Kolpingmagazinchen Titelgrafik

Vallerer Kolpingmagazinchen Ausgabe 4 / Februar2019 jetzt auch online zum Download

Die Kolpingfamilie Vallendar hat die neue Ausgabe 4 / Februar 2019 des "Vallerer Kolpingmagazinchens" veröffentlicht. Es enthält das von der Kolpingfamilie angebotene Programm und weiteren Mitteilungen der Kolpingsfamilie Vallendar zum zweiten Halbjahr 2019 zum Lesen und Weiterleiten an Interessierte.

Es enthält neben Veranstaltungsankündigungen u.a. auch Rückblicke in Wort und Bild auf Angebote der Kolpingsfamilie in den vergangenen Monaten.

DOWNLOAD: hier klicken (pdf)

 


 

 Sternsinger in Urbar 2019 (Foto: Faig)

Sternsinger in Urbar 2019 (Foto: Faig)

 

Sternsingeraktion 2019

Die Sternsinger aus Urbar, Niederwerth und Vallendar sammelten in diesem Jahr € 12.307,69. Allein die Schule sammelte 2286,05 Euro. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

Einen Eindruck von der Sternsingeraktion 2019 kann dieses Foto von den Urbarer Sternsingern vermitteln. Dort waren 21 Sternsinger unterwegs. In Niederwerth waren es etwa auch so viele. In Vallendar haben in den Ferien 28 Kinder und nach den Ferien mit der Schulaktion nocheinmal 71 Kinder mitgewirkt.

Doris Faig, Gemeindereferentin

 


 

Aufbau der Krippe in der Pfarrkirche - Ministranten helfen

Am Samstag vor Hl. Abend haben traditionell einige Ministranten die große Krippe in der Pfarrkirche aufgebaut und etwas beim Schmücken geholfen.

Das Krippenhaus steht schon mal, jetzt kommt das Gelände dran (Foto: Wagner)

Das Krippenhaus steht schon mal, jetzt kommt das Gelände dran (Foto: Wagner)

Wege und Flächen werden gestaltet (Foto: Wagner)

Wege und Flächen werden gestaltet (Foto: Wagner)

Letzte Hand wird angelegt, bevor die Figuren ausgepackt werden (Foto: Wagner)

Letzte Hand wird angelegt, bevor die Figuren ausgepackt werden (Foto: Wagner)

 


 

Winterwanderung der Oberministranten (Foto: Wagner)

Winterwanderung der Oberministranten (Foto: Wagner)

 

Oberministranten machen Winterwanderung

Seit ein paar Jahren ist es üblich, dass die Oberministranten eine Winterwanderung machen. So auch in diesem Jahr. Zur Freude aller, waren in diesem Jahr aktuelle aktive und ehemalige Oberministranten mit dabei.
Begonnen wurde mit einem Bollerwagen am Pfarrhaus in Vallendar und Ziel war der Jugentreff in Urbar. Nach einem fast dreistündigem Marsch war der Hunger groß und es wurden Pizzen bestellt. Nach dem Essen klang der schöne Abend dann langsam aus.
Sebastian Wagner

 

Winterwanderung der Oberministranten (Foto: Wagner)

Winterwanderung der Oberministranten (Foto: Wagner)

 

 


 

Der neue Vorstand des Kirchenchores „Kirchenchores Cäcilia 1668 Vallendar“

Der neue Vorstand des Kirchenchores „Kirchenchores Cäcilia 1668 Vallendar“

 

Jahreshauptversammlung des „Kirchenchores Cäcilia 1668 Vallendar“

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des „Kirchenchores Cäcilia 1668 Vallendar“ fand am 9. Januar 2019 in der Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg statt. Der Vorsitzende Martin Ginap begrüßte alle erschienenen aktiven und inaktiven Mitglieder zur Versammlung, besonders die Ehrenmitglieder Heinz Breuer und Johannes Schink sowie Chorleiter Johann Schmelzer. Präses P. Rüdiger Kiefer konnte an der Sitzung leider nicht teilnehmen. Nach der Begrüßung wurde der verstorbenen Chormitglieder gedacht.

