser Block isoliert wurde“, so Kiefer weiter. Hier habe er sich selbst angesteckt und sei am 22. Februar 1945 an Typhus als „Märtyrer der Nächstenliebe“ gestorben. Pater Kiefer: „Wir brauchen Gestalten wie ihn, gerade auch heute, in denen das Denken, die Sprache, die allgemeine Meinung, in geschichtsvergessener Kurzsichtigkeit, das Handeln etlicher Zeitgenossen bestimmt. Denn: ‚wir müssen da sein, die Wahrheit zu sagen.‘“

 

Pater Richard Henkes SAC - Gemälde von Beate Heinen

Pater Richard Henkes SAC - Gemälde von Beate Heinen

 

Ansprache von Pater Rüdiger Kiefer SAC im Gottesdienst am 15. September 2019

Bildbetrachtung und Beschreibung

Das Bild, das sie in Händen halten (siehe Abbildung), wurde 1995 von Beate Heinen gemalt. Es ist ganz in Rot gehalten und signalisiert damit, dass in der Nachfolge Jesu, Menschen, wie P. Richard Henkes, trotz aller widrigen Verhältnisse, die Liebe gelebt haben.

Der einzige, der uns aus der Mitte des Bildes anschaut, ist P. Henkes, friedlich und mit festem Blick, der uns damit die Frage stellt, ob auch wir in unserem Leben und unserer Zeit der Liebe den Vorrang geben.

In seinem Rücken sieht man das Kreuz, mit dem Gekreuzigten. Das Beispiel Jesu hat im gleichsam den Rücken gestärkt und ihn aufrecht gehalten.

Im rechten oberen Teil des Bildes ist Maria abgebildet, die ihren Sohn in Händen hält. Und dieses kleine Kind berührt das Ohr von P. Henkes. Er war Marienverehrer, aber wesentlich angeleitet von dem, was er von Jesus gehört hatte und auf welchen Weg er ihn rief.

Weiter rechts im Bild ist P. Henkes mit dem Kreuz dargestellt, als gradliniger Mensch, der nicht eingeknickt ist vor den daherkommenden gebückten Nationalsozialisten.

Dem geknickten Kreuz der Menschenverachtung hat er das wahre Kreuz entgegen gehalten: getreu seiner Devise: „einer muss da sein es zu sagen!“

Weiter unten im Bild (rechts) ist er als Lehrer dargestellt, der den Jugendlichen im Schuldienst, in der Jugendseelsorge und in Exerzitien den aufrechten Gang und die Orientierung am Evangelium Jesu beigebracht hat.

Gehen wir in die linke untere Hälfte des Bildes. Dort steht der Häftling Richard Henkes und macht seinen Mitgefangenen Mut. Seine ausgestreckten Arme deuten an, dass er alles mit ihnen teilt.

Im oberen linken Teil des Bildes wird deutlich, wie P. Henkes sich liebevoll und ohne Scheu vor Nähe und Ansteckung der Kranken und Pflegebedürftigen annimmt. Der Arm des Gekreuzigten läuft mitten durch diese Szene hindurch und unterstreicht noch einmal sehr deutlich den Liebesdienst.

Ganz unten im Bild ist der tote P. Henkes dargestellt, ausgestreckt wie der Gekreuzigte, denn seine Liebe hat durch ihn Gestalt gewonnen. Zu seinen Füßen ist auch

seine Nummer zu finden, die belegt, dass hier von den Schergen er nicht als Mensch, sondern lediglich als Nummer gesehen wurde.

Immer wieder musste P. Henkes erfahren, dass seine Vorhaben und Pläne durchkreuzt wurden. Stacheldraht durchzieht daher das gesamte Bild. Äußerlich gefangen blieb er dennoch innerlich frei. Sein Vertrauen in Gottes Liebe und Nähe machte ihn fähig, mit allen Konsequenzen dem Ruf Gottes zu folgen und sich selbst in Freiheit zu verschenken.

