"Etwas wandelt sich" - Die Pfarrei der Zukunft

Am 24. März 2017 hat das Bistum Trier im Rahmen der Umsetzung der Synodenergebnisse den Entwurf seiner künftigen Raumgliederung vorgestellt: es sollen 35 Pfarreien der Zukunft gegründet werden. Auf den ersten Blick scheint es, dass die Frage nach dem Zuschnitt dieser neuen Räume nur eine Strukturfrage ist. Aber der Entwurf für die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier greift den dritten Perspektivwechsel der Bistumssynode auf „Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationen verankern“. Wir nehmen damit ernst, dass kirchliches Leben sich immer konkret vor Ort ereignet und wollen damit den Beschluss der Bistumssynode aufgreifen: „Mit diesem Perspektivwechsel unterbricht das Bistum Trier die Gewohnheiten und Abläufe des bisherigen kirchlichen Lebens vor Ort. Er bedeutet einen schmerzhaften Einschnitt, weil er das vertraute Umfeld des kirchlichen Lebens verändert wie kein anderer. Die reale Situation lässt aber keinen Zweifel daran, dass diese grundlegenden Veränderungen notwendig sind, wenn die Kirche von Trier es nicht beim bloß passiven Reagieren auf die Entwicklungen belassen will. Das Bistum Trier stellt sich und die Christinnen und Christen vor die Herausforderung, die pastoralen und die Verwaltungs-Prozesse neu zu ordnen.“

(Veröffentlicht am 1. Juli 2017)

 


Der neue Vorstand des Kirchenchores Caecilia 1668 Vallendar

Jahreshauptversammlung Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kirchenchores Cäcilia 1668 Vallendar fand in der Kreuzkirche statt. Nach Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden M. Ginap erfolgte das Totengedenken, in das wir besonders unseren langjährigen Chorleiter Wilhelm Steinebach einschlossen, der im Frühjahr 2017 verstarb.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung von 2016 wurde verlesen.

Für 25 Jahre aktives Mitsingen ehrte der 1. Vorsitzende Frau Stephanie Zollondz. Anschließend dankte M. Ginap allen Chormitgliedern für die geleistete Arbeit und gab einen Rückblick auf 2016 mit schönen Auftritten und einem gelungenen Chorausflug nach Köln.

Nach dem Kassenbericht des Kassenwartes H. Breuer, dem die Kassenprüfer eine ordnungsgemäße und vorbildliche Kassenführung bestätigten, wurden der Kassenwart und der gesamte Vorstand entlastet.

Für 25 Jahre aktives Mitsingen ehrte der 1. Vorsitzende Frau Stephanie Zollondz.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: M. Ginap, 2. Vorsitzende und Schriftführerin: C. Schäfer, Kassierer: H. Breuer, Beisitzer: A. Ahanda, H. Becker, J. Wächter-Ginap, S. Zollondz.

Beim Rückblick äußerte sich Chorleiter J. Schmelzer sehr zufrieden mit der im vergangenen Jahr erbrachten Leistung. Trotz vieler, meist krankheitsbedingter Ausfälle bei dünner Personaldecke ist es dem Chor gelungen, mehrere Gottesdienste musikalisch zu gestalten. Der Chorleiter zeigte einen Ausblick auf die kommenden Auftritte: Osternacht, Wallfahrt nach Bornhofen, Evensong, Adventssingen.

Der Präses des Chores Pater R. Kiefer zeigte sich dankbar gegenüber dem Chor und den Kantoren. Er stellte die neue Raumgliederung der Pfarrei der Zukunft vor.

Daraufhin entwickelte sich eine lebhafte und angeregte Diskussion unter den Anwesenden:

  • Wie ist unsere Position?
  • Was haben wir an Verbesserungspotential?
  • Was können wir als Chor und jeder einzelne zur Gestaltung des Lebens in der Pfarrei tun?
  • Wie setzen wir Zeichen als Christ in unserer multikulturellen Gesellschaft?
  • Welche Schwerpunkte möchten und können wir hier in Vallendar setzen?

