Pfingstgottesdienst in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus
Im Pfingstgottesdienst in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus waren die Reliquien der beiden Pfarrpatrone vor dem Altar ausgestellt

 

Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel

Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel, er ist nicht schwarz er ist nicht blau er ist nicht rot er ist nicht gelb er ist nicht weiß.

Der Heilige Geist ist ein bunter Vogel. Er ist da, wo einer den anderen trägt: Der Mann, die Frau, die Kinder, die Freunde, Nachbarn... kurzum, alle, die wichtig sind.

Der Heilige Geist ist da, wo die Welt bunt ist, wo das Denken, Reden und Leben gut ist. Der Hl. Geist lässt sich nicht einsperren, weder in katholische noch in evangelische Käfige. Der HI. Geist ist auch kein Papagei, der nachplappert was ihm vorgekaut wird. Er ist auch keine dogmatische Walze, die alles platt macht.

Der Heilige Geist ist spontan, er ist bunt, sehr bunt und er duldet keine Uniformen. Er liebt die Phantasie, er liebt das Unberechenbare, weil er selbst unberechenbar ist.

Deshalb ist mit ihm immer und überall zu rechnen.

(nach W.Willms, Roter Faden Glück, 1984, 3.2)

 


 

Die Mittelrheintaler Sängerinnen gestalteten die Andacht mit

Maiandacht in der Pfarrkirche

Auch in diesem Jahr pflegten die Frauen der kfd die gute Tradition, zur Maiandacht in die Pfarrkirche einzuladen. Viele Frauen der Pfarreiengemeinschaft  folgten dieser Einladung gern – auch um sich den Gesang der Mittelrheintaler Sängerinnen nicht entgehen zu lassen.

Und so spannte sich der Bogen von den schönen, alten Marienliedern aus dem süddeutschen Raum  bis zur Betrachtung einer sehr modernen Plastik der Künstlerin Annelise Stokar: Das Mädchen Maria.  Aufgewachsen wie alle gleichaltrigen Mädchen ihrer Zeit, wird auch Maria auf Rolle und Aufgaben einer Ehefrau und Mutter hin erzogen; eine junge Frau, die sich gut auskennt in den biblischen Überlieferungen und religiösen Vorschriften.

Unverheiratet schwanger zu sein ist Grund für eine Steinigung. Und trotzdem sagt Maria „Ja“. Wagt es ihrem Gott zu glauben, ihm zu vertrauen.

Die „Litanei von der Kraft der Frauen“ erinnerte die GottesdienstteilnehmerInnen an die vielen Frauen, die wie Maria vorgezeichnete Wege verließen, weil sie – wie es die Trierer Synode heute beschreibt –  „herausgerufen“ wurden und diesem Ruf wagemutig und mit Gottvertrauen folgten. Angeführt wird die lange Reihe von  Frauen der Bibel, wie Sarah, Esther und Deborah, Maria von Magdala, Lydia, Phoebe und Priscilla, Gemeindeleiterinnen der frühen Kirche. Sie reicht über mittelalterliche Äbtissinnen, wie Hildegard von Bingen oder Hedwig von Magdeburg und Mystikerinnen, wie Teresa von Avila und Katharina von Siena bis in die Gegenwart.

Unzählig viele Frauen – bekannte und ungenannte – spürten sich „herausgerufen“ und folgten diesem Ruf ohne zu wissen, wohin der Weg führen würde. Sie setzten, wie das junge Mädchen aus Nazareth, die junge Frau Maria, all ihr Vertrauen in Gott.

Texte und Gebete dieser Maiandacht waren Einladung und Anregung sich zu fragen: Welches Bild von Maria ist mir heute nahe? Was kann ich mir von Maria „abgucken“ für mein eigenes Leben, von ihrer Kraft, ihrem Mut, ihrem Gottvertrauen...?

Mit anhaltendem Applaus wurden die Mittelrheintaler Sängerinnen bedankt und verabschiedet; ihr Gesang hatte allen gut getan und die Herzen berührt. Sie werden zur nächsten Maiandacht ganz sicher wiederkommen.    

Frauen aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft waren zur Maiandacht gekommen
Frauen aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft waren zur Maiandacht gekommen

Liturgische Mahlgemeinschaft in St. Maximin, Trier

Sonderurlaub für die Seele

Zum kfd-Frauentag zu fahren, gehört für viele Frauen im Dekanat längst zum festen Programmpunkt der jährlichen Heilig-Rock-Tage in Trier. Und so saßen auch dieses Mal neun Vallendarer Frauen mit Doris Faig, der Geistlichen Begleiterin der kfd, im Bus nach Trier, zusammen mit Frauen aus nahezu allen Pfarreien des Dekanats.

