ALLSTAR Benefizgala im Winninger Weinkeller

4 angesagte Bands spielen am 8. Dezember für den guten Zweck

Plakat LiveMusicBenetitEvent 

Seit 2010 führt TERRA NOVA® erfolgreich alljährlich Benefizaktionen als LiveMusicEvents in unterschiedlichen Locations, meist in Zusammenarbeit mit regionalen Wohlfahrtsorganisationen, durch. Dabei sind bisher rd. 28000 Tausend Euro zusammen gekommen, die an die regionalen Tafeln, an Mampf, an verschiedene Projekte der CARITAS, aber auch nach Afrika gegangen sind, um z. B. einem begabten Schüler durch Zahlung des Schulgeldes das Abitur zu ermöglichen.

Konzert mit „New Earth Band“, „The Giants“, „Soulmatic“ und „Blues Affair“

In diesem Jahr startet die AllStarBenefizGala mit 4 hervorragenden Bands im Winninger Weinkeller, inzwischen ein Kultlokal für alle LiveMusikLiebhaber und LiveMusicBands aus der Region. In Zusammenarbeit von TERRA NOVA® LiveMusicEvents, der CARITAS sowie den engagierten Pächtern des Winninger Weinkellers, Susanne und Bernd Knebel, wird am Samstag, 8. Dezember 2018, ab 20 Uhr, ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse abgefackelt: Mit dabei ist als Newcomerformation die „New Earth Band“ aus Koblenz mit den besten Coversongs von den 60ern bis in die 90er aus Rock, Beat, Blues & Soul, die inzwischen legendären „The Giants“, seit 17 Jahren auf der Bühne und als die „Beatles der Eifel“ trefflich beschrieben, da sie mit ihrem genialen BritPopSound unverkennbar an die Musik der Roaring Sixties erinnern, die mit Musikpreisen ausgestattete Formation „Soulmatic“ aus Bonn mit bestem Rock in gekonnter Stilistik sowie eigener Interpretation und schließlich die TopMusiker von „Blues Affair“ aus Koblenz mit dem Besten, was der BluesRock der letzten 60 Jahre so hervorgebracht hat. Es wird ein wahres musikalisches Feuerwerk der besonderen und besten Sorte werden.

Erlös für die CARITAS Spendenaktion „1000 x 100“

Der Eintritt zu diesem musikalischen Highlight ist frei. Die Gäste werden jedoch gebeten, für den guten Zweck großzügig, nach eigenem Ermessen, zu spenden. Der Erlös des Abends geht an die CARITAS Spendenaktion „1000 x 100“, die sich insbesondere für Menschen in Not engagiert. Damit wird z. B. im lokalen Rahmen Senioren mit einem Zuschuss für den Mahlzeitendienst „Essen auf Rädern“ geholfen sowie den pflegenden Angehörigen kompetente Unterstützungsangebote angeboten, oder es wird Menschen mit Behinderung ermöglicht, an einer gemeinsamen Ferienfreizeit teilzunehmen. Gerade an Weihnachten soll es unverschuldet in Not geratenen Familien ermöglicht werden, ihren Kindern ein kleines Weihnachtgeschenk unter den Tannenbaum zu legen, was ansonsten den auf Hilfe angewiesenen Eltern nicht möglich gewesen wäre.

Alle Mitwirkenden an diesem außergewöhnlichen musikalischen Event, einschließlich der 4 genannten Bands, verzichten an diesem Abend auf eine Gage zugunsten der guten Sache. Der Ortsbürgermeister der Gemeinde Winningen, Eric Peiter, hat die Schirmherrschaft über die Veranstaltung an diesem Abend übernommen.

 


 

„Sehnsucht“ - Abendlob mit dem Licht aus Bethlehem

„Sehnsucht“

Abendlob mit dem Licht aus Bethlehem in der Pfarrkirche Vallendar am 16. Dezember 2018

Der Advent will der Sehnsucht nach Heil und Heilung neue Kraft schenken - jener Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung in der großen und in der kleinen Welt, nach Lieben und Freude, nach einer Welt ohne Terror und Gewalt, ohne Hass und Feindseligkeit, ohne Krieg und Vertreibung, ohne Tod und Zerstörung von Leben und Glück. Diesem Gedanken ist das adventliche Abendlob am Dritten Adventssonntag, dem 16. Dezember 2018 um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar verpflichtet; es soll eine Unterbrechung des Alltags und eine Beschäftigung mit besinnlichen Texten und adventlicher Musik bieten und die Frage zu beantworten helfen, welche Sehnsüchte wir im Advent wirklich haben. Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung liegt beim „Liturgiekreis Abendlob“ unter der Leitung von Gemeindereferentin Doris Faig, die musikalische Gestaltung übernimmt der Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar unter der Leitung von Kantor und Organist Johann Schmelzer.

