Vinzenz Pallotti (1795–1850) Gemälde von Bruno Zwiener (ÖHL) https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=1747476

Pfarreiengemeinschaft gedenkt Vinzenz Pallotti

Am 22. Januar 1850 ist Vinzenz Pallotti im Alter von knapp 55 Jahren in Rom verstorben. Aus diesem Anlass hat die Pfarreiengemeinschaft Vallendar/Urbar am 21. Januar ein besonderes Gedenken an den am 20. Januar 1950 heiliggesprochenen Gründer der Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner) gedacht. Informationen von Claudia Schäfer zu seiner Biographie und Spiritualität, durch die deutlich wurde, wie konkret er am Leben der Menschen seiner Zeit und Umgebung Anteil nahm, machten deutlich, dass es Pallotti wesentlich um eine Glaubensverbreitung durch alle Christen ging. „Für Pallotti ist jeder Mensch aufgefordert, nach seinen Fähigkeiten für die Verbreitung des Glaubens tätig zu werden.“

Puzzle-Teil

In Mittelpunkt eines von Marion Ahanda und Josef Pfaffenheuser vorgetragenen Impulses anstelle einer Predigt standen kleine Puzzle-Teile, die die Gottesdienstteilnehmer beim Eintritt in die Kirche in die Hand gedrückt bekamen. Jedes Puzzleteil stehe symbolhaft dafür, „dass wir alle Teile sind in einem großen Puzzle: dem Puzzle der Beziehungen zu anderen Menschen in Gemeinschaft, Gesellschaft und Kirche.“ Pallottis Anliegen sei es gewesen, jedem Christ deutlich zu machen, dass jede und jeder seinen wichtigen Platz im Gesamtbild des Puzzles habe. „Jeder von uns ist einmalig, unersetzlich und hat seine Aufgabe und seinen Platz, den er einnehmen muss, wenn das große Puzzle gelingen soll.“

Im von der Synode angestoßenen Veränderungsprozess, sei die Rede von Charismenorientierung, also dass jede und jeder sich mit seinen Fähigkeiten in das Leben der Kirche einbringen solle und müsse. Das sei ganz nahe bei Pallotti, der sich schon vor über 150 Jahren bewusst gewesen sei, dass jede Form von Gemeinschaft und Gesellschaft, vor allem aber die Kirche nur gelingen könne, wenn sich jede und jeder des Charismas, der Fähigkeiten bewusst ist, mit denen Gott sie oder ihn ausgestattet hat. Das meine Pallotti mit dem Begriff „Laienapostolat“. Damit werde auch deutlich, dass sowohl Pallotti wie auch die Synode ein Kirchenbild unterstreichen, in dem nicht allein die Priester Kirche gestalten und sie weitertragen. „Nein, wir alle sind berufen, ja verpflichtet, unser Puzzleteil zum Gelingen der Kirche beizutragen, d.h. sich aktiv in der Gemeinde einzubringen – trotz oder gerade wegen unserer verschiedenen Fähigkeiten, Interessen, Neigungen und Talenten. Denn wenn wir uns nicht einbringen, fehlt ein wichtiger Baustein, der von niemand anderem ersetzt werden kann. Ein Puzzleteichen ist halt einmalig und unersetzlich.“

DOWNLOAD: Einführung und Impuls (pdf)

 


 

Die Sternsinger der Pfarrei Vallendar
Die Sternsinger der Pfarrei Vallendar

Segen bringen - Segen sein

Die Sternsinger von Urbar

Über 100 Sternsinger in Vallendar, Niederwerth und Urbar waren in der Pfarreiengemeinschaft unterwegs und sammelten gemeinsam 11.874,58 Euro. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön!

An der Aktion beteiligten sich auch die Klassenstufen 3 und 4 der Grundschule Vallendar, Kinder der Kitas Marienburg Vallendar und Kita Peter und Paul Urbar sowie zum ersten Mal auch Kinder der evangelischen Kita auf dem Mallendarer Berg. Vom 4. bis 12. Januar zogen die Sternsinger durch die Straßen unserer Pfarreiengemeinschaft und brachten den Segen 20*C+M+B+18.

Der Stern in diesem Segenszeichen, das die Kinder über die Türen der besuchten Haushalte klebten, steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Symbolisch tragen die Sternsinger ihn mit sich; er ist das Zeichen für Christus. C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus.

Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln, unterstützt die Aktion Dreikönigssingen jährlich gut 3.000 Projekte für Kinder in Not. Einen pädagogischen Schwerpunkt setzt die Aktion Dreikönigssingen mit Beispielland und Motto. Vor allem beeindruckte der Film „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“.

Die Sternsinger von Urbar

„Ich bedanke mich herzlich bei allen Sternsingern, Eltern und Gruppenbegleitern, Verantwortlichen in Kitas und Grundschule für ihren Einsatz. Alle, die vergeblich auf den Besuch gewartet haben, bitte ich um Verständnis. Die Sternsingergruppen sind gelaufen, was sie schaffen konnten. Der Segensaufkeber liegt in den Kirchen aus und kann auch noch im Pfarrbüro abgeholt werden“, machte Gemeindereferentin Doris Faig deutlich.

P.S.: Die Organisatoren freuen sich, wenn bis Ende Januar alle Sternsingerkleider wieder gewaschen im Pfarrbüro abgegeben werden.

 

 


 

Messdiener Winterwanderung Treffen

Messdiener - Winterwanderung

Zu einer Winterwanderung haben sich die Oberministranten Anfang des Jahres versammelt. Mit dem Bollerwagen ging es von der Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg zur Kirche auf der Rheininsel Niederwerth. Zum Abschluss des Tages wurde dann im Jugendraum in der St. Georgskirche Niederwerth gemeinsam Pizza gegessen und gechillt.

 


 

Weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche
Weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche

Das Feuer weitergeben

Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche."  Mit diesem Wort des Komponisten Gustav Mahler konfrontierte Pater Rüdiger Kiefer in seiner Predigt am Sonntag in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus in Vallendar die anwesende Gemeinde. Feuer richtig eingesetzt und gelenkt, erzeuge Wärme, Behaglichkeit, Gefühle des Wohlwollens, Licht, Orientierung und sei daher ein Element, das in die Zukunft weise. Asche hingegen lebe nur von der Vergangenheit, von den Überresten, von dem, was noch an glorreiche Zeiten erinnere aber nichts für das Morgen liefere. "Oftmals habe ich in der Kirche den Eindruck", so Pfarrer Kiefer, "wir beten die Asche an, reiten noch so manchen toten Gaul, statt das Feuer weiter zu tragen.  Wir bedienen und hängen an alten Formen und Strukturen, die zu früheren Zeiten richtig und wichtig waren, die aber heute nichts mehr sagen, die überholt sind  und keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken." Das betreffe vor allem auch die Frage nach den Gottesdienstformen. "Es zählt nur die Messe und die Kommunion. ... Diese Fixierung führt nicht in die Zukunft." Es gelte das Feuer der Begeisterung weiterzutragen in allen Formen, die den Glauben stützen, unterstützen und weitertragen. Das müsse der Gemeinde heute wichtig und wertvoll sein.

Die vollständige Predigt kann hier heruntergeladen werden: DOWNLOAD Predigt (PDF)

 


 

"Offenes Adventsfenster" in Vallendar

Erstes "Offenes Adventsfenster“ in Vallendar

In vielen Orten ist es schon Tradition „Das offene Adventsfenster“ Jetzt auch in Vallendar. Am letzten Donnerstag, den 7. Dezember, trafen sich 15 Personen bei Familie Ohlig, um sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Mit Texten und Liedern zum Thema: „Ein Licht leuchtet auf“ stimmten wir uns auf das Weihnachtsfest ein. Nach der Besinnung standen wir noch eine Zeitlang gemütlich beisammen bei Glühwein, Punsch und Plätzchen.

Wer nicht dabei sein konnte ist herzlich eingeladen an den nächsten Donnerstagen vorbei zu schauen

  • Am 14.12. bei Familie Groß, Sebastian-Kneipstraße 61
  • am 21.12. an der Kreuzkirche, Pfarrer-Sesterhenn-Str. 1

Wir beginnen jeweils um 18.30 Uhr.

Chorprobe für Familienmette an Heilig Abend in der Kreuzkirche

Die Chorprobe für die Messe an Heilig Abend ist kommenden Sonntag, 11:30 Uhr in der Kreuzkirche. Herzliche Einladung.