Es gab viele Anstöße, gute Vorschläge und konkrete Ideen – lassen Sie sich überraschen! Nach Einladung zu einem Sekt durch M. Kollek-Fried klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

 

 


 

Pfarreienrat Direkt Vallendar–Urbar–Niederwerth

Pfarreienrat Direkt Vallendar–Urbar–Niederwerth

Wir verstehen uns als ein Bindemitglied zwischen Gemeinde und Hauptamtlichen unserer Pfarreiengemeinschaft Vallendar - Urbar - Niederwerth. Aus jeder der drei Ortschaften sind Vertreter dabei.

Zusammen mit den Hauptamtlichen tragen wir Verantwortung für das Gemeindeleben.  Wir stehen beratend,  beschließend oder auch aktiv mitwirkend in allen die Pfarreiengemeinschaft betreffenden Fragen da.

Der Pfarreienrat berät bei:

  • Regelung der gottesdienstlichen Feiern in der Pfarreiengemeinschaft (Gottesdienste an z.B. Sonn- und Feiertagen, Erstkommunion, Fronleichnam, Bornhofen- Wallfahrt,…)
  • Festlegung der Gottesdienstzeiten
  • Gestaltung des liturgischen Lebens (z.B. Ewig Gebet)
  • Neubauten, Umbauten,…

Der Pfarreienrat unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit  der Pfarreiengemeinschaft , wählt und delegiert einen Vertreter in den Dekanatsrat.

Wir tragen aktiv zum Gelingen verschiedener Feiern der Gemeinde bei, wie z. B. im Herbst 2016 bei der 175 jährigen Jubiläumsfeier unserer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus.

Ferner werden wir informiert über:

  • die Arbeit des Seelsorgeteams
  • besondere pastorale Situationen in der Gemeinde
  • zu erwartende Entwicklungen (z.B. in den letzten Jahren: die Synode)
  • Verordnungen des Bischofs, die unsere Pfarrei betreffen

Der Pfarreienrat Direkt bei der abendlichen Sitzung im Pfarrhaus

Der Pfarreienrat Direkt bei der abendlichen Sitzung im Pfarrhaus. Anwesend sind: Marion Hilden-Ahanda, Susanne Böhm, Sebastian Wagner, Doris Faig, Hedi Zerlett, Karin Renda, Barbara Zweipfennig, Timo Krämer, Pater Rüdiger Kiefer und Pater Eugen Sephan. Auf dem Foto fehlen: Martin Ginap und Josef Haben.

 


 

Firmlinge aus der Pfarreiengemeinschaft

„An die Ränder gehen“

Einige Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft besuchten das Projekt „Menschen ohne Wohnung“ des  Bischöflichen Cusanus Gymnasiums Koblenz.

„Hinsehen, erkennen und handeln“- So lautet das Motto der Arbeitsgemeinschaft „Menschen ohne Wohnung“ (kurz MoW) des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz. Seit über 20 Jahren versorgen die Schülerinnen und Schüler der AG wohnungslose Menschen aus Koblenz jeden Sonntag mit einem Frühstück und einem warmen Mittagessen. Da es auch zu einem glaubwürdigen Christsein gehört, die Not anderer Menschen zu erkennen und dort zu helfen, machten sich einige Firmlinge der Pfarreiengemeinschaft Vallendar mit ihren Katecheten auf den Weg, dieses Projekt zu besuchen und zu unterstützen.

Neben dem praktischen Helfen beim Tischdecken, beim Verteilen des Mittagessens oder beim Spülen, kam auch das Miteinander nicht zu kurz. Schnell war das Eis gebrochen, die Berührungsängste verschwunden und es entstanden Gespräche. Die Wohnungslosen erzählten den Jugendlichen von ihrem Leben auf der Straße und von ihrem früheren Leben. Auch die Firmlinge konnten von ihrer Firmvorbereitung und von ihrem Alltag einiges berichten. Auch die eine oder andre Partie „Mensch ärgere dich nicht“ wurde ausgetragen. Die selbstgemachten und mitgebrachten Salate der Firmlinge schmeckten allen besonders gut.

An diesem Sonntag wurde deutlich was „an die Ränder gehen“ konkret bedeutet und wie es funktionieren kann. Viele Eindrücke hatten die Firmlinge im Gepäck - positive und nachdenklich machende. Vielen wurde an diesem Vormittag klar, worauf es wirklich ankommt und wie viele verschiedene Lebensentwürfe es gibt und dass manche davon auch ganz unverschuldet entstehen können.