Aus einem Brief von ihm:

„Man ist der Willkür der Menschen ausgeliefert, und so hat bloß das eine noch Sinn, sich radikal dem Herrgott zu überantworten.“

Und an anderer Stelle schreibt er:

„Ich habe mich der Liebe überlassen – der Liebe Jesu Christi, die stärker ist als alles Dunkel und die selbst den Tod besiegt.“

Und einer seiner Schüler (Georg Reitor) mahnt:

„Was wir zu hüten haben…von Richard Henkes:  Er will uns zeigen, was Liebe ist…Die Liebe, die das eigene Leben hingibt, zeigt eine Welt über der unseren: die Welt Gottes.“

Am Leben und Beispiel von P. Richard Henkes wird deutlich: Der Karfreitag zeigt, wozu der Mensch fähig ist. Ostern zeigt, wozu Gott fähig ist. Gott sei Dank! 

Amen

 


 

kfd - Frauen worauf warten wir 

Wortgottesdienst mit Agapefeier

am Dienstag, 24. September 2019, 19.00 Uhr, im Saal der Pallottikirche.

Viele engagierte katholische Christinnen und Christen gehen derzeit auf Distanz zu ihrer Kirche. Ihr Vertrauen ist nachhaltig erschüttert, sie spüren Ohnmacht gegenüber verkrusteten Strukturen und sind zunehmend unzufrieden mit der Rolle der Frauen in der Kirche.

Die kfd-Aktionswoche „Frauen, worauf warten wir?“ (23. - 29.09.2019) fordert: Eine Kirche, die zu wichtigen Themen unserer Zeit gehört werden und glaubwürdig sein will, muss Geschlechtergerechtigkeit vorleben. Und sie erinnert daran, dass sich schon die Würzburger Synode vor mehr als 40 Jahren mit einer Anfrage zum Diakonat der Frau nach Rom wandte. Die Antwort steht bis heute aus.

„Der Glaube und die Spiritualität von Frauen, ihr Charisma, ihr Fachwissen und ihre Bildung müssen auf allen Ebenen der Kirche endlich anerkannt und integriert werden.“ (Sr. Philippa Rath OSB, Theologin, Historikerin und Politikwissenschaftlerin in frau und mutter, Zeitschrift der kfd, 4/19).

Wir brauchen eine neue Kultur des Dialogs, die Achtung und gegenseitige Wertschätzung voraussetzt und Auseinandersetzung auf Augenhöhe sucht. Daran wird unsere Gesellschaft ablesen, was es bedeutet Kirche zu sein. Gemeinde im Sinne des Evangeliums.

Herzliche Einladung an alle interessierten Frauen!

 


 

Neunter Vallendarer Evensong

Vier Chöre aus Vallendar gestalten eine musikalische Andacht in der Pfarrkirche Vallendar

Am Sonntag, dem 1. September 2019 laden die evangelische und katholische Kirchengemeinde Vallendar um 18:00 Uhr zum mittlerweile neunten Ökumenischen Evensong unter der Überschrift „Und führe zusammen, was getrennt ist“ in die Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus ein.

Vier Chöre aus Vallendar werden unter der musikalischen Gesamtleitung von Kantor Johann Schmelzer diese Andacht musikalisch gestalten und erneut zeigen, dass gerade die Musik es versteht, zu verbinden und zusammenzuführen, wenn Menschen - Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer, evangelische und katholische Christinnen und Christen - in gemeinsamem Musizieren Gott loben, preisen und feiern.

Der „Evensong“ ist eine ökumenische Form, die aus der anglikanischen Tradition stammt und letztlich eine Abwandlung der katholischen Vesper ist; einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die kirchenmusikalische Gestaltung mit Chorgesang und Orgelspiel. Die liturgische Leitung liegt bei Pfarrer Gerd Götz von der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar und Pfarrer Rüdiger Kiefer SAC von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar.

Mitwirken werden der „Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Vallendar“ (Leitung: Stefan Fetsch), der Gesangverein Freundeskreis Vallendar (Leitung: Andreas Norren) sowie der Kammerchor „Cantate“ aus Vallendar und Troisdorf sowie der „Katholische Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar“ (jeweils unter der Leitung von Johann Schmelzer).

