Mozarts Krönungsmesse erklingt in Vallendar - Liturgische Aufführung durch den Gürzenich-Chor Köln

Mozarts Krönungsmesse erklingt in Vallendar

VALLENDAR. Im Rahmen einer liturgischen Aufführung im Hochamt am Sonntag, 13. Mai 2018 um 11:30 Uhr ist mit der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 317) in der Orgelfassung von Martin Focke eine der bekanntesten und schönsten Messkompositionen Mozarts in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus Vallendar (Kirchstraße 27) zu hören. Ausführende sind der Gürzenich-Chor Köln unter der Leitung von Christian Jeub sowie der Kantor der Pfarreiengemeinschaft Vallendar Johann Schmelzer und Solisten aus dem Chor.

Wolfgang Amadeus Mozart komponierte die als „Krönungsmesse“ bekannte Missa in C im März 1779 und sie wurde an einem der beiden Osterfeiertage (4. oder 5. April 1779) im Salzburger Dom uraufgeführt. Die Komposition zählt aufgrund ihres festlichen Charakters und ihrer musikalischen Vielfalt zu den beliebtesten Vertonungen der lateinischen Messtexte. Die aus dem Urtext erstellte Bearbeitung für Soli, Chor und Orgel, die Martin Focke aus dem Orchestersatz abgeleitet hat, wird dem Original in klanglicher Hinsicht vollauf gerecht.

Der Beiname „Krönungsmesse“ wurde früher auf einen möglichen Zusammenhang mit den jährlichen Krönungsfeierlichkeiten des Gnadenbildes in der Wallfahrtskirche Maria Plain nahe Salzburg zurückgeführt, leitet sich aber wohl eher von der Krönung Leopolds II. im Jahre 1791 und seines Nachfolgers Franz I. 1792 ab, da zu diesen Gelegenheiten die Messe durch Antonio Salieri aufgeführt wurde.

Charakteristisch für diese aus sechs Teilen bestehende Messe (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei) sind ihre sinfonischen Elemente und die klare Trennung von Solo- und Chorstimmen. Durch ihre musikalische Aussagekraft überragt sie alle anderen Salzburger Messen.

Die Tradition des 1827 als „Cölner Concertgesellschaft“ gegründeten städtischen Gürzenich-Chores ist das Fundament, auf dem sich der Chor als fester Bestandteil des Kölner Konzertlebens entwickelt hat. Das Erarbeiten von Alter und Neuer Musik hat zu einer ständigen Weiterentwicklung beigetragen. Namhafte Komponisten, Dirigenten und Chorleiter prägten die gemeinsame Arbeit und die Chorgeschichte. Darunter finden sich so bekannte Namen wie Johannes Brahms oder Max Bruch ebenso wie Hermann Abendroth, Günter Wand, Karl Richter oder James Conlon in der jüngeren Geschichte. Ca. 60 aktive Mitglieder bereiten gemeinsam mehrere Aufführungen pro Jahr vor, gehen auf Konzertreisen im In- und Ausland oder laden zu Workshops international renommierte Chorleiter wie z. B. den ehemaligen King’s Singer Simon Carrington oder den schwedisch-amerikanischen Chorleiter Gary Graden ein. Seit 2011 ist Christian Jeub musikalischer Leiter des Gürzenich-Chores.

Der gebürtige Solinger Jeub war nach seinem Studium an der Kölner Musikhochschule und der Essener Folkwang-Hochschule von 2000 bis 2007 am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert. Jeub besuchte Meisterkurse bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Simon Carrington und Tõnu Kaljuste. Im Rahmen des Europäischen Musikfestes Stuttgart erhielt er 2002 und 2003 unter der künstlerischen Leitung von Helmut Rilling Dirigierstipendien. Von der Spielzeit 2007/2008 bis 2016 war er u.a.  als Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am Musiktheater im Revier tätig. Für seine außerordentlichen Leistungen mit dem Opernchor wurde er 2013 mit dem Gelsenkirchener Theaterpreis ausgezeichnet. Seit dem Wintersemester 2014 ist er Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik und Tanz Köln für Ensemblegesang und Oratorium, und seit dem Sommersemester 2016 leitet er die Universtätsmusik Koblenz.