Ein besonderes Dankeschön geht an die AG MoW für diesen besonderen Einsatz im Dienst der Nächstenliebe und dafür, dass wir daran teilhaben durften.

Timo Krämer

 

Firmvorbereitung:
Firmvorbereitung: "An die Ränder gehen" beim Projekt MoW in Koblenz

 

Den Waffenhandel beenden

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters Papst Franziskus im Juni

Und wieder mal spricht Papst Franziskus Klartext: "Beten wir alle gemeinsam dass die nationalen Führer sich fest entschließen, den Waffenhandel zu beenden, dem so viele unschuldige Menschen zum Opfer fallen." Es sei "ein absurder Widerspruch", wenn man vom Frieden spreche oder Friedensverhandlungen führe und gleichzeitig den Waffenhandel fördere oder zulasse. Und er setzt noch einen drauf: "Dieser Krieg und jener andere dort drüben: Hat er wirklich einen tieferen Grund, oder geht es nicht einfach nur ums Geschäft? Darum, all diese Waffen auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen, damit die 'Händler des Todes' noch reicher werden?" Franziskus lädt ein, diesem Treiben ein Ende zu bereiten: "Beten wir alle gemeinsam dass die nationalen Führer sich fest entschließen, den Waffenhandel zu beenden, dem so viele unschuldige Menschen zum Opfer fallen." Sehen Sie "Das Video vom Papst" für den Monat Juni, das vom weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes verbreitet wird.

 


 


Pfingstgottesdienst in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus
Im Pfingstgottesdienst in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus waren die Reliquien der beiden Pfarrpatrone vor dem Altar ausgestellt

 

Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel

Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel, er ist nicht schwarz er ist nicht blau er ist nicht rot er ist nicht gelb er ist nicht weiß.

Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel. Er ist da, wo einer den anderen trägt: Der Mann, die Frau, die Kinder, die Freunde, Nachbarn... kurzum, alle, die wichtig sind.

Der Heilige Geist ist da, wo die Welt bunt ist, wo das Denken, Reden und Leben gut ist. Der Hl. Geist lässt sich nicht einsperren, weder in katholische noch in evangelische Käfige. Der HI. Geist ist auch kein Papagei, der nachplappert was ihm vorgekaut wird. Er ist auch keine dogmatische Walze, die alles platt macht.

Der Heilige Geist ist spontan, er ist bunt, sehr bunt und er duldet keine Uniformen. Er liebt die Phantasie, er liebt das Unberechenbare, weil er selbst unberechenbar ist.

Deshalb ist mit ihm immer und überall zu rechnen.

(nach W.Willms, Roter Faden Glück, 1984, 3.2)

 


 

Die Mittelrheintaler Sängerinnen gestalteten die Andacht mit

Maiandacht in der Pfarrkirche

Auch in diesem Jahr pflegten die Frauen der kfd die gute Tradition, zur Maiandacht in die Pfarrkirche einzuladen. Viele Frauen der Pfarreiengemeinschaft  folgten dieser Einladung gern – auch um sich den Gesang der Mittelrheintaler Sängerinnen nicht entgehen zu lassen.

Und so spannte sich der Bogen von den schönen, alten Marienliedern aus dem süddeutschen Raum  bis zur Betrachtung einer sehr modernen Plastik der Künstlerin Annelise Stokar: Das Mädchen Maria.  Aufgewachsen wie alle gleichaltrigen Mädchen ihrer Zeit, wird auch Maria auf Rolle und Aufgaben einer Ehefrau und Mutter hin erzogen; eine junge Frau, die sich gut auskennt in den biblischen Überlieferungen und religiösen Vorschriften.

Unverheiratet schwanger zu sein ist Grund für eine Steinigung. Und trotzdem sagt Maria „Ja“. Wagt es ihrem Gott zu glauben, ihm zu vertrauen.