Aus dem (Glaubens-)Alltag herauszutreten, auf so viele andere, ehrenamtlich tätige kfd-Frauen  „aus sämtlichen Ecken“ des Bistums zu treffen, zu erfahren was gemeinsam möglich ist, zu spüren, dass es viele unterschiedliche Formen gibt den Glauben zu leben – darin bestätigte sich die alte Erkenntnis:  Der Blick über den Tellerrand lohnt! Und in diesem Jahr förderten und forderten die Heilig-Rock-Tage diesen Blick nochmal besonders, nachdem das Thema der Synode „heraus gerufen“ auch das Thema des Bistumsfestes war.

„Lasst uns miteinander gehen, Frauen auf dem Wege. Schritt für Schritt, Schritt für Schritt. Zorn und Trauer - Sinn und Segen - teilen wir uns mit. Leben aus der Hoffnung“. So pilgerten – nach liturgischer Mahlgemeinschaft in St. Maximin – am Nachmittag über 400 Frauen singend zur abschließenden Sendungs- und Segensfeier im Dom. Danach war Trier dann praktisch in Frauenhand. Die kfd-Frauen eroberten bei strahlendem Sonnenschein die Trierer Innenstadt und ließen es sich gutgehen in den Eiscafés und auf den Plätzen rund um den Dom.

Die Bistumszeitung hatte zuvor geschrieben, die Heilig-Rock-Tage in Trier seien „eine Einladung zum Sonder-Seelenurlaub“.  Auf der Heimfahrt waren alle Teilnehmerinnen froh, dieser Einladung gefolgt zu sein. Es hatte sich gelohnt!

Pilgerweg durch die Stadt

Die Teilnehmerinnen aus Vallendar


 

Engagement der Ministranten in der vorösterlichen Zeit

Die Vallendarer Oberministranten vor der Porta Nigra in Trier

Die Obermininstranten waren vor Ostern in Trier bei der Chrisam-Messe. Das Foto ist in Trier vor der Porta Nigra entstanden.

Zahlreiche Ministranten von jung bis alt, haben in diesem Jahr wieder bei der Brezelseghnung geholfen.

Zahlreiche Ministranten von jung bis alt, haben in diesem Jahr wieder bei der Brezelseghnung geholfen.

Erinnerungsfoto nach der Erstkummunionfeier (Foto: Scholz)

„Mit Jesus in einem Boot“

Erstkommunion in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar

Vor dem Altar steht ein großes Boot. Der Mast ist ein Kreuz und viele grundlegende Werte des Glaubens sind, auf kleine Hölzer geschrieben, darauf befestigt. 13 Kinder aus Urbar, 6 von der Rheininsel Niederwerth und 18 aus Vallendar schauen erwartungsvoll und mit frohem Herzen zusammen mit ihren Familien, Freunden und Bekannten sowie den Mitgliedern der Pfarrgemeinde der Feier der Erstkommunion an diesem Tag entgegen.

Der feierliche Gottesdienst, den Johann Schmelzer als Kantor und an der Orgel, sowie die „Roten Hosen“ mit ihrer fetzigen Musik mitgestalten, steht unter dem Thema „Mit Jesus in einem Boot“. Und nicht erst durch die Katechese von Gemeindereferentin Doris Faig werden die Bezüge zur Erstkommunion deutlich. Seit den Herbstferien des vergangenen Jahres bereiten sich die 37 Kinder aus der Pfarreiengemeinschaft mit Gruppenstunden, Familiengottesdiensten, verschiedenen Aktionen und einem gemeinsamen Wochenende bereits auf diesen großen Tag in ihrem Leben vor. Eine besondere Aufgabe der Begleitung kam dabei in der Vorbereitungszeit den 14 Katecheten zu, die sich in diesem Jahr ausschließlich aus dem Elternkreis zusammenfanden.

