Weihnachten 2016, Pfarrkirche Vallendar
Weihnachten 2016, Pfarrkirche Vallendar

Wir wünschen allen Besuchern der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Vallendar frohe, gesegnete und friedvolle Weihnachten.

Liebe Gemeinde,

Paris, Nizza, Istanbul, Würzburg, Berlin, nur einige Städte, die ich nennen möchte, in denen der Terror gewütet hat, Leben zerstört wurde, statt aufgebaut, Wunden geschlagen wurden, statt zu heilen.

Weihnachten ist die Botschaft gegen den Terror, gegen den Unfriede, gegen die Ungerechtigkeit, gegen die Angst.

Weihnachten steht für eine andere Sicht des Menschen, seine Bedeutung, seine Würde, sein Ansehen.

Weihnachten steht für den Blick Gottes auf die Welt und die Menschen, der aufbaut, ermutigt, Freiheit schenkt, Frieden und Versöhnung möglich macht, Zukunft und Heil schenkt und liebt.

Deshalb wird Weihnachten, mit seiner göttlichen Botschaft, nicht den Marktschreiern von rechts oder links überlassen, nicht denen, die Kapital aus dem Unglück ziehen wollen, sondern setzt andere Maßstäbe: Nicht die Verlängerung von Hass, die Spirale der Angst, der Gewalt und des Unfriedens, sondern der Vergebung, des neuen Anfangs, des Friedens, der Perspektive, des Lebens und des Zutrauens sind an der Tagesordnung. Nur über diesen Weg ist die Welt zu retten, alles andere führt nur zur Zerstörung und zum Chaos.

Das Kind in der Krippe –
Der Mann am Kreuz –
Das Brot in der Hand –
(Gott macht sich klein, verwundbar, zerbrechlich und verändert damit die Welt).

Das Kind, nicht die Klugen. –
Der Stall, nicht der Palast. –
Die Hirten, nicht die Herrscher. –
(Gott stellt alle Maßstäbe auf den Kopf und verändert damit die Welt).

Ein Christ unserer Tage bekennt: „Ich glaube nicht mehr an das Gerede, immer stark und unverwundbar sein zu müssen, nicht mehr seit dieser Nacht. Ich glaube an die Liebe, den Frieden, die Würde und Achtung jedes Menschen, durch Gott in die Welt gekommen. Sie schenkt dir und mir einen neuen Anfang.

Diesen neuen Anfang im Guten wünsche ich ihnen allen zum Fest.

Ihr Pater Rüdiger Kiefer

Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Vallendar


 

Weihnachten 2016 - Heilige Nacht - Ansprache

Ist Weihnachten wirklich das Fest des Friedens? Kehren zu diesem Datum termingerecht Harmonie und Verständnis ein? (Das Gegenteil scheint der Fall zu sein). Schweigen die Waffen, werden spitze und scharfe Worte umgebogen, ist das Herz leer von Hass, Ärger, Wut, Streit und Auseinandersetzung? Gehen Menschen wieder aufeinander zu, reichen sich die Hand, hören einander zu, stellen die Menschlichkeit und die Zukunft/Entwicklung der Erde vor ihr Gewinnstreben, achten die Würde jedes Menschen… uvm…. (Das Gegenteil scheint der Fall zu sein).  Hat die Menschlichkeit wieder eine Chance oder dreschen wir mit diesem Fest nur leeres Stroh? Sind wir einmal ehrlich: was bedeutet uns dieses Fest, dieser Impuls Gottes, bedeutet es uns überhaupt noch etwas oder haben wir nur Arbeitsfrei und pflegen Traditionen? Und die zweite  wichtige Frage: welche Nachhaltigkeit hat dieses Fest? Hat es eine Bedeutung, eine Auswirkung auf unser Leben, unsere Einstellung, unsere Werte, unsere Ziele, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist, einer von uns, unser Leben mit allen Höhen, Tiefen und Grenzen geteilt und damit belegt hat, dass er bei uns ist und bei uns bleibt? Er nimmt uns an, undzwar alle, ohne Unterschied. Er reicht uns seine Hand und sucht Menschen, die in seinem Sinne handeln.

Weihnachten - eine gewaltige Herausforderung

Weihnachten ist kein süßliches Fest, sondern eine gewaltige Herausforderung, eine Herausforderung unserer Menschlichkeit, eine Vorlage Gottes mit Nachahmungscharakter, keine Eintagsfliege und augenblickliche Laune, sondern ein Anspruch mit Nachhaltigkeit. Die Botschaft dieses Festes, Gottes Menschwerdung in Jesus, soll sich wiederspiegeln in unserer Menschwerdung, unserem Urteilen, unseren Einstellung, unserer Bewertung, unserem Handeln, unserem Reden, unseren Zielen. Gottes Menschwerdung in Jesus soll durch uns erfahrbar werden und weitere Konturen bekommen.

Wenn uns das nicht gelingt, wenn uns das egal ist, wenn das unwichtig wird, dann sollten wir Weihnachten besser abschaffen.

Wenn aber von diesem Fest immer wieder eine Herausforderung ausgeht, ein Impuls, Gottes Menschwerdung in Jesus in unserem Leben abzubilden, uns zu mühen um menschliche Werte, um Chancen, die wir uns und einander einräumen, um Verständnis und Verstehen ringen, um Taten, die unser menschliches Herz zeigen, ..uvm. , dann sollten wir froh den Charakter dieses Festes aufgreifen und ihn verwirklichen! Wir brauchen dieses Fest, wir brauchen dringend die Visionen und Hoffnungsbilder die von ihm ausgehen, gerade auch in unseren Tagen: denn „ohne Visionen verkommen wir Menschen“, heißt es in einem Sprichwort. In der Tat, wenn wir nicht mehr die Sehnsucht, keine Vision, mehr haben nach Frieden, Fairness, Gerechtigkeit, Würde, Respekt, Zuwendung, Ehrlichkeit…jedem Menschen gegenüber, dann verkommen wir, dann dümpelt unser Leben ziellos und orientierungslos vor sich hin, dann greift die Gleichgültigkeit massiv um sich.

