Kommunionkinder-Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt
Kommunionkinder-Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt

Wochenende mit den Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar

Am letzten Februar-Wochenende verbrachten 35 Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar ein Wochenende im Jugendzentrum Marienberg. Neben thematischen Einheiten zur Beichtvorbereitung und Eucharistie gab es viel Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben. Für die Feier der Erstkommunion wurde bereits ein Thema festgelegt: „Wir wollen Jesusfreunde werden“. Wie in jedem Jahr gestalteten die Obermessdiener der Pfarreiengemeinschaft den Spieleabend und die Nachtwanderung. Durch viele schöne Erlebnisse rückte die Gruppe wieder ein Stück näher zusammen.

Doris Faig, Gemeindereferentin

 


 

Vinzenz Pallotti (1795–1850) Gemälde von Bruno Zwiener (ÖHL) https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=1747476

Pfarreiengemeinschaft gedenkt Vinzenz Pallotti

Am 22. Januar 1850 ist Vinzenz Pallotti im Alter von knapp 55 Jahren in Rom verstorben. Aus diesem Anlass hat die Pfarreiengemeinschaft Vallendar/Urbar am 21. Januar ein besonderes Gedenken an den am 20. Januar 1950 heiliggesprochenen Gründer der Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner) gedacht. Informationen von Claudia Schäfer zu seiner Biographie und Spiritualität, durch die deutlich wurde, wie konkret er am Leben der Menschen seiner Zeit und Umgebung Anteil nahm, machten deutlich, dass es Pallotti wesentlich um eine Glaubensverbreitung durch alle Christen ging. „Für Pallotti ist jeder Mensch aufgefordert, nach seinen Fähigkeiten für die Verbreitung des Glaubens tätig zu werden.“

Puzzle-Teil

In Mittelpunkt eines von Marion Ahanda und Josef Pfaffenheuser vorgetragenen Impulses anstelle einer Predigt standen kleine Puzzle-Teile, die die Gottesdienstteilnehmer beim Eintritt in die Kirche in die Hand gedrückt bekamen. Jedes Puzzleteil stehe symbolhaft dafür, „dass wir alle Teile sind in einem großen Puzzle: dem Puzzle der Beziehungen zu anderen Menschen in Gemeinschaft, Gesellschaft und Kirche.“ Pallottis Anliegen sei es gewesen, jedem Christ deutlich zu machen, dass jede und jeder seinen wichtigen Platz im Gesamtbild des Puzzles habe. „Jeder von uns ist einmalig, unersetzlich und hat seine Aufgabe und seinen Platz, den er einnehmen muss, wenn das große Puzzle gelingen soll.“

Im von der Synode angestoßenen Veränderungsprozess, sei die Rede von Charismenorientierung, also dass jede und jeder sich mit seinen Fähigkeiten in das Leben der Kirche einbringen solle und müsse. Das sei ganz nahe bei Pallotti, der sich schon vor über 150 Jahren bewusst gewesen sei, dass jede Form von Gemeinschaft und Gesellschaft, vor allem aber die Kirche nur gelingen könne, wenn sich jede und jeder des Charismas, der Fähigkeiten bewusst ist, mit denen Gott sie oder ihn ausgestattet hat. Das meine Pallotti mit dem Begriff „Laienapostolat“. Damit werde auch deutlich, dass sowohl Pallotti wie auch die Synode ein Kirchenbild unterstreichen, in dem nicht allein die Priester Kirche gestalten und sie weitertragen. „Nein, wir alle sind berufen, ja verpflichtet, unser Puzzleteil zum Gelingen der Kirche beizutragen, d.h. sich aktiv in der Gemeinde einzubringen – trotz oder gerade wegen unserer verschiedenen Fähigkeiten, Interessen, Neigungen und Talenten. Denn wenn wir uns nicht einbringen, fehlt ein wichtiger Baustein, der von niemand anderem ersetzt werden kann. Ein Puzzleteichen ist halt einmalig und unersetzlich.“

DOWNLOAD: Einführung und Impuls (pdf)

 


 

Messdiener Winterwanderung Treffen

Messdiener - Winterwanderung

Zu einer Winterwanderung haben sich die Oberministranten Anfang des Jahres versammelt. Mit dem Bollerwagen ging es von der Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg zur Kirche auf der Rheininsel Niederwerth. Zum Abschluss des Tages wurde dann im Jugendraum in der St. Georgskirche Niederwerth gemeinsam Pizza gegessen und gechillt.