Jetzt, im Erstkommunion-Gottesdienst verdichten sich die Erlebnisse aus der Vorbereitungszeit. Das Schiff will Fahrt aufnehmen. Damit das gelingt, bedarf es vieler Dinge. Und es kommt auf jede und jeden in der Mannschaft an und natürlich auf den Kapitän, der eine besondere Aufgabe hat. Er kennt das Schiff, er kennt die Mannschaft und er kennt vor allem das Ziel. Im Gottesdienst wird das Boot mit der Kirche verglichen. Der Kapitän ist Jesus Christus. Jesus kennt jedes der Kinder gut und er will alle zu Gott führen, der die Liebe ist. „Dieses Ziel ist bereits dann zu spüren, wenn wir Spuren der Liebe verwirklichen“, sagt Doris Faig. Auf diesem Hintergrund wird das große Boot, das vor dem Altar steht, für alle Mitfeiernden als Symbol verständlich. Am gemeinsamen Wochenende haben es die Kinder neben vielen kleinen getöpferten Booten selbst gebastelt.

Auch für die Erwachsenen ist es ein aufbauender Gedanke, dass Jesus nicht nur die Erstkommunionkinder, sondern jede und jeden auf ihrer/seiner Lebensreise begleiten möchte, „gerade auch dann, wenn Lebensstürme uns aus der Bahn werfen“. Um diese Begleitung tiefer und immer wieder neu zu spüren, lädt Jesus ein, ihn im Zeichen des Brotes zu empfangen. „Das ist an Festtagen wie heute wunderbar, und auch in schwierigen Zeiten und in den Stürmen des Lebens wie ein Lichtblick am Sturmhimmel“, so die Gemeindereferentin.

Auf dem Weg in die PfarrkircheDie Erstkommunionkerzen werden entzündet

Auf dem Weg in die Pfarrkirche | Die Erstkommunionkerzen werden entzündet

Mit den Paten um den Altar versammeltMit den Paten um den Altar versammelt

Mit den Paten um den Altar versammelt

Die Kinder gestalten den Gottesdienst aktiv mitBunte Tücher sind Ausdruck der großen Freude des Tages

Die Kinder gestalten den Gottesdienst aktiv mit | Bunte Tücher sind Ausdruck der großen Freude des Tages

Das von den Kindern selbst gebastelte BootFürbitten

Das von den Kindern selbst gebastelte Boot | Fürbitten

GabenprozessionVater unser und Friedensgruß

Gabenprozession | Vater unser und Friedensgruß

Endlich, der große Moment

Endlich, der große Moment

Die Kirche war mit einer Lichtinstallation atmosphärisch beleuchtet (Foto: Scholz)

Ostern ist nichts für schwache Nerven!

Mit einer ungewöhnlichen Auferstehungsfeier feierte die Pfarreiengemeinschaft Vallendar in der Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus das für Christen wichtigste Fest im Kirchenjahr: die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Eine Botschaft des Lebens, der es Hand und Fuß zu verleihen gelte, wie Ortspfarrer Pater Rüdiger Kiefer SAC es in seiner Predigt zum Ausdruck brachte. „Ostern lässt nicht alles beim Alten, ist nichts für schwache Nerven, konfrontiert uns mit der Botschaft des Lebens und fordert unseren lebendigen Glauben.“

Was die Welt dunkel macht

Die ganze Feier war vom Gedanken geprägt, nicht nur einfach die Oster-Liturgie wie immer zu feiern, sondern, wo immer möglich, zu verheutigen. So stand am Beginn der in der hell erleuchteten Kirche beginnenden Feier die Frage, was die Welt heute dunkel macht. Und nach und nach gingen alle Lampen im Kirchenschiff aus: Streit, Mobbing, Unversöhnlichkeit, Ablehnung und Verachtung, Abschottung, vernichtendes Urteil, Unfriede, Hass, Intrige, Falschmeldungen, Krieg, Terror, Folter, Leid, Hunger, fehlende Schulbildung, mangelnde Zukunft, Misshandlungen, Beleidigungen, Versklavung, Krankheit, Verzweiflung, Angst, Befürchtungen, Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit, Entwürdigung, niederdrückende Strukturen, Ausbeutung, Sinnlosigkeit, Klimakatastrophen, Egoismen, kleinkariertes Denken, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Willkür und vieles mehr.

