Mitgliederversammlung 2019 – kfd wählt neues Leitungsteam

Insgesamt fünfzehn TOPs wies die Tagesordnung der kfd-Mitgliederversammlung auf, die mit dem  Geistlichen Impuls und dem Gedenken der 2018 verstorbenen Mitglieder eröffnet wurde. Vom TOP Begrüßung und Feststellung der Formalien spannte sich der Bogen u.a. über die Berichte des Leitungsteams (J. Zengler),  der Kassiererin (I. Bersch) und der Kassenprüferinnen (A. Bertram u. U. Häusler), den Rückblick der Verantwortlichen für den Eine-Welt-Laden (C. Neumann) und den  Treffpunkt Kreuzkirche (A. Bertram und I. Bode), die Entlastung der Verantwortlichen und die Wahl eines neuen Leitungsteams bis hin zum Ausblick auf Planung und Termine 2019.

J. Zengler dankt Ingeborg Bersch für ihr langjähriges Engagement im kfd-Team

J. Zengler dankt Ingeborg Bersch für ihr langjähriges Engagement im kfd-Team

Wahlen

Ingeborg Bersch, viele Jahre verantwortlich für die Finanzen der kfd Vallendar, bescheinigten die Kassenprüferinnen auch in diesem Jahr wieder eine einwandfreie Kassenführung. Sie hatte schon vorab mitgeteilt, dass sie ihr ehrenamtliches Arbeiten langsam aber sicher zu reduzieren gedenke. Ursula Häusler erklärte sich bereit, die Nachfolge als Kassiererin anzutreten und sowohl Jenny Zengler als auch Ilse Diewald waren willens, noch einmal zwei Jahre im Leitungsteam zu arbeiten.

Nachdem Christel Neumann als Wahlleiterin vorgeschlagen und gewählt wurde und die Versammlungsleitung übernommen hatte, wählten die kfd-Frauen in geheimer Wahl das neue Leitungsteam einstimmig für den Zeitraum von zwei Jahren – entsprechend der Satzung der kfd im Bistum Trier. Da die Geistliche Begleiterin der kfd, Gemeindereferentin Doris Faig, erkrankt war, wurde deren Wahl – auch mit Blick auf den Übergang der Pfarreiengemeinschaft in die neue Pfarrei der Zukunft zum Januar 2020 – in die nächste Mitgliederversammlung verschoben. Doris Faig wird bis dahin als berufene Geistliche Begleiterin dem Leitungsteam angehören.

Mit einem bunten Blumenstrauß und einem Buchgeschenk dankten I. Diewald und J. Zengler  Ingeborg Bersch für ihr langjähriges Engagement im kfd-Team, für die gewissenhafte Kassenführung wie auch für die liebevolle Planung und Organisation der Adventsfeiern.

Agnes Bertram und Margret Böhmer wurden als Kassenprüferinnen für das Geschäftsjahr 2019 gewählt.

Entscheidungen über Mitteleinsatz

Wie in jedem Jahr waren Beschlüsse zu fassen über die Verwendung von Überschüssen und Spenden aus dem Verkauf von fair gehandelten Waren (Eine-Welt-Laden Pfarrkirche und Kreuzkirche) und dem Verkauf von Kaffee und Kuchen (Treffpunkt Kreuzkirche). Entsprechend der Vorschläge der jeweiligen Projektverantwortlichen wurde einvernehmlich folgende Aufteilung beschlossen:

200 € Schwestern Herz-Jesu-Haus Kühr für die Arbeit mit behinderten Kindern und deren Familien auf den Philippinen; 300 € Projekt der Pallottiner in Indien zur Förderung von Frauen; 200 € „Die Schachtel e.V.“ (Winterhilfe für obdachlose Menschen in Koblenz); 200 € Pater Kiefer SAC für  Caritasarbeit in der Pfarrgemeinde; 150 € kfd-Frauenprojekt ROJAVA in Nordsyrien.

Insgesamt sind damit in den letzten fünf Jahren fast 6.000 € erarbeitet und Projekte unterstützt worden, die Menschen neu hoffen lassen und Hilfe zur Selbsthilfe geben. 

Ilse Diewald betonte, dass diese Unterstützung nur möglich sei, dank der Vielen, die im Eine-Welt-Laden einkaufen und großzügig „aufrunden“ und dank der regelmäßigen Kuchenspenden für den Treffpunkt Kreuzkirche. Jeder Cent werde weitergegeben. Dahin, wo Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind. 

