Die komischen Harmoniker

Die komischen Harmoniker

Ausdrucksvolle Stimmen ganz ohne Instrumente

4 außergewöhnliche Gesangsgruppen begeisterten beim Vallendarer A-cappella-Festival das Publikum


Vokalista

Moderation

Moderation

Die singenden Feuerwehrmänner

Die singenden Feuerwehrmänner

Cosima

Cosima

Zum bereits sechsten Mal veranstaltete die Vallendarer Kolpingsfamilie ihr a-cappella-Festival in der extra für dieses Event umgestalteten Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg. Erneut waren es 4 Gruppen, die ihr gesangliches Können unter Beweis stellten und dabei ein sehr facettenreiches Programm präsentierten.

Den Beginn machte mit „Vokalista“ eine Gesangs-Formation aus Koblenz, deren hörbar ausgebildete Stimmen sofort Eindruck erzeugten. Dass sie sich auf der Vallendarer Bühne wohlfühlten, ließen die drei Damen und vier Herren den vollbesetzten Saal mit ihren Songs regelrecht spüren. Von Cohen´s „Hallelujah (im Satz von „Pentatonix“) über „So soll es bleiben“ („Ich und ich“) bis hin zu Grönemeyer´s „Mambo“: Die Zuschauer waren ganz berauscht vom Start in diesen Konzertabend.

Selten hat das Vallendarer a-cappella-Festival ein solch breites Spektrum erlebt wie an diesem Oktobersamstag 2018. Es folgten „Die singenden Feuerwehrmänner“ aus dem Taunus-Städtchen Weisel. Acht Herren mit entsprechendem Stimmvolumen und ausreichend Schalk im Nacken eroberten mit erfrischender Art und Weise die Herzen der Anwesenden. Und egal ob „Biene Maja“, „Buena Sera“ oder „Tanze Samba mit mir“: der Applaus war Ihnen gewiss und die Zugabe natürlich auch.

Ebenso locker und leicht, wie dieses Männerensemble sang, wurde das a-cappella-Festival moderiert von Lea Wächter und Albert Ahanda, die erstmalig und äußerst souverän durch den Abend führten. So war es denn auch den beiden Moderatoren überlassen, nach den „Feuerwehrmännern“ den ersten Teil zu beenden und das Publikum in eine 20-minütige Pause zu entlassen.

Der dritte Programmpunkt des Konzerts rief bei dem ein oder anderen Besucher Erinnerungen wach: Es hieß „Bühne frei!“ für „Cosima“, sieben ausdrucksstarke Damen, die bereits vor ein paar Jahren beim a-cappella-Festival in Vallendar zu Gast waren. Und man merkte sofort: Diese Sängerinnen haben nichts verlernt! Ihr Start mit „Cantate Domino“ und „Hebe Deine Augen auf“ zeigte schnell, wie vielseitig und regelrecht Gänsehaut-erzeugend a-cappella-Musik sein kann. „Sah ein Knab ein Röslein steh´n“ und „Der Mond ist aufgegangen“: Die Zuhörer genossen die Sopran- und Altstimmen.

Abgerundet wurde dieses außergewöhnliche und breitgefächerte Festival, das auch in diesem Jahr von zahlreichen Helfern der Kolpingsfamilie organisiert und durchgeführt wurde, durch den Auftritt der „Komischen Harmoniker“. Mit einer Hommage an ihre Heimatstadt Vallendar - „Du bis die Stadt“ - begannen sie ihren Part des Konzertabends. Seit knapp 25 Jahren sind Martin Ginap, Joachim Kahn, Benedikt Ohlig und Michael Wächter gesanglich zusammen unterwegs und schafften es – als Lokalmatadore – auch dieses Mal wieder, die Anwesenden in ihren Bann zu ziehen. Doch ganz egal, ob sie ein „One-Night-Ständchen“ sangen oder den „Hambacher Forst“ zum Thema hatten: Das Publikum war hingerissen. Und die tolle Zeit, die sie gemeinsam mit den Zuhörern an diesem Abend erlebten, hätte man abschließend kaum besser als mit „Superjeilezick“ ausdrücken können.