Plakat

 


 

Spass beim Cäcilienfest des Kirchenchores Vallendar

Spass beim Cäcilienfest des Kirchenchores Vallendar

Kirchenchor Vallendar feierte sein Cäcilienfest

Ganz im „China-Fieber“ waren die aktiven und inaktiven Mitglieder des Kirchenchores Cäcilia 1668 Vallendar bei ihrem diesjährigen Cäcilienfest am 25. November 2017.

Wie lang ist die Chinesische Mauer oder wie viele Länder grenzen an China? Wie viele Sterne sind auf der chinesischen Flagge? - Mit diesen und anderen Fragen und schönen Spielen rund um das diesjährige Mottoland China, wie z.B. Sudoko oder Jenga, setzten sich die Sängerinnen und Sänger bei der traditionellen Spielerunde auseinander. Natürlich durften an diesem geselligen und lustigen Abend der gemütliche Teil und ein leckeres Buffet mit chinesischen Spezialitäten nicht fehlen. Der Höhepunkt aber waren die Vorträge der selbstgedichteten Texte der einzelnen Spielgruppen auf die Melodie „3 Chinesen mit dem Kontrabass“. Da wurde Können bewiesen… !!!

Übrigens: 8851,8 Kilometer ist die Chinesische Mauer lang, 14 Länder grenzen an China und fünf Sterne zieren die chinesische Flagge… Hätten Sie es gewusst?

Sänger- und Dichterwettstreit

Sänger- und Dichterwettstreit


 

Männergesangsverein "Diana" gestaltete Abschiedsgottesdienst

Männerchor Diana

Der Männergesangsverein "Diana", der vor seiner Auflösung steht, hat den Gottesdienst am 19. November 2017 zu einem letzten Auftritt genutzt. Die 16 Herren sangen zum Abschied eine lateinische Messe.

Die St. Martinsfeier der katholischen Kindertagesstätte begann in der Paffkirche

Die St. Martinsfeier der katholischen Kindertagesstätte begann in der Paffkirche (Foto: Böhm)

 

Sankt Martin Gottesdienst mit Kindergartenkindern

Am Freitag, den 3.11.2017 um 17.30 Uhr war es endlich wieder soweit:  Viele Familien der Katholischen Kindertagesstätte Marienburg versammelten sich in der Pfarrkirche um mit der traditionellen St. Martinsfeier zu beginnen. Zuerst hörten wir von einem 5 jährigen Kind, Matthias Bayer, wichtige Ereignisse aus dem Leben des Heiligen St. Martin und bewunderten die schön gemalten Bilder der Kinder dazu. Unsere Gemeindereferentin, Frau Faig las das Evangelium und fasste es in einer kurzen Predigt zusammen.

Nach dem Lied „St. Martin, St. Martin,...“  zogen wir mit leuchtenden Laternen aus der Kirche und gingen hinter dem Pferd mit St. Martin in Begleitung der Guggenmusiker Tröteköpp durch einige Straßen bis zum Kindergarten. Für die Kinder war das wieder ein besonders schönes, aufregendes Fest, das ihnen lange in guter Erinnerung bleibt. Deshalb hört man sie Wochen später immer noch „St. Martin, St. Martin, St. Martin ritt durch Schnee du Wind“ singen.

Gemeindereferentin Doris Faig bei der Kathechese
Gemeindereferentin Doris Faig bei der Kathechese (Foto: Böhm)

 


 

Sieben Häuser öffnen ihre Fenster

Offene Adventsfenster in Urbar

Offene Adventsfenster - was ist das? Der Advent ist die Zeit, in der wir uns in Ruhe auf Weihnachten vorbereiten wollen. Doch die Realität sieht leider oft anders aus: Stress, Hektik und Atemlosigkeit bestimmen die Wochen vor Weihnachten. Man hetzt von Geschäft zu Geschäft und von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier. Die „Offenen Adventsfenster“, die wie schon in den vergangenen Jahren vom Gemeindeteam der Pfarrei St. Peter und Paul organisiert werden, sollen wie jedes Jahr eine Möglichkeit zur Besinnung bieten. Dabei lädt immer eine Familie aus Urbar alle Interessierten ein und im Garten oder vor dem Haus wird eine ca. 15- bis 20-minütige Andacht mit Liedern, Musik und Adventsgeschichten gestaltet. Anschließend ist dann noch Zeit zum gemütlichen Beisammensein bei Plätzchen, Glühwein und Punsch.