Auf dem Weg in die Zukunft

Mit Informationen zur aktuellen Mitgliederwerbung und Hinweisen auf geplante Veranstaltungen (Fahrt zum kfd-Frauentag am 5.Mai nach Trier und Meditative Abendwanderung am 21. Mai) endete die Mitgliederversammlung 2019.  

Text: I. Diewald

 

Dankeschönabend für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarreiengemeinschaft

Zu einem Dankeschönabend hieß Pfarrer Rüdiger Kiefer ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar-Niederwerth am 4. Mai im Restaurantbereich der Vallendarer Humboldthöhe willkommen. Die etwa 80 anwesenden Personen waren zu guten Weinen und schmackhaften Suppen eingeladen.

In seinem Wortbeitrag würdigte Pfarrer Pater Rüdiger Kiefer SAC das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, „das die Pfarreiengemeinschaft lebendig hält, das sie als Weggemeinschaft ausweist, das den Nachweis liefert, dass bei uns was los ist und unsere Glaubwürdigkeit unterstreicht“. Die Fülle des Engagements sei beeindruckend und zeige, dass Glaube lebt und von vielen verwirklicht wird, besonders „von den Menschen, denen Kirche etwas bedeutet, die trotzdem viele guten Seiten sehen und hervorheben und sie zu ihrer Haltung und ihrem Markenzeichen machen.“ Besonders zufrieden sei er, so Pater Kiefer, über das ökumenische Miteinander in der Pfarrei. „Ich bin der Überzeugung, dass wir nur dann Zukunft haben, wenn uns möglichst viel an Gemeinsamem gelingt. … Wir müssen die Köpfe zusammenstecken, das Gemeinsame entdecken, pflegen und weiter entwickeln.“

Auf dem Weg in die Pfarrei der Zukunft

In einem zweiten Teil seines Beitrages ging Kiefer auf den bevorstehenden Übergang der Pfarreiengemeinschaft in die Pfarrei der Zukunft Koblenz ein. Diese Entwicklung sei bei vielen mit Sorgen und Ängsten verbunden. Er betonte jedoch, dass Leben ein lebendiger Prozess sei, dass es um Entwicklung, Veränderung und um Weiterwachsen gehe, eine Herausforderung, der sich jede und jeder im persönlichen Leben in verschiedensten Situationen selbstverständlich stelle. Das sei nun auch im Blick auf die lebendige Weiterentwicklung der Kirche und des Glaubens gefragt.

Wenn Menschen an den bisherigen Strukturen festhalten wollen, wissen sie oft nicht, dass die jetzigen Pfarreien erst in den letzten 200-300 Jahren gewachsen sind. Wenn wir wieder dahin zurückkehren, dann nicht, um alles, was bisher gewachsen ist, ungeschehen zu machen, sondern in der größeren Einheit wieder mehr Leben und Lebendigkeit, mehr Kirche sichtbar und erfahrbar zu machen.“ Zugleich solle aber auch gestärkt werden, was vor Ort lebt und von den Glaubenden mit Leben erfüllt wird. Das sei in der Pfarreiengemeinschaft ja schon ganz gut ausgeprägt.

Chancen sehen, ergreifen und umzusetzen

Die Entwicklung werde aber weggehen von der Zentrierung auf die hauptamtlichen Seelsorger und hingehen zu einer Lebendigkeit der ganzen Kirche, des ganzen Volkes Gottes. „Diese Entwicklung ist mehr als überfällig. Sie macht aus den Getauften wieder das, was sie sind, nämlich geistbegabte Menschen, die das, was sie vom Evangelium verstanden haben, auch einbringen und so Kirche ein neues Gesicht, ein frischeres Aussehen und einen überzeugenderen Ausdruck verleihen“, so Pater Kiefer. Er wolle deshalb werben, in diesem Vorgang die vielfältigen Chancen zu sehen, zu ergreifen und umzusetzen und weniger den Ängsten Raum zu lassen. Das gelte besonders auch in der Frage der Eucharistie. „Wir haben bisher der Hochform, der Eucharistiefeier, den absoluten Vorrang eingeräumt und fast alles andere Formen vergessen.“ Gottesbegegnung könne es auch geben im Wortgottesdienst, in Andachten, Prozessionen, Impulsen, Meditationen, Agapefeiern, Schriftgesprächen, Pilgerwegen, Wegkreuzestationen, in Gespräche und Diskussionen mit Wertinhalt, Trost, Ermutigung, Aufbau, in soziale Hilfestellung, im Engagement, in der Friedensstiftung und vielem mehr. Diese Form der „Gottesgegenwart“ gelte es in der zukünftigen Pfarrei wieder neu zu entdecken.