 


 

Kinder-Musical-Projekt

Machst du mit? „Abraham und Sara“ – Ein Kindermusical Projekt

Kennst du die Geschichte von Abraham und Sara? Diese machen sich auf den Weg in das gelobte Land. Auf ihrer abenteuerlichen Reise müssen sie allerlei Herausforderungen bewältigen und dabei viel Mut und Geduld an den Tag legen. Schließlich gelangen sie an ihr Ziel und Gott erfüllt seine Zusage, ihnen den langersehnten Nachkommen sowie eine großartige Zukunft zu schenken.

Das ist die Geschichte, die Ruthild Wilson und Helmut Jost in ein großartiges Musical umgesetzt haben. Die Musik dieser beiden im Musicalbereich sehr erfahrenen Komponisten überzeugt durch abwechslungsreiche und mitreißende Facetten mit Einflüssen aus Blues, Rock- und Soul. Sing- und Sprechpartien, aber auch szenisches Agieren bieten ein breites Spektrum an Mitwirkungsmöglichkeiten für Chor, Solisten, Sprecher und eine Band.

Der Jugendchor der Pfarreiengemeinschaft Vallendar, Urbar und Niederwerth, die „Marzellinusspatzen“, widmet sich ab Mai schwerpunktmäßig der Erarbeitung dieses Musicals.

Zur Mitwirkung laden wir Kinder in den Jahrgangsstufen 3. bis 6. Schuljahr herzlich ein!

Wir freuen uns auf deine Mitwirkung,

  • wenn du Freude am Singen hast, Interesse an Choreografie und szenischer Darstellung
  • wenn du bereit bist, dir die folgenden Termine freizuhalten
    • Projekttag (5. Mai 2018, 10.00 bis 13.00 Uhr in der Aula der Grundschule Vallendar / Schulstraße 7)
    • wöchentliche Chorproben (Donnerstags in der Zeit von 16.30 bis 17.15 Uhr in der Aula der Grundschule Vallendar)
    • Chorwochenende vom 27. bis 28. Oktober 2018 im Haus Sonnenau (Kostenbeitrag 35 €)
    • Generalprobe am 30. März 2019
    • Aufführung am 31. März 2019

Übrigens (für Eltern)

Die benötigten Requisiten sollen, wie bereits bei vorangegangenen Musicalprojekten, in kreativer Eigenleistung erstellt werden. Dadurch bestehen auch beispielsweise für interessierte Eltern weitere Möglichkeiten, sich in das Gesamtprojekt einzubringen.

Reinschnuppern

Das Projekt startet mit einem Auftakt in der Grundschule Vallendar am 5.5.18 von 10.00-13.00 Uhr. Hier besteht die Möglichkeit zu einem ersten „Reinschnuppern“ in verschiedene Lieder, die Auseinandersetzung mit der eigentlichen biblischen Geschichte und zum gegenseitigen Kennenlernen.

Flyer und Anmeldungen gibt es im Pfarramt St. Marzellinus, Beuelsweg 4 in Vallendar. Die Anmeldefrist endet am 5. Mai 2018 mit dem Projekttag, an dem eine Anmeldung noch möglich sein wird. Es besteht auch die Möglichkeit der Anmeldung per e-mail (siehe unten).

Leitung und Begleitung

Musikalischer Leiter ist Johann Schmelzer, die inhaltliche Begleitung liegt in den Händen von Gemeindereferentin Doris Faig. Wir freuen uns über jedes interessierte Kind, das sich bei diesem Musical mit einbringen möchte!

Weitere Infos erteilen Johann Schmelzer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) sowie Doris Faig (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 


 

Ministranten mit Engagement

Traditionell sind die Kar- und Ostertage für die Ministranten mit viel Einsatz verbunden. Dass ihr Engagement auch außerhalb der Gottesdienstfeiern Spass macht, zeigen die Bilder von der traditionellen Brezelsegnung an Gründonnerstag und die Bilder von der Fahrt zur Chrisam-Messe in Trier am Mittwoch un der Karwoche.

 

Ministranten nach der traditionellen Brezelsegnung am Gründonnerstag (Foto: privat)
Ministranten nach der traditionellen Brezelsegnung am Gründonnerstag (Foto: privat)
Frater Sebastian Wagner SAC bei der Brezelsegnung (Foto: privat)
Frater Sebastian Wagner SAC bei der Brezelsegnung (Foto: privat)

 

Vertreter der Vallendarer Ministranten die bei der Krisam-Messe in Trier zugegen waren (Foto: privat)
Vertreter der Vallendarer Ministranten die bei der Krisam-Messe in Trier zugegen waren (Foto: privat)

 


 

Herr Kuhlmann/ Caritas berichtet über seine Arbeit mit den Wohnungslosen (Foto Ohlig)

Herr Kuhlmann / Caritas berichtet über seine Arbeit mit den Wohnungslosen (Foto Ohlig)

Nachlese Fastenessen Sonntag, 18. März in der Kreuzkirche / Mallendarer Berg

Das  -  mittlerweile schon traditionelle  - Fastenessen in der Kreuzkirche / Mallendarer Berg in Vallendar war auch in diesem Jahr wieder eine „runde“ Sache.

Angeregt durch einen Artikel der „Rhein- Zeitung“ vom 31.01.2018, beschloss das Vorbereitungsteam, den Erlös der Wohnungsloseninitiative der Caritas Koblenz zu spenden. In diesem Zeitungsartikel stellte Verband nämlich  u. a. seine Spendenaktion  „1000 mal 100 Euro“ aus Anlass seines 100jährigen Bestehens vor.

Begonnen wurde - wie in jedem Jahr – mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der u. a. von den beiden Kitas der Pfarreiengemeinschaft,  Marienburg /Vallendar und St. Peter u. Paul /Urbar sowie den Kommunionkindern gestaltet wurde. Das Evangelium ( Lukas 14, 15 – 24 , das Gleichnis vom Festmahl: ein Mann lädt zu einem großen Festmahl ein. Aber die Gäste kommen nicht wegen „fadenscheiniger“ Entschuldigungen, Da schickt der Mann seinen Diener los und lädt alle Armen, Krüppel, Blinden und Lahmen der Stadt ein ) passte hervorragend und wurde von den KiTa- Kindern und ihren Erzieherinnen szenisch dargestellt.

Herr Kuhlmann von der Wohnungsloseninitiative des Caritasverbandes Koblenz erzählte kurz und anschaulich von seiner Arbeit mit Wohnungslosen.

Anschließend gab es eine leckere Kartoffelsuppe, die allen angesichts des winterlichen Wetters draußen hervorragend schmeckte. Sowie Kaffee- und Kuchenverkauf. Außerdem wurden Wäsche- und Kleiderspenden für die Wohnungslosen gesammelt. Die Kommunionkinder verkauften ihr tags zuvor selbst gebackenes Soli(-daritäts )-Brot.

Im Spendenkörbchen für die Suppe lagen zum Schluss 398,90 Euro. Kaffee- und Kuchenverkauf erbrachten 179,20 Euro und die Gottesdienstkollekte 174,96 Euro. Der Gesamtbetrag von 753,06 Euro wurde auf das entsprechende Caritaskonto der Caritas überwiesen.

Auch die Sachspenden waren zahlreich: Herr Kuhlmann musste zum Abholen die Rückbank des VW Caddy umklappen, um alles unterzukriegen. Er und Herr Marco Wagner von der Öffentlichkeitsarbeit der Caritas Koblenz bedankten sich mehrfach auf das Herzlichste für alle eingegangenen Spenden.

Diesem Dank möchte sich  das Vorbereitungsteam auf diesem Wege  anschließen und allen Spendern und Helfern ein herzliches „Vergelt´s Gott“ sagen.

Vorbereitungsteam v.l. n.r.: K.Schemmer, A.Mohr, B.Brand, Herr Kuhlmann/ Caritas, A.Ohlig, Chr.Winkler (Foto Ohlig)

Vorbereitungsteam v.l. n.r.: K.Schemmer, A.Mohr, B.Brand, Herr Kuhlmann/ Caritas, A.Ohlig, Chr.Winkler (Foto Ohlig)

Spenden mit Kuchenessen (Foto Ohlig)Jugend der Pfarrei bei Kuchenverkauf (Foto Ohlig)

Spenden mit Kuchenessen, Jugend der Pfarrei bei Kuchenverkauf (Foto Ohlig)

Spenden mit Kuchenessen (Foto Ohlig)Jugend der Pfarrei bei Kuchenverkauf (Foto Ohlig)

Gottesdienstfeier mit Pater Rüdiger Kiefer, Katechese mit Gemeindereferentin Frau Faig (Foto Ohlig)


 