Integration - Zeichen von Menschlichkeit 

Ein Schwamm kann uns dabei helfen, die Botschaft  des Kindes in der Krippe besser und tiefer zu verstehen.

In der Bibel kommt der Schwamm wenige Male vor.

„Mich dürstet“ rief Jesus am Kreuz (Mk 15,36; Joh 19,29), und man reichte ihm einen Schwamm mit Essig. Den Durst Jesu haben die Soldaten mit einer galligen Flüssigkeit gestillt.

Viele Menschen in unseren Breiten haben Durst nach Anerkennung, nach Lob, einem guten Wort, nach Sinn und Perspektive in ihrem Leben, weil ihnen dieses Leben wertlos erscheint. Sie sind buchstäblich ausgetrocknet, weil sie zu wenig Zuwendung erfahren haben und sich unerwünscht vorkommen, die Hoffnung verloren haben und kein Vertrauen entwickeln können.

Was reichen wir einander? Oftmals Schwämme mit Essig, Schwämme der Vorurteile, der Ablehnung, das Hasses und des Neids, den Schwamm der Berechnung und Vergleiche, den Schwamm der Lüge und Intrige, des Unfriedens und der Ungerechtigkeit und wie die Schwämme auch immer heißen?

Ist es z.B. richtig, wenn Menschen statt auf Integration auf Abschottung setzen, wenn falsche Rückbesinnungen auf unselige Zeiten unserer Geschichte wieder aufleben und aus den Erfahrungen von damals nichts gelernt wurde, wenn Gefühle bedient, aber der Kopf, die Gabe der Unterscheidung, ausgeschaltet wird, wenn statt differenziertem Blick Generalverdachte ausgesprochen werden, wenn ein Hiesiger, seinen Berechtigungsschein hinwirft und sagt, weil mit ihm einige Fremde in der Schlange bei der Tafel stehen,  „mit diesem Pack will ich nichts zu tun haben“. Ist das ein Zeichen von Menschlichkeit, von Anerkennung und Würde oder doch eher Verrohung, Gefühlskälte und ein Armutszeugnis, ein Zeichen roher Unmenschlichkeit? Ist es richtig, wenn hier eine Neiddebatte geführt und allen Ernstes argumentiert wird, aufgrund der staatlichen Bemühungen um Integration würden andere Leistungen Bedürftiger gekürzt. Ich bin froh um den Luxus unseres Sozialstaates, der alle zumindest grundversorgt. Aber ich suche noch verzweifelt den Harz IV Empfänger oder den Rentner, dem Bezüge gekürzt wurden, weil Integrationsmaßnahmen finanziert wurden. Ich bin gerne bereit mich eines Besseren belehren zu lassen, aber bislang konnte ich nur Fehlanzeigen verbuchen. Diese und andere Beispiele belegen, dass die Schwämme mit Essig keineswegs der Vergangenheit angehören.

Der Schwamm in der Krippe sagt: Kommt zu mir, die ihr Durst habt nach Sinn, nach Erfüllung, nach Leben und Heil. In diesem Kind ist Gott auf diese Erde gekommen, der alle Menschen retten will. Kommt zu dem, der im Kind in der Krippe JA sagt zu jedem Menschen, so wie er ist. Der gekommen ist, damit wir verstehen was es heißt aus Achtung, aus Anerkennung, aus Zuwendung zu leben. Stillt euren Durst an diesem Schwamm und schöpft neue Kraft.

Weihnachten will ermutigen, und Spuren der Verzweiflung wegwischen

Im letzten Buch der Bibel (Offb 7,17) ist davon die Rede „ dass alle Tränen abgewischt werden von unseren Augen“. Gott hat in Jesus also alle Schuld dieser Welt, wie in einem Schwamm, aufgesogen und weggewischt. Alle, denen die Weihnachtstage schwer auf der Seele liegen, weil sie einen lieben Menschen verloren haben, weil ihre Beziehung zerbrochen ist, weil sie fern von ihrer Familie leben, sie vor den Trümmern ihres Lebens stehen, sich wertlos vorkommen und mit einem Riss in der Seele leben müssen.

Alle, deren Leben von Angst geprägt ist, die Schlimmes erfahren haben, deren Leben aus der Bahn geworfen wurde, die nicht mehr weiter wissen, die sich einigeln und das Zutrauen verloren haben: Alle dürfen ein wenig Trost finden in der Zusage: „er will all unsere Tränen abwischen von unseren Augen“.  Damit ist keine Augenwischerei gemeint, sondern Ermutigung, Ermunterung, ein Aufrichten und ein Wegwischen der Spuren der Verzweiflung. Deshalb liegt der Schwamm in der Krippe.

Khaled Omar Harrah, so hieß er, der Held von Aleppo. Knapp 30 Jahre wurde er alt, getroffen von einer Fassbombe. Er hat, wie ein Schwamm, all die Not seiner Mitmenschen aufgesogen und weit über die Grenzen des Möglichen hinaus geholfen. Täglich war er unterwegs, unbewaffnet, ständig im Einsatz, nur um zu helfen, mitten im Krieg, bis er schließlich selbst von einer Bombe getroffen wurde. Der Held von Aleppo, Khaled Omar Harrah, ist ein leuchtendes Beispiel der Liebe zu den Menschen. In einem modernen Ikonenbild wird Jesus als der gute Samariter dargestellt, ein Bild das sicher auf Khaled Omar Harrah zutrifft. Er, der wie ein Schwamm, alle Not der Menschen, soweit es in seiner Macht stand, gewendet hat, sich vom verzweifelten Schicksal anderer anrühren ließ, kannte nur eine Botschaft: die helfenden Hände erfahrbar zu machen. Viele Menschen haben es hier und woanders ihm gleich getan und tun es noch immer. Die Kultur des Helfens ist, Gott sei Dank, ausgeprägter wie das Gegenteil. Ihnen möchte ich an diesem Festtag ganz besonders danken, weil sie Liebe, Annahme, Geborgenheit, Achtung, Würde und Zuwendung erfahrbar gemacht haben und machen. Daran erinnert auch der Schwamm in der Krippe.

Im Kind in der Krippe hat Gottes Barmherzigkeit Gestalt gewonnen 

Jesus kam in die Welt, um zu retten, aufzurichten, trittsicher zu machen, was wankelmütig ist. Alle, die noch ein anderes Gottesbild haben, ihn als zürnenden, richtenden oder strafenden Gott verinnerlicht haben sei gesagt, dass sie aufatmen dürfen, denn im Kind in der Krippe hat Gottes Barmherzigkeit Gestalt gewonnen, der uns immer wieder mit der Botschaft begegnet: „Schwamm drüber!“

Diese Botschaft ist erfahrbar geworden in vielen biblischen Erzählungen: vom verlorenen Sohn und barmherzigen Vater, dem Zöllner Zachäus, der Ehebrecherin, dem Schächer am Kreuz, dem Petrus, dem die Kirche anvertraut wurde, obwohl er den Herrn dreimal verleugnet hat,…uvm. Der Schwamm in der Krippe will sagen: Gott eröffnet auch uns neue Lebenschancen, er spricht zu dir und mir: „Schwamm drüber!“ Du darfst neu anfangen und eine friedlichere Welt möglich machen.

Fangen wir damit an, indem wir wenigstens einmal in den nächsten Tagen sagen: „Schwamm drüber“ und neu anfangen!

In diesem Sinne ihnen allen eine gesegnete Weihnacht.

(Idee: Willi Hoffsümmer 40 Predigten…Weihnachten, S. 113ff)

 


 

Adventssingen in der Pfarrkirche in Vallendar
Adventssingen in der Pfarrkirche in Vallendar

„Hören-Singen-Spüren“, so lautete das Motto des Adventssingens, das am 11. Dezember 2016 um 17 Uhr erstmalig in der Pfarrkirche stattfand. Unter der inhaltlichen Leitung von Doris Faig und der musikalischen Leitung von Johann Schmelzer wurde dem hektischen Treiben des eher „kommerziellen Adventes“ der Weihnachtsmärkte und Geschäfte eine besinnliche Stunde in der Kirche gegenübergestellt.

Alle Teilnehmenden wurden aufgefordert, eine geeignete Laterne für eine Kerze mitzubringen, um diese, mit dem Licht von Betlehem entzündet, im Altarraum der Kirche wirkungsvoll zur Geltung zu bringen. Zusätzlich wurde die Kirche, passend zum Lichtermeer der Kerzen, wirkungsvoll von Benjamin Brehm in Gelb- und Orangetönen stimmungsvoll illuminiert.

Im Verlauf des Adventssingens waren die Besucher immer wieder dazu eingeladen, teils bekannte, teils neu einstudierte Adventslieder mitzusingen. Flankierend trug Doris Faig einige Texte und Geschichten vor, die zum Zuhören und Nachdenken anregten. Im Zentrum der adventlichen Stunde stand der Taizégesang „Meine Hoffnung und meine Freude“. Dieser wurde mit Bibelzitaten zum Aspekt „Licht“ abwechselnd von Doris Faig und Marion Hilden Ahanda meditativ paraphrasiert.

Der Kinder- und Jugendchor der Marzellinusspatzen sowie der Kirchenchor traten im Verlauf des Geschehens auch solistisch auf. Zusätzlich steuerte der Kirchenchor auch drei Liedsätze zu Adventsliedern bei, die teils im Wechsel, teils gemeinsam mit der Gemeinde erklangen.

Ein Blechbläserquartett, bestehend aus Karl-Heinz Kryut und Lukas Schmelzer (Trompeten), Emely Häusler (Horn) und Sinika Häusler (Posaune) rundete den Rahmen der Gemeindebegleitung abwechselnd mit der Orgel ab. Zudem interpretierten Emely Häusler (Horn) in Gestalt des „Largo“ aus dem Hornkonzert von Antonio Vivaldi sowie Albert Ahanda (Flöte) mit dem „Larghetto“ aus der Sonate in C-Dur von Georg Friedrich Händel wirkungsvoll zwei Solostücke, die der adventlichen Stunde einen feierlichen Akzent versetzten.

Mit dem festlichen „Tochter Zion“ fand unter Mitwirkung aller Anwesenden das erste Adventssingen seinen wirkungsvollen Abschluss. Im Anschluss waren die Teilnehmer zu Tee und Gebäck eingeladen.   