Wenn uns das gelingt, sehe ich, dass Kirche eine neue Bedeutung bekommt, von vielen getragen und gestaltet. Ich sehe, dass sie vielfältiger wird, glaubwürdiger und überzeugter, bunter, phantasievoller und Heimat für mehr als jetzt. Weil sie sich mehr am Leben der Menschen, an dem, was sie brauchen orientiert und in ihrer klaren Botschaft überzeugtere Antworten und Hilfe auf die Herausforderungen der unterschiedlichen Lebensentwürfe gibt.

Deshalb“ - so ermutigte Pater Kiefer die Zuhörerinnen und Zuhörer - „haben sie keine Angst vor dem Neuen, vor der Pfarrei der Zukunft, gehen sie sie mutig und beherzt an, nehmen sie mit wachen Sinnen wahr, an welchen Stellschrauben noch Korrekturen vorgenommen werden müssen, denn alles kann am Anfang nicht rund laufen, und wagen sie den ‚Schritt über den Jordan‘, in die Chance der Zukunft.“ Gottes Zusage an Josua gelte auch heute: „Sei mutig und stark. Fürchte dich nicht, und hab keine Angst, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.“ (Jos 1,9)

Musical „Abraham und Sarah“: Chor - Finale

Musical „Abraham und Sarah“: Chor - Finale

„Abraham und Sarah“ - Glanzvolle Musical Aufführung im Bürgerhaus Urbar

Es ist wohl eine der bekanntesten Erzählungen im Alten Testament. Abraham folgt dem Ruf Gottes und macht sich auf in das Land der Verheißung. Er erlebt mit seiner Sippe Höhen und Tiefen menschlichen Daseins bis er sein Ziel erreicht.

Musical „Abraham und Sarah“: Sarah

Musical „Abraham und Sarah“: Sarah

Musical „Abraham und Sarah“: Lots Frau

Musical „Abraham und Sarah“: Lots Frau

Musical „Abraham und Sarah“: Abraham

Musical „Abraham und Sarah“: Abraham

Den Kindern und Jugendlichen des Vallendarer Chores „Marzellinusspatzen“ begleitet von der Band „Suspekt“ unter der Gesamtleitung von Kirchenmusiker Johann Schmelzer, gelang am Sonntag, dem 31. März 2019 eine glanzvolle Musicalaufführung.

Mit hervorragender musikalischer Leistung und Spielfreude nahmen sie die Zuhörer mit hinein in die komplexe Geschichte. Die 23 Sängerinnen und Sänger im Alter von 9 bis 17 Jahren probten seit Mai 2018. Die Solopartien (David Günther – Abraham, Emely Häusler –Sara, Lea Groß – Hagar, Hanne Wächter – Hirte/Knecht, Viktoria Börkircher – Hirte, Julian Sänger – Lot) wurden in vielen Einzelproben einstudiert. Das Ergebnis ließ sich sehen. elf Gesangsnummern, Soli, Chor  mit Choreographie und viel Text wurden sicher und souverän vorgetragen. Zahlreiche Stunden der Vorbereitung, die der Kirchenmusiker Johann Schmelzer und die Akteure Woche für Woche in die Proben dieser gelungenen Aufführung investiert hatten, wurden im vollbesetzten Bürgerhaus mit stehendem Applaus und hoher Wertschätzung belohnt.

Sylvia Cordie als Erzählerin sorgte mit viel Empathie für den Spannungsbogen.

Unterschiedlich wechselnde Bühnenbilder und Requisiten halfen dem Zuhörer in die Geschichte einzutauchen. Ein Bühnenbildteam aus Ehrenamtlichen der Pfarrgemeinde (Stefanie und Klaus Groß, Christine Winkler, Johannes Meisner, Birgit und Michael Wächter, Stephanie und Josef Pfaffenheuser, Kerstin Kux) setzten kreative Ideen detailgenau um.

Die Kostüme, eine Leihgabe der Singschule Koblenz, wurden mit einigen Neugenähten Kostümen ergänzt.