 


 

Die Sternsinger der Pfarrei Vallendar
Die Sternsinger der Pfarrei Vallendar

Segen bringen - Segen sein

Die Sternsinger von Urbar

Über 100 Sternsinger in Vallendar, Niederwerth und Urbar waren in der Pfarreiengemeinschaft unterwegs und sammelten gemeinsam 11.874,58 Euro. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

An der Aktion beteiligten sich auch die Klassenstufen 3 und 4 der Grundschule Vallendar, Kinder der Kitas Marienburg Vallendar und Kita Peter und Paul Urbar sowie zum ersten Mal auch Kinder der evangelischen Kita auf dem Mallendarer Berg. Vom 4. bis 12. Januar zogen die Sternsinger durch die Straßen unserer Pfarreiengemeinschaft und brachten den Segen 20*C+M+B+18.

Der Stern in diesem Segenszeichen, das die Kinder über die Türen der besuchten Haushalte klebten, steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Symbolisch tragen die Sternsinger ihn mit sich; er ist das Zeichen für Christus. C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln, unterstützt die Aktion Dreikönigssingen jährlich gut 3.000 Projekte für Kinder in Not. Einen pädagogischen Schwerpunkt setzt die Aktion Dreikönigssingen mit Beispielland und Motto. Vor allem beeindruckte der Film „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“.

Die Sternsinger von Urbar

„Ich bedanke mich herzlich bei allen Sternsingern, Eltern und Gruppenbegleitern, Verantwortlichen in Kitas und Grundschule für ihren Einsatz. Alle, die vergeblich auf den Besuch gewartet haben, bitte ich um Verständnis. Die Sternsingergruppen sind gelaufen, was sie schaffen konnten. Der Segensaufkeber liegt in den Kirchen aus und kann auch noch im Pfarrbüro abgeholt werden“, machte Gemeindereferentin Doris Faig deutlich.

P.S.: Die Organisatoren freuen sich, wenn bis Ende Januar alle Sternsingerkleider wieder gewaschen im Pfarrbüro abgegeben werden.

 

 


 

Weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche
Weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche

Das Feuer weitergeben

Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche."  Mit diesem Wort des Komponisten Gustav Mahler konfrontierte Pater Rüdiger Kiefer in seiner Predigt am Sonntag in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus in Vallendar die anwesende Gemeinde. Feuer richtig eingesetzt und gelenkt, erzeuge Wärme, Behaglichkeit, Gefühle des Wohlwollens, Licht, Orientierung und sei daher ein Element, das in die Zukunft weise. Asche hingegen lebe nur von der Vergangenheit, von den Überresten, von dem, was noch an glorreiche Zeiten erinnere aber nichts für das Morgen liefere. "Oftmals habe ich in der Kirche den Eindruck", so Pfarrer Kiefer, "wir beten die Asche an, reiten noch so manchen toten Gaul, statt das Feuer weiter zu tragen.  Wir bedienen und hängen an alten Formen und Strukturen, die zu früheren Zeiten richtig und wichtig waren, die aber heute nichts mehr sagen, die überholt sind  und keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken." Das betreffe vor allem auch die Frage nach den Gottesdienstformen. "Es zählt nur die Messe und die Kommunion. ... Diese Fixierung führt nicht in die Zukunft." Es gelte das Feuer der Begeisterung weiterzutragen in allen Formen, die den Glauben stützen, unterstützen und weitertragen. Das müsse der Gemeinde heute wichtig und wertvoll sein.

Die vollständige Predigt kann hier heruntergeladen werden: DOWNLOAD Predigt (PDF)

 


 

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