Planung des Kapellenneubaus und Gemeindezentrums der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Urbar schreitet voran!!

Workshop-Teilnehmer in Haus Sonnenau, Schönstatt

Der Abriss der Urbar Pfarrkirche liegt nun schon fast ein Jahr zurück und viele fragen sich, wie es auf dem leeren Gelände weitergeht. Durch den plötzlichen Tod des Architekten Professor Jax, der den Wettbewerb für den Neubau gewonnen hatte, musste ein neuer Architekt gefunden werden. Diese zeitliche Verzögerung soll jetzt mit den neu verpflichteten Architekten Poensgen und Denzer ausgeglichen werden.

Erste Planungsergebnisse wurden interessierten Gemeindemitgliedern in einem fünfstündigen Workshop am 18. Juni 2016 in der Tagungsstätte Sonnenau in Schönstatt vorgestellt.

Vor der Präsentation der Pläne und Modelle für den Neubau ging es zunächst um die Frage, wie sich die Gemeindemitglieder die Zukunft ihrer Pfarrei vorstellen. Bibeltexte, Karikaturen über Kirchen und Berichte von der soeben beendeten Synode in Trier halfen zu klären, was den Urbarer Katholiken von zentraler Bedeutung ist und welche Aufgaben sie zukünftig übernehmen wollen. Unter den Überschriften „einladende Gemeinde“, „Basisgemeinde“, „Unterstützung für Arme“ und „Pflege wichtiger Traditionen“ wurden wesentlichen Leitideen gebündelt.

Modell des geplanten Neubaus

Diese Kriterien wurden anschließend in Anforderungen an den Neubau der Kapelle und das Gemeindezentrum übertragen. Eine „einladende Gemeinde“ braucht zum Beispiel ein „einladendes Gebäude“, das freundlich und hell wirkt, für unterschiedlichste Aktivitäten und Feiern geeignet ist, über eine gute Küche verfügt und eine flexible Raumgestaltung zulässt. Für eine Basisgemeinde, die zukünftig häufig ohne einen Priester auskommen muss, soll der Gottesdienstraum besonders für eine direkte Kommunikation geeigenet sein. Zugleich wünschen sich viele einen religiösen Ort, der zum Gebet einlädt und auch traditionelle religiöse Formen berücksichtigt.

Nach dieser Standortbestimmung stellten die Architekten ihre ersten Entwürfe vor, die in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde entstanden waren. Kernelemente sind der Kapellenraum, der von oben durch eine umlaufende Lichtöffnung freundlich und hell wirken soll. Tagsüber werden die Räume durch das Sonnenlicht erhellt, nachts leuchtet die Kirche in den Ort hinein. Durch Schiebewände können zwei Gruppenräume hinzugeschaltet werden, so dass zum Beispiel bei Beerdigungen oder besonderen Gottesdiensten deutlich mehr als 100 Personen Platz finden. Wegen der schwierigen Hanglage ist der Bau eines Untergeschosses sinnvoll. Dort wird alles vorbereitet, um neue Jugendräume einzurichten. Ein Vorplatz unterhalb der Kapelle könnte im Sinne der „Neuen Mitte Urbar“ Kontaktmