Adventssingen in der Pfarrkirche in Vallendar
Adventssingen in der Pfarrkirche in Vallendar

„Hören-Singen-Spüren“, so lautete das Motto des Adventssingens, das am 11. Dezember 2016 um 17 Uhr erstmalig in der Pfarrkirche stattfand. Unter der inhaltlichen Leitung von Doris Faig und der musikalischen Leitung von Johann Schmelzer wurde dem hektischen Treiben des eher „kommerziellen Adventes“ der Weihnachtsmärkte und Geschäfte eine besinnliche Stunde in der Kirche gegenübergestellt.

Alle Teilnehmenden wurden aufgefordert, eine geeignete Laterne für eine Kerze mitzubringen, um diese, mit dem Licht von Betlehem entzündet, im Altarraum der Kirche wirkungsvoll zur Geltung zu bringen. Zusätzlich wurde die Kirche, passend zum Lichtermeer der Kerzen, wirkungsvoll von Benjamin Brehm in Gelb- und Orangetönen stimmungsvoll illuminiert.

Im Verlauf des Adventssingens waren die Besucher immer wieder dazu eingeladen, teils bekannte, teils neu einstudierte Adventslieder mitzusingen. Flankierend trug Doris Faig einige Texte und Geschichten vor, die zum Zuhören und Nachdenken anregten. Im Zentrum der adventlichen Stunde stand der Taizégesang „Meine Hoffnung und meine Freude“. Dieser wurde mit Bibelzitaten zum Aspekt „Licht“ abwechselnd von Doris Faig und Marion Hilden Ahanda meditativ paraphrasiert.

Der Kinder- und Jugendchor der Marzellinusspatzen sowie der Kirchenchor traten im Verlauf des Geschehens auch solistisch auf. Zusätzlich steuerte der Kirchenchor auch drei Liedsätze zu Adventsliedern bei, die teils im Wechsel, teils gemeinsam mit der Gemeinde erklangen.

Ein Blechbläserquartett, bestehend aus Karl-Heinz Kryut und Lukas Schmelzer (Trompeten), Emely Häusler (Horn) und Sinika Häusler (Posaune) rundete den Rahmen der Gemeindebegleitung abwechselnd mit der Orgel ab. Zudem interpretierten Emely Häusler (Horn) in Gestalt des „Largo“ aus dem Hornkonzert von Antonio Vivaldi sowie Albert Ahanda (Flöte) mit dem „Larghetto“ aus der Sonate in C-Dur von Georg Friedrich Händel wirkungsvoll zwei Solostücke, die der adventlichen Stunde einen feierlichen Akzent versetzten.

Mit dem festlichen „Tochter Zion“ fand unter Mitwirkung aller Anwesenden das erste Adventssingen seinen wirkungsvollen Abschluss. Im Anschluss waren die Teilnehmer zu Tee und Gebäck eingeladen.   

Kinderchor: Marzellinusspatzen
Kinderchor: Marzellinusspatzen
Die Gemeinde war aktiv mit einbezogen
Die Gemeinde war aktiv mit einbezogen
Jugendchor: Marzellinusspatzen
Jugendchor: Marzellinusspatzen
Auch der Kirchenchor steuerte Liedsätze zu Adventsliedern bei
Auch der Kirchenchor steuerte Liedsätze zu Adventsliedern bei
Blechbläserquartett: Karl-Heinz Kryut und Lukas Schmelzer (Trompeten), Emely Häusler (Horn) und Sinika Häusler (Posaune)
Blechbläserquartett: Karl-Heinz Kryut und Lukas Schmelzer (Trompeten), Emely Häusler (Horn) und Sinika Häusler (Posaune)
Emely Häusler (Horn) und Johann Schmelzer (Orgel) spielen das „Largo“ aus dem Hornkonzert von Antonio Vivaldi
Emely Häusler (Horn) und Johann Schmelzer (Orgel) spielen das „Largo“ aus dem Hornkonzert von Antonio Vivaldi

 

Aussendungsfeier beim Sternsingeraktionstag in Vallendar
Aussendungsfeier beim Sternsingeraktionstag in Vallendar

Alle Kinder, die sich bisher bereits zur Mitwirlkung bei der kommenden Sternsingeraktion in Vallendar gemeldet hatten, sind am Samstag, 17.12.2016, von 14.30 bis 17.00 Uhr zu einem Aktionstag zusammen gekommen. Dort haben sie sich mit dem Schwerpunktthema der diesjährigen Sternsingeraktion beschäftigt, haben die Sternsingergewänder erhalten und wurden mit den Straßen vertraut gemacht, in denen sie während der Sternsingeraktion die Menschen in den Häusern besuchen werden.