Zum großen Finale rief das Moderatorenteam alle Aktiven nochmal zum traditionell gemeinsamen „Veedel“ auf die Bühne.

Fazit: Ein wunderbar kurzweiliger, unterhaltsamer Abend, kurzum: ein großartiges, breitgefächertes a-cappella-Festival, bei dem hoffentlich die 7. Folge nicht allzu lange auf sich warten lässt!

 

Finale mit allen Akteuren

Finale mit allen Akteuren

 


Stabwechsel bei den Oberministranten

Am Sonntag, dem 14.10.2018 fand in der Pfarrkirche ein sogenannter ,,Stabwechsel" statt. Es wurden 12 ehemalige Oberministranten von Ihrem Dienst verabschiedet und 8 neue Oberministranten eingeführt.

Im Gottesdienst dankte Diakon Sebastian Wagner SAC den scheidenen OMI'S für ihren jahrelangen Dienst: "Ihr habt euch in eurer Freizeit in den Dienst der Kirche gestellt und ein Zeugnis des Glaubens abgelegt. Viele Projekte wie z.B. Zeltlager, Brezelsegnung, Bolivien Kleidersammlung u.v.m wurden von euch geplant und durchgeführt. Ihr wart aber auch ein Vorbild für die jüngeren Minis. Ihr habt ihnen gezeigt was Gemeinschaft bedeuten kann." Die ehemaligen gehen jetzt ihre Wege weiter im Studium und Beruf.

8 neue OMI'S sind eingeführt worden. Sie sind ab sofort verantwortlich für die Belange der Ministrantenarbeit. Im Gottesdienst haben die Neuen eine Kerze mit einem Pallottimotiv bekommen. Das Licht der Kerze soll ihnen bei ihrem Dienst helfen.

Gruppenfotos der Oberministranten in Vallendar

Gruppenfotos der Oberministranten in Vallendar

 

Die scheidenden und die neuen Oberministranten um den Altar versammelt

Die scheidenden und die neuen Oberministranten um den Altar versammelt

 


 Vallerer Kolpingmagazinchen

Vallerer Kolpingmagazinchen Ausgabe 2/2018 jetzt auch online zum Download

Die Kolpingfamilie Vallendar hat die zweite Ausgabe des "Vallerer Kolpingmagazinchens" veröffentlicht. Es enthält das von der Kolpingfamilie angebotene Programm und weiteren Mitteilungen der Kolpingsfamilie Vallendar zum zweiten Halbjahr 2018 zum Lesen und Weiterleiten an Interessierte.

Es enthält neben Veranstaltungsankündigungen u.a. auch Rückblicke in Wort und Bild auf Angebote der Kolpingsfamilie in den vergangenen Monaten.

DOWNLOAD: hier klicken (pdf)

 


 

lm Rahmen der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz wurde eine von den Bischöfen selbst in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige vorgestellt. Bischof Dr. Ackermann schreibt dazu einen Brief an alle Gemeinden im Bistum, der am 29. und 30. September am Ende aller Gottesdienste vorgelesen wurde.

Sie finden den Brief nachfolgend zum Nachlesen.

 

Es bleibt erschreckend und beschämend - weiterhin

Wir müssen uns dem Schmerz stellen, die Verbrechen aufarbeiten und neue verhindern

Brief von Bischof Dr. Ackermann an alle Gläubigen im Bistum nach Veröffentlichung der Studie über sexualisierte Gewalt in der Kirche

(nach allen Gottesdiensten vorgelesen am 29. & 30. September 2018)

 

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Trier!

ln der vergangenen Woche wurde im Rahmen der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda die lang erwartete wissenschaftliche Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige vorgestellt. Wir Bischöfe haben diese Studie gewollt und in Auftrag gegeben, um einerseits belastbarere Zahlen über die Häufigkeit des Missbrauchsgeschehens zu bekommen und andererseits Hinweise darauf zu erhalten, wo im Vergleich zu anderen Institutionen und Systemen besondere Risiken in der katholischen Kirche liegen. Die Studie liefert dazu wichtige Ergebnisse.