Beim zweiten adventlichen Abendlob in Vallendar wird auch wieder das Friedenslicht von Bethlehem in der Kirche erstrahlen und kann nach dem Adventssingen mit nach Hause genommen werden; dazu mögen bitte Windlichter oder Laternen zum Transport mitgebracht werden.

Seit 1986 beteiligen sich deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Aktion „Friedenslicht“. Die Aktion geht ursprünglich auf eine österreichische Initiative zurück. Nachdem das Licht an der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet wurde, wird es nach seiner Ankunft in Wien von dort aus in ganz Europa verteilt. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht in Deutschland an über 500 Orten an „alle Menschen guten Willens“ weitergegeben. Am dritten Advent kommt es so auch in Koblenz an und wird im Rahmen einer Feierstunde in der Citykirche verteilt.

Der Kirchenchor Cäcila 1668 Vallendar gestaltet die Veranstaltung musikalisch mit; zu Gehör gebracht wird das Chorwerk „Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen“ aus dem unvollendeten Oratorium „Christus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), das nach versöhnlichen Tönen zu Beginn und einem dramatisch-mitreißenden Mittelteil mit dem Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ innig endet. Zudem wird ein eindrückliches „Benedictus“ von Josef Rheinberger sowie die gefühlvolle Vertonung des Aaronitischen Segens „The Lord bless you and keep you“ von John Rutter (*1945) aus dem Jahre 1981 zu hören sein. Der Gesang „Blessed is he that cometh“ von William Lloyd Webber (1914-1982), ein Chorsatz des Neuen Geistlichen Liedes „In der Mitte der Nacht“ sowie die abwechslungsreiche Magnificat-Vertonung „Meine Seele preis die Größe des Herrn“ des britischen Komponisten Alan Wilson (*1947) aus dem Jahre 1981 runden das anspruchsvolle musikalische Programm ab.

Neben der starken Lichtsymbolik und dem eindrücklichen Gesang sollen meditative Texte und Impulse und das gemeinsame Singen adventlicher Lieder zu Ruhe und Entspannung in der sonst so hektischen Adventszeit einladen und das Augenmerk legen auf das, was eigentlich im Mittelpunkt dieser Zeit stehen sollte: Die Sehnsucht nach dem Kommen Christus´, des Erlösers.

 

Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus, Vallendar, illuminiert

Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus, Vallendar, illuminiert

 


 

„Mit Bach in den Advent“ – Ein Orgelkonzert im Kerzenschein

Marzellinus-Musik am ersten Adventssonntag, 2. Dezember 2018

Die bald anbrechende Adventszeit ist die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft des Erlösers. Auch wenn das im Trubel der kommerzialisierten Adventsmärkte und in der Hektik der Festvorbereitungen unterzugehen droht, geht es im Advent vor allem um Kontemplation und Besinnung. Die diesjährige Adventsveranstaltung im Rahmen der regelmäßigen Konzertreihe Marzellinus-Musik, die am Ersten Adventssonntag, 02. Dezember 2018 um 18.00 Uhr stattfinden wird, will genau dabei helfen: Im durch Kerzenschein erhellten Raum der Pfarrkirche Vallendar wird Kantor und Organist Johann Schmelzer (*1969) adventliche Klänge des deutschen Orgelgroßmisters Johann Sebastian Bach zu Gehör bringen, die einen guten musikalischen Start in die diesjährige Adventszeit erleichtern.

Im Anschluss an das Konzert sind alle Konzertbesuchenden in der Pfarrkirche zu Glühwein und Plätzchen eingeladen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.

