Aus der Wurzel Jesse wird ein neuer Spross hervortreten

Wurzel und der Spross Jesse (Bild von Johannes Abele, Vallendar)

Wurzel und der Spross Jesse (Bild: Johannes Abele, Vallendar; Foto: Brehm)

An den vier Adventssonntagen spielte in diesem Jahr 2018 das Bild der Wurzel in der adventlichen Katechese eine prägende Rolle. Wurzeln sind normalerweise unsichtbar, aber für das Wachstum der Pflanzen von entscheidender Bedeutung - ein Hinweis darauf, dass hinter dem Sichtbaren Unsichtbares sich verbirgt, auf das es ankommt.

Am 4. Adventssonntag stand in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus zusätzlich ein Werk des in Vallendar lebenden Künstlers Johannes Abele vor dem Altar, das anschaulich den biblischen Text der Wurzel Jesse, die ein neues Reis hervorbringt thematisiert. Die Botschaft des Advents: Aus dem was tot scheint, was unsichtbar ist, wertlos erscheint, kann neues Leben werden.

 

 


Feier der Christmette in Vallendar, St. Marzellinus und Petrus (Foto: Brehm)

Feier der Christmette in Vallendar, St. Marzellinus und Petrus (Foto: Brehm)

„Weihnachten ist Gottes Friedensangebot an uns Menschen“

Unter dem Motto „Suche Frieden!“ fand der diesjährige Katholikentag in Münster statt. Dort sprach am 12.5. der indische Jesuit Sebastian Painadath zum Thema „Frieden stiften:

Er gab den Christen für ihren Friedensdienst drei Ratschläge mit auf den Weg:

  1. Christen sollen sich auszeichnen durch eine empfangende und zulassende Haltung (denn Friede ist nicht machbar als Menschenwerk, sondern als Ausfluss einer Haltung, die Maß nimmt an der Quelle des Friedens: Gott selbst);
  2. Christen sollten immer bei sich selbst beginnen (denn nur aus kleinen lokalen Anfängen wächst der große globale Friede);
  3. Christen sollen daran erkannt werden, dass sie alle Menschen respektieren, besonders die am Rande (denn wo die Armen vernachlässigt werden, kann es keinen Frieden geben).

Weihnachten will mit der Quelle des Friedens in Berührung bringen – mit Gott selbst

Weihnachten, das Geschenk der Menschwerdung Gottes im Kind von Bethlehem, will uns genau damit in Berührung bringen, mit der Quelle des Friedens, die Gott heißt, mit den kleinen Anfängen, die bei uns beginnen und mit der Anerkennung der Würde jedes Menschen.

Weihnachten ist Herausforderung zu einer Haltung, die Maß nimmt an der bedingungslosen Zusage Gottes, dass er unser Dasein schätzt, dass er gelingendes Leben will, Friede auf allen Ebenen. Und das ist mehr als ein Schweigen der Waffen. Friede im Sinne des hebräischen Shalom meint eine ganzmenschheitliche Ausrichtung, eine Zufriedenheit von innen her, ein Übereinstimmen von Innen und Außen, eine Herzensruhe, die von keiner Herausforderung des Lebens aus dem Takt geworfen wird. Friede ist die Zusage Gottes, dass er uns eine Zukunft schenkt, die größer ist als unsere Sinne es wahrnehmen und unser Denken und unsere Vorstellungen reichen.

Friede, eine uralte Menschheitssehnsucht, mit Weihnachten schon immer verbunden, weil die Verheißung des Friedens mit Gott zu tun hat und uns immer wieder in die Hand gelegt wird. Aber ihn umzusetzen und Wirklichkeit werden zu lassen, das scheitert oft an unser kleinen Sicht, an dem Blick der Ichsucht, an Machtstreben und fehlgeleitenden Interessen. Wenn wir auf unsere Welt schauen, dann ist die Realisierung des Friedens so aktuell wie vor 2000 Jahren.

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

Fieden – Menschen begegnen einander menschlich

Friede wird dort Wirklichkeit, wo Menschen einander menschlich begegnen. Franz Kamphaus, der Limburger Altbischof, hat es einmal die Weihnachtsbotschaft auf den Punkt gebracht, wenn er formulierte: Mach es wie Gott, werde Mensch!

Gott hat nichts davon, dass er Mensch wird. Ihn treibt seine Zuwendung zu uns. Wir sind die großen Gewinner, wir haben etwas davon, dass Gott unserem Leben Bedeutung, Zukunft, Friede, Heil und Vollendung schenkt. Bedingungslos schenkt uns Gott dies, aus reiner Liebe.