Erschreckend und beschämend

Als Bischof und gerade auch als Beauftragter der Bischofskonferenz für die Fragen des sexuellen Missbrauchs habe ich die Zahlen, die die Studie nennt, leider erwartet. Erschreckend und beschämend bleiben sie für mich trotzdem. Seit acht Jahren gehört das Thema nun zu meinem Alltag. Seitdem prägt es meinen Dienst und mein Leben als Bischof. Und doch ist dieses Thema für mich bis heute keine Normalität. Im Gegenteil: Je mehr Zeugnisse von Betroffenen ich häre oder lese, umso mehr wachsen meine Abscheu und Wut gegen diese Art von Verbrechen. Männer, denen aufgrund ihrer Weihe und ihres Auftrags ein besonderes Vertrauen entgegengebracht wurde, haben Kinder und Jugendliche für ihre Bedürfnisse manipuliert und missbraucht. Die Opfer sind dadurch für ihr Leben gezeichnet und durch die Folgen der Gewalt vielfach massiv beeinträchtigt.

Das Unrecht, das Kindern und Jugendlichen angetan wurde, ist eine Schande für die Priester und für die ganze Kirche. Beschämend ist auch das Handeln der Kirchenverantwortlichen, die die Täter und ihre Taten gedeckt, verharmlost und vertuscht haben. Leider gab es das auch in unserem Bistum. Im Rahmen der Studie wurden sämtliche Akten der Kleriker, die zwischen 1946 und 2015 in unserem Bistum lebten und arbeiteten, durchgesehen. Allerdings haben wir vieles erst erfahren durch die Meldungen von Betroffenen, vor allem seit dem Jahr 2010. Auch wenn wir heute über einen anderen Kenntnisstand in Bezug auf die Ursachen und die Folgen sexualisierter Gewalt verfügen als die Verantwortlichen früherer Zeiten, so gab es doch Situationen, in denen man es auch früher schon hätte besser wissen können. ln einer Pressekonferenz am 25. September hat der Generalvikar über die Zahlen und Fakten, die uns für unser Bistum vorliegen, Rechenschaft abgelegt. Sie werden in unserer Bistumszeitung Paulinus dokumentiert und sind jederzeit auf der Internetseite unseres Bistums (www.bistum-trier.de) abrufbar.

Verbindliche Vereinbarung für Aufarbeitung und Prävention

Wir Bischöfe haben uns bei unserer Versammlung in Fulda darauf verpflichtet, in der Aufarbeitung sowie in der Prävention von sexuellem Missbrauch den vor acht Jahren eingeschlagenen Weg noch konsequenter und abgestimmter untereinander zu verfolgen. Das können wir nicht allein. Wir brauchen sowohl die Hilfe von unabhängigen Experten wie auch der Betroffenen. ln Fulda haben wir dazu konkrete Vereinbarungen getroffen. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt mir aber auch, dass dieser Weg ein Lernprozess bleibt. Mit Fehlern und Rückschlägen ist auch in Zukunft zu rechnen. Dennoch bin ich entschlossen, sowohl in unserem Bistum als auch auf der Ebene der Bischofskonferenz den Weg beharrlich weiterzugehen. Das sind wir den Betroffenen schuldig. Zu lange mussten sie darauf warten, Gehör und Anerkennung zu finden.