Nachdem die Schriftführerin Claudia Schäfer das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 15. April 2018 verlesen hatte, lenkte sie im Jahresbericht den Blick auf das zurückliegende Jahr, auf die Gestaltung der verschiedenen Gottesdienste und Andachten und den Jubiläumstag anlässlich des 350jährugen Bestehens des Chores, aber auch auf die geselligen Aktivitäten im vergangenen Jahr. Erfreulich war zu berichten, dass auch im Jahr 2018 wieder vier neue Mitglieder im Kirchenchor willkommengeheißen werden konnten.

Stephanie Pfaffenheuser (rechts) wurde für 25 Jahre Chormitgliedschaft vom scheidenden Vorsitzenden Martin Ginap und der neuen Vorsitzenden Claudia Schäfer geehrt

Stephanie Pfaffenheuser (rechts) wurde für 25 Jahre Chormitgliedschaft vom scheidenden Vorsitzenden Martin Ginap und der neuen Vorsitzenden Claudia Schäfer geehrt

Ehrung langjähriger Chormitglieder

Als nächster Tagesordnungspunkt erfolgte die Ehrung eines langjährigen Chormitgliedes: Stephanie Pfaffenheuser wurde für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im Kirchenchor geehrt. Dazu bekam sie eine Brosche, eine Urkunde des Bistums Trier sowie einen Blumenstrauß überreicht.

Bei seinen Ausführungen dankte der Vorsitzenden Martin Ginap allen Chormitgliedern für ihr Engagement im vergangenen Jahr. Ein herzliches Dankschön sprach er auch dem Vorstand, den Förderern und allen Helfern, vor allem denen, die den Kirchenchor bei der Jubiläumsfeier unterstützt haben, aus. Auch dem Präses P. Rüdiger Kiefer dankte er für seine Unterstützungen, die er dem Chor auch immer wieder zusage. Er erwähnte auch die großzügige finanzielle Unterstützung P. Kiefers anlässlich unserer Jubiläumsfeier. Weiter dankte Martin Ginap Chorleiter Johann Schmelzer für sein großes Engagement, durch das wir auch im vergangenen Jahr wieder neue Chormitglieder hätten begrüßen dürfen.

Anerkennung für die Leistungen des Chores

Anschließend folgten die Ausführungen von Chorleiter Johann Schmelzer, der auch Dank und Anerkennung für die Leistungen des Chores im vergangenen Jahr aussprach. Er lenkte seinen Blick auf die Proben und die Verbindlichkeit bei vereinbarten Terminen. Herr Schmelzer stellte auch da, dass durch die Öffentlichkeitsarbeit der Chor mehr wahrgenommen werde und ermuntert die Chormitglieder, für den Chor zu werben sowie vom Chor und seinen Aktivitäten zu erzählen.

Heinz Breuer war 36 Jahre lang Kassenprüfer

Es folgte der Kassenbericht von Kassenwart Heinz Breuer. Die Kassenprüferinnen Stephanie Pfaffenheuser und Marion Strub konnten eine einwandfrei geführte Kasse bestätigen, woraufhin die Entlastung des Kassenwartes und des Vorstandes beantragt und einstimmig beschlossen wurde. Heinz Breuer legt nach 36 jähriger Tätigkeit als Kassenwart sein Amt nieder.

Dank an Martin Ginap, der nicht mehr als Vorsitzender kandidierte

Ebenso erklärete Martin Ginap, nicht mehr als Erster Vorsitzender oder Vorstandsmitglied zur Verfügung zu stehen, aber weiter als Notenwart tätig sein zu wollen. Beiden wurde mit einem herzlichen Applaus für ihre langjährige Tätigkeit im Vorstand gedankt.

Neuwahl des Vorstandes

Als nächster Tagesordnungspunkt stand die Wahl des neuen Vorstandes an. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Erste Vorsitzende: Claudia Schäfer
  • Kassenwart: Marion Strub
  • Schriftführerin: Claudia Schäfer
  • Beisitzer: Christina Schmitz-Rimmer, Hermine Becker, Mechthild Müller, Jutta Wächter-Ginap, Stefanie Zollondz und Albert Ahanda gewählt.
  • Kassenprüferinnen sind Stephanie Pfaffenheuser und Rosi Frick.

Die Jahreshauptversammlung endete mit einem Imbiss in gemütlicher Runde.