Kinderchor: Marzellinusspatzen
Kinderchor: Marzellinusspatzen
Die Gemeinde war aktiv mit einbezogen
Die Gemeinde war aktiv mit einbezogen
Jugendchor: Marzellinusspatzen
Jugendchor: Marzellinusspatzen
Auch der Kirchenchor steuerte Liedsätze zu Adventsliedern bei
Auch der Kirchenchor steuerte Liedsätze zu Adventsliedern bei
Blechbläserquartett: Karl-Heinz Kryut und Lukas Schmelzer (Trompeten), Emely Häusler (Horn) und Sinika Häusler (Posaune)
Blechbläserquartett: Karl-Heinz Kryut und Lukas Schmelzer (Trompeten), Emely Häusler (Horn) und Sinika Häusler (Posaune)
Emely Häusler (Horn) und Johann Schmelzer (Orgel) spielen das „Largo“ aus dem Hornkonzert von Antonio Vivaldi
Emely Häusler (Horn) und Johann Schmelzer (Orgel) spielen das „Largo“ aus dem Hornkonzert von Antonio Vivaldi

 

Aussendungsfeier beim Sternsingeraktionstag in Vallendar
Aussendungsfeier beim Sternsingeraktionstag in Vallendar

Alle Kinder, die sich bisher bereits zur Mitwirlkung bei der kommenden Sternsingeraktion in Vallendar gemeldet hatten, sind am Samstag, 17.12.2016, von 14.30 bis 17.00 Uhr zu einem Aktionstag zusammen gekommen. Dort haben sie sich mit dem Schwerpunktthema der diesjährigen Sternsingeraktion beschäftigt, haben die Sternsingergewänder erhalten und wurden mit den Straßen vertraut gemacht, in denen sie während der Sternsingeraktion die Menschen in den Häusern besuchen werden.

Es werden noch weitere Sternsinger gesucht. Bitte melde Dich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sternsinger Aktionstage in Urbar und Niederwerth:

  • in Urbar: Donnerstag 5. Jan 2017 von 14.30 bis 17.00 Uhr;
  • in Niederwerth: Mittwoch 4. Jan.2017 von 10.30 bis 11.30 Uhr
Der Nikolaus besucht die Ministranten
Der Nikolaus besucht die Ministranten

Nikolaus lobt Ministranten für ihren Dienst

Am Samstag, dem 3.12., waren alle Ministranten zur Nikolausfeier in der Jugendbegegnungsstätte Urbar eingeladen, die von den Oberministranten gestaltet wurde.

Auf dem Programm stand u.a. Plätzchen backen, Nikoläuse basteln aus Holz und gemütliches Beisammensein. Für das leibliche Wohl war u.a. gesorgt durch Kinderpunsch, warmen Kakao, Wasser und Apfelschorle.

Gegen Ende der Feier besuchte auch der Nikolaus die Ministranten. Er ermutigte die Minis in ihrem Bewusstsein, dass "das Ministrant sein" ein wichtiger Dienst ist. Er lobte aber auch die Begegnungen "außerhalb des Altarraumes".

Die Feier war sehr schön und wurde besonders von den kleinen Ministranten mit Freude angenommen - ein gelungener Nachmittag, der von den Oberministranten gut vorbereitet worden war.

Impressionen der Nikolausfeier der Ministranten
Impressionen der Nikolausfeier der Ministranten

Kolpingsfamilie Vallendar feierte den Kolping-Gedenktag

Adventsfeier der Kolpingsfamilie am Kolping-Gedenktag

Am Sonntag, den 4. Dezember 2016 feierte die Kolpingsfamilie Vallendar traditionell den Kolpinggedenktag. Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr mit dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Kreuzkirche. Unter dem Motto „ Mein Schuh tut gut …“ wurde der Gottesdienst von der Kolpingsfamilie inhaltlich und musikalisch mitgestaltet. Das Kolpingwerk sammelt in diesem Jahr erstmals bundesweit gebrauchte, guterhaltene Schuhe, die nach Afrika und nach Osteuropa in Länder geschickt werden, in denen es keine Schuhindustrie gibt. Die Kolpingfamilie Vallendar beteiligte sich an der Aktion und es kamen 163 Paar Schuhe zusammen.

Der Nikolaus zu Besuch

Nach dem Gottesdienst und dem „Kirchencafe“ mit „Eine-Welt-Verkauf“ schloss sich dann die gewohnte kleine Adventsfeier an. Es wurden Lieder gesungen, Geschichten und Gedichten gelauscht und ein vierhändiges Klavierstück von Lea und Hanne Wächter zu Gehör gebracht. Der Besuch des Nikolaus durfte natürlich auch nicht fehlen. Wie jedes Jahr brachte er eine Geschichte mit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch diesmal wieder zum Nachdenken anregte. Er lobte den Einsatz der Kolpingsfamilie und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass viele sich auch weiterhin nach dem Vorbild Adolf Kolpings für andere einsetzen. Geschenke gab es auch, wir danken Theo Hilden, der seit vielen Jahren die kleinen Geschenke für den Nikolaus mit Liebe bastelt.

Nach der Ehrung der Kolping-Mitglieder Karl Franz Münz für 50 Jahre, Hans Abele für 60 Jahre und Anton Offermann für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie und dem Kolpinglied gab es ein gemeinsames Mittagessen. Mit Kaffee, Plätzchen und netten Gesprächen in gemütlicher Runde klang das Fest aus. Allen ein herzliches Dankeschön, die zum Gelingen beigetragen haben.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft (v.l.n.r.): Anton Offermann (65 Jahre), Karl Franz Münz (50 Jahre), Hans Abele (60 Jahre), Josef Pfaffenhäuser, Vorsitzender der Kolpingfamilie Vallendar

„A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter
„A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter

 

Ein außergewöhnliches Festival

Zum bereits fünften Mal präsentierte die Vallendarer Kolpingsfamilie ihr a-cappella-Festival – erstmals in der extra dafür umgestalteten Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg. Trotz der neuen, im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Besucher fassenden Räumlichkeit war die Veranstaltung gut zwei Wochen vorher schon ausverkauft.

Gänsehautfeeling

Rein formell ausgedrückt versteht man a-cappella als „Bewegung der Singstimme ohne Instrumente“. Und dass es Menschen gibt, die ihre Singstimmen so melodisch und eindrucksvoll bewegen können, dass dabei beeindruckender Gesang erzeugt wird, davon konnten sich die Zuhörer an jenem Samstagabend überzeugen. Insgesamt vier Gruppen hatten die Organisatoren eingeladen und jede hatte ihren ganz eigenen Charakter. Den Auftakt machte die sechs-köpfige Männer-Gesangs-Gruppe „A Capella Oh Weh“ aus Oberwinter, deren Stimmvolumen sofort Eindruck machte. Dass sie sich auf der Vallendarer Bühne wohlfühlten, ließen sie den vollbesetzten Saal mit ihren Songs regelrecht spüren. Und auch neue Textideen (z.B. auf  „Joode Naach“ von den Bläck Fööss und „The longest Time“ von Billy Joel), hatten ihren Anteil daran, dass die Herren direkt zu Beginn keinesfalls ein „Oh weh!“, vielmehr jedoch so manch wohlige Gänsehaut erzeugten.

die „Mauerblümchen“
die „Mauerblümchen“

Jungferliche Musik-Comedy

Der zweite Programmpunkt des Konzerts rief bei dem ein oder anderen Besucher Erinnerungen wach: Es hieß „Bühne frei!“ für die „Mauerblümchen“, fünf ausdrucksstarke Frauen, die bereits 2007 beim ersten a-cappella-Festival in Vallendar zu Gast waren. Und man merkte sofort: Diese Damen haben nichts verlernt! Denn ihre unnachahmliche Art von Musik-Comedy im jungferlichen Habit eines Mauerblümchens fand bei den Zuschauern großen Anklang. Mit spitzer Zunge parodierten sie das tägliche Leben, Frauenthemen und vor allem natürlich die Beziehung zwischen Frau und Mann. Und dabei vergaßen sie nicht, die menschlichen Schwächen, locker, leicht, ironisch und natürlich gesanglich auf die Schippe zu nehmen. Ebenso locker und leicht, vor allem souverän wurde das a-cappella-Festival moderiert von Stephanie und Josef Pfaffenheuser, die sofort zu Beginn pantomimisch für Überraschung gesorgt hatten. So war es denn auch den beiden Moderatoren überlassen – dieses aber nun „hörbar“ -, nach den  „Mauerblümchen“ den ersten Teil zu beenden und das Publikum in eine 20-minütige Pause zu entlassen.

„Vocale Grande“
„Vocale Grande“

Großartige Töne

Große Vokale und vor allem großartige Töne standen nun auf der Tagesordnung. Denn den Anfang der zweiten Hälfte machte „Vocale Grande“, eine acht Damen und Herren starke Gesangsformation, die ausgefeilte a-cappella-Sätze und ebensolche Klänge mitbrachten. Ob „Tante Maria”, „Aber sonst gesund”, „Fussball” oder „Somebody that I used to know”: Das Publikum war hin und weg von der breiten Palette des musikalischen Könnens.

Die „Komischen Harmoniker“ aus Vallendar
Die „Komischen Harmoniker“ aus Vallendar

Lokalmatadoren

Abgerundet wurde dieses außergewöhnliche Festival, das auch in diesem Jahr federführend von Benedikt Ohlig und Michael Wächter (mit zahlreichen Helfern der Kolpingsfamilie) organisiert wurde, durch den Auftritt der „Komischen Harmoniker“. Tja, aber was soll man zu diesem Quartett in Vallendar noch sagen? Seit mehr als 20 Jahren sind die 4 Herren gesanglich zusammen unterwegs und schafften es – als Lokalmatadoren – auch dieses Mal wieder, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Doch ganz egal, ob sie „Frau´nchöre“ besangen oder „12 Milliarden nach Athen“ schickten: Das Publikum war begeistert. Und mit „Amen“ beendeten sie gemeinsam mit den Zuschauern ihre musikalische Darbietung.

Zum Abschluss rief das Moderatorenteam alle Aktiven nochmal zum traditionell gemeinsamen „Veedel“ auf die Bühne.

Fazit: Ein wunderbar kurzweiliger, unterhaltsamer Abend, kurzum: ein großartiges a-capella-Festival, bei dem hoffentlich die 6. Folge nicht allzu lange auf sich warten lässt!

Ein großartiges a-capella-Festival
Ein großartiges a-capella-Festiva

 Text: J.Pfaffenheueser


 

Haus am See, der Ort für die Ferienfreizeit 2017Ferienfreizeit

Haus am See: Anmeldung zur Ferienfreizeit am Alpsee: 10. - 21. Juli 2017

Auch wenn der Winter vor der Tür steht: Wir denken schon an den nächsten Sommer - oder besser gesagt: die nächste Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Vallendar/Urbar.

Vom 10. bis 21. Juli 2017 fahren wir wieder an unser Haus am See: Der große Alpsee in der Nähe von Immenstadt im Allgäu lockt nicht nur mit einem tollen Bergpanorama, einer einladenden Sonnenterrasse, einer riesigen Spielwiese und eigenem Seezugang (ca.100m), sondern es gibt auch allerlei spannende Dinge in der Umgebung zu entdecken: zum Beispiel den Alpsee-Coaster, Deutschlands längste Ganzjahres-Rodelbahn.