Die „Litanei von der Kraft der Frauen“ erinnerte die GottesdienstteilnehmerInnen an die vielen Frauen, die wie Maria vorgezeichnete Wege verließen, weil sie – wie es die Trierer Synode heute beschreibt –  „herausgerufen“ wurden und diesem Ruf wagemutig und mit Gottvertrauen folgten. Angeführt wird die lange Reihe von  Frauen der Bibel, wie Sarah, Esther und Deborah, Maria von Magdala, Lydia, Phoebe und Priscilla, Gemeindeleiterinnen der frühen Kirche. Sie reicht über mittelalterliche Äbtissinnen, wie Hildegard von Bingen oder Hedwig von Magdeburg und Mystikerinnen, wie Teresa von Avila und Katharina von Siena bis in die Gegenwart.

Unzählig viele Frauen – bekannte und ungenannte – spürten sich „herausgerufen“ und folgten diesem Ruf ohne zu wissen, wohin der Weg führen würde. Sie setzten, wie das junge Mädchen aus Nazareth, die junge Frau Maria, all ihr Vertrauen in Gott.

Texte und Gebete dieser Maiandacht waren Einladung und Anregung sich zu fragen: Welches Bild von Maria ist mir heute nahe? Was kann ich mir von Maria „abgucken“ für mein eigenes Leben, von ihrer Kraft, ihrem Mut, ihrem Gottvertrauen...?

Mit anhaltendem Applaus wurden die Mittelrheintaler Sängerinnen bedankt und verabschiedet; ihr Gesang hatte allen gut getan und die Herzen berührt. Sie werden zur nächsten Maiandacht ganz sicher wiederkommen.    

Frauen aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft waren zur Maiandacht gekommen
Frauen aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft waren zur Maiandacht gekommen

Liturgische Mahlgemeinschaft in St. Maximin, Trier

Sonderurlaub für die Seele

Zum kfd-Frauentag zu fahren, gehört für viele Frauen im Dekanat längst zum festen Programmpunkt der jährlichen Heilig-Rock-Tage in Trier. Und so saßen auch dieses Mal neun Vallendarer Frauen mit Doris Faig, der Geistlichen Begleiterin der kfd, im Bus nach Trier, zusammen mit Frauen aus nahezu allen Pfarreien des Dekanats.

Aus dem (Glaubens-)Alltag herauszutreten, auf so viele andere, ehrenamtlich tätige kfd-Frauen  „aus sämtlichen Ecken“ des Bistums zu treffen, zu erfahren was gemeinsam möglich ist, zu spüren, dass es viele unterschiedliche Formen gibt den Glauben zu leben – darin bestätigte sich die alte Erkenntnis:  Der Blick über den Tellerrand lohnt! Und in diesem Jahr förderten und forderten die Heilig-Rock-Tage diesen Blick nochmal besonders, nachdem das Thema der Synode „heraus gerufen“ auch das Thema des Bistumsfestes war.

„Lasst uns miteinander gehen, Frauen auf dem Wege. Schritt für Schritt, Schritt für Schritt. Zorn und Trauer - Sinn und Segen - teilen wir uns mit. Leben aus der Hoffnung“. So pilgerten – nach liturgischer Mahlgemeinschaft in St. Maximin – am Nachmittag über 400 Frauen singend zur abschließenden Sendungs- und Segensfeier im Dom. Danach war Trier dann praktisch in Frauenhand. Die kfd-Frauen eroberten bei strahlendem Sonnenschein die Trierer Innenstadt und ließen es sich gutgehen in den Eiscafés und auf den Plätzen rund um den Dom.

Die Bistumszeitung hatte zuvor geschrieben, die Heilig-Rock-Tage in Trier seien „eine Einladung zum Sonder-Seelenurlaub“.  Auf der Heimfahrt waren alle Teilnehmerinnen froh, dieser Einladung gefolgt zu sein. Es hatte sich gelohnt!

Pilgerweg durch die Stadt

Die Teilnehmerinnen aus Vallendar


 

Engagement der Ministranten in der vorösterlichen Zeit

Die Vallendarer Oberministranten vor der Porta Nigra in Trier

Die Obermininstranten waren vor Ostern in Trier bei der Chrisam-Messe. Das Foto ist in Trier vor der Porta Nigra entstanden.

Zahlreiche Ministranten von jung bis alt, haben in diesem Jahr wieder bei der Brezelseghnung geholfen.