Logo KFD

kfd-Mitgliederversammlung am 27.02.2018

Im Anschluss an die Begrüßung durch Ilse Diewald und den Geistlichen Impuls von Doris Faig trug   

Jenny Zengler nach Feststellung der Formalien den Bericht des Leitungsteam zu  Aktivitäten des Jahres 2017 vor und Kassiererin Ingeborg Bersch erläuterte die Entwicklung der Finanzen und den Kassenabschluss. Eine Anhebung des jährlichen Mitgliedsbeitrags von 18 € - aus der Versammlung heraus vorgeschlagen – wurde als z.Zt. nicht spruchreif erachtet. Stattdessen soll die Werbung von neuen Mitgliedern verstärkt in den Blick genommen werden.

Die Kassenprüferinnen A. Bertram und U. Häusler bestätigten, bei der ordnungsgemäßen Prüfung der Kasse am 30.1.2018 eine einwandfreie, vorbildliche Kassenführung vorgefunden zu haben; die beantragte Entlastung erfolgte einstimmig.         

Irmel Bokern berichtete über die Entwicklung des Eine-Welt-Laden-Verkaufs. Für die Pfarrkirche sind dafür Christel Neumann und Irmel Bokern verantwortlich; in der Kreuzkirche ist das Anneliese Kaps. Die Order großer Gebinde (mit entsprechendem Rabatt auf den Einkaufspreis) und die großzügigen Spenden von Kundinnen und Kunden erbrachten wieder einen Überschuss in Höhe von 800 €, der – wie in jedem Jahr – für gemeinnützige Zwecke gespendet werden soll.

Nach Prüfung der Kasse des Eine-Welt-Ladens bescheinigten A. Bertram und U. Häusler auch Irmel Bokern eine nachvollziehbare, ordnungsgemäße Kassenführung, so dass die Versammlung  wiederum einstimmig Entlastung gewährte.

Anneliese Kaps stellte den Treffpunkt Kreuzkirche vor, der sich nach Auflösung der früheren Handarbeitsgruppe im Jahr 2000 gegründet hat: An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich interessierte Frauen in den Räumen der Kreuzkirche von 15.00h – 17.00h zum Gespräch bei fair gehandeltem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Je nach Anlass und Jahreszeit wird vorgelesen oder gemeinsam gesungen und gefeiert. Aus dem Erlös von Kaffee u. Kuchen können auch in diesem Jahr wieder 600 € als Spende bereitgestellt werden.

Die Mitgliederversammlung diskutierte alle eingebrachten Vorschläge zur Verteilung der Spenden und beschloss folgende Aufteilung: Vom Überschuss aus dem Eine-Welt-Laden-Verkauf gehen 400 Euro an die Schwestern vom Herz-Jesu-Haus Kühr für die Arbeit mit behinderten Kindern und deren Familien auf den Philippinen, 300 € erhält das kfd-Spendenprojekt „Rojava Nordsyrien“ im Bistum Trier und 100 € fließen in die Finanzierung von Veranstaltungen der kfd innerhalb der Fairen Woche 2018 in Vallendar.

Der Treffpunkt Kreuzkiche unterstützt mit 200 € die Arbeit des Frauenhauses Koblenz; 200 € gehen ebenfalls an das Spendenprojekt der kfd in Nordsyrien und 200 € werden der kfd Vallendar als Rücklage zur Verfügung gestellt und kommen damit den Mitgliedern und allen Frauen zugute, die an kfd-Veranstaltungen teilnehmen.

Mit einem Blick auf die nächsten anstehenden Termine (Morgenlob 24.4., 9.00 Uhr, in der Kreuzkirche, Schifffahrt nach Koblenz, Maiandacht und Führung in Liebfrauen am 25.5. und Tagesausflug Kloster Marienstatt / Westerwald am 28.6.) endete die kfd-Mitgliederversammlung 2018.

 


 

Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus, Vallendar, Osternacht 2018 (Foto: Schäfer)

Von den Dunkelheit ins Licht, vom Tod zum Leben

Die Osternacht 2018 wurde in der gut vollbesetzten Pfarrkirche wieder festlich begangen. Die Buntlichtanlage der Pfarrkirche brachte deutlich die Hoffnung zum Ausdruck und machte in ihren Farben die Schöpfungserzählung deutlich.

