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Kfd Vallendar spendet 500 Euro für Hilfsprojekt in Nordsyrien

Angesichts der unvorstellbaren Not der Menschen in den umkämpften Regionen Syriens hat die Mitgliederversammlung 2018 der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) beschlossen, an das Nordsyrien-Spendenprojekt der kfd im Bistum Trier insgesamt 500 Euro zu überweisen. 300 Euro kommen aus dem Überschuss und aus Spenden durch den Verkauf fair gehandelter Waren im Eine-Welt-Laden (jeweils 2. Sonntag Pfarrkirche und 3. Sonntag Kreuzkirche). 200 Euro stellten die Besucherinnen des monatlichen „Treffpunkt Kreuzkirche“ zur Verfügung.  

Gemeinsam mit der Initiative von Frauen und Frauenorganisationen für den Frieden in Afrin und Syrien, die die kfd aktiv unterstützt, fordert die kfd die Bundesregierung auf, sich für das sofortige Ende der Bombardierung von Afrin, für die Errichtung einer Flugverbotszone zum Schutz von ZivilistInnen und für verstärkte humanitäre Hilfe zur Stabilisierung der Region einzusetzen. Darüber hinaus fordert die kfd ein Ende aller Waffenexporte an die türkische Regierung sowie den Einsatz für die Sicherung des Friedens und die Schaffung von nachhaltigen Friedensabkommen. „Wir sehen die gute Aufbau- und Friedensarbeit, die von unseren Projektpartnerinnen in den letzten Jahren in der Region Rojava erfolgreich geleistet wurde, massiv bedroht“, so Margot Klein, kfd-Diözesanvorsitzende. Insbesondere Kinder, ältere Menschen und Frauen, die Zuflucht in der Region gefunden und versucht haben, wieder einen Alltag mit Schul- und Kindergartenbesuch zu gestalten und ihre Existenz durch landwirtschaftliche oder handwerkliche Arbeit zu sichern, haben Angst erneut alles zu verlieren. Die kfd-Mitglieder sind sehr besorgt, dass die aufgebaute Infrastruktur zur medizinischen Versorgung in Frauengesundheitszentren und Krankenhäusern zerstört wird. Die Versorgung mit medizinischen Hilfsgütern ist manchmal extrem schwierig und die notwendige Hilfe für die vielen verletzten und kranken Menschen – auch in den großen Flüchtlingscamps – immer wieder blockiert. Die Spendengelder werden jeweils auf konkrete Anforderungen der Helferinnen und Helfer von Trier aus weitergeleitet und gelangen auf sicherem,  direktem Weg dahin, wo sie dringend benötigt werden.

 


 

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