Aber, so dürfen, ja müssen wir fragen, ist es richtig, diese Zuwendung mit Ablehnung zu beantworten. Ist es richtig, Lieblosigkeit, Hass und Neid zu sähen, Unfriede zu stiften, Verbrechen, Terror, Unterdrückung, Lüge und Betrug sich hinzugeben, aus Ichsucht, kaltem Kalkül, um Angst und Schrecken zu verbreiten und fehlgeleitete Ideologien zu pflegen?

Jeder Mensch hat allein deshalb, weil er Mensch ist, eine unantastbare Würde

„Vor 30 Jahren steckte in Schwandorf ein stadtbekannter Neonazi aus rassistischen Gründen ein Haus in Brand, in dem Menschen anderer Kultur und Hautfarbe wohnten. Durch den Brandanschlag verloren vier Menschen ihr Leben. Als der Täter 2001 aus dem Gefängnis freikam, wurde er von der rechten Szene als Märtyrer gefeiert. Indem sie ihn als Held feierten, haben sie mehr als deutlich gemacht, dass für sie Würde, Menschlichkeit, Respekt, Achtung, Friede, Solidarität uvm nicht zählen, sondern sie all dies mit Füßen treten.

Weihnachten ist Gottes Friedensangebot an uns Menschen. - Es geht gerade darum, sich zu vergewissern, dass jeder Mensch allein deshalb, weil er Mensch ist, eine unantastbare Würde besitzt.

Weihnachten erinnert uns auch daran, dass Gott auch in den Menschen gegenwärtig ist, denen ihr Wert von anderen abgesprochen wird. Wer einen Türken, Deutschen, Araber, Juden, Christen, Muslim als Mensch ablehnt, lehnt Gott als Gott der Menschen ab. Für ihn ist Gott niemals Mensch geworden und darum gibt es für ihn auch keinen Grund, Weihnachten zu feiern,“ (nach Klaus Metzger-Beck) freie Tage zu genießen und sich auf der Überzeugung anderer auszuruhen. Wer nicht wenigstens den Aspekt der Menschlichkeit an Weihnachten teilt und sich darum bemüht,  an dem geht die Herausforderung des Weihnachtsfestes vorbei und er hat nicht verdient deswegen frei zu machen.

Die etwas andere Weihnachtskrippe (Foto: Brehm)

Die etwas andere Weihnachtskrippe (Foto: Brehm)

Die etwas andere Weihnachtskrippe

Wir haben in diesem Jahr wieder zwei Krippen (in der Pfarrkirche) aufgestellt. Eine traditionelle Krippe, wie wir sie gewohnt sind.

Daneben, auf der anderen Seite, einen leeren Stall. So sieht ein Ort aus, von dem alle Personen entfernt sind, die Fremde sind, enthöhlt und leer. Jesus, Maria und Josef waren Juden, ebenso die Hirten, die Könige kamen von fernen Ländern, Syrien, Afrika, Asien und anderswo, die Soldaten, die Jesus als Kind nach dem Leben trachteten waren Römer und die Hl. Familie war eine Zeit lang Flüchtlingsfamilie in Ägypten. Das müssen wir uns wieder bewusst machen. Also keine heile Welt, keine anderen Zustände als heute. Da steckt reichlich Stoff zum Nachdenken drin.

Gottes Menschwerdung konsequent zu Ende denken

Ein nicht bevölkerter Ort verfällt und wird bestenfalls zur Ruine. Unsere Welt, die an Menschlichkeit abgenommen hat, steuert auf einen leeren und verlassenen Ort zu, wenn wir Christen nicht gegensteuern und den unmenschlichen Kräften das Handwerk legen indem wir sachlich und beharrlich uns einbringen. Gottes Menschwerdung, sein Kommen muss in seinen Konsequenzen zu Ende gedacht werden und ist mehr als nur ein Nebeneffekt, sondern Herausforderung uns Menschlich zu engagieren und einzubringen in das Geschehen dieser Welt.

Verständnis zu zeigen, sachlich zu bleiben, Werte geltend zu machen, dem Miteinander ein Gesicht geben, der Wahrheit verpflichtet sein, ausgewogen zu urteilen, Chancen zu sehen, nicht nur Probleme; Angst nicht zum alles bestimmenden Maßstab werden zu lassen, die vielen Kleinigkeiten wahrnehmen, die die Welt verändern sich aber unseren Blicken entziehen.