Das Programm des Evensongs ist so vielfältig, wie die ausführenden Chöre selbst: So reicht die Bandbreite der dargebotenen Musik von Liedkantaten, über Motetten bis hin zum Chorwerk aus der Romantik oder Gegenwart. Zu Gehör gebracht werden als Psalmvertonungen „Sei stille dem Herrn“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy in einer Bearbeitung für Chor und Orgel von Carlheinz Heß, der mitreißende „Salmo 150" des brasilianischen Komponisten Ernani Aguiar und „Unto the hills i will lift up my eyes“ des US-Amerikaners Lloyd Larson sowie die Nunc-Dimittis-Vertonung „Herr, nun lässt du deinen Diener“ von Charles Hubert Parry und das „Abendlied“, Op. 69,3 von Josef Rheinberger. Zudem werden von allen Chören gemeinsam mehrstimmige Sätze aus der Feder von Johann Schmelzer der Kirchenlieder „Lobe den Herren“ und „Nun danket all und bringet Ehr“ sowie der Magnificat-Kanon von Taize dargeboten.

Allen diesen musikalischen Formen ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht in erster Linie zur Erbauung der Gemeinde oder aus Spaß am gemeinschaftlichen Musizieren dargeboten werden, sondern zur höheren Ehre Gottes.

Diesem Ziel ist auch das kunstvolle Orgelspiel Johann Schmelzers verpflichtet, der das Programm der Andacht mit der „Toccata alla rumba“ von Peter Planyavsky sowie einer Orgelimprovisation kunstvoll abrunden wird.

Plakat: Neunter Vallendarer Evensong

 

 

 


 

Gemeindereferentin Doris Faig wird zum 1. Januar 2020 ins Bistum Eichstätt wechseln

Liebe Gemeinde!

Ich möchte Euch/Ihnen heute mitteilen, dass ich meinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar zum 1. Januar 2020 beenden werde.

Mein Mann und ich werden uns beruflich verändern. Manfred wird am 1. Januar 2020 seine neue Stelle als Domkapellmeister und Diösesanmusikdirektor im Bistum Eichstätt antreten.

Für uns beide beginnt damit nach 23 Jahren in Koblenz ein neuer Lebensabschnitt, auf den wir uns sehr freuen und der uns nicht zuletzt in unsere Heimat zurückbringt. Ich bin in Ingolstadt, das zum Bistum Eichstätt gehört, aufgewachsen und meine Eltern leben auch noch dort.

Hier im Bistum Trier habe ich die Ausbildung zur Gemeindereferentin abgeschlossen. Noch einmal lernen zu dürfen war für mich ein großes Geschenk. Seit 2007 bin ich nun, zunächst als Gemeindeassistentin, als Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar tätig.

Für diese Zeit bin ich sehr dankbar. Ich durfte hier wichtige Erfahrungen sammeln, Schönes erleben und herzliche Beziehungen zu Menschen in allen Generationen aufbauen. Ich hoffe, es ist mir ein wenig gelungen, was ich bei meiner Beauftragung für den Dienst versprochen habe:

„Gehen Sie und verkünden Sie das Wort Gottes den Menschen in der heutigen Zeit.“

Zu meinen Tätigkeitsfeldern gehört unter anderem der Religionsunterricht in der Grundschule, der mir immer viel Freude bereitet hat. Dies wird zunächst auch mein beruflicher Start in Eichstätt sein.

In der verbleibenden Zeit haben wir in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar nun die Möglichkeit, miteinander zu überlegen, wie die verschiedenen Aufgabenfelder gut weitergeführt werden können.

Zuletzt möchte ich noch Meister Eckhart, einen Theologen und Philosophen des Spätmittelalters zitieren:

„Und plötzlich weißt Du: Es ist Zeit etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

Doris Faig
Gemeindereferentin

 


 

 

Papst Franziskus

Brief von Papst Franziskus an „das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“

Am 29. Juni hat Papst Franziskus einen Brief an „das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ gerichtet, in dem er Bezug nimmt auf die aktuelle Situation der Kirche in Deutschland und auch auf den synodalen Weg, den die deutschen Bischöfe für die kommenden Jahre vorgeschlagen haben.

Bischof Dr. Stephan Ackermann empfiehlt allen Gläubigen des Bistums „die Gedanken des Papstes, denn sie machen deutlich, wie sehr Papst Franziskus eine synodale Kirche wünscht.“ Zugleich gebe der Heilige Vater wichtige Hinweise für das Gelingen eines synodalen Miteinanders aus dem Geist des Evangeliums und sei deshalb ein gutes Begleitdokument für den gesamten synodalen Prozess auf der Ebene der katholischen Kirche in Deutschland.