… eine neue Hoffnung

In diese Dunkelheit hinein wurde die am Osterfeuer entzündete neue Osterkerze in die Kirche getragen. Nach dem Exsultet, in dem Christus als das Licht der Welt gepriesen und seine Auferstehung in Verbindung mit dem im Alten Testament offenbarten göttlichen Heilsplan dargestellt wird, zündeten Kommunionkinder Kerzen an, die deutlich machten wie durch Ostern eine neue Hoffnung entsteht: Eine Hoffnung für den Frieden, eine Hoffnung, dass alle satt werden, eine Hoffnung, dass Würde der Menschen anerkannt und durchgesetzt wird, eine Hoffnung auf Zukunft für Kranke und Leidende, eine Hoffnung, dass es doch ein wenig Gerechtigkeit gibt, eine Hoffnung, dass Wertschätzung und Achtsamkeit wieder neu gesehen werden, eine Hoffnung, dass der Glaube nicht ganz verdunstet und schließlich eine Hoffnung, dass die Liebe stärkste Kraft wird. Eindrücklich wurden zusammen mit den Kerzen im Altarraum die Säulen mit bunten Strahlern erleuchtet.

Es braucht lebendigen Glauben, der diesen Namen verdient …

Pater Kiefer betonte in seiner Predigt, dass es gerade angesichts der sich verändernden äußeren Strukturen, mit den größer geplanten Pfarreien, wesentlich auf einen lebendigen Glauben ankommen wird. „Was vor Ort die Menschen aus lebendigem Glauben und investiertem Vertrauen umsetzen und verwirklichen, das wird auf Dauer Bestand haben“, so Kiefer. Nicht die Strukturen seien die Hauptsache. „Hauptsache für die Zukunft ist ein lebendiger Glaube. Ein Glaube, der diesen Namen verdient, der Maß nimmt an der Botschaft Gottes und deshalb aufbaut, was dem Leben dient, Menschen am Rande aufspürt, in allerlei Herausforderungen Hilfe weiß, der Trost und Mut zuspricht, der selbstverständlich zur Stelle ist, sich abgrenzt von allem, was Menschen niederdrückt und knechtet, dem eigenen Vorteil nicht verpflichtet ist, Mitmenschlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit und Zuwendung fördert und dankbar ist für die Begabungen des anderen.“

Engagement für eine lebendige Osternachtsfeier

Die Liturgiefeier wurde vom Kirchenchor unter der Leitung von Johann Schmelzer musikalisch mitgestaltet und von der von Benjamin Brehm installierten Lichtinstallation atmosphärisch mitgeprägt. Nachdem der Brauch der Osterspeisensegnung wiederbelebt wurde, standen trotz später Stunde noch zahlreiche Gemeindemitglieder bei einem Glas Wein oder Saft und mit Ostereiern in den Händen zur Begegnung beisammen. Der Einsatz Vieler, z.B. der Kommunionkinder mit ihren Beiträgen, des Mesmers Ignacio Massala-Nonn, der für den stilvollen Blumenschmuck sorgte, Herrn Groß, der für das überdimensionale Osterfeuer zuständig war oder Claudia Schäfer, die den österlichen Umtrunk am Ende der Feier organisierte, führte zu einer gelungenen, lebendigen Auferstehungsfeier.

Osterfeuer 2017 (Foto: Scholz)Einzug der Osterkerze in die Kirche (Foto: Scholz)

Gemeindereferentin Doris Faig singt das Exsultet (Foto: Scholz)Kommunionkinder entzünden Kerzen (Foto: Scholz)

Pater Kiefer verkündet das Evangelium (Foto: Scholz)Die Jugend der Gemeinde um den Altar versammelt (Foto: Scholz)

Misereor Fastenaktion 2017

Spende für Misereor Burkina Faso

Der Erlös aus dem Fastenessen, aus dem ökumenischen Abendlob und aus dem Verkauf des Sole-Brotes ergab einen Betrag von insgesamt € 920,00. Allen Spendern und Helfern ein ganz herzliches Dankeschön! Der Gesamtbetrag konnte inzwischen an Misereor für Projekte in Burkina Faso überwiesen werden.

 


 

Logo Kolpingsfamilie

Jahreshauptversammlung

mit Vorstandsneuwahlen am 21. April 2017

Rückschau auf das Vergangene, Ausblick auf das Kommende, Vorstandsneuwahlen und die Frage nach der Zukunft der Kolpingsfamilie Vallendar werden den Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung 2017 bilden, die am Freitag, dem 21. April 2017, um 20:00 Uhr im Gruppenraum der Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg stattfinden wird.