Es werden noch weitere Sternsinger gesucht. Bitte melde Dich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sternsinger Aktionstage in Urbar und Niederwerth:

  • in Urbar: Donnerstag 5. Jan 2017 von 14.30 bis 17.00 Uhr;
  • in Niederwerth: Mittwoch 4. Jan.2017 von 10.30 bis 11.30 Uhr

Kolpingsfamilie Vallendar feierte den Kolping-Gedenktag

Adventsfeier der Kolpingsfamilie am Kolping-Gedenktag

Am Sonntag, den 4. Dezember 2016 feierte die Kolpingsfamilie Vallendar traditionell den Kolpinggedenktag. Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr mit dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Kreuzkirche. Unter dem Motto „ Mein Schuh tut gut …“ wurde der Gottesdienst von der Kolpingsfamilie inhaltlich und musikalisch mitgestaltet. Das Kolpingwerk sammelt in diesem Jahr erstmals bundesweit gebrauchte, guterhaltene Schuhe, die nach Afrika und nach Osteuropa in Länder geschickt werden, in denen es keine Schuhindustrie gibt. Die Kolpingfamilie Vallendar beteiligte sich an der Aktion und es kamen 163 Paar Schuhe zusammen.

Der Nikolaus zu Besuch

Nach dem Gottesdienst und dem „Kirchencafe“ mit „Eine-Welt-Verkauf“ schloss sich dann die gewohnte kleine Adventsfeier an. Es wurden Lieder gesungen, Geschichten und Gedichten gelauscht und ein vierhändiges Klavierstück von Lea und Hanne Wächter zu Gehör gebracht. Der Besuch des Nikolaus durfte natürlich auch nicht fehlen. Wie jedes Jahr brachte er eine Geschichte mit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch diesmal wieder zum Nachdenken anregte. Er lobte den Einsatz der Kolpingsfamilie und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass viele sich auch weiterhin nach dem Vorbild Adolf Kolpings für andere einsetzen. Geschenke gab es auch, wir danken Theo Hilden, der seit vielen Jahren die kleinen Geschenke für den Nikolaus mit Liebe bastelt.

Nach der Ehrung der Kolping-Mitglieder Karl Franz Münz für 50 Jahre, Hans Abele für 60 Jahre und Anton Offermann für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie und dem Kolpinglied gab es ein gemeinsames Mittagessen. Mit Kaffee, Plätzchen und netten Gesprächen in gemütlicher Runde klang das Fest aus. Allen ein herzliches Dankeschön, die zum Gelingen beigetragen haben.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft (v.l.n.r.): Anton Offermann (65 Jahre), Karl Franz Münz (50 Jahre), Hans Abele (60 Jahre), Josef Pfaffenhäuser, Vorsitzender der Kolpingfamilie Vallendar

Der Nikolaus besucht die Ministranten
Der Nikolaus besucht die Ministranten

Nikolaus lobt Ministranten für ihren Dienst

Am Samstag, dem 3.12., waren alle Ministranten zur Nikolausfeier in der Jugendbegegnungsstätte Urbar eingeladen, die von den Oberministranten gestaltet wurde.

Auf dem Programm stand u.a. Plätzchen backen, Nikoläuse basteln aus Holz und gemütliches Beisammensein. Für das leibliche Wohl war u.a. gesorgt durch Kinderpunsch, warmen Kakao, Wasser und Apfelschorle.

Gegen Ende der Feier besuchte auch der Nikolaus die Ministranten. Er ermutigte die Minis in ihrem Bewusstsein, dass "das Ministrant sein" ein wichtiger Dienst ist. Er lobte aber auch die Begegnungen "außerhalb des Altarraumes".

Die Feier war sehr schön und wurde besonders von den kleinen Ministranten mit Freude angenommen - ein gelungener Nachmittag, der von den Oberministranten gut vorbereitet worden war.

Impressionen der Nikolausfeier der Ministranten
Impressionen der Nikolausfeier der Ministranten
„A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter
„A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter

 

Ein außergewöhnliches Festival

Zum bereits fünften Mal präsentierte die Vallendarer Kolpingsfamilie ihr a-cappella-Festival – erstmals in der extra dafür umgestalteten Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg. Trotz der neuen, im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Besucher fassenden Räumlichkeit war die Veranstaltung gut zwei Wochen vorher schon ausverkauft.