Wie jedes Jahr werden wir wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen, kreative Workshops anbieten, eine gruselige Nachtwanderung  und tolle Tagesausflüge machen und natürlich ganz viel Freizeit mit euch verbringen: Fußball, Tischtennis, Volleyball, Bergwanderungen, im Alpsee schwimmen oder einfach am See liegen und faulenzen…

Anmelden können sich alle interessierten 10 bis 14-Jährigen. Kostenpunkt: 295 € pro Teilnehmer.

Ab sofort könnt ihr das Anmeldeformular auf unserer Homepage unter www.ferienfreizeit-vallendar.de herunterladen und im Pfarrbüro (Beuelsweg 4 in Vallendar) abgeben.

Weitere Informationen zur Ferienfreizeit findet ihr auf unserer Homepage und zu unserer Unterkunft, dem Alpseehof, unter www.alpseehof.de.

Das eingespielte Betreuer- und Küchenteam freut sich auf eure zahlreichen Anmeldungen!

Alles auf einen Blick:

  • Termin: von Montag,   10.07.2017 (Anreisetag) bis Freitag, 21.07.2017 (Abreisetag)
  • Kosten: 295,00 € pro Teilnehmer
  • Alter: 10 – 14 Jahre
  • Leistungen: Fahrt (Bahn), Verpflegung, Unterkunft, gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten
  • Mehr Infos findet ihr unter:
    www.ferienfreizeit-vallendar.de
Haus am See: Der Ort für die Ferienfreizeit 2017
Haus am See: Der Ort für die Ferienfreizeit 2017

 

Peter und Paul Wanderung: Gottesdienstplatz
Peter und Paul Wanderung: Gottesdienstplatz "auf der Schmelz" (Foto: privat)

Gib Kirche deine Farbe

Traditionell haben sich die Gemeindemitglieder aus Urbar auf den Weg gemacht und die "Peter und Paul Wanderung" am letzten Wochenende gestaltet unter dem Thema: „Gib der Kirche deine Farbe!“ Auf dem Stationenweg  vom Bürgerhaus zur Schmelz, an dem erstmals die angehenden Kommunionkinder 2017 teilgenommen haben, wurde das Thema aufbereitet, das dann im Gottesdienst „auf der Schmelz“ die entscheidende Rolle spielte. Bei strahlendem Sonnenschein konnte dort gesungen und gebetet und anschließend, bei guter Verpflegung weiter Gemeinschaft gepflegt werden.

Ein gelungenes Fest klang am Sonntagnachmittag aus. Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Kinder, die 2017 zur Erstkommunion gehen, waren mit dabei (Foto: privat)
Kinder, die 2017 zur Erstkommunion gehen, waren mit dabei (Foto: privat)
Musikalische Gestaltung (Foto: privat)
Musikalische Gestaltung (Foto: privat)
Gemeindereferentin Doris Faig und Pfarrer P. Rüdiger Kiefer (Foto: privat)
Gemeindereferentin Doris Faig und Pfarrer P. Rüdiger Kiefer (Foto: privat)

 


 

In der St. Georg Kirche auf der Insel bald nur noch Sommermessen?!?

Wir alle lieben unsere St. Georg Kirche auf unsrer schönen Insel Niederwerth. Leider sieht die finanzielle Situation bei uns nicht gut aus. In der Filialgemeinde Niederwerth gibt es zwei Haushaltspläne. Einer für die Personalangelegenheiten und Anstellungen (Kirchengemeindeverband) und einer speziell für die Kirchengemeinde Niederwerth.

Die Kirche St. Georg, Niederwerth, im Winter

Dieser spezielle Haushalt, der sich in Niederwerth von einer prozentualen Zuweisung und im Wesentlichen von Kollekten und Kerzengeldern speist, trägt alle Sachkosten (Heizung, Strom, Wasser, Gebühren, Versicherungen, Reparaturen etc…). Dieser Haushalt ist seit zwei Jahren defizitär. Pro Jahr schließen wir etwa mit einem Minus von ca. 5.000-6.000 € ab.

Gott sei Dank arbeiten Viele ehrenamtlich für die Kirche, spenden mit ihrer geringen Aufwandsentschädigung den Blumenschmuck etc… oder bringen ihre Arbeitsleistung ein.  Wenn wir für alle Reparaturen einen Handwerker bezahlen müssten, wäre das Defizit noch größer.

Jeder von uns weiß, dass der Kirchenbesuch gerade in den letzten zwei Jahren drastisch zurück gegangen ist, so dass die Kollekten-Einnahmen leider auch nicht mehr so einnahmeträchtig sind, wie noch vor mehreren Jahren. Mit den derzeitigen Kollekteneinnahmen können die laufenden Kosten nicht mehr gedeckt werden.

Auch der Förderverein der St. Georg Kirche hat sich vorgenommen, beim Aufbringen des Minusbetrages zu helfen, was er natürlich nicht ständig machen kann, da auch noch andere Maßnahmen zur Erhaltung der Kirche finanziert werden müssen.

Wir benötigen also dringend Ihre finanzielle Unterstützung und freuen uns über jede noch so kleine Geldspende.

Unser Konto, welches ausschließlich für diese Kosten benutzt wird:

  • IBAN: DE 04 5705 0120 0004 0006 83
    Kath. Kirchengemeinde Niederwerth
    Wir stellen Ihnen auch gerne Spendenquittungen hierfür aus.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich im Pfarrbüro melden. Personen vom Verwaltungsrat oder Förderverein der St. Georg Kirche werden sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass auch die Diözesanleitung in Trier um unsere Situation weiß. Sollten wir also die finanzielle Misere nicht in den Griff bekommen, könnte es passieren, dass wir in Zukunft aus Kostengründen in den Heizmonaten keine wöchentliche Messfeier mehr anbieten können.

