Kolpingsfamilie Vallendar feierte den Kolping-Gedenktag

Adventsfeier der Kolpingsfamilie am Kolping-Gedenktag

Am Sonntag, den 4. Dezember 2016 feierte die Kolpingsfamilie Vallendar traditionell den Kolpinggedenktag. Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr mit dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Kreuzkirche. Unter dem Motto „ Mein Schuh tut gut …“ wurde der Gottesdienst von der Kolpingsfamilie inhaltlich und musikalisch mitgestaltet. Das Kolpingwerk sammelt in diesem Jahr erstmals bundesweit gebrauchte, guterhaltene Schuhe, die nach Afrika und nach Osteuropa in Länder geschickt werden, in denen es keine Schuhindustrie gibt. Die Kolpingfamilie Vallendar beteiligte sich an der Aktion und es kamen 163 Paar Schuhe zusammen.

Der Nikolaus zu Besuch

Nach dem Gottesdienst und dem „Kirchencafe“ mit „Eine-Welt-Verkauf“ schloss sich dann die gewohnte kleine Adventsfeier an. Es wurden Lieder gesungen, Geschichten und Gedichten gelauscht und ein vierhändiges Klavierstück von Lea und Hanne Wächter zu Gehör gebracht. Der Besuch des Nikolaus durfte natürlich auch nicht fehlen. Wie jedes Jahr brachte er eine Geschichte mit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch diesmal wieder zum Nachdenken anregte. Er lobte den Einsatz der Kolpingsfamilie und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass viele sich auch weiterhin nach dem Vorbild Adolf Kolpings für andere einsetzen. Geschenke gab es auch, wir danken Theo Hilden, der seit vielen Jahren die kleinen Geschenke für den Nikolaus mit Liebe bastelt.

Nach der Ehrung der Kolping-Mitglieder Karl Franz Münz für 50 Jahre, Hans Abele für 60 Jahre und Anton Offermann für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie und dem Kolpinglied gab es ein gemeinsames Mittagessen. Mit Kaffee, Plätzchen und netten Gesprächen in gemütlicher Runde klang das Fest aus. Allen ein herzliches Dankeschön, die zum Gelingen beigetragen haben.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft (v.l.n.r.): Anton Offermann (65 Jahre), Karl Franz Münz (50 Jahre), Hans Abele (60 Jahre), Josef Pfaffenhäuser, Vorsitzender der Kolpingfamilie Vallendar

„A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter
„A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter

 

Ein außergewöhnliches Festival

Zum bereits fünften Mal präsentierte die Vallendarer Kolpingsfamilie ihr a-cappella-Festival – erstmals in der extra dafür umgestalteten Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg. Trotz der neuen, im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Besucher fassenden Räumlichkeit war die Veranstaltung gut zwei Wochen vorher schon ausverkauft.

Gänsehautfeeling

Rein formell ausgedrückt versteht man a-cappella als „Bewegung der Singstimme ohne Instrumente“. Und dass es Menschen gibt, die ihre Singstimmen so melodisch und eindrucksvoll bewegen können, dass dabei beeindruckender Gesang erzeugt wird, davon konnten sich die Zuhörer an jenem Samstagabend überzeugen. Insgesamt vier Gruppen hatten die Organisatoren eingeladen und jede hatte ihren ganz eigenen Charakter. Den Auftakt machte die sechs-köpfige Männer-Gesangs-Gruppe „A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter, deren Stimmvolumen sofort Eindruck machte. Dass sie sich auf der Vallendarer Bühne wohlfühlten, ließen sie den vollbesetzten Saal mit ihren Songs regelrecht spüren. Und auch neue Textideen (z.B. auf  „Joode Naach“ von den Bläck Fööss und „The longest Time“ von Billy Joel), hatten ihren Anteil daran, dass die Herren direkt zu Beginn keinesfalls ein „Oh weh!“, vielmehr jedoch so manch wohlige Gänsehaut erzeugten.

die „Mauerblümchen“
die „Mauerblümchen“

Jungferliche Musik-Comedy

Der zweite Programmpunkt des Konzerts rief bei dem ein oder anderen Besucher Erinnerungen wach: Es hieß „Bühne frei!“ für die „Mauerblümchen“, fünf ausdrucksstarke Frauen, die bereits 2007 beim ersten a-cappella-Festival in Vallendar zu Gast waren. Und man merkte sofort: Diese Damen haben nichts verlernt! Denn ihre unnachahmliche Art von Musik-Comedy im jungferlichen Habit eines Mauerblümchens fand bei den Zuschauern großen Anklang. Mit spitzer Zunge parodierten sie das tägliche Leben, Frauenthemen und vor allem natürlich die Beziehung zwischen Frau und Mann. Und dabei vergaßen sie nicht, die menschlichen Schwächen, locker, leicht, ironisch und natürlich gesanglich auf die Schippe zu nehmen. Ebenso locker und leicht, vor allem souverän wurde das a-cappella-Festival moderiert von Stephanie und Josef Pfaffenheuser, die sofort zu Beginn pantomimisch für Überraschung gesorgt hatten. So war es denn auch den beiden Moderatoren überlassen – dieses aber nun „hörbar“ -, nach den  „Mauerblümchen“ den ersten Teil zu beenden und das Publikum in eine 20-minütige Pause zu entlassen.

