Papst Franziskus

Brief von Papst Franziskus an „das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“

Am 29. Juni hat Papst Franziskus einen Brief an „das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ gerichtet, in dem er Bezug nimmt auf die aktuelle Situation der Kirche in Deutschland und auch auf den synodalen Weg, den die deutschen Bischöfe für die kommenden Jahre vorgeschlagen haben.

Bischof Dr. Stephan Ackermann empfiehlt allen Gläubigen des Bistums „die Gedanken des Papstes, denn sie machen deutlich, wie sehr Papst Franziskus eine synodale Kirche wünscht.“ Zugleich gebe der Heilige Vater wichtige Hinweise für das Gelingen eines synodalen Miteinanders aus dem Geist des Evangeliums und sei deshalb ein gutes Begleitdokument für den gesamten synodalen Prozess auf der Ebene der katholischen Kirche in Deutschland.

Ackermann weiter: „Für das Volk Gottes im Bistum Trier kann der Papstbrief eine Hilfe zur Vertiefung des synodalen Weges sein, den wir mit der Ausrufung der Diözesansynode im Jahr 2012 begonnen haben und der sich heute in der Verwirklichung der Synodenbeschlüsse fortsetzt. Sicher werde ich bei verschiedenen Gelegenheiten auf das Schreiben von Papst Franziskus zurückkommen.“

Das Schreiben des Papstes ist hier zum Download zu finden:

 


 

Gebet auf dem Weg in die Pfarrei der Zukunft

Gebet: Den Weg wagen

 


Bistumskarte mit den Pfarreien der Zukunft

Bistumskarte mit den Pfarreien der Zukunft. Die farbig hinterlegten Pfarreien werden zum 1. Januar 2020 errichtet

Die Pfarrei der Zukunft Koblenz

Im Übergang zur Pfarrei der Zukunft

P. Rüdiger Kiefer SAC, Pfarrer. Die Kirche im Bistum Trier stellt sich neu auf: Zum 1. Januar 2020 werden 15 von insgesamt 35 Pfarreien der Zukunft (PdZ) an den Start gehen. In den neu gegründeten Räumen wird es eine veränderte Gremienstruktur geben. Darüber haben Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg sowie Mechthild Schabo, Direktorin für den Zentralbereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat informiert.

Leitungsteam

Generalvikar von Plettenberg stellte die neuen Gremien vor. An der Spitze der Pfarreien der Zukunft wird es ein Leitungsteam geben, das aus drei Haupt- und bis zu zwei Ehrenamtlichen bestehen wird. Neu wird der Rat der Pfarrei, bestehend aus 20 Mitgliedern, sein – vergleichbar mit den bisherigen Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten. Der Rat der Pfarrei verbindet die Themen von Pastoral und Verwaltung (Jahresabschluss, Haushaltsplan) in einem Gremium. Er wird das Leitungsteam beraten. Innerhalb des Rates wird es verpflichtend einen Verwaltungsausschuss geben.

Synodalversammlung und Orte von Kirche

Zusätzlich gibt es die Synodalversammlung, die Zusammenkunft der Delegierten aus den Orten von Kirche in der Pfarrei der Zukunft. „Wir wollen die Pfarreien der Zukunft von unten her aufbauen“, sagte von Plettenberg. „Orte von Kirche müssen keine feste Form oder Struktur haben, sondern dort, wo ‚zwei oder drei in Christi Namen versammelt sind‘, ist ein Ort von Kirche. Das ist nichts Neues, wir haben jetzt schon viele Orte von Kirche.“ Frauengruppen, Chöre, Gebetskreise, aber auch Kitas oder die Caritas seien Beispiele von Orten von Kirche. Diese können sich als solche bestätigen lassen und seien dann berechtigt, einen Delegierten in die Synodalversammlung zu entsenden. Da es bislang noch keine Synodalversammlung gibt, wird der erste Rat der Pfarrei bereits im Herbst 2019 durch eine Wahlversammlung der Gremien der jetzigen Pfarreien und Kirchengemeinden gewählt, damit die Pfarrei der Zukunft zum 1. Januar mit einer gewählten Repräsentanz gestartet werden kann.

Verwaltungsteams

„Die jetzigen Verwaltungsräte können und sollen als Verwaltungsteams weiter vor Ort aktiv sein. Damit lassen wir Verantwortung vor Ort“, sagte Bischof Ackermann. Diese Verwaltungsteams werden ein Mandat sowie ein Budget von der PdZ bekommen, erläuterte Generalvikar von Plettenberg die Idee. Die Verantwortlichen im Bistum laden die jetzigen Verwaltungsräte dazu ein, diese Möglichkeit zu nutzen, um in den ersten Jahren des Neubeginns ihr operatives Geschäft fortführen zu können.