 


 

Aus der Wurzel Jesse wird ein neuer Spross hervortreten

Wurzel und der Spross Jesse (Bild von Johannes Abele, Vallendar)

Wurzel und der Spross Jesse (Bild: Johannes Abele, Vallendar; Foto: Brehm)

An den vier Adventssonntagen spielte in diesem Jahr 2018 das Bild der Wurzel in der adventlichen Katechese eine prägende Rolle. Wurzeln sind normalerweise unsichtbar, aber für das Wachstum der Pflanzen von entscheidender Bedeutung - ein Hinweis darauf, dass hinter dem Sichtbaren Unsichtbares sich verbirgt, auf das es ankommt.

Am 4. Adventssonntag stand in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus zusätzlich ein Werk des in Vallendar lebenden Künstlers Johannes Abele vor dem Altar, das anschaulich den biblischen Text der Wurzel Jesse, die ein neues Reis hervorbringt thematisiert. Die Botschaft des Advents: Aus dem was tot scheint, was unsichtbar ist, wertlos erscheint, kann neues Leben werden.

 

 


Feier der Christmette in Vallendar, St. Marzellinus und Petrus (Foto: Brehm)

Feier der Christmette in Vallendar, St. Marzellinus und Petrus (Foto: Brehm)

„Weihnachten ist Gottes Friedensangebot an uns Menschen“

Unter dem Motto „Suche Frieden!“ fand der diesjährige Katholikentag in Münster statt. Dort sprach am 12.5. der indische Jesuit Sebastian Painadath zum Thema „Frieden stiften:

Er gab den Christen für ihren Friedensdienst drei Ratschläge mit auf den Weg:

  1. Christen sollen sich auszeichnen durch eine empfangende und zulassende Haltung (denn Friede ist nicht machbar als Menschenwerk, sondern als Ausfluss einer Haltung, die Maß nimmt an der Quelle des Friedens: Gott selbst);
  2. Christen sollten immer bei sich selbst beginnen (denn nur aus kleinen lokalen Anfängen wächst der große globale Friede);
  3. Christen sollen daran erkannt werden, dass sie alle Menschen respektieren, besonders die am Rande (denn wo die Armen vernachlässigt werden, kann es keinen Frieden geben).

Weihnachten will mit der Quelle des Friedens in Berührung bringen – mit Gott selbst

Weihnachten, das Geschenk der Menschwerdung Gottes im Kind von Bethlehem, will uns genau damit in Berührung bringen, mit der Quelle des Friedens, die Gott heißt, mit den kleinen Anfängen, die bei uns beginnen und mit der Anerkennung der Würde jedes Menschen.

Weihnachten ist Herausforderung zu einer Haltung, die Maß nimmt an der bedingungslosen Zusage Gottes, dass er unser Dasein schätzt, dass er gelingendes Leben will, Friede auf allen Ebenen. Und das ist mehr als ein Schweigen der Waffen. Friede im Sinne des hebräischen Shalom meint eine ganzmenschheitliche Ausrichtung, eine Zufriedenheit von innen her, ein Übereinstimmen von Innen und Außen, eine Herzensruhe, die von keiner Herausforderung des Lebens aus dem Takt geworfen wird. Friede ist die Zusage Gottes, dass er uns eine Zukunft schenkt, die größer ist als unsere Sinne es wahrnehmen und unser Denken und unsere Vorstellungen reichen.

Friede, eine uralte Menschheitssehnsucht, mit Weihnachten schon immer verbunden, weil die Verheißung des Friedens mit Gott zu tun hat und uns immer wieder in die Hand gelegt wird. Aber ihn umzusetzen und Wirklichkeit werden zu lassen, das scheitert oft an unser kleinen Sicht, an dem Blick der Ichsucht, an Machtstreben und fehlgeleitenden Interessen. Wenn wir auf unsere Welt schauen, dann ist die Realisierung des Friedens so aktuell wie vor 2000 Jahren.

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

Fieden – Menschen begegnen einander menschlich

Friede wird dort Wirklichkeit, wo Menschen einander menschlich begegnen. Franz Kamphaus, der Limburger Altbischof, hat es einmal die Weihnachtsbotschaft auf den Punkt gebracht, wenn er formulierte: Mach es wie Gott, werde Mensch!

Gott hat nichts davon, dass er Mensch wird. Ihn treibt seine Zuwendung zu uns. Wir sind die großen Gewinner, wir haben etwas davon, dass Gott unserem Leben Bedeutung, Zukunft, Friede, Heil und Vollendung schenkt. Bedingungslos schenkt uns Gott dies, aus reiner Liebe.