„Vocale Grande“
„Vocale Grande“

Großartige Töne

Große Vokale und vor allem großartige Töne standen nun auf der Tagesordnung. Denn den Anfang der zweiten Hälfte machte „Vocale Grande“, eine acht Damen und Herren starke Gesangsformation, die ausgefeilte a-cappella-Sätze und ebensolche Klänge mitbrachten. Ob „Tante Maria”, „Aber sonst gesund”, „Fussball” oder „Somebody that I used to know”: Das Publikum war hin und weg von der breiten Palette des musikalischen Könnens.

Die „Komischen Harmoniker“ aus Vallendar
Die „Komischen Harmoniker“ aus Vallendar

Lokalmatadoren

Abgerundet wurde dieses außergewöhnliche Festival, das auch in diesem Jahr federführend von Benedikt Ohlig und Michael Wächter (mit zahlreichen Helfern der Kolpingsfamilie) organisiert wurde, durch den Auftritt der „Komischen Harmoniker“. Tja, aber was soll man zu diesem Quartett in Vallendar noch sagen? Seit mehr als 20 Jahren sind die 4 Herren gesanglich zusammen unterwegs und schafften es – als Lokalmatadoren – auch dieses Mal wieder, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Doch ganz egal, ob sie „Frau´nchöre“ besangen oder „12 Milliarden nach Athen“ schickten: Das Publikum war begeistert. Und mit „Amen“ beendeten sie gemeinsam mit den Zuschauern ihre musikalische Darbietung.

Zum Abschluss rief das Moderatorenteam alle Aktiven nochmal zum traditionell gemeinsamen „Veedel“ auf die Bühne.

Fazit: Ein wunderbar kurzweiliger, unterhaltsamer Abend, kurzum: ein großartiges a-capella-Festival, bei dem hoffentlich die 6. Folge nicht allzu lange auf sich warten lässt!

Ein großartiges a-capella-Festival
Ein großartiges a-capella-Festiva

 Text: J.Pfaffenheueser


 

 

Peter und Paul Wanderung: Gottesdienstplatz
Peter und Paul Wanderung: Gottesdienstplatz "auf der Schmelz" (Foto: privat)

Gib Kirche deine Farbe

Traditionell haben sich die Gemeindemitglieder aus Urbar auf den Weg gemacht und die "Peter und Paul Wanderung" am letzten Wochenende gestaltet unter dem Thema: „Gib der Kirche deine Farbe!“ Auf dem Stationenweg  vom Bürgerhaus zur Schmelz, an dem erstmals die angehenden Kommunionkinder 2017 teilgenommen haben, wurde das Thema aufbereitet, das dann im Gottesdienst „auf der Schmelz“ die entscheidende Rolle spielte. Bei strahlendem Sonnenschein konnte dort gesungen und gebetet und anschließend, bei guter Verpflegung weiter Gemeinschaft gepflegt werden.

Ein gelungenes Fest klang am Sonntagnachmittag aus. Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Kinder, die 2017 zur Erstkommunion gehen, waren mit dabei (Foto: privat)
Kinder, die 2017 zur Erstkommunion gehen, waren mit dabei (Foto: privat)
Musikalische Gestaltung (Foto: privat)
Musikalische Gestaltung (Foto: privat)
Gemeindereferentin Doris Faig und Pfarrer P. Rüdiger Kiefer (Foto: privat)
Gemeindereferentin Doris Faig und Pfarrer P. Rüdiger Kiefer (Foto: privat)

 


 

Haus am See, der Ort für die Ferienfreizeit 2017Ferienfreizeit

Haus am See: Anmeldung zur Ferienfreizeit am Alpsee: 10. - 21. Juli 2017

Auch wenn der Winter vor der Tür steht: Wir denken schon an den nächsten Sommer - oder besser gesagt: die nächste Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Vallendar/Urbar.

Vom 10. bis 21. Juli 2017 fahren wir wieder an unser Haus am See: Der große Alpsee in der Nähe von Immenstadt im Allgäu lockt nicht nur mit einem tollen Bergpanorama, einer einladenden Sonnenterrasse, einer riesigen Spielwiese und eigenem Seezugang (ca.100m), sondern es gibt auch allerlei spannende Dinge in der Umgebung zu entdecken: zum Beispiel den Alpsee-Coaster, Deutschlands längste Ganzjahres-Rodelbahn.