Eucharistiefeier und andere Gottesdienstformen

Es wurden auch grundsätzliche Befürchtungen an die Bistumsleitung herangetragen. Zum Beispiel, ob es künftig nur noch einen Priester in der ganzen PdZ gebe und ob Gottesdienste weiter wie bisher stattfinden werden? „Wir können den priesterlichen Dienst sicherstellen“, betonte Mechthild Schabo. „Die Priester werden an verschiedenen Orten Gottesdienste feiern.“ Ob die Gottesdienstordnung weiter beibehalten werde, wie sie jetzt bestehe, könne sie nicht sagen. „Mir scheint wichtig, dass es für die Gläubigen Gottesdienste gibt, wo sie wissen: An diesen Orten finde ich regelmäßig verlässlich meinen Gottesdienst, den ich gut erreichen kann. Wie das konkret aussieht, wird miteinander zu beraten sein.“ Die Synode des Bistums Trier hatte sich dafür ausgesprochen, neben der Eucharistiefeier auch andere Gottesdienstformen wie Wort Gottes-Feiern zu stärken, die nicht von einem Priester geleitet werden müssen.

Anhörungsverfahren

Die Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte wurden von den Verantwortlichen des Bistums darüber informiert, dass ihnen das Errichtungsgesetz für die neuen Pfarreien der Zukunft zugesandt wird und dass sie dazu im Rahmen des offiziellen Anhörungsverfahren bis 31.5.2019 Stellung nehmen sollen. Die Rückmeldungen werden von einem externen Institut ausgewertet und sollen dann in die Überarbeitung des Gesetzes einfließen, das Anfang Herbst erlassen wird.

Weitere Informationen zu der neuen Gremienstruktur und zur Umsetzung der Synodenergebnisse insgesamt gibt es auf www.bistum-trier.de/heraus-gerufen.

 

 Gremien in der Pfarrei der Zukunft im Bistum Trier

Gremien in der Pfarrei der Zukunft im Bistum Trier

 


 

Bolivienkleidersammlung im Dekanat Koblenz

Bolivienkleidersammlung im Dekanat Koblenz

Bolivien-Kleidersammlung am 15.6.2019

Am 15.06.2019 fand die diesjährige Bolivien-Kleidersammlung im Dekanat Koblenz statt.

Auch die Ministranten und einige Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar machten bei dieser Aktion mit. Einige der Helfer sind schon seit mehr als 25 Jahren dabei.

Ab 9.00 Uhr rollten die Autos in Richtung Innenstadt, Niederwerth, Mallendarer Berg und Urbar.

Abladeort war wie in den letzten Jahren in Bendorf. Dort wurden die Kleidersäcke in einen LKW umgeladen.

Ohne den Einsatz vieler Helfer wäre diese Aktion nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt besonders der Firma Münch, Schreinerei Schmidt, Haus Wasserburg, Bauhof Vallendar und dem Vereinsring Urbar, die uns ihre Autos zur Verfügung gestellt haben. Auch den Firmlingen, dem Familienkreis Kunterbunt und den Oberministranten sei gedankt, da diese im Vorfeld die Kleidersäcke an die Häuser verteilt haben.

 


 

Die Helfer der 72-Stunden-Aktion in Urbar

Die Helfer der 72-Stunden-Aktion in Urbar

 

BDKJ 72-Stundenaktion in Urbar

Vom 23.5 bis 26.5. 2019 fand die sogenannte 72 Stundenaktion statt. Dieses bundesweite Projekt ist eine Initiative des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend).

Auch in Urbar fand diese Aktion statt. Der Vereinsring Urbar sowie die Meßdiener der Pfarreiengemeinschaft Vallendar haben sich an diesem Projekt in Urbar beteiligt. Aufgabe war es, den Bauspielplatz im Mallendarer Bachtal zu erneuern und attraktiver zu machen. Dieser Platz ist in den letzten Jahren etwas heruntergekommen und mehrmals Ziel von Vandalismus geworden.

Dank des tollen Wetters, vieler Sach-und Geldspenden von Firmen und Privatleuten, sowie vieler Helfer war es möglich, dass das komplette Vorhaben umgesetzt wurde.

Es entstand eine neue Holzhütte, ein Toilettenhäuschen, eine Miniseilbahn, ein Wasserspiel und ein Sandkasten, und der Bauwagen bekam einen neuen Anstrich. Zum guten Schluß wurde das Gelände neu eingezäunt.

Für das leibliche Wohl der Helfer wurde dankenswerter von den Müttern der Ministranten und Helfer gesorgt.

Voller Einsatz

Voller Einsatz

Gelände des Bauspielplatzes in Urbar

Gelände des Bauspielplatzes in Urbar

 


 

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