Krippe in der Pfarrkirche in Vallendar (Foto: Brehm)

Krippe in der Pfarrkirche in Vallendar (Foto: Brehm)

Eine Weihnachts-Geschichte von der Schachtel volle Küsse

Vielleicht kann uns jene Geschichte helfen, das Geheimnis von Weihnachten besser zu verstehen:

Die Geschichte beginnt vor langer Zeit, als ein Mann seine 5 jährige Tochter dafür bestraft, dass sie einen wertvollen Gegenstand verloren hat. Damals hatten sie nicht viel Geld.

Es war gerade Weihnachten. Und am nächsten Tag brachte das Kind seinem Vater ein Geschenk mit den Worten: “Das ist für dich!“ Der Vater war zuerst sehr verlegen, doch dann ärgerte er sich sehr, als er sah, dass nichts in der Schachtel war.

Er sprach in hartem Ton: „Weißt du denn nicht, dass wenn man schon ein Geschenk macht, auch etwas drin sein muss?“

Das Mädchen schaute ihn von unten mit Tränen in den Augen an und sprach: Es ist etwas drin! Die Schachtel ist voll mit meinen Küssen für dich!“

Der Vater fühlt sich beschämt, geht in die Knie, umarmt sein Kind und bittet es um Verzeihung.

Von nun an bewahrte der Vater die Schachtel immer neben seinem Bett auf und immer, wenn es ihm mal nicht so gut ging oder er es brauchte, dann öffnete er die Schachtel und nahm einen Kuss heraus.

Viele Dinge, die durchaus bedeutsam sind für unser Leben, sind nicht sichtbar.

Weihnachten ist die Zusage Gottes, dass er uns die Schachtel seiner Zuwendung geschenkt hat, die Schachtel unseres Menschseins, die Schachtel, die uns aufmuntert, die Schachtel, die uns Hoffnung macht, die Schachtel des Vertrauens, dass uns Leben blüht, die Schachtel seiner Begleitung, die Schachtel seines Friedens, seiner Kraft, seiner Zuversicht, seiner Gerechtigkeit, die Schachtel unserer geschenkten Würde und Bedeutung….

Ich wünsche Ihnen allen die Schachtel Gottes, die uns kraftvoll und zuversichtlich leben lässt.

Pater Rüdiger Kiefer SAC

 

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

Weihnachten 2018 (Foto: Brehm)

 


 

Weihnachten – das Lied der Menschwerdung Gottes

 

WEIHNACHTEN

Gott spielt die Melodie der Menschwerdung.
ER wird einer von uns
Stellt sich unserer Realität
Kommt uns ganz nah
Sagt und belegt: mit ihm ist zu rechnen
ER IST DA!

 

Weihnachtswunsch 2018

 

Liebe Gemeinde,
liebe Schwestern und Brüder

Die Advent und Weihnachtszeit ist geprägt, wie keine andere Zeit, von Lieder und Gesängen. Immer wieder wird das Geschehen der Menschwerdung Gottes in Jesus besungen. Das ist auch nur allzu verständlich, denn mit dem Kommen Jesu auf unsere Erde, sozusagen mitten unter uns, ist die Sphäre der Hoffnung, unserer Zukunft, des Lebens, der Liebe und des Friedens neu geworden.

Menschwerdung ist wieder eine Aufgabe geworden und Gerechtigkeit, Wahrheit, Anerkennung und Würde haben wieder ein Gesicht bekommen.

Worte reichen in die innerste Dimension nicht hin. Das kann nur die Musik. Sie kann Wirklichkeiten zum Klingen und Schwingen bringen, die sonst nicht auszudrücken wären. Deshalb ist das Geschenk der Weihnacht: Gottes Kommen zu uns, am besten und ehrlichsten in Liedern, Gesängen und der Sprache der Musik auszudrücken.

Auf dem Bild sind deshalb, auf der Grundlage aller Farben, Stilrichtungen und Facetten, Noten zu sehen, die in vielfältiger Form in der Sprache der Musik erklingen.

Als Schattenbild ist eine Kirche abgebildet, die daran erinnert, dass über viele Jahrhunderte das Lob Gottes musikalisch erklingt.

Das hat auch seine Entsprechung im Jubiläum unseres Kirchenchores. Er ist der älteste Verein von Vallendar und hat in diesem Jahr 2018 auf 350 Jahre seines Wirkens zurückgeschaut. Ein seltenes Jubiläum, das aber deutlich macht, wie lange schon Menschen sich musikalisch engagieren, die Botschaft Gottes in die Herzen der Menschen zu singen und ihr somit Hand und Fuß, eine Stimme und ein Herz zu geben.

Ich danke ausdrücklich unserem Chor für diese großartige Zeit, für viele Übungsstunden, für gewachsene Gemeinschaft und eine ausgesprochen ansprechende und zu Herzen gehende musikalische Gestaltung unserer Gottesbegegnungen.