In dieser zentralen Feier wirkten besonders die angehenden Kommunionkinder mit, eine große Zahl an Ministranten und der Kirchenchor, der der Osternacht musikalischen Glanz verliehen hat. Froh gestimmt gingen alle Besucher nach Hause, nachdem sie sich noch an Osterspeisen stärken konnten.

Osternacht 2018: Die Kommunionkinder sind besonders in die Gestaltung der Feier einbezogen (Foto: Schäfer)

 

 


 

Agabefeier Gründonnerstag

Gründonnerstag - Abendmahl und Agape

Die Feier des letzten Abendmahles wurde wieder traditionsgemäß in der Kreuzkirche an Tischen gefeiert. Eingeladen war die ganze Gemeinde und besonders die angehenden Erstkommunionkinder. Im Zentrum des Wortgottesdienstes stand ein Bibliolog zu den Schriftstellen Fußwaschung und Einsetzung der Eucharistie, an dem sich vor allem die Erstkommunionkinder sehr lebhaft beteiligten.

An die Einsetzung der Eucharistie wurde dann im eucharistischen Teil der Messfeier besonders erinnert. An die Feier des letzten Abendmahles schloss sich eine Agapefeier an, zu deren Gelingen viele fleißige Hände beigetragen haben.

Agabefeier GründonnerstagAgabefeier Gründonnerstag

Agabefeier GründonnerstagAgabefeier Gründonnerstag

Agabefeier GründonnerstagAgabefeier Gründonnerstag

Agabefeier GründonnerstagAgabefeier Gründonnerstag

 


 

Logo der „Stiftung der Freien Frau in Rojava“ // „Foundation of the Free Woman in Rojava“ // „Wegfa Jina Azad A Rojava“

Kfd Vallendar spendet 500 Euro für Hilfsprojekt in Nordsyrien

Angesichts der unvorstellbaren Not der Menschen in den umkämpften Regionen Syriens hat die Mitgliederversammlung 2018 der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) beschlossen, an das Nordsyrien-Spendenprojekt der kfd im Bistum Trier insgesamt 500 Euro zu überweisen. 300 Euro kommen aus dem Überschuss und aus Spenden durch den Verkauf fair gehandelter Waren im Eine-Welt-Laden (jeweils 2. Sonntag Pfarrkirche und 3. Sonntag Kreuzkirche). 200 Euro stellten die Besucherinnen des monatlichen „Treffpunkt Kreuzkirche“ zur Verfügung.  

Gemeinsam mit der Initiative von Frauen und Frauenorganisationen für den Frieden in Afrin und Syrien, die die kfd aktiv unterstützt, fordert die kfd die Bundesregierung auf, sich für das sofortige Ende der Bombardierung von Afrin, für die Errichtung einer Flugverbotszone zum Schutz von ZivilistInnen und für verstärkte humanitäre Hilfe zur Stabilisierung der Region einzusetzen. Darüber hinaus fordert die kfd ein Ende aller Waffenexporte an die türkische Regierung sowie den Einsatz für die Sicherung des Friedens und die Schaffung von nachhaltigen Friedensabkommen. „Wir sehen die gute Aufbau- und Friedensarbeit, die von unseren Projektpartnerinnen in den letzten Jahren in der Region Rojava erfolgreich geleistet wurde, massiv bedroht“, so Margot Klein, kfd-Diözesanvorsitzende. Insbesondere Kinder, ältere Menschen und Frauen, die Zuflucht in der Region gefunden und versucht haben, wieder einen Alltag mit Schul- und Kindergartenbesuch zu gestalten und ihre Existenz durch landwirtschaftliche oder handwerkliche Arbeit zu sichern, haben Angst erneut alles zu verlieren. Die kfd-Mitglieder sind sehr besorgt, dass die aufgebaute Infrastruktur zur medizinischen Versorgung in Frauengesundheitszentren und Krankenhäusern zerstört wird. Die Versorgung mit medizinischen Hilfsgütern ist manchmal extrem schwierig und die notwendige Hilfe für die vielen verletzten und kranken Menschen – auch in den großen Flüchtlingscamps – immer wieder blockiert. Die Spendengelder werden jeweils auf konkrete Anforderungen der Helferinnen und Helfer von Trier aus weitergeleitet und gelangen auf sicherem,  direktem Weg dahin, wo sie dringend benötigt werden.