Das hieße: „Heilige Messen in Niederwerth nur noch in der heizfreien Zeit.“

Liebe Niederwerther und Liebhaber der Niederwerther Kirche. Helfen sie bitte mit, dass es dazu nicht kommt.

Für alle Spender/innen gilt schon jetzt:

„Herzlichen Dank und vergelt´s Gott“

 


 

Einweihungsjubiläum in ökumenischer Einheit gefeiert

Evangelischer Pfarrer hält Festpredigt zum 175 jährigen Bestehen der katholischen Pfarrkirche, Vallendar

Vor dem Altar steht ein Häuschen, das die Vallendarer Pfarrkirche symbolisiert. Auf einer großen Pinnwand ist ein von den Schülern der Grundschule gemaltes Bild der Kirche St. Marzellinus und Petrus zu sehen, deren Fenster alle offen sind und in die die Schülerinnen und Schüler ihre Idee einer „neu bedachten“ Kirche notiert haben. Andere Kinder bringen beim Einzug neue Schieferschindeln in die Kirche, mit denen zur Eröffnung das kleine Kirchengebäude vor dem Altar neu gedeckt wird. Überall in der Kirche sind Fotos von Feiern und Gottesdiensten zu sehen, die in den vergangenen Jahren an diesem Ort stattgefunden haben. Der feierliche Gottesdienst, mit dem die katholische Kirchengemeinde St. Marzellinus und Petrus der Einweihung der Pfarrkirche vor genau 175 Jahren gedenkt, findet mitten in der Phase einer dringend notwendigen Sanierung des Kirchendaches statt und ist von dieser thematisch geprägt.

Pastor Gerd Götz (Foto: Scholz)
Pastor Gerd Götz (Foto: Scholz)

Das mehrdeutige Motto der Feier „Kirche neu beDACHt“ sei ein Hinweis darauf, dass es um mehr gehe, als um das Ersetzen maroder Balken oder das Verlegen neuer und fachgerecht verbauter Schindeln, macht Pater Rüdiger Kiefer, Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar, Urbar und Niederwerth bei der Gottesdiensteröffnung deutlich. Alle seien eingeladen, den Glauben und das Leben in der Kirchengemeinde „neu zu bedenken“. Dieses Jubiläum wolle nicht bei einer dankbaren Rückschau in die Vergangenheit stehen bleiben, sondern in erster Linie den Blick in die Zukunft richten. Heute gelte es, Altes hinter sich zu lassen, Neues zu entwickeln und die Zukunft zu gestalten. „Ich bin überzeugt, dass Gottes Geist uns nicht nur herumwirbelt, sondern dass er gangbare Wege zeigt“, so Kiefer zu Beginn des Gottesdienstes, der vom Kirchenchor musikalisch hervorragend mitgestaltet wird.

Mit besonderer Freude begrüßt der katholische Pfarrer neben Vertretern der Pallottiner und der Gemeinschaften Schönstatts seinen evangelischen Mitbruder Pfarrer Gerd Götz, der an diesem Sonntag die eigenen Gemeindegottesdienste hat ausfallen lassen, um mit allen Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde an diesem Jubiläumsgottesdienst teilzunehmen. Pfarrer Götz hält die Festpredigt. Es sei nicht Gott, der dieses Hauses bedürfe, vielmehr seien es die Menschen, die einen Ort bräuchten, wo sie sich Gott nähern könnten und „wo Gott sich in besonderer Weise den Menschen nähert, wenn wir gemeinsam das Brot teilen, wie es die erste Gemeinde schon getan hat“, so Pfarrer Götz. Das Wort Kirche stehe aber nicht nur für das Gebäude, sondern besonders auch für die Gemeinschaft, die sich um dieses Gebäude herum versammle. Es freue ihn ganz besonders, dass sich hier in Vallendar Menschen – vornehmlich aus den Kirchengemeinden – zusammenfinden, um in einem dynamischen Prozess gemeinsam Ziele zu finden und Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Mit unterschiedlichen Gesichtern und konfessionellen Unterschieden seien die Gemeinden in Vallendar verbunden „im Hören auf Gottes Wort“, im „Tun seiner Gerechtigkeit“ und „als eine Gemeinschaft in seinem Sinne“, der einlädt, ruft und herausfordert. Für diesen gemeinsamen Weg erbitte die evangelische Gemeinde der katholischen Gemeinde Gottes Segen.

Kinder der katholischen Kitas singen ein Lied (Foto: Scholz)
Kinder der katholischen Kitas singen ein Lied (Foto: Scholz)

Es sind Kinder der katholischen Kindertagesstätten, die mit einem Lied den Schlussakkord des Gottesdienstes einläuten. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Vallendar, Gerd Jung, und einem launigen Beitrag von Michael Wächter sind alle Gottesdienstbesucher zu einem „Kirchenkaffee plus“ unter der Orgelempore eingeladen. Wächter versteht es, als Vallendarer Obermessdiener, verpackt in einem aktualisierten Märchen von Hänsel und Gretel, in immer neu faszinierender Weise dem Gemeindeleben ein „namentliches“ Gesicht zu geben.

Den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten bildet am Abend ein ökumenischer Evensong, an dem sich der „Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar“ unter der Leitung von Stefan Fetsch, der „ad-hoc-Chor“ der Pallottikirche unter der Leitung von Alexander Diensberg SAC und Jörg Gattwinkel SAC, die „Familian Harmonists“ aus Urbar unter der Leitung von Kai Schüler, die „Singgemeinschaft 1868 Urbar“ unter der Leitung von Werner Steines, „Cantate“, ein Kammerchor aus Vallendar und Troisdorf sowie der „katholische Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar“, beide unter der Leitung von Johann Schmelzer, mit einem Programm von großer musikalischer Bandbreite beteiligen.