Spätestens beim Effekt, welcher Lots Frau zur Salzsäule erstarren lies, fiel das Augenmerk auf das professionelle Technikteam (Benjamin Brehm, Jonas Ginap, Jonas Boppard)

Viele Menschen ermöglichten je nach ihren Fähigkeiten einen wundervollen Abend. Das gemeinsame Herantasten auf ein großes Ziel, Schwierigkeiten bezwingen, Rückschläge aushalten, Glücksmomente erfahren, lässt wohl auch eine Verbindung zur Botschaft der Geschichte erkennen.

Wie Abraham und seine Sippe – Miteinander etwas wagen, in aller Unterschiedlichkeit, sich Herausforderungen stellen, Schwierigkeiten gemeinsam angehen, die Geduld nicht verlieren, an sich selber glauben und vor allem Gott – dem Leben trauen.

Eine besondere Art der Verkündigung und das lässt sicher den Gemeindeleiter Pater Rüdiger Kiefer SAC mit Stolz auf seine Gemeindemitglieder schauen.

 

Doris Faig, Gemeindereferentin

 


 

Solistin an der Violine: Veronika Stickel, Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Solistin an der Violine: Veronika Stickel, Staatsorchester Rheinische Philharmonie

„Violine und Orgel im Dialog“

Marzellinus-Musik am 05. Mai 2019 um 18:00 Uhr

Plakat Marzellinusmusik 5. Mai 2019

Im Rahmen der nächsten Veranstaltung in der Konzertreihe Marzellinus-Musik am 05. Mai 2019 um 18:00 Uhr in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus erklingen Bearbeitungen und Originalkompositionen für Violine und Orgel. Als Solistin an der Violine ist Veronika Stickel vom Staatsorchester Rheinische Philharmonie zu Gast, die von Kantor und Organist Johann Schmelzer an der Orgel begleitet wird. Die Anlage des Programmes bietet eine musikalische Zeitreise vom Barock über die Klassik und Hochromantik bis zur Spätromantik.

Der Abend wird eröffnet von der „Sonate in A-Dur“ (BWV 1015) von Johann Sebastian Bach. Barocke Filigranität, meisterhafter Kontrapunkt und Spielfreude prägen dieses Kleinod Bachscher Kompositionskünste. Solostimme und Begleitung bilden dabei die Struktur eines Trio und lassen Kammermusik in einem transparenten Stimmenkosmos mit großer kontrapunktischer Dichte erklingen.

Es folgt ein Ausflug in die klassische Tonsprache mit einem „Concertino im Stile Mozarts“ von Hans Millies. Das Concertino ist als Form eine etwas kleinformatigere Version des ausgewachsenen Solokonzertes. In diesem Falle hat der Komponist eine Stilkopie mit den Zutaten Mozartscher Tonsprache vorgelegt, die den musikalischen Vergleich mit dem "Original" nicht zu scheuen braucht. Spielfreude, galante Melodik und die Wahl der Affekte lassen das große Idol der Wiener Klassik stets hörbar werden.

Mit drei Stücken aus der „Suite für Violine und Orgel Op.166“ von Josef Rheinberger erklingt eine Originalkomposition für diese kammermusikalische Besetzung. Josef Rheinberger war nicht nur ein hervorragender Pianist und Organist, sondern vor allem auch eine weltweit geschätzte und anerkannte Autorität als Komponist, vor allem im Bereich des Kontrapunktes, für den Natürlichkeit des Ausdrucks stets höchste Priorität in seinem Schaffen gewesen ist. Rheinberger erzielt seine Wirkungen über sehr diszipliniert angelegte Entwicklungen in der Konsistenz des Tonsatzes. Er meidet aufgesetzte und affektierte Wendungen, hat einen ausgeprägten Instinkt für Stimmungen und kann diese auch über längere Phasen konsequent durchhalten, ohne dabei ermüdend zu wirken. Im Duo Violine und Orgel entsteht eine Art "Symphonik im Kleinstformat“.

Marco Enrico Bossi prägte als Organist und Komponist mit seinem Schaffen die spätromantische Musikszene Italiens. Der symphonisch-orchestral geprägte Klangsinn der französischen Orgelromantik wurde von ihm mit großem Enthusiasmus übernommen, insofern verwundert es nicht, wie gekonnt Bossi mit den Klangressourcen der symphonischen Orgel umgeht. Mit dem „Adagio in As-Dur“ für Violine und Orgel liegt eine echte musikalische Perle für diese Besetzung vor. Es handelt sich um ein sehr intimes, poetisches und durch eine Steigerungsepisode bisweilen sogar dramatisch anmutendes Stück Musik, bei dem nicht nur singende Melodik, Dynamik und Harmonik zu einer intensiven Ausdrucksstärke beitragen.