Auf diesem Wege möchte der Vorstand alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Vallendar zu diesem wichtigen Termin im Vereinsjahr ganz herzlich einladen, zumal in diesem Jahr auch turnusgemäß Neuwahlen zum Vorstand und somit Personalveränderungen anstehen. Daher ergeht auf diesem Wege auch die herzliche Bitte an alle Mitglieder gewissenhaft zu prüfen, ob eine Mitarbeit im Vorstand nicht eine Bereicherung der eigenen ehrenamtlichen Tätigkeit sein könnte. Wer Interesse an der Vorstandsarbeit, Fragen oder Vorschläge hat, kann sich gerne an jedes Vorstandsmitglied wenden.

Vorgesehene Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Lesung
  3. Totengedenken
  4. Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 01. April 2016
  5. Bericht über den Ablauf des Vereinsjahres
  6. Kassenbericht und Bericht über den Mitgliederstand
  7. Bericht der Kassenprüferinnen
  8. Entlastung des Vorstandes für das vergangene Vereinsjahr
  9. Wahl eines Versammlungsleiters
  10. Neuwahl des Vorstands und des Präses
  11. Aussprache über Angelegenheiten der Kolpingsfamilie
  12. Wort unseres Präses
  13. Kolpinglied
  14. Gemütliches Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.

Zur besseren Planung und zur eventuellen Ergänzung der Tagesordnung bitten wir, etwaige Anträge an die Jahreshauptversammlung bereits jetzt an den Vorstand heranzutragen. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Sitzung wird der Abend bei einem Imbiss ausklingen.

Laut Satzung ist die Mitgliederversammlung das oberste Beschluss fassende Organ einer Kolpingsfamilie. Ihr gehören alle Mitglieder der Kolpingsfamilie, die älter als 14 Jahre sind, mit Vorschlags-, Antrags-, Wahl- und Stimmrecht an.

Der Vorstand würde sich über eine rege Beteiligung der Mitglieder der Kolpingsfamilie Vallendar sehr freuen.

Kontaktadresse:

Josef Pfaffenheuser, Am Stiel 24, 56179 Niederwerth, 0261-9639688, 0171-7077939, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fastenhirtenbrief 2017 von Bischof Stephan Ackermann

Mut zur Veränderung

Liebe Schwestern und Brüder!

Der Abschluss unserer Bistumssynode liegt nun fast ein Jahr zurück. Seitdem wurden in einer Vielzahl von Veranstaltungen die Ergebnisse der Synode im Bistum vorgestellt und diskutiert. Zugleich laufen die Planungen dafür, wie und in welcher Reihenfolge die Beschlüsse der Synode umgesetzt werden sollen.

Die Pfarreien der Zukunft

Ganz besondere Aufmerksamkeit hat von Anfang an der Beschluss zur Neuordnung der Pfarreien gefunden. Das ist verständlich. Denn der Glaube und das kirchliche Leben spielen sich vor allem konkret vor Ort ab. Dass die Synode künftig nur noch bis zu 60 Pfarreien vorsieht, hat die meisten Reaktionen hervorgerufen. Denn bisher haben wir in unserem Bistum 887 Pfarreien, zusammengeschlossen in 172 Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften. Dabei tun sich viele der Pfarreien – vor allem die kleineren – schwer, das gemeindliche Leben zu gestalten. Die anfallende Arbeit verteilt sich auf immer weniger Schultern. Deshalb sieht die Synode die Notwendigkeit, in größeren Räumen zu denken. Diese Räume sollen aber gerade keine „XXL-Pfarreien“ sein, die die bestehenden Einheiten einfach noch weiter ausdehnen. Vielmehr bieten die Pfarreien der Zukunft vor allem den rechtlichen und organisatorischen Rahmen für ein bestimmtes Gebiet, in dem es verschiedene Gemeinschaften und Orte gläubigen Lebens gibt. Die entscheidenden Dinge des kirchlichen Lebens – Gebet und Gottesdienst, kirchliche Zusammenkünfte und christliches Engagement – werden sich auch in Zukunft im Nahraum vor Ort abspielen.

Die Reduzierung der Zahl der Pfarreien soll auch zur Entlastung von Verwaltungsaufgaben führen. Wie oft schon haben mich Gläubige darum gebeten, die Pfarrer von Verwaltungsaufgaben zu entlasten, damit sie wieder mehr der Seelsorge, ihrer ursprünglichen Aufgabe, nachkommen können. Die große Zahl und die Kleinteiligkeit unserer bisherigen Pfarreienlandschaft bedeuten unter den heutigen Anforderungen einen großen Aufwand an Organisation und Verwaltung. Hiervon soll die Pfarrei der Zukunft entlasten, indem sie diese Aufgaben an einem zentralen Ort innerhalb der Pfarrei bündelt. Wie die Pfarreienlandschaft unseres Bistums künftig aussehen kann, wird im Laufe der Fastenzeit veröffentlicht werden.