Zahlreiche Ministranten von jung bis alt, haben in diesem Jahr wieder bei der Brezelseghnung geholfen.

Erinnerungsfoto nach der Erstkummunionfeier (Foto: Scholz)

„Mit Jesus in einem Boot“

Erstkommunion in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar

Vor dem Altar steht ein großes Boot. Der Mast ist ein Kreuz und viele grundlegende Werte des Glaubens sind, auf kleine Hölzer geschrieben, darauf befestigt. 13 Kinder aus Urbar, 6 von der Rheininsel Niederwerth und 18 aus Vallendar schauen erwartungsvoll und mit frohem Herzen zusammen mit ihren Familien, Freunden und Bekannten sowie den Mitgliedern der Pfarrgemeinde der Feier der Erstkommunion an diesem Tag entgegen.

Der feierliche Gottesdienst, den Johann Schmelzer als Kantor und an der Orgel, sowie die „Roten Hosen“ mit ihrer fetzigen Musik mitgestalten, steht unter dem Thema „Mit Jesus in einem Boot“. Und nicht erst durch die Katechese von Gemeindereferentin Doris Faig werden die Bezüge zur Erstkommunion deutlich. Seit den Herbstferien des vergangenen Jahres bereiten sich die 37 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft mit Gruppenstunden, Familiengottesdiensten, verschiedenen Aktionen und einem gemeinsamen Wochenende bereits auf diesen großen Tag in ihrem Leben vor. Eine besondere Aufgabe der Begleitung kam dabei in der Vorbereitungszeit den 14 Katecheten zu, die sich in diesem Jahr ausschließlich aus dem Elternkreis zusammenfanden.

Jetzt, im Erstkommunion-Gottesdienst verdichten sich die Erlebnisse aus der Vorbereitungszeit. Das Schiff will Fahrt aufnehmen. Damit das gelingt, bedarf es vieler Dinge. Und es kommt auf jede und jeden in der Mannschaft an und natürlich auf den Kapitän, der eine besondere Aufgabe hat. Er kennt das Schiff, er kennt die Mannschaft und er kennt vor allem das Ziel. Im Gottesdienst wird das Boot mit der Kirche verglichen. Der Kapitän ist Jesus Christus. Jesus kennt jedes der Kinder gut und er will alle zu Gott führen, der die Liebe ist. „Dieses Ziel ist bereits dann zu spüren, wenn wir Spuren der Liebe verwirklichen“, sagt Doris Faig. Auf diesem Hintergrund wird das große Boot, das vor dem Altar steht, für alle Mitfeiernden als Symbol verständlich. Am gemeinsamen Wochenende haben es die Kinder neben vielen kleinen getöpferten Booten selbst gebastelt.

Auch für die Erwachsenen ist es ein aufbauender Gedanke, dass Jesus nicht nur die Erstkommunionkinder, sondern jede und jeden auf ihrer/seiner Lebensreise begleiten möchte, „gerade auch dann, wenn Lebensstürme uns aus der Bahn werfen“. Um diese Begleitung tiefer und immer wieder neu zu spüren, lädt Jesus ein, ihn im Zeichen des Brotes zu empfangen. „Das ist an Festtagen wie heute wunderbar, und auch in schwierigen Zeiten und in den Stürmen des Lebens wie ein Lichtblick am Sturmhimmel“, so die Gemeindereferentin.

Auf dem Weg in die PfarrkircheDie Erstkommunionkerzen werden entzündet

Auf dem Weg in die Pfarrkirche | Die Erstkommunionkerzen werden entzündet

Mit den Paten um den Altar versammeltMit den Paten um den Altar versammelt

Mit den Paten um den Altar versammelt

Die Kinder gestalten den Gottesdienst aktiv mitBunte Tücher sind Ausdruck der großen Freude des Tages

Die Kinder gestalten den Gottesdienst aktiv mit | Bunte Tücher sind Ausdruck der großen Freude des Tages

Das von den Kindern selbst gebastelte BootFürbitten

Das von den Kindern selbst gebastelte Boot | Fürbitten

GabenprozessionVater unser und Friedensgruß

Gabenprozession | Vater unser und Friedensgruß

Endlich, der große Moment

Endlich, der große Moment

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