Mit dem „Concertino in d-moll“ von Adam Carse wird der Abend beschlossen. Das dreiteilige Werk beginnt mit einem zupackend temperamentvollen ersten Satz, der an Prägnanz kaum zu überbieten ist. Ein cantabler lyrischer Mittelteil sorgt für eine Oase der Ruhe und Erholung, bevor der dritte Satz wiederum mit Spielfreude und Virtuosität dem ganzen Stück einen brillianten Schlussakzent versetzt.

Die Violinistin Veronika Stickel erhielt ihre musikalische Ausbildung am Mozarteum Salzburg bei Brigitte Schmid (ProArte Quartett) und Prof. Paul Roczek, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main, bei Prof. Walter Forchert und am Konservatorium Luzern bei Prof. Sebastian Hamann. Dort schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen mit Walter Levin, Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und dem Artemis Quartett. Nachdem sie in namhaften Kammerorchestern wie den Festival Strings Lucerne, dem Münchener Kammerorchester und als Stellvertretende Konzertmeisterin im Kurpfälzischen Kammerorchester musizierte, ist sie seit Mai 2011 im Staatsorchester Rheinische Philharmonie angestellt.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.

 


 

Die Teilnehmer des Kommunionkinder-Wochenendes (Foto: Wagner)

Die Teilnehmer des Kommunionkinder-Wochenendes (Foto: Wagner)

Zweitägiges Kommunion-Wochenende im Jugendzentrum Marienberg

Bevor die Kinder aus unserer Pfarreiengemeinschaft am Weißen Sonntag das Sakrament der Erstkommunion empfangen, werden sie einige Monate lang auf vielfältige Weise auf ihren großen Tag vorbereitet. Ein wichtiger Punkt war dabei das zweitägige Kommunion-Wochenende. Es fand in diesem Jahr im Schönstätter Jugendzentrum Marienberg statt. 43 Mädchen und Jungen aus Niederwerth, Urbar und Vallendar nahmen daran teil. Mit dabei waren auch Eltern, Katecheten und Betreuer aus unserem Pfarrteam.

Wie geht Gottesdienst? (Foto: Wagner)

Wie geht Gottesdienst? (Foto: Wagner)

Spieleabend mit den Obermessdienern (Foto: Wagner)

Spieleabend mit den Obermessdienern (Foto: Wagner)

Nach der Begrüßungsrunde wurde über den weiteren Ablauf informiert. Die drei zentralen Themen, die an diesem Wochenende vermittelt wurden, waren Eucharistie, Beichte und Basteln. Um sich intensiv mit diesen Themeneinheiten befassen zu können, wurden drei Gruppen gebildet. Hier wurden den Kindern die Themen auf pädagogische, aber auch spielerische Art nahegebracht.

Anhand von einem Film und Erläuterungen, wurde den Kindern von Pater Kiefer die Eucharistie erklärt.

In der Bastelgruppe wurden Leuchttürme in einem Holzrahmen gebastelt, die dann am Weißen Sonntag vor dem Altar liegen.

Dann ging es um die Beichte, die den Kindern positiv erklärt wurde. Dazu gehört auch, dass der Priester eine absolute Schweigepflicht hat, auch gegenüber den Eltern und der Polizei. Deutlich wurde auch, dass die Anliegen, die in der Beichte zur Sprache kommen, ganz ernst genommen werden, so wie Jesus jeden Menschen ganz ernst genommen hat.

Zwischendurch wurden auch die Lieder für den Gottesdienst am Weißen Sonntag eingeübt.

Natürlich gab es auch genügend Gelegenheit zum Entspannen. Dazu gibt es im Haus mehrere Möglichkeiten, darunter eine Tischtennisplatte. Am Freitag veranstalteten die Obermessdiener mit den Kindern einen Spieleabend. Ein spannender Höhepunkt war eine Nachtwanderung. Mit dem Abschlussgebet in der Kapelle neben dem Jugendzentrum endete der erste ereignisreiche Tag. Hier begann mit einem Gebet auch der Samstag. Danach widmeten sich die Kinder wieder ihren Themeneinheiten.

Den Abschluss des Kurses bildete ein Gottesdienst, an dem viele Eltern teilnahmen.

(Text: Sebastian Wagner)

 


 

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