Plakat Marzellinusmusik Dezember 2018

Johann Sebastian Bach (1685-1750) ist unbestritten einer der einflussreichsten und größten deutschen Komponisten, der uns mit seiner Musik nicht nur durch das gesamte Kirchenjahr, sondern auch durch das Leben zu begleiten vermag. Kein Wunder also, dass er auch Werke geschaffen hat, die vor allem in den Advent zu verorten sind und die helfen, sich auf das Warten auf den Erlöser einzulassen und das nahende Geheimnis von Weihnachten zu erspüren. Für das Konzert hat Organist Johann Schmelzer ausschließlich Werke von Bach ausgewählt, die diesen Zielen verpflichtet sind.

Zu Gehör gebracht werden drei Choralvorspiele über „Nun komm, der Heiden Heiland“, einem Adventslied Martin Luthers, das auf den altkirchlichen Hymnus „Veni redemptor gentium“ des Ambrosius von Mailand (339–397) zurückgeht. Die drei Werke (BWV 659-661), die aus den „Leipziger Chorälen“ und damit aus der späten Schaffenszeit Bachs in Leipzig stammen, sind je unterschiedlich in der Satzstruktur und führen den Choral teils stark oder mäßig koloriert im Sopran oder in langen Noten im Bass durch.

Die Choralvorspiele zu „Meine Seele erhebt den Herren“ (BWV 648), „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ BWV 645 und „Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“ stammen ebenfalls aus der späten Schaffensperiode Bachs und sind in der Sammlung der „Schübler-Choräle“ enthalten, die erstmals 1748/49 gedruckt wurden. Dabei handelt es sich um von Bach selbst komponierte und auf die Orgel übertragene originale Orchesterstücke, die verschiedenen Kantaten entnommen sind.

Die Kantatensatzbearbeitung „Der du bist dem Vater gleich" (BWV 36.6) stammt aus der Kantate Nr. 36 „Schwingt freudig euch empor", die Bach in Leipzig für den 1. Advent komponierte und dort am 2. Dezember 1731 erstmals aufführte. Hierbei zitiert der Cantus firmus die Melodie des Chorales „Nun komm, der Heiden Heiland“. Auch nach am Konzerttag genau 287 Jahren werden diese Bach´schen Klänge auch heute noch Herz und Sinne der Gläubigen erreichen.

Als meditatives "Intermezzo" erklingt zudem die „Air“ aus der 3. Orchestersuite in einer Bearbeitung für die Orgel, die den stimmungsmäßigen Mittelpunkt des Programmes bildet.

Neben der „Fuga sopra Magnificat“ (BWV 733) sind zwei größere Cantus-firmus-freie und gleichermaßen prominente Orgelstücke aus früheren Schaffensperiode Bachs zu hören: Die populäre „Toccata in d-moll“ (BWV 565) stammt wohl aus der frühen Arnstädter Zeit zwischen 1703 und 1707 und zeigt einen mitreißend jugendlichen Bach. Dieses Werk gilt wohl als eines der „mit Abstand bekanntesten Orgelwerke europäischer Kunstmusik“.

Ebenso berühmt ist die „Fantasie und Fuge in g-moll“ (BWV 542). Dieses gleichermaßen expressive und auch virtuose Werk hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Aura und Ausstrahlung verloren. Vermutlich stammt es aus dem Jahre 1720 und könnte womöglich durch Bachs Bemühungen um eine Organistenstelle in Hamburg motiviert worden sein, wo sich Bach nach dem Tode seiner ersten Frau Maria Barbara erfolglos um die Stelle an St. Jacobi bewarb.

Die mal sehnsuchtsvoll-verhaltene, mal bewegt-festliche Musik dieses Konzertes und die ruhige Atmosphäre der Vallendarer Pfarrkirche mag dazu beitragen, eine adventliche Stunde zu erleben, die eine gute Vorbereitung auf das Kommen des Erlösers ist und die den Stress der beginnenden Vorweihnachtszeit vergessen lässt.