Aber, so dürfen, ja müssen wir fragen, ist es richtig, diese Zuwendung mit Ablehnung zu beantworten. Ist es richtig, Lieblosigkeit, Hass und Neid zu sähen, Unfriede zu stiften, Verbrechen, Terror, Unterdrückung, Lüge und Betrug sich hinzugeben, aus Ichsucht, kaltem Kalkül, um Angst und Schrecken zu verbreiten und fehlgeleitete Ideologien zu pflegen?

Jeder Mensch hat allein deshalb, weil er Mensch ist, eine unantastbare Würde

„Vor 30 Jahren steckte in Schwandorf ein stadtbekannter Neonazi aus rassistischen Gründen ein Haus in Brand, in dem Menschen anderer Kultur und Hautfarbe wohnten. Durch den Brandanschlag verloren vier Menschen ihr Leben. Als der Täter 2001 aus dem Gefängnis freikam, wurde er von der rechten Szene als Märtyrer gefeiert. Indem sie ihn als Held feierten, haben sie mehr als deutlich gemacht, dass für sie Würde, Menschlichkeit, Respekt, Achtung, Friede, Solidarität uvm nicht zählen, sondern sie all dies mit Füßen treten.

Weihnachten ist Gottes Friedensangebot an uns Menschen. - Es geht gerade darum, sich zu vergewissern, dass jeder Mensch allein deshalb, weil er Mensch ist, eine unantastbare Würde besitzt.

Weihnachten erinnert uns auch daran, dass Gott auch in den Menschen gegenwärtig ist, denen ihr Wert von anderen abgesprochen wird. Wer einen Türken, Deutschen, Araber, Juden, Christen, Muslim als Mensch ablehnt, lehnt Gott als Gott der Menschen ab. Für ihn ist Gott niemals Mensch geworden und darum gibt es für ihn auch keinen Grund, Weihnachten zu feiern,“ (nach Klaus Metzger-Beck) freie Tage zu genießen und sich auf der Überzeugung anderer auszuruhen. Wer nicht wenigstens den Aspekt der Menschlichkeit an Weihnachten teilt und sich darum bemüht,  an dem geht die Herausforderung des Weihnachtsfestes vorbei und er hat nicht verdient deswegen frei zu machen.

Die etwas andere Weihnachtskrippe (Foto: Brehm)

Die etwas andere Weihnachtskrippe (Foto: Brehm)

Die etwas andere Weihnachtskrippe

Wir haben in diesem Jahr wieder zwei Krippen (in der Pfarrkirche) aufgestellt. Eine traditionelle Krippe, wie wir sie gewohnt sind.

Daneben, auf der anderen Seite, einen leeren Stall. So sieht ein Ort aus, von dem alle Personen entfernt sind, die Fremde sind, enthöhlt und leer. Jesus, Maria und Josef waren Juden, ebenso die Hirten, die Könige kamen von fernen Ländern, Syrien, Afrika, Asien und anderswo, die Soldaten, die Jesus als Kind nach dem Leben trachteten waren Römer und die Hl. Familie war eine Zeit lang Flüchtlingsfamilie in Ägypten. Das müssen wir uns wieder bewusst machen. Also keine heile Welt, keine anderen Zustände als heute. Da steckt reichlich Stoff zum Nachdenken drin.

Gottes Menschwerdung konsequent zu Ende denken

Ein nicht bevölkerter Ort verfällt und wird bestenfalls zur Ruine. Unsere Welt, die an Menschlichkeit abgenommen hat, steuert auf einen leeren und verlassenen Ort zu, wenn wir Christen nicht gegensteuern und den unmenschlichen Kräften das Handwerk legen indem wir sachlich und beharrlich uns einbringen. Gottes Menschwerdung, sein Kommen muss in seinen Konsequenzen zu Ende gedacht werden und ist mehr als nur ein Nebeneffekt, sondern Herausforderung uns Menschlich zu engagieren und einzubringen in das Geschehen dieser Welt.

Verständnis zu zeigen, sachlich zu bleiben, Werte geltend zu machen, dem Miteinander ein Gesicht geben, der Wahrheit verpflichtet sein, ausgewogen zu urteilen, Chancen zu sehen, nicht nur Probleme; Angst nicht zum alles bestimmenden Maßstab werden zu lassen, die vielen Kleinigkeiten wahrnehmen, die die Welt verändern sich aber unseren Blicken entziehen.