Gänsehautfeeling

Rein formell ausgedrückt versteht man a-cappella als „Bewegung der Singstimme ohne Instrumente“. Und dass es Menschen gibt, die ihre Singstimmen so melodisch und eindrucksvoll bewegen können, dass dabei beeindruckender Gesang erzeugt wird, davon konnten sich die Zuhörer an jenem Samstagabend überzeugen. Insgesamt vier Gruppen hatten die Organisatoren eingeladen und jede hatte ihren ganz eigenen Charakter. Den Auftakt machte die sechs-köpfige Männer-Gesangs-Gruppe „A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter, deren Stimmvolumen sofort Eindruck machte. Dass sie sich auf der Vallendarer Bühne wohlfühlten, ließen sie den vollbesetzten Saal mit ihren Songs regelrecht spüren. Und auch neue Textideen (z.B. auf  „Joode Naach“ von den Bläck Fööss und „The longest Time“ von Billy Joel), hatten ihren Anteil daran, dass die Herren direkt zu Beginn keinesfalls ein „Oh weh!“, vielmehr jedoch so manch wohlige Gänsehaut erzeugten.

die „Mauerblümchen“
die „Mauerblümchen“

Jungferliche Musik-Comedy

Der zweite Programmpunkt des Konzerts rief bei dem ein oder anderen Besucher Erinnerungen wach: Es hieß „Bühne frei!“ für die „Mauerblümchen“, fünf ausdrucksstarke Frauen, die bereits 2007 beim ersten a-cappella-Festival in Vallendar zu Gast waren. Und man merkte sofort: Diese Damen haben nichts verlernt! Denn ihre unnachahmliche Art von Musik-Comedy im jungferlichen Habit eines Mauerblümchens fand bei den Zuschauern großen Anklang. Mit spitzer Zunge parodierten sie das tägliche Leben, Frauenthemen und vor allem natürlich die Beziehung zwischen Frau und Mann. Und dabei vergaßen sie nicht, die menschlichen Schwächen, locker, leicht, ironisch und natürlich gesanglich auf die Schippe zu nehmen. Ebenso locker und leicht, vor allem souverän wurde das a-cappella-Festival moderiert von Stephanie und Josef Pfaffenheuser, die sofort zu Beginn pantomimisch für Überraschung gesorgt hatten. So war es denn auch den beiden Moderatoren überlassen – dieses aber nun „hörbar“ -, nach den  „Mauerblümchen“ den ersten Teil zu beenden und das Publikum in eine 20-minütige Pause zu entlassen.

„Vocale Grande“
„Vocale Grande“

Großartige Töne

Große Vokale und vor allem großartige Töne standen nun auf der Tagesordnung. Denn den Anfang der zweiten Hälfte machte „Vocale Grande“, eine acht Damen und Herren starke Gesangsformation, die ausgefeilte a-cappella-Sätze und ebensolche Klänge mitbrachten. Ob „Tante Maria”, „Aber sonst gesund”, „Fussball” oder „Somebody that I used to know”: Das Publikum war hin und weg von der breiten Palette des musikalischen Könnens.

Die „Komischen Harmoniker“ aus Vallendar
Die „Komischen Harmoniker“ aus Vallendar

Lokalmatadoren

Abgerundet wurde dieses außergewöhnliche Festival, das auch in diesem Jahr federführend von Benedikt Ohlig und Michael Wächter (mit zahlreichen Helfern der Kolpingsfamilie) organisiert wurde, durch den Auftritt der „Komischen Harmoniker“. Tja, aber was soll man zu diesem Quartett in Vallendar noch sagen? Seit mehr als 20 Jahren sind die 4 Herren gesanglich zusammen unterwegs und schafften es – als Lokalmatadoren – auch dieses Mal wieder, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Doch ganz egal, ob sie „Frau´nchöre“ besangen oder „12 Milliarden nach Athen“ schickten: Das Publikum war begeistert. Und mit „Amen“ beendeten sie gemeinsam mit den Zuschauern ihre musikalische Darbietung.

Zum Abschluss rief das Moderatorenteam alle Aktiven nochmal zum traditionell gemeinsamen „Veedel“ auf die Bühne.

Fazit: Ein wunderbar kurzweiliger, unterhaltsamer Abend, kurzum: ein großartiges a-capella-Festival, bei dem hoffentlich die 6. Folge nicht allzu lange auf sich warten lässt!

Ein großartiges a-capella-Festival
Ein großartiges a-capella-Festiva

 Text: J.Pfaffenheueser


 

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