 


 

Eindrücke vom Weltgebetstag der Frauen 2018

Etwa 80 Frauen nahmen in Vallendar an einer Gebetsveranstaltung im Rahmen des Weltgebetstages der Frauen 2018 in der Kreuzkirche in Vallendar teil. Damit reihten sich die Vallendarer Frauen in einen Gebetswall ein, der in 24 Stunden einmal um den Erdball wanderte und Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander in Verbindung brachte! Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.

 

 

 

 

 


 

Kommunionkinder-Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt
Kommunionkinder-Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt

Wochenende mit den Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar

Am letzten Februar-Wochenende verbrachten 35 Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar ein Wochenende im Jugendzentrum Marienberg. Neben thematischen Einheiten zur Beichtvorbereitung und Eucharistie gab es viel Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben. Für die Feier der Erstkommunion wurde bereits ein Thema festgelegt: „Wir wollen Jesusfreunde werden“. Wie in jedem Jahr gestalteten die Obermessdiener der Pfarreiengemeinschaft den Spieleabend und die Nachtwanderung. Durch viele schöne Erlebnisse rückte die Gruppe wieder ein Stück näher zusammen.

Doris Faig, Gemeindereferentin

 


 

Vinzenz Pallotti (1795–1850) Gemälde von Bruno Zwiener (ÖHL) https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=1747476

Pfarreiengemeinschaft gedenkt Vinzenz Pallotti

Am 22. Januar 1850 ist Vinzenz Pallotti im Alter von knapp 55 Jahren in Rom verstorben. Aus diesem Anlass hat die Pfarreiengemeinschaft Vallendar/Urbar am 21. Januar ein besonderes Gedenken an den am 20. Januar 1950 heiliggesprochenen Gründer der Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner) gedacht. Informationen von Claudia Schäfer zu seiner Biographie und Spiritualität, durch die deutlich wurde, wie konkret er am Leben der Menschen seiner Zeit und Umgebung Anteil nahm, machten deutlich, dass es Pallotti wesentlich um eine Glaubensverbreitung durch alle Christen ging. „Für Pallotti ist jeder Mensch aufgefordert, nach seinen Fähigkeiten für die Verbreitung des Glaubens tätig zu werden.“

Puzzle-Teil

In Mittelpunkt eines von Marion Ahanda und Josef Pfaffenheuser vorgetragenen Impulses anstelle einer Predigt standen kleine Puzzle-Teile, die die Gottesdienstteilnehmer beim Eintritt in die Kirche in die Hand gedrückt bekamen. Jedes Puzzleteil stehe symbolhaft dafür, „dass wir alle Teile sind in einem großen Puzzle: dem Puzzle der Beziehungen zu anderen Menschen in Gemeinschaft, Gesellschaft und Kirche.“ Pallottis Anliegen sei es gewesen, jedem Christ deutlich zu machen, dass jede und jeder seinen wichtigen Platz im Gesamtbild des Puzzles habe. „Jeder von uns ist einmalig, unersetzlich und hat seine Aufgabe und seinen Platz, den er einnehmen muss, wenn das große Puzzle gelingen soll.“

Im von der Synode angestoßenen Veränderungsprozess, sei die Rede von Charismenorientierung, also dass jede und jeder sich mit seinen Fähigkeiten in das Leben der Kirche einbringen solle und müsse. Das sei ganz nahe bei Pallotti, der sich schon vor über 150 Jahren bewusst gewesen sei, dass jede Form von Gemeinschaft und Gesellschaft, vor allem aber die Kirche nur gelingen könne, wenn sich jede und jeder des Charismas, der Fähigkeiten bewusst ist, mit denen Gott sie oder ihn ausgestattet hat. Das meine Pallotti mit dem Begriff „Laienapostolat“. Damit werde auch deutlich, dass sowohl Pallotti wie auch die Synode ein Kirchenbild unterstreichen, in dem nicht allein die Priester Kirche gestalten und sie weitertragen. „Nein, wir alle sind berufen, ja verpflichtet, unser Puzzleteil zum Gelingen der Kirche beizutragen, d.h. sich aktiv in der Gemeinde einzubringen – trotz oder gerade wegen unserer verschiedenen Fähigkeiten, Interessen, Neigungen und Talenten. Denn wenn wir uns nicht einbringen, fehlt ein wichtiger Baustein, der von niemand anderem ersetzt werden kann. Ein Puzzleteichen ist halt einmalig und unersetzlich.“

DOWNLOAD: Einführung und Impuls (pdf)

 


 

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