Krippe in der Pfarrkirche in Vallendar (Foto: Brehm)

Krippe in der Pfarrkirche in Vallendar (Foto: Brehm)

Eine Weihnachts-Geschichte von der Schachtel volle Küsse

Vielleicht kann uns jene Geschichte helfen, das Geheimnis von Weihnachten besser zu verstehen:

Die Geschichte beginnt vor langer Zeit, als ein Mann seine 5 jährige Tochter dafür bestraft, dass sie einen wertvollen Gegenstand verloren hat. Damals hatten sie nicht viel Geld.

Es war gerade Weihnachten. Und am nächsten Tag brachte das Kind seinem Vater ein Geschenk mit den Worten: “Das ist für dich!“ Der Vater war zuerst sehr verlegen, doch dann ärgerte er sich sehr, als er sah, dass nichts in der Schachtel war.

Er sprach in hartem Ton: „Weißt du denn nicht, dass wenn man schon ein Geschenk macht, auch etwas drin sein muss?“

Das Mädchen schaute ihn von unten mit Tränen in den Augen an und sprach: Es ist etwas drin! Die Schachtel ist voll mit meinen Küssen für dich!“

Der Vater fühlt sich beschämt, geht in die Knie, umarmt sein Kind und bittet es um Verzeihung.

Von nun an bewahrte der Vater die Schachtel immer neben seinem Bett auf und immer, wenn es ihm mal nicht so gut ging oder er es brauchte, dann öffnete er die Schachtel und nahm einen Kuss heraus.

Viele Dinge, die durchaus bedeutsam sind für unser Leben, sind nicht sichtbar.

Weihnachten ist die Zusage Gottes, dass er uns die Schachtel seiner Zuwendung geschenkt hat, die Schachtel unseres Menschseins, die Schachtel, die uns aufmuntert, die Schachtel, die uns Hoffnung macht, die Schachtel des Vertrauens, dass uns Leben blüht, die Schachtel seiner Begleitung, die Schachtel seines Friedens, seiner Kraft, seiner Zuversicht, seiner Gerechtigkeit, die Schachtel unserer geschenkten Würde und Bedeutung….

Ich wünsche Ihnen allen die Schachtel Gottes, die uns kraftvoll und zuversichtlich leben lässt.

Pater Rüdiger Kiefer SAC

 

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

 


 

Abendlob im Advent in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar

Abendlob im Advent am 16. Dezember in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar (Foto: Brehm)

Der Projektkirchenchor unter der Leitung von Organist und Kirchenmusiker Johann Schmelzer brachte u.a. die Magnificat-Vertonung „Meine Seele preis die Größe des Herrn“ des britischen Komponisten Alan Wilson (*1947) aus dem Jahre 1981 zu Gehör, die an dieser Stelle als kleine Kostprobe nachgehört werden kann:

 

 


Weihnachten – das Lied der Menschwerdung Gottes

 

WEIHNACHTEN

Gott spielt die Melodie der Menschwerdung.
ER wird einer von uns
Stellt sich unserer Realität
Kommt uns ganz nah
Sagt und belegt: mit ihm ist zu rechnen
ER IST DA!

 

Weihnachtswunsch 2018

 

Liebe Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder

Die Advent und Weihnachtszeit ist geprägt, wie keine andere Zeit, von Lieder und Gesängen. Immer wieder wird das Geschehen der Menschwerdung Gottes in Jesus besungen. Das ist auch nur allzu verständlich, denn mit dem Kommen Jesu auf unsere Erde, sozusagen mitten unter uns, ist die Sphäre der Hoffnung, unserer Zukunft, des Lebens, der Liebe und des Friedens neu geworden.

Menschwerdung ist wieder eine Aufgabe geworden und Gerechtigkeit, Wahrheit, Anerkennung und Würde haben wieder ein Gesicht bekommen.

Worte reichen in die innerste Dimension nicht hin. Das kann nur die Musik. Sie kann Wirklichkeiten zum Klingen und Schwingen bringen, die sonst nicht auszudrücken wären. Deshalb ist das Geschenk der Weihnacht: Gottes Kommen zu uns, am besten und ehrlichsten in Liedern, Gesängen und der Sprache der Musik auszudrücken.