Nicht nur den Bestand erhalten, sondern wachsen

Liebe Schwestern und Brüder, wenn unsere Pfarreien Zukunft haben sollen, dann können wir uns nicht damit begnügen, die Strukturen zu verändern oder bloß den bisherigen Bestand zu verwalten. Es reicht nicht, den Status quo halten zu wollen. Zukunft hat nur, wer wachsen will. Das Sprichwort stimmt: Mit der Liebe und dem Glauben ist es wie mit dem Mond: Entweder er wächst oder er nimmt ab. Ein Stillstehen gibt es nicht. Damit aber in unserem Leben etwas wachsen kann, braucht es Kreativität, braucht es den Mut, Neues auszuprobieren und die Geduld, Neues auch wachsen zu lassen.

Viele Menschen fühlen sich in unseren Pfarrgemeinden nicht mehr beheimatet und können mit den traditionellen Formen des Glaubens nur wenig anfangen. Gleichwohl suchen Menschen nach wie vor nach Sinn und Orientierung für ihr Leben, sind dankbar für eine Gemeinschaft, in der sie sich angenommen fühlen können, sind Menschen bereit, sich für Andere zu engagieren. Das darf uns nicht gleichgültig lassen. Zugleich macht es uns deutlich, dass wir in einem epochalen Gestaltwandel des Glaubens stehen. Schon seit Jahrzehnten wird der Glaube nicht mehr wie selbstverständlich von Generation zu Generation weitervererbt. Er hat sich in einer weltanschaulich und religiös vielfältigen Welt zu bewähren.

Deshalb hat unsere Synode in ihren Beratungen nicht nur danach gefragt, „wie wir in Zukunft Kirche sein wollen“. Sie hat auch gefragt: „Wozu sind wir Kirche im Bistum Trier?“ Mit dieser Frage markiert die Synode einen Wechsel der Perspektive und der inneren Haltung: Die Kirche versteht sich nicht aus dem Blick auf sich selbst heraus, sondern von dem Auftrag her, den sie von Christus für diese Welt hat. Vor allem den Älteren unter uns mag dieser Gedanke fremd klingen. Sie fragen sich vielleicht: Muss die Kirche wirklich begründen, wozu sie da ist? Versteht sich das nicht eigentlich von selbst?

Gott ruft zur Veränderung und traut sie uns zu

So sehr wir uns mit diesen Entwicklungen schwertun mögen, so sehr spüren wir, dass wir ihnen nicht ausweichen können. Es gilt, sie vom Glauben her anzunehmen. Die Fastenzeit, die wir vor wenigen Tagen begonnen haben, ist dazu eine gute Zeit. Denn sie lädt uns jedes Jahr persönlich und gemeinschaftlich zu einer kritischen Selbstüberprüfung ein. Wir hören Jesus, der uns zuruft: „Kehrt um!“ Das heißt: „Bleibt nicht in euren alten Gleisen, sondern wechselt die Perspektive. Nehmt Gottes Perspektive ein!“

Liebe Mitchristen! Gott fordert uns nicht nur zu Umkehr und Veränderung auf, sondern er traut uns auch zu, dass wir uns verändern können – nicht nur die Jungen, sondern auch die Älteren. Für Gott spielt das Alter keine Rolle – nicht das Alter eines Menschen und auch nicht das Alter der Kirche! „Ihr könnt euch verändern jederzeit, ja ihr könnt euch regelrecht erneuern“, so sagt uns Gott, „wenn ihr euch von der Botschaft meines Sohnes, Jesus Christus, inspirieren und von seiner Liebe anstecken lasst.“

Am Beginn der Fastenzeit habe ich diese Hoffnung auch für unser altes und so traditionsreiches Bistum Trier: Wir sind nicht auf Traditionspflege festgelegt, sondern haben mit Gottes Hilfe die Chance, zu neuer Lebendigkeit zu kommen. Die Synode war dazu ein erster, wesentlicher Schritt. Sie zeigt uns, wie unsere Antwort auf den Umkehrruf Jesu konkret aussehen kann.