Wer kann mitmachen?

Alle, insbesondere Kinder und Familien, sind herzlich eingeladen, an den Adventsfenstern teilzunehmen.

Wann und wo gibt’s das?

Die Offenen Adventsfenster finden im Advent an jedem Mittwoch und Sonntag jeweils um 18 Uhr bei einer Familie in Urbar statt. Die Adressen der  jeweiligen Gastgeber lauten:

Mi,

29.11.

Fam. Weiher, Dötsch

Mallendarer Bachtal 12b

So,

03.12.

Fam. Trieb

Friedrich-Ebert-Str. 33

Mi,

06.12.

Fam. Strub

Hauptstraße 69

So,

10.12.

Fam. Minning, Koch, Reichmann

Am Kammrädchen 27

Mi,

13.12.

Grundschule Urbar

Am Sportplatz 2

So,

17.12.

Fam. Janning, Kohl

Am Mühlenberg 40

Mi,

20.12.

Fam. Krämer

In der Au 3a

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf schöne gemeinsame Stunden.

Plakat Offenes Adventsfenster

 


 

Veni ! Komm… - Ein Orgelkonzert im Kerzenschein

Marzellinus-Musik am ersten Adventssonntag, 03. Dezember 2017

Johann Schmelzer, Orgel

Die bald anbrechende Adventszeit ist die Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn. Auch wenn das im Trubel der kommerzialisierten Adventsmärkte und in der Hektik der Festvorbereitungen unterzugehen droht, geht es im Advent vor allem um Besinnung und um das Warten auf das Kommen des Erlösers. Die diesjährige Adventsveranstaltung im Rahmen der regelmäßigen Konzertreihe Marzellinus-Musik, die am Ersten Adventssonntag, 03. Dezember 2017 um 18.00 Uhr stattfinden wird, will genau dabei helfen: Gott auch bei uns ankommen zu lassen. Im durch Kerzenschein erhellten Raum der Pfarrkirche Vallendar wird Organist Johann Schmelzer Musik aus fünf europäischen Ländern zum Klingen bringen, die einen Bogen von Barock über Romantik bis zur sinfonischen Spätromantik und frühen Moderne schlägt. Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.

Das Motiv des Ankommens wird in allen Werken des Konzertabends spürbar sein, entweder nehmen sie Lieder und Weisen auf, in deren Texten von der Ankunft des Herrn erzählt wird, oder sie haben einen sehnsuchtsvollen Grundtenor und machen das Warten als adventliches Element erlebbar.

Am Beginn des Konzertes stehen mit Domenico Zipolis (1688-1726) „Canzona in g“ und Wilhelm Zachows (1663-1712) „Vier Versetten über ´Nun komm der Heiden Heiland´” zwei barocke Werke auf dem Programm, die Vertreter dieser beiden Spielarten sind: Dem einen liegt ein Adventslied Martin Luthers, das auf den altkirchlichen Hymnus „Veni redemptor gentium“ des Ambrosius von Mailand (339-397) zurückgeht, zugrunde, das das Kommen Jesu erbittet, das andere Werk ist ein lyrisches Orgelstück, das Sehnsucht und Erwartung ausdrückt.

Im weiteren Konzertverlauf wird dann ein Schwerpunkt auf die Romantik gelegt: Cesar Francks (1822-1890) „Fantasie in C-Dur Op. 16“ ist ein Orgelwerk mit leicht pastoralem und sehnsuchtsvollem Charakter, während „Die Verkündigung“ aus „Die heilige Jungfrau“ Op. 70 des dänischen Vertreters der Hochromantik Otto Malling (1848-1915) die Verkündigung des Kommens des Heilands durch den Engel als Motiv hat. Alec Rowleys (1892-1958) Fantasie über „Veni Emmanuel“ hingegen liegt ein altes lateinisches Adventslied zugrunde, das eine Paraphrase von fünf der sieben O-Antiphonen ist, die in der katholischen Liturgie in den Tagen vor Weihnachten gesungen werden.