Wie jedes Jahr werden wir wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen, kreative Workshops anbieten, eine gruselige Nachtwanderung  und tolle Tagesausflüge machen und natürlich ganz viel Freizeit mit euch verbringen: Fußball, Tischtennis, Volleyball, Bergwanderungen, im Alpsee schwimmen oder einfach am See liegen und faulenzen…

Anmelden können sich alle interessierten 10 bis 14-Jährigen. Kostenpunkt: 295 € pro Teilnehmer.

Ab sofort könnt ihr das Anmeldeformular auf unserer Homepage unter www.ferienfreizeit-vallendar.de herunterladen und im Pfarrbüro (Beuelsweg 4 in Vallendar) abgeben.

Weitere Informationen zur Ferienfreizeit findet ihr auf unserer Homepage und zu unserer Unterkunft, dem Alpseehof, unter www.alpseehof.de.

Das eingespielte Betreuer- und Küchenteam freut sich auf eure zahlreichen Anmeldungen!

Alles auf einen Blick:

  • Termin: von Montag,   10.07.2017 (Anreisetag) bis Freitag, 21.07.2017 (Abreisetag)
  • Kosten: 295,00 € pro Teilnehmer
  • Alter: 10 – 14 Jahre
  • Leistungen: Fahrt (Bahn), Verpflegung, Unterkunft, gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten
  • Mehr Infos findet ihr unter:
    www.ferienfreizeit-vallendar.de
Haus am See: Der Ort für die Ferienfreizeit 2017
Haus am See: Der Ort für die Ferienfreizeit 2017

In der St. Georg Kirche auf der Insel bald nur noch Sommermessen?!?

Wir alle lieben unsere St. Georg Kirche auf unsrer schönen Insel Niederwerth. Leider sieht die finanzielle Situation bei uns nicht gut aus. In der Filialgemeinde Niederwerth gibt es zwei Haushaltspläne. Einer für die Personalangelegenheiten und Anstellungen (Kirchengemeindeverband) und einer speziell für die Kirchengemeinde Niederwerth.

Die Kirche St. Georg, Niederwerth, im Winter

Dieser spezielle Haushalt, der sich in Niederwerth von einer prozentualen Zuweisung und im Wesentlichen von Kollekten und Kerzengeldern speist, trägt alle Sachkosten (Heizung, Strom, Wasser, Gebühren, Versicherungen, Reparaturen etc…). Dieser Haushalt ist seit zwei Jahren defizitär. Pro Jahr schließen wir etwa mit einem Minus von ca. 5.000-6.000 € ab.

Gott sei Dank arbeiten Viele ehrenamtlich für die Kirche, spenden mit ihrer geringen Aufwandsentschädigung den Blumenschmuck etc… oder bringen ihre Arbeitsleistung ein.  Wenn wir für alle Reparaturen einen Handwerker bezahlen müssten, wäre das Defizit noch größer.

Jeder von uns weiß, dass der Kirchenbesuch gerade in den letzten zwei Jahren drastisch zurück gegangen ist, so dass die Kollekten-Einnahmen leider auch nicht mehr so einnahmeträchtig sind, wie noch vor mehreren Jahren. Mit den derzeitigen Kollekteneinnahmen können die laufenden Kosten nicht mehr gedeckt werden.

Auch der Förderverein der St. Georg Kirche hat sich vorgenommen, beim Aufbringen des Minusbetrages zu helfen, was er natürlich nicht ständig machen kann, da auch noch andere Maßnahmen zur Erhaltung der Kirche finanziert werden müssen.

Wir benötigen also dringend Ihre finanzielle Unterstützung und freuen uns über jede noch so kleine Geldspende.

Unser Konto, welches ausschließlich für diese Kosten benutzt wird:

  • IBAN: DE 04 5705 0120 0004 0006 83
    Kath. Kirchengemeinde Niederwerth
    Wir stellen Ihnen auch gerne Spendenquittungen hierfür aus.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich im Pfarrbüro melden. Personen vom Verwaltungsrat oder Förderverein der St. Georg Kirche werden sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass auch die Diözesanleitung in Trier um unsere Situation weiß. Sollten wir also die finanzielle Misere nicht in den Griff bekommen, könnte es passieren, dass wir in Zukunft aus Kostengründen in den Heizmonaten keine wöchentliche Messfeier mehr anbieten können.

Das hieße: „Heilige Messen in Niederwerth nur noch in der heizfreien Zeit.“

Liebe Niederwerther und Liebhaber der Niederwerther Kirche. Helfen sie bitte mit, dass es dazu nicht kommt.

Für alle Spender/innen gilt schon jetzt:

„Herzlichen Dank und vergelt´s Gott“

 


 

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