Mit der Bitte um Offenheit und Sympathie

Die allermeisten von Ihnen, die diesen Hirtenbrief hören oder lesen, wissen sich dem Glauben und der Kirche eng verbunden. Durch diese Verbundenheit, durch Ihr Engagement, durch Ihr Gebet und Zeugnis geben gerade Sie dem christlichen Leben in den Gemeinden unseres Bistums ein Gesicht. Sie sind Repräsentantinnen und Repräsentanten der Kirche Jesu Christi vor Ort – zusammen mit den Pfarrern sowie allen haupt- und ehrenamtlich Tätigen. Deshalb möchte ich gerade Sie bitten, die Verwirklichung der Synodenbeschlüsse mit Offenheit und Sympathie zu begleiten und mitzugestalten.

Ich weiß, dass unseren Gemeinden bereits in den letzten Jahren spürbare und zum Teil schmerzliche Veränderungen zugemutet worden sind. Ausdrücklich danke ich allen, die den Weg der Veränderungen aktiv mitgegegangen sind! Diese Veränderungen entspringen nicht dem Mutwillen des Bischofs und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Trier, sondern ergeben sich aus den Veränderungen, in die wir kirchlich und gesellschaftlich hineingestellt sind. Mit der Synode haben wir noch einmal unseren Entschluss bekräftigt, diese Veränderungen nicht passiv geschehen zu lassen, gar zu erleiden, sondern sie aus dem Glauben heraus mitzugestalten.

Wenn wir die Beschlüsse der Synode ernst nehmen, wird es zu Diskussionen und Kontroversen kommen. Das ist nur natürlich und nicht schlimm. Entscheidend wird die Atmosphäre, wird der Geist sein, in dem dies stattfindet: Wird man uns das ehrliche Ringen um eine Erneuerung des Glaubenslebens ansehen oder wird der Eindruck vorherrschen, dass vor allem Besitzstände gewahrt und liebgewonnene Gewohnheiten verteidigt werden sollen? Ich hoffe auf Ersteres.

„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.“

Misereor-Plakat "voller guter Ideen"
Das Misereor-Plakat

Liebe Mitchristen! An diesem Ersten Fastensonntag findet in unserem Dom die bundesweite Eröffnung der diesjährigen Misereor-Aktion statt. In den nächsten Wochen werden wir immer wieder auf das Aktionsplakat stoßen: Es zeigt ein afrikanisches Mädchen mit einer Sonnenbrille. Bei näherem Hinsehen entdeckt man, dass das Mädchen, das Balkissa heißt, die Brille verkehrt herum aufgesetzt hat. Vor kurzem konnte ich Balkissa in ihrem Dorf in Burkina-Faso begegnen. Dabei zeigte sich, dass die Kleine die Brille nicht aus Versehen verkehrt herum aufgesetzt hat. Selbstbewusst setzte sie während unseres Besuchs die Brille einmal so und einmal andersherum auf. Offensichtlich liebt sie das Spiel mit den verschiedenen Perspektiven. Das Misereor-Plakat nimmt dieses Spiel als Symbol. Es will uns anregen, dass auch wir nicht in den immer gleichen Sichtweisen bleiben, sondern unsere Perspektive wechseln, um eine neue Sicht auf die Wirklichkeit einzunehmen. Im Blick auf die Länder, in denen Misereor hilft, heißt das: nicht nur deren Probleme zu sehen, sondern auch die vielen Ideen und Energien, die die Menschen dort haben.

Im Blick auf unser Bistum heißt das für mich: sich auf die neuen Perspektiven der Synode einzulassen, um auch hier bei uns nicht nur die Probleme zu sehen, sondern das vielfältige Engagement und die guten Ideen in den Blick zu bekommen, die es bei uns gibt. Die Fastenzeit ist dazu eine besondere Gelegenheit. Denn sie ist Ermahnung und Gnade, Aufruf und Geschenk zugleich.