Adolph Kolping

„Hoffnung - trotz allem!“

Kolpinggedenktag 2018 mit Altschuhsammlung am Sonntag, 02. Dezember

„Adolph Kolping (* 08. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln; † 04. Dezember 1865 in Köln) war ein deutscher katholischer Priester, der sich insbesondere mit der sozialen Frage auseinandersetzte, und der Begründer des Kolpingwerkes.“ Soweit die „harten“ Fakten zum Gründer und Namensgeber des weltweit agierenden Kolpingwerkes Adolph Kolping aus der Freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia

Um diese Fakten und die hiesige Kolpingsfamilie, die sich auf ihn beruft und ihn zum Vorbild hat, aber mit Leben zu füllen, trifft sich die Kolpingsfamilie Vallendar – wie bereits guter Brauch und in allen Kolping-Gemeinschaften weltweit Tradition – zum Kolpinggedenktag, um sich in der Adventszeit innerhalb eines kleinen Festaktes an das Leben Kolpings zu erinnern und gemeinsam im hektischen Trubel des Adventes einen geselligen und adventlichen Tag zu verbringen.

Der Zeitpunkt im Advent ist mit Bedacht gewählt, da Kolping ja in einem Dezember geboren wurde und auch in einem Dezember starb. Der Kolpinggedenktag 2018, der in diesem Jahr am 02. Dezember gefeiert wird, startet mit einem Familiengottesdienst unter der Überschrift „Hoffnung – trotz allem!“ in der Kreuzkirche um 10:00 Uhr, der von der Kolpingsfamilie inhaltlich und musikalisch mitgestaltet wird. An den Gottesdienst schließt sich dann die kleine Adventsfeier und ein gemeinsames Mittagessen an. In diesem gemütlichen Rahmen wird sicherlich – wie es guter Brauch ist – gesungen und der ein oder anderen Adventsgeschichte gelauscht, das eine oder andere Plätzchen geknabbert und manch schöne Kolping-Erinnerung ausgetauscht. Wichtiger Bestandteil des Festes ist auch die Ehrung der diesjährigen Jubilare und die Begrüßung von Neumitgliedern. Auch der Nikolaus wird der Kolpingsfamilie sicherlich wieder einen Besuch abstatten und seine beliebten kleinen Geschenke verteilen…

Plakat Kolping Schuhaktion

Unter dem Motto „Mein Schuh tut gut“ sammelt die Kolpingsfamilie Vallendar am Kolpinggedenktagswochenende auch in diesem Jahr wieder gebrauchte Schuhe, die nach Afrika und nach Osteuropa in Länder geschickt werden, in denen es keine Schuhindustrie gibt. Es wird um die Spende von gut erhaltenen Kinderschuhen, Stiefeln, Damen- und Herrenschuhen, Turnschuhen oder Sandalen gebeten. Die Schuhe werden an eine Firma verkauft, die eine Prämie für gut erhaltene Schuhe, die weiter getragen werden können, zahlt. Der Erlös der Sammlung kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute, die langfristig das solidarische Miteinander der Kolpingschwestern und -brüder weltweit (z.B. den Aufbau und die Begleitung von Kolpingsfamilien in den Ländern Asiens, Afrikas oder Lateinamerikas) festigen soll, aber auch – abhängig nach Sammelergebnis - einen hiesigen Kindergarten finanziell unterstützen wird. Die gut erhaltenen, paarweise zusammengebundenen Schuhe können am Ersten Adventswochenende zu folgenden Zeiten an folgenden Orten abgeben werden: Niederwerth, St. Georgs-Kirche: Samstag, 01. Dezember 2018 nach dem 18:00 Uhr-Gottesdienst; Mallendarer Berg, Kreuzkirche: Sonntag, 02. Dezember 2018 nach dem 10:00 Uhr-Gottesdienst; Vallendar, Pfarrkirche: 02. Dezember 2018 nach dem 11:30 Uhr-Gottesdienst.

Das Kolpingwerk Deutschland führt in diesem Jahr zum dritten Mal die bundesweite Schuhaktion durch. Im Jahr 2016 wurden 238.740, im letzten Jahr 212.140 Paar Schuhe gesammelt. In diesem Jahr dürfte die Halbe-Million-Grenze überschritten werden.