 

Michael Wächter, als Oberministrant von Vallendar, erzählt das Märchen von Doris und Rüdiger, die die Pfarrkirche suchen
Michael Wächter, als Oberministrant von Vallendar, erzählt das Märchen von Doris und Rüdiger, die die Pfarrkirche suchen

 

Evensong zum Jubiläumsabschluss (Foto: Scholz)
Evensong zum Jubiläumsabschluss (Foto: Scholz)

 

 


 

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Die Ostsee - ein toller Ort für eine Ferienfreizeit

10 Tage Ostsee-Ferienfreizeit

Schade, schon wieder ist die Ferienfreizeit vorbei – und erneut ist die Zeit wie im Flug vergangen! Schon zum zwölften Mal veranstaltete die Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar die Sommerferienfreizeit für Kinder zwischen 10 und 15 Jahren. Schon zum dritten Mal ging es nun an die Ostsee, genauer nach Norgaardholz, ein idyllisches kleines Örtchen in der Geltinger Bucht, etwa 30 km von Flensburg entfernt. Unter dem Motto ‚Wir erkunden die Ostsee – und alle Länder drum herum‘ starteten am 05. August 30 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern Tim Hilden, Julian Muth, Matthias Stein, Lea Bischofs, Marie Ostermann (und mit etwas Verspätung) Jan Bähner in 10 Tage voller abwechslungsreichem Programm und Wetter.

Murmeln-Gewinnspiel

10 Tage Ostsee-Ferienfreizeit
10 Tage Ostsee-Ferienfreizeit

Nach langer Zugfahrt begrüßte uns das Küchenteam (Familie Isaak, später verstärkt durch Jenny Bender) dann am frühen Nachmittag mit einem tollen Abendessen in unserem Gruppenhaus mit sensationeller Aussicht aufs Meer. Schon der erste Abend wurde fleißig genutzt, um uns kennen zu lernen und bunt gemischte Gruppen zu erstellen, die für die Dauer der Ferienfreizeit in verschiedenen Aktionen und Spielen Murmeln gewinnen konnten. Die Gruppe mit den meisten Murmeln sollte am Ende ein toller Preis erwarten. Es traten gegeneinander an die Krabben-Crew, die Leuchtturmwärter, die Meerschweinchen, die DLRG und das Team Unnermoder. Ganz knapp setzte sich am letzten Abend der Freizeit die Krabben-Crew gegen die anderen Gruppen durch und erzielte mit 35 Murmeln den Gewinn eines gemeinsamen Besuchs in der Minigolf-Anlage in Vallendar. Herzlichen Glückwunsch!

Sandburgen-Wettbewerb

Ein Ort zur Entspannung und zum Träumen
Ein Ort zur Entspannung und zum Träumen

Ordentlich Murmeln gesammelt werden konnten während der Olympiade auf der großen Wiese am Strand, beim Quidditch-Spiel, einer Rätsel-Ralley im Ort oder auch dem großen Planspiel. Hierbei nahmen die Teams neue Rollen ein und stellten als Polen, Lettland, Litauen, Finnland und Schweden Ansprüche auf eine neu entstandene Insel mitten in der Ostsee, die sie später in einem Sandburgen-Wettbewerb am Strand vorstellten. Ein weiteres Highlight, bei dem alle Teams viele Punkte sammelten war das Perfekte Dinner. Hierzu bekamen die Teams kräftige Unterstützung von unserem Küchenteam ein Abendessen auf die Beine zu stellen, dass alle Teilnehmenden und Betreuer so schnell nicht mehr vergessen sollten.

Strandspieleund Kreativworkshops 

Neben dem reichhaltigen Programmangebot kam aber auch die Freizeit nicht zu kurz: Am 3 Minuten entfernten Strand gab es für Hartgesottene die Chance die 12-15 Grad warme Ostsee zu erzwingen. Alle anderen hatten jede Menge Möglichkeiten Beach Volleyball, Fußball, Strandspiele wie Kubb oder Boule, Federball oder Klettball zu spielen. Bei schlechtem Wetter konnte auch der beliebte Keller mit seinem Cage-Soccer und der Tischtennisplatte genutzt oder die zahlreichen Brettspiele ausgepackt werden. Zudem wurden Kreativworkshops zum Arbeiten mit dem Brennpeter, T-Shirts entfärben, Körpermalfarbe, Kicker selbst bauen und Nähen angeboten. Die Stoffe wurden auch benutzt, um Pater Kiefer, der uns besuchte, eine Stola zu nähen, die er in einem kleinen Gottesdienst trug, den wir gemeinsam planten und feierten.

Jede Menge kreative Aktionen

Unser Tagesausflug führte uns dieses Jahr nach Flensburg, die Kinder und Jugendlichen konnten das Erlebnis-Museum Phänomenta besuchen und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Zudem besuchten wir das Maislabyrinth in Steinbergholz, versuchten Wale zu beobachten, feierten 3 Geburtstage, machten Strandspaziergänge, Lagerfeuer mit Was-geschah-Geschichten, einen Chill-Workshop, Traumreisen die durch Schnarcher unterbrochen wurden, einen Bunten Abend mit jeder Menge kreativer Aktionen unter dem Motto ‚Schlag den Betreuer‘ und nicht zu vergessen eine gruselige Nachtwanderung.

Nächstes Jahr geht es dann vom 10. bis 21. Juli 2017 wieder an den Großen Alpsee im Allgäu. Wir freuen uns auf alle, die wieder mitfahren wollen und natürlich auch über jedes neue Gesicht.

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Vallendar - Urbar - Niederwerth

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