Ackermann weiter: „Für das Volk Gottes im Bistum Trier kann der Papstbrief eine Hilfe zur Vertiefung des synodalen Weges sein, den wir mit der Ausrufung der Diözesansynode im Jahr 2012 begonnen haben und der sich heute in der Verwirklichung der Synodenbeschlüsse fortsetzt. Sicher werde ich bei verschiedenen Gelegenheiten auf das Schreiben von Papst Franziskus zurückkommen.“

Das Schreiben des Papstes ist hier zum Download zu finden:

 


 

Gebet auf dem Weg in die Pfarrei der Zukunft

Gebet: Den Weg wagen

 


Bolivienkleidersammlung im Dekanat Koblenz

Bolivienkleidersammlung im Dekanat Koblenz

Bolivien-Kleidersammlung am 15.6.2019

Am 15.06.2019 fand die diesjährige Bolivien-Kleidersammlung im Dekanat Koblenz statt.

Auch die Ministranten und einige Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar machten bei dieser Aktion mit. Einige der Helfer sind schon seit mehr als 25 Jahren dabei.

Ab 9.00 Uhr rollten die Autos in Richtung Innenstadt, Niederwerth, Mallendarer Berg und Urbar.

Abladeort war wie in den letzten Jahren in Bendorf. Dort wurden die Kleidersäcke in einen LKW umgeladen.

Ohne den Einsatz vieler Helfer wäre diese Aktion nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt besonders der Firma Münch, Schreinerei Schmidt, Haus Wasserburg, Bauhof Vallendar und dem Vereinsring Urbar, die uns ihre Autos zur Verfügung gestellt haben. Auch den Firmlingen, dem Familienkreis Kunterbunt und den Oberministranten sei gedankt, da diese im Vorfeld die Kleidersäcke an die Häuser verteilt haben.

 


 

Bistumskarte mit den Pfarreien der Zukunft

Bistumskarte mit den Pfarreien der Zukunft. Die farbig hinterlegten Pfarreien werden zum 1. Januar 2020 errichtet

Die Pfarrei der Zukunft Koblenz

Im Übergang zur Pfarrei der Zukunft

P. Rüdiger Kiefer SAC, Pfarrer. Die Kirche im Bistum Trier stellt sich neu auf: Zum 1. Januar 2020 werden 15 von insgesamt 35 Pfarreien der Zukunft (PdZ) an den Start gehen. In den neu gegründeten Räumen wird es eine veränderte Gremienstruktur geben. Darüber haben Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg sowie Mechthild Schabo, Direktorin für den Zentralbereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat informiert.

Leitungsteam

Generalvikar von Plettenberg stellte die neuen Gremien vor. An der Spitze der Pfarreien der Zukunft wird es ein Leitungsteam geben, das aus drei Haupt- und bis zu zwei Ehrenamtlichen bestehen wird. Neu wird der Rat der Pfarrei, bestehend aus 20 Mitgliedern, sein – vergleichbar mit den bisherigen Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten. Der Rat der Pfarrei verbindet die Themen von Pastoral und Verwaltung (Jahresabschluss, Haushaltsplan) in einem Gremium. Er wird das Leitungsteam beraten. Innerhalb des Rates wird es verpflichtend einen Verwaltungsausschuss geben.

Synodalversammlung und Orte von Kirche

Zusätzlich gibt es die Synodalversammlung, die Zusammenkunft der Delegierten aus den Orten von Kirche in der Pfarrei der Zukunft. „Wir wollen die Pfarreien der Zukunft von unten her aufbauen“, sagte von Plettenberg. „Orte von Kirche müssen keine feste Form oder Struktur haben, sondern dort, wo ‚zwei oder drei in Christi Namen versammelt sind‘, ist ein Ort von Kirche. Das ist nichts Neues, wir haben jetzt schon viele Orte von Kirche.“ Frauengruppen, Chöre, Gebetskreise, aber auch Kitas oder die Caritas seien Beispiele von Orten von Kirche. Diese können sich als solche bestätigen lassen und seien dann berechtigt, einen Delegierten in die Synodalversammlung zu entsenden. Da es bislang noch keine Synodalversammlung gibt, wird der erste Rat der Pfarrei bereits im Herbst 2019 durch eine Wahlversammlung der Gremien der jetzigen Pfarreien und Kirchengemeinden gewählt, damit die Pfarrei der Zukunft zum 1. Januar mit einer gewählten Repräsentanz gestartet werden kann.