In dieser Zeit der heiligen Vierzig Tage segne Sie und unser ganzes Bistum der dreifaltige Gott,
der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

            Ihr Bischof

            †  Stephan

 

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Die Kommunionkinder des Jahres 2017 beim Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt
Die Kommunionkinder des Jahres 2017 beim Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt

Wochenende mit den Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar

Am vergangenen Wochenende verbrachten 37 Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar ein Wochenende im Jugendzentrum Marienberg. Neben thematischen Einheiten zur Beichtvorbereitung und Eucharistie gab es viel Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben. Für die Feier der Erstkommunion wurde bereits ein Thema festgelegt: „Mit Jesus in einem Boot“. Es wurde dazu getöpfert, gebastelt und gesungen. Wie in jedem Jahr gestalteten die Obermessdiener der Pfarreiengemeinschaft den Spieleabend und die Nachtwanderung. Durch viele schöne Erlebnisse rückte die Gruppe wieder ein Stück näher zusammen.

Doris Faig, Gemeindereferentin

 

Impressionen


 


 

kfd-Mitgliederversammlung 2017

Zu Beginn der Mitgliederversammlung 2017 der kfd erinnerte Christel Neumann an den Beschluss, 2016 auf ein reguläres Jahresprogramm zu verzichten, da es kein Leitungsteam für die Planung und Durchführung von Angeboten gab.    

Einzelne Projekte, für die die kfd z.T. schon seit mehr als 20 Jahren verantwortlich zeichnet, würden davon unberührt bleiben, wie z.B. der Eine-Welt-Laden-Verkauf nach den Gottesdiensten, Besuchsdienste in St. Josef und der Treffpunkt Kreuzkirche. Mehrmals wurde ein von Gemeindereferentin Doris Faig geleitetes Morgenlob mit anschl. Frühstück in der Kreuzkirche vorbereitet. Im August wurden Kräutersträuße gebunden und im Advent Mitglieder und interessierte Frauen zur Adventfeier eingeladen.

kfd-Leitungsteam v.re.: Gemeindereferentin Doris Faig (geistliche Begleitung), Ilse Diewald (Teamsprecherin) und Jenny Zengler mit Ingeborg Bersch (Kassenführung)kfd-Leitungsteam v.re.: Gemeindereferentin Doris Faig (geistliche Begleitung), Ilse Diewald (Teamsprecherin) und Jenny Zengler mit Ingeborg Bersch (Kassenführung)

Kassenbericht

Im Anschlus an Ingeborg Berschs Kassenbericht beantragten die Kassenprüferinnen Marie-luise Martini und Irene Bode, die eine einwandfrei geführte Kasse bestätigt hatten, Entlastung der Kassiererin. Die Kassenprüferinnen prüften wie in jedem Jahr auch die Buchführung des Eine-Welt-Ladens und bescheinigten Irmel Bokern ebenfalls tadellose Kassenführung. Agnes Bertram und Ursula Häusler wurden von der Versammlung beauftragt den Abschluss 2017 zu prüfen.

Irmel Bokern berichtete, dass der Umsatz im Eine-Welt-Laden zu 2/3 in der Kreuzkirche und 1/3 in der Pfarrkirche getätigt wird. Die von GEPA kalkulierte (kleine) Gewinnspanne und die gute Tradition, dass Kundinnen und Kunden oft „glatte“ Summen zahlen, ermöglichten erneut 400€ dem Spendenprojekt der kfd im Bistum für ein Frauengesundheitszentrum in Nordsyrien und 400€ den Schwestern vom Herz-Jesu-Haus Kühr für ihre Arbeit mit behinderten Kindern auf den Philippinen zur Verfügung zu stellen. Außerdem wird das Frauenhaus Koblenz 100€ erhalten, die aus Spenden an die kfd resultierten.

Die Teilnehmerinnen des Treffpunkt Kreuzkirche hatten zur Unterstützung der caritativen Arbeit hier in unserer Gemeinde schon vor Weihnachten 400€ an Pater Kiefer SAC übergeben.

Nahezu einstimmig wählte die Versammlung Jenny Zengler, Ilse Diewald (Teamsprecherin) und Doris Faig (geistliche Begleitung) als neues kfd-Leitungsteam. Ingeborg Bersch wird weiterhin die Kasse führen.

Mit einem herzlichen Willkommen an Doris Faig als erste gewählte geistliche Begleiterin und einem ausdrücklichen Dank an Christel Neumann und Ingeborg Bersch, die durch ihr Engagement die kfd in einem schwierigen Jahr „über Wasser“ gehalten hatten, schloss die Versammlung.

kfd-Leitungsteam mit den kfd-Frauen, die für einzelne Angebote verantwortlich zeichnen.
kfd-Leitungsteam mit den kfd-Frauen, die für einzelne Angebote verantwortlich zeichnen.

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