Das große Schlusswerk des Konzertes bildet die „Sonata britannica in d-moll Op. 152“ des irisch-britischen Komponisten Charles Villiers Stanford (1852-1924), der ein beachtliches Repertoire an hochromantischen, kirchenmusikalischen Chor- und Orgelwerken hinterlassen hat. Das Werk verarbeitet thematisch zwei englische Kirchenchoräle und bietet als langsamen Mittelsatz ein „Benedictus“, das dem Kommen des Messias in euphorischer und vertrauensvoller Haltung entgegensieht.

Die mal sehnsuchtsvoll-verhaltene, mal bewegt-festliche Musik dieses Konzertes und die ruhige Atmosphäre der Vallendarer Pfarrkirche mag dazu beitragen, eine adventliche Stunde zu erleben, die eine gute Vorbereitung auf das Kommen des Erlösers ist und die den Stress der Vorweihnachtszeit vergessen lässt.

Plakat Marzellinus-Musik 1. Advent

 


 

Mitglieder der Kolpingsfamilie Vallendar, 2017

„Wissen, wo es langgeht“

Kolpinggedenktag mit Altschuhsammlung am Ersten Advent

Traditionell schließt die Kolpingsfamilie ihr Jahresprogramm mit dem Kolping-Gedenktag ab, der in diesem Jahr am Sonntag, dem 03. Dezember 2017 in der Kreuzkirche gefeiert wird.

Weltweit feiern die Kolpingsfamilien nämlich Anfang Dezember eines jeden Jahres diesen Tag; der Zeitpunkt ist mit Bedacht gewählt, da Adolph Kolping, der große Wegbereiter für die katholische Sozialbewegung in Deutschland, am 08. Dezember 1813 geboren wurde und am 04. Dezember 1865 verstarb. Es ist daher auch bei der Vallendarer Kolpingsfamilie schon lange Tradition, sich in der Adventszeit innerhalb eines kleinen Festaktes an das Leben Kolpings zu erinnern und gemeinsam im hektischen Trubel des Adventes einen geselligen und adventlichen Tag zu verbringen.

Der Kolpinggedenktag 2017 startet mit einem Familiengottesdienst in der Kreuzkirche um 10:00 Uhr, der von der Kolpingsfamilie inhaltlich und musikalisch mitgestaltet wird und unter dem Motto „Wissen, wo es langgeht“ steht.

An den Gottesdienst schließt sich dann eine kleine Adventsfeier und ein gemeinsames Mittagessen an. In diesem gemütlichen Rahmen wird sicherlich – wie es guter Brauch ist – gesungen und der ein oder anderen Adventsgeschichte gelauscht, das eine oder andere Plätzchen geknabbert und manch schöne Kolping-Erinnerung ausgetauscht. Wichtiger Bestandteil des Festes ist auch die Ehrung der diesjährigen Jubilare. Auch der Nikolaus wird der Kolpingsfamilie sicherlich wieder einen Besuch abstatten und seine beliebten kleinen Geschenke verteilen…

Zudem findet am ersten Adventswochenende in diesem Jahr zum zweiten Mal bundesweit  die Altschuhsammlung des Kolpingwerkes Deutschland unter dem Motto „Mein Schuh tut gut“ statt, in dessen Rahmen gut erhaltene, gebrauchte Schuhe gesammelt werden, die nach Afrika und nach Osteuropa in Länder geschickt werden, in denen es keine Schuhindustrie gibt.

Die Kolpingsfamilie Vallendar beteiligt sich an der Aktion und bittet um die Spende von guterhaltenen Kinderschuhen, Stiefeln, Damen- und Herrenschuhen, Turnschuhen oder Sandalen. Die Schuhe werden an eine Firma verkauft, die eine Prämie für guterhaltene Schuhe, die weiter getragen werden können, zahlt. Der Erlös der Sammlung kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute, die langfristig das solidarische Miteinander der Kolpingschwestern und -brüder weltweit festigen soll. Die gut erhaltenen, paarweise zusammengebundenen Schuhe können beim Kolpinggedenktag in der Kreuzkirche oder am Samstag, 02. Dezember 2017 nach dem 18:00 Uhr-Gottesdienst in der St. Georgskirche Niederwerth oder am Sonntag, 03. Dezember 2017 nach dem 11:30 Uhr-Gottesdienst in der Vallendarer Pfarrkirche abgegeben werden.

 


 

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