Die Botschaft von Weihnachten: Wir können mit Gott rechnen

Was hier in Noten, in Farben, in der Buntheit des Lebens dargestellt ist, ist in der Tat nur ein Schatten dessen, was Gott für uns empfindet. Er sieht und hört nicht nur, was unser Leben ausmacht, sondern er kommt mitten hinein in unsere Welt, ist zu finden auf den Straßen und Wegen unseres Lebens. Er ist zu finden in den Gebrechen von uns Menschen, in dem was uns schwerfällt, in dem was uns freut. Er ist nicht wegzudenken, wenn Menschen ihm ihre Not, ihre Verzweiflung antragen, wenn sie nach Hilfe, Rettung und einem Halt suchen. In allen Situationen unseres Lebens ist er dabei, auch und gerade wenn wir den Verdacht hegen, er sei weit weg, habe sich zurückgezogen, habe kein Interesse an dem, was uns bewegt. Weihnachten ist und bleibt die Botschaft, dass wir mit Gott rechnen können und er sich nicht zurückgezogen hat aus dem, was unser Leben von uns fordert.

Weihnachten ist aber auch die Botschaft, dass Gott an uns anders handelt, als wir das wünschen und erwarten. Nicht als großer Aufrührer, Umstürzler oder Herrscher mit einer Armee hat er sich in Erfahrung gebracht, sondern als Retter, Messias, Versöhner, Friedenstifter, …, im Kleinen. Gott fängt in Jesus unscheinbar mit uns an, nicht in einem Palast, sondern in ärmlichen Verhältnissen. Nicht in gesicherten und wohlsituierten Lebensumständen, sondern auf der Flucht. Nicht in unangefochtenen und glatten Verhältnissen, sondern in herausfordernden Situationen und angstbesetzten Erfahrungen.

All das stellt uns das Weihnachtsfest vor, fernab von allen süßlichen Vorstellungen. Es stellt uns mitten in die Realität des Lebens, weil kein Geringerer als Gott in Jesus Christus sich unserem brüchigen und gefährdeten Menschsein ausgesetzt hat.

Wir besingen daher einen Gott, der einer von uns geworden ist. Wir preisen dankbar sein Kommen und bitten ihn bei uns zu bleiben, ja uns zu begleiten durch Höhen und Tiefen des Lebens.

Damit diese Erfahrung Wirklichkeit wird für Sie, nicht nur am Weihnachtsfest, wünschen wir Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft St. Marzellinus und Petrus Vallendar Ihnen:

  • den Wohlklang des Friedens
  • die Musik der Hoffnung und der Liebe,
  • den Dreiklang des Wohlwollens, der Annahme und Beachtung,
  • den Grundakkord der Würde
  • die Melodie eines lebendigen Glaubens
  • und das Lied immer neuer Menschwerdung.
  • In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest
  • und ein gesegnetes neues Jahr,

Rüdiger Kiefer SAC Pfarrer

Doris Faig, Gemeindereferentin

Eugen Stephan SAC Kooperator

Fr. Sebastian Wagner SAC Diakon

 


 

Abendlob im Advent in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar

Abendlob im Advent am 16. Dezember in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar (Foto: Brehm)

Der Projektkirchenchor unter der Leitung von Organist und Kirchenmusiker Johann Schmelzer brachte u.a. die Magnificat-Vertonung „Meine Seele preis die Größe des Herrn“ des britischen Komponisten Alan Wilson (*1947) aus dem Jahre 1981 zu Gehör, die an dieser Stelle als kleine Kostprobe nachgehört werden kann:

 

 


Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

Förderverein Kreuzkirche informiert

Das Zweite Offene Adventsfenster hat sich geöffnet

Am Donnerstag, den 6. Dezember fand das zweite „offene Adventsfenster“ in Vallendar bei Familie Groß statt. Es hat sich herumgesprochen und so fanden sich fast 30 Personen dazu ein, um sich mit Texten und Liedern auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen. Natürlich hat an diesem 6.12. der heilige Nikolaus und sein Wirken das Thema bestimmt. Nach der Besinnung standen wir noch eine Zeit lang gemütlich beisammen mit Glühwein, Punsch und Plätzchen am Lagerfeuer.

Herzliche Einladung zum letzten Adventsfenster in diesem Jahr am Donnerstag um 19 Uhr:

Am 21.12. an der Kreuzkirche, Pfarrer-Sesterhenn-Str. 1.

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

Offenes Adsventsfenster auf dem Mallendarer Berg (Foto: Ohlig)

 


 

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