Liebe Schwestern und Brüder! Durch die vielen Rückmeldungen, die ich bekomme, ist mir bewusst, wie viele von Ihnen, die Sie vielleicht gar nicht direkt oder indirekt von konkreten Missbrauchserfahrungen im kirchlichen Bereich betroffen sind, dennoch unter diesem Thema leiden. Sie empfinden Scham für Ihre Kirche. Sie werden kritisch angegangen im Kollegen- oder Bekanntenkreis, nicht selten in der eigenen Familie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Gemeinden, Einrichtungen, Verbänden und des Bistums selbst kommen in Erklärungsnöte, wenn es um ihren Dienst geht. Unbescholtene Priester fühlen sich von der Öffentlichkeit als mögliche Missbrauchstäter verdächtigt ...

Weitergehen zu einer geschwisterlichen Kirche

Das alles ist sehr schmerzlich. Ich glaube aber, dass kein Weg daran vorbei führt, sich dem Schmerz zu stellen, die Verbrechen aufzuarbeiten und für die Zukunft alles zu tun, um sie zu verhindern. Denn nur eine größere Wahrhaftigkeit führt zu der Erneuerung, die wir in unserer Kirche brauchen. Insofern liegt in der Krise, die wir erleben, die Chance, evangeliumsgemäßer als bisher Kirche Jesu Christi zu sein. Dazu gehören für mich eine neue Geschwisterlichkeit im Volk Gottes und die Kultur eines achtsamen Miteinanders, in der man einander stärkt und beisteht, aber auch das offene Wort der geschwisterlichen Korrektur nicht scheut dort, wo es nötig ist. Unsere Diözesansynode hat uns mit ihren vier grundlegenden Perspektivwechseln auf diesen Weg gewiesen.

Mit der Bitte um Ihr Gebet für diejenigen, die von Repräsentanten der Kirche tief verletzt worden sind, für die kirchliche Erneuerung im Bistum Trier und weltweit bin ich

Ihr Bischof
Stephan

 

"Ministrieren bedeutet dienen"

Am Sonntag, den 16.9.2018 wurden in der Pfarrkirche 9 Mädchen und Jungen als Ministranten eingeführt. Die Freude der Gemeinde und der Seelsorger war groß, da es nicht mehr selbstverständlich ist. Am Anfang des Gottesdienstes wurde den neuen Ministranten gedankt für ihre Bereitschaft, diesen Dienst am Altar und darüber hinaus anzutreten.

"Ministrieren bedeutet dienen", sagte Diakon Sebastian Wagner SAC bei der Einführung. "Aber es bedeutet nicht, dass ihr hier der Kellner oder die Servicekraft vom Pastor seid. Ihr dient nämlich Jesus Christus und tragt dazu bei, das die Gottesdienste feierlicher gestaltet sind. Ihr gebt Zeugnis eures Glaubens ab. Ihr habt eine wichtige Aufgabe.

Die neuen Ministranten haben in den letzten drei Monaten mehrmals den Gottesdienstablauf geübt. In diesem Zusammenhang dankte Wagner den Eltern. "Sie haben ihre Kinder immer hierher in die Kirche zum Üben gebracht und wieder abgeholt oder es wurden Fahrgemeinschaften organisiert." Außerdem dankte er auch den Oberministranten, die in ihrer Freizeit mit den neuen Minis geübt und einiges für ihren Einsatz organisiert haben."

Im Anschluß an den Gottesdienst, ging es im Garten des Pfarrhauses weiter mit den Feierlichkeiten. Eingeladen waren die neuen Minis mt ihren Eltern und Geschwistern, sowie alle anderen aktiven Ministranten. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gegrillt und selbstgemachte Salate und Kuchen der Eltern serviert. Gemütliches Beisammensein und Spiele mit den Kindern rundeten den tollen Tag erfolgreich ab.

 

Einführung der neuen Ministranten  - Gruppenbild in der Pfarrkirche

Einführung der neuen Ministranten - Gruppenbild in der Pfarrkirche

Einführung der neuen Ministranten - Feier im Pfarrhausgarten

Einführung der neuen Ministranten - Feier im Pfarrhausgarten

Einführung der neuen Ministranten - Ein extratoller Kuchen

Einführung der neuen Ministranten - Ein extratoller Kuchen

 


 

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