Verwaltungsteams

„Die jetzigen Verwaltungsräte können und sollen als Verwaltungsteams weiter vor Ort aktiv sein. Damit lassen wir Verantwortung vor Ort“, sagte Bischof Ackermann. Diese Verwaltungsteams werden ein Mandat sowie ein Budget von der PdZ bekommen, erläuterte Generalvikar von Plettenberg die Idee. Die Verantwortlichen im Bistum laden die jetzigen Verwaltungsräte dazu ein, diese Möglichkeit zu nutzen, um in den ersten Jahren des Neubeginns ihr operatives Geschäft fortführen zu können.

Eucharistiefeier und andere Gottesdienstformen

Es wurden auch grundsätzliche Befürchtungen an die Bistumsleitung herangetragen. Zum Beispiel, ob es künftig nur noch einen Priester in der ganzen PdZ gebe und ob Gottesdienste weiter wie bisher stattfinden werden? „Wir können den priesterlichen Dienst sicherstellen“, betonte Mechthild Schabo. „Die Priester werden an verschiedenen Orten Gottesdienste feiern.“ Ob die Gottesdienstordnung weiter beibehalten werde, wie sie jetzt bestehe, könne sie nicht sagen. „Mir scheint wichtig, dass es für die Gläubigen Gottesdienste gibt, wo sie wissen: An diesen Orten finde ich regelmäßig verlässlich meinen Gottesdienst, den ich gut erreichen kann. Wie das konkret aussieht, wird miteinander zu beraten sein.“ Die Synode des Bistums Trier hatte sich dafür ausgesprochen, neben der Eucharistiefeier auch andere Gottesdienstformen wie Wort Gottes-Feiern zu stärken, die nicht von einem Priester geleitet werden müssen.

Anhörungsverfahren

Die Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte wurden von den Verantwortlichen des Bistums darüber informiert, dass ihnen das Errichtungsgesetz für die neuen Pfarreien der Zukunft zugesandt wird und dass sie dazu im Rahmen des offiziellen Anhörungsverfahren bis 31.5.2019 Stellung nehmen sollen. Die Rückmeldungen werden von einem externen Institut ausgewertet und sollen dann in die Überarbeitung des Gesetzes einfließen, das Anfang Herbst erlassen wird.

Weitere Informationen zu der neuen Gremienstruktur und zur Umsetzung der Synodenergebnisse insgesamt gibt es auf www.bistum-trier.de/heraus-gerufen.

 

 Gremien in der Pfarrei der Zukunft im Bistum Trier

Gremien in der Pfarrei der Zukunft im Bistum Trier

 


 

Die Helfer der 72-Stunden-Aktion in Urbar

Die Helfer der 72-Stunden-Aktion in Urbar

 

BDKJ 72-Stundenaktion in Urbar

Vom 23.5 bis 26.5. 2019 fand die sogenannte 72 Stundenaktion statt. Dieses bundesweite Projekt ist eine Initiative des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend).

Auch in Urbar fand diese Aktion statt. Der Vereinsring Urbar sowie die Meßdiener der Pfarreiengemeinschaft Vallendar haben sich an diesem Projekt in Urbar beteiligt. Aufgabe war es, den Bauspielplatz im Mallendarer Bachtal zu erneuern und attraktiver zu machen. Dieser Platz ist in den letzten Jahren etwas heruntergekommen und mehrmals Ziel von Vandalismus geworden.

Dank des tollen Wetters, vieler Sach-und Geldspenden von Firmen und Privatleuten, sowie vieler Helfer war es möglich, dass das komplette Vorhaben umgesetzt wurde.

Es entstand eine neue Holzhütte, ein Toilettenhäuschen, eine Miniseilbahn, ein Wasserspiel und ein Sandkasten, und der Bauwagen bekam einen neuen Anstrich. Zum guten Schluß wurde das Gelände neu eingezäunt.

Für das leibliche Wohl der Helfer wurde dankenswerter von den Müttern der Ministranten und Helfer gesorgt.

Voller Einsatz

Voller Einsatz

Gelände des Bauspielplatzes in Urbar

Gelände des Bauspielplatzes in Urbar

 


 

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