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Die komischen Harmoniker

Die komischen Harmoniker

Ausdrucksvolle Stimmen ganz ohne Instrumente

4 außergewöhnliche Gesangsgruppen begeisterten beim Vallendarer A-cappella-Festival das Publikum


Vokalista

Moderation

Moderation

Die singenden Feuerwehrmänner

Die singenden Feuerwehrmänner

Cosima

Cosima

Zum bereits sechsten Mal veranstaltete die Vallendarer Kolpingsfamilie ihr a-cappella-Festival in der extra für dieses Event umgestalteten Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg. Erneut waren es 4 Gruppen, die ihr gesangliches Können unter Beweis stellten und dabei ein sehr facettenreiches Programm präsentierten.

Den Beginn machte mit „Vokalista“ eine Gesangs-Formation aus Koblenz, deren hörbar ausgebildete Stimmen sofort Eindruck erzeugten. Dass sie sich auf der Vallendarer Bühne wohlfühlten, ließen die drei Damen und vier Herren den vollbesetzten Saal mit ihren Songs regelrecht spüren. Von Cohen´s „Hallelujah (im Satz von „Pentatonix“) über „So soll es bleiben“ („Ich und ich“) bis hin zu Grönemeyer´s „Mambo“: Die Zuschauer waren ganz berauscht vom Start in diesen Konzertabend.

Selten hat das Vallendarer a-cappella-Festival ein solch breites Spektrum erlebt wie an diesem Oktobersamstag 2018. Es folgten „Die singenden Feuerwehrmänner“ aus dem Taunus-Städtchen Weisel. Acht Herren mit entsprechendem Stimmvolumen und ausreichend Schalk im Nacken eroberten mit erfrischender Art und Weise die Herzen der Anwesenden. Und egal ob „Biene Maja“, „Buena Sera“ oder „Tanze Samba mit mir“: der Applaus war Ihnen gewiss und die Zugabe natürlich auch.

Ebenso locker und leicht, wie dieses Männerensemble sang, wurde das a-cappella-Festival moderiert von Lea Wächter und Albert Ahanda, die erstmalig und äußerst souverän durch den Abend führten. So war es denn auch den beiden Moderatoren überlassen, nach den „Feuerwehrmännern“ den ersten Teil zu beenden und das Publikum in eine 20-minütige Pause zu entlassen.

Der dritte Programmpunkt des Konzerts rief bei dem ein oder anderen Besucher Erinnerungen wach: Es hieß „Bühne frei!“ für „Cosima“, sieben ausdrucksstarke Damen, die bereits vor ein paar Jahren beim a-cappella-Festival in Vallendar zu Gast waren. Und man merkte sofort: Diese Sängerinnen haben nichts verlernt! Ihr Start mit „Cantate Domino“ und „Hebe Deine Augen auf“ zeigte schnell, wie vielseitig und regelrecht Gänsehaut-erzeugend a-cappella-Musik sein kann. „Sah ein Knab ein Röslein steh´n“ und „Der Mond ist aufgegangen“: Die Zuhörer genossen die Sopran- und Altstimmen.

Abgerundet wurde dieses außergewöhnliche und breitgefächerte Festival, das auch in diesem Jahr von zahlreichen Helfern der Kolpingsfamilie organisiert und durchgeführt wurde, durch den Auftritt der „Komischen Harmoniker“. Mit einer Hommage an ihre Heimatstadt Vallendar - „Du bis die Stadt“ - begannen sie ihren Part des Konzertabends. Seit knapp 25 Jahren sind Martin Ginap, Joachim Kahn, Benedikt Ohlig und Michael Wächter gesanglich zusammen unterwegs und schafften es – als Lokalmatadore – auch dieses Mal wieder, die Anwesenden in ihren Bann zu ziehen. Doch ganz egal, ob sie ein „One-Night-Ständchen“ sangen oder den „Hambacher Forst“ zum Thema hatten: Das Publikum war hingerissen. Und die tolle Zeit, die sie gemeinsam mit den Zuhörern an diesem Abend erlebten, hätte man abschließend kaum besser als mit „Superjeilezick“ ausdrücken können.

Zum großen Finale rief das Moderatorenteam alle Aktiven nochmal zum traditionell gemeinsamen „Veedel“ auf die Bühne.

Fazit: Ein wunderbar kurzweiliger, unterhaltsamer Abend, kurzum: ein großartiges, breitgefächertes a-cappella-Festival, bei dem hoffentlich die 7. Folge nicht allzu lange auf sich warten lässt!

 

Finale mit allen Akteuren

Finale mit allen Akteuren

 


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