Auf dem Bild sind deshalb, auf der Grundlage aller Farben, Stilrichtungen und Facetten, Noten zu sehen, die in vielfältiger Form in der Sprache der Musik erklingen.

Als Schattenbild ist eine Kirche abgebildet, die daran erinnert, dass über viele Jahrhunderte das Lob Gottes musikalisch erklingt.

Das hat auch seine Entsprechung im Jubiläum unseres Kirchenchores. Er ist der älteste Verein von Vallendar und hat in diesem Jahr 2018 auf 350 Jahre seines Wirkens zurückgeschaut. Ein seltenes Jubiläum, das aber deutlich macht, wie lange schon Menschen sich musikalisch engagieren, die Botschaft Gottes in die Herzen der Menschen zu singen und ihr somit Hand und Fuß, eine Stimme und ein Herz zu geben.

Ich danke ausdrücklich unserem Chor für diese großartige Zeit, für viele Übungsstunden, für gewachsene Gemeinschaft und eine ausgesprochen ansprechende und zu Herzen gehende musikalische Gestaltung unserer Gottesbegegnungen.

Die Botschaft von Weihnachten: Wir können mit Gott rechnen

Was hier in Noten, in Farben, in der Buntheit des Lebens dargestellt ist, ist in der Tat nur ein Schatten dessen, was Gott für uns empfindet. Er sieht und hört nicht nur, was unser Leben ausmacht, sondern er kommt mitten hinein in unsere Welt, ist zu finden auf den Straßen und Wegen unseres Lebens. Er ist zu finden in den Gebrechen von uns Menschen, in dem was uns schwerfällt, in dem was uns freut. Er ist nicht wegzudenken, wenn Menschen ihm ihre Not, ihre Verzweiflung antragen, wenn sie nach Hilfe, Rettung und einem Halt suchen. In allen Situationen unseres Lebens ist er dabei, auch und gerade wenn wir den Verdacht hegen, er sei weit weg, habe sich zurückgezogen, habe kein Interesse an dem, was uns bewegt. Weihnachten ist und bleibt die Botschaft, dass wir mit Gott rechnen können und er sich nicht zurückgezogen hat aus dem, was unser Leben von uns fordert.

Weihnachten ist aber auch die Botschaft, dass Gott an uns anders handelt, als wir das wünschen und erwarten. Nicht als großer Aufrührer, Umstürzler oder Herrscher mit einer Armee hat er sich in Erfahrung gebracht, sondern als Retter, Messias, Versöhner, Friedenstifter, …, im Kleinen. Gott fängt in Jesus unscheinbar mit uns an, nicht in einem Palast, sondern in ärmlichen Verhältnissen. Nicht in gesicherten und wohlsituierten Lebensumständen, sondern auf der Flucht. Nicht in unangefochtenen und glatten Verhältnissen, sondern in herausfordernden Situationen und angstbesetzten Erfahrungen.

All das stellt uns das Weihnachtsfest vor, fernab von allen süßlichen Vorstellungen. Es stellt uns mitten in die Realität des Lebens, weil kein Geringerer als Gott in Jesus Christus sich unserem brüchigen und gefährdeten Menschsein ausgesetzt hat.

Wir besingen daher einen Gott, der einer von uns geworden ist. Wir preisen dankbar sein Kommen und bitten ihn bei uns zu bleiben, ja uns zu begleiten durch Höhen und Tiefen des Lebens.

Damit diese Erfahrung Wirklichkeit wird für Sie, nicht nur am Weihnachtsfest, wünschen wir Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft St. Marzellinus und Petrus Vallendar Ihnen:

  • den Wohlklang des Friedens
  • die Musik der Hoffnung und der Liebe,
  • den Dreiklang des Wohlwollens, der Annahme und Beachtung,
  • den Grundakkord der Würde
  • die Melodie eines lebendigen Glaubens
  • und das Lied immer neuer Menschwerdung.
  • In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest
  • und ein gesegnetes neues Jahr,

Rüdiger Kiefer SAC Pfarrer

Doris Faig, Gemeindereferentin

Eugen Stephan SAC Kooperator

Fr. Sebastian Wagner SAC Diakon

 


 

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

Förderverein Kreuzkirche informiert

Das Zweite Offene Adventsfenster hat sich geöffnet

Am Donnerstag, den 6. Dezember fand das zweite „offene Adventsfenster“ in Vallendar bei Familie Groß statt. Es hat sich herumgesprochen und so fanden sich fast 30 Personen dazu ein, um sich mit Texten und Liedern auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen. Natürlich hat an diesem 6.12. der heilige Nikolaus und sein Wirken das Thema bestimmt. Nach der Besinnung standen wir noch eine Zeit lang gemütlich beisammen mit Glühwein, Punsch und Plätzchen am Lagerfeuer.

Herzliche Einladung zum letzten Adventsfenster in diesem Jahr am Donnerstag um 19 Uhr:

Am 21.12. an der Kreuzkirche, Pfarrer-Sesterhenn-Str. 1.

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

 


 

ALLSTAR Benefizgala im Winninger Weinkeller

4 angesagte Bands spielen am 8. Dezember für den guten Zweck

Plakat LiveMusicBenetitEvent 

Seit 2010 führt TERRA NOVA® erfolgreich alljährlich Benefizaktionen als LiveMusicEvents in unterschiedlichen Locations, meist in Zusammenarbeit mit regionalen Wohlfahrtsorganisationen, durch. Dabei sind bisher rd. 28000 Tausend Euro zusammen gekommen, die an die regionalen Tafeln, an Mampf, an verschiedene Projekte der CARITAS, aber auch nach Afrika gegangen sind, um z. B. einem begabten Schüler durch Zahlung des Schulgeldes das Abitur zu ermöglichen.

Konzert mit „New Earth Band“, „The Giants“, „Soulmatic“ und „Blues Affair“

In diesem Jahr startet die AllStarBenefizGala mit 4 hervorragenden Bands im Winninger Weinkeller, inzwischen ein Kultlokal für alle LiveMusikLiebhaber und LiveMusicBands aus der Region. In Zusammenarbeit von TERRA NOVA® LiveMusicEvents, der CARITAS sowie den engagierten Pächtern des Winninger Weinkellers, Susanne und Bernd Knebel, wird am Samstag, 8. Dezember 2018, ab 20 Uhr, ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse abgefackelt: Mit dabei ist als Newcomerformation die „New Earth Band“ aus Koblenz mit den besten Coversongs von den 60ern bis in die 90er aus Rock, Beat, Blues & Soul, die inzwischen legendären „The Giants“, seit 17 Jahren auf der Bühne und als die „Beatles der Eifel“ trefflich beschrieben, da sie mit ihrem genialen BritPopSound unverkennbar an die Musik der Roaring Sixties erinnern, die mit Musikpreisen ausgestattete Formation „Soulmatic“ aus Bonn mit bestem Rock in gekonnter Stilistik sowie eigener Interpretation und schließlich die TopMusiker von „Blues Affair“ aus Koblenz mit dem Besten, was der BluesRock der letzten 60 Jahre so hervorgebracht hat. Es wird ein wahres musikalisches Feuerwerk der besonderen und besten Sorte werden.

Erlös für die CARITAS Spendenaktion „1000 x 100“

Der Eintritt zu diesem musikalischen Highlight ist frei. Die Gäste werden jedoch gebeten, für den guten Zweck großzügig, nach eigenem Ermessen, zu spenden. Der Erlös des Abends geht an die CARITAS Spendenaktion „1000 x 100“, die sich insbesondere für Menschen in Not engagiert. Damit wird z. B. im lokalen Rahmen Senioren mit einem Zuschuss für den Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ geholfen sowie den pflegenden Angehörigen kompetente Unterstützungsangebote angeboten, oder es wird Menschen mit Behinderung ermöglicht, an einer gemeinsamen Ferienfreizeit teilzunehmen. Gerade an Weihnachten soll es unverschuldet in Not geratenen Familien ermöglicht werden, ihren Kindern ein kleines Weihnachtgeschenk unter den Tannenbaum zu legen, was ansonsten den auf Hilfe angewiesenen Eltern nicht möglich gewesen wäre.

Alle Mitwirkenden an diesem außergewöhnlichen musikalischen Event, einschließlich der 4 genannten Bands, verzichten an diesem Abend auf eine Gage zugunsten der guten Sache. Der Ortsbürgermeister der Gemeinde Winningen, Eric Peiter, hat die Schirmherrschaft über die Veranstaltung an diesem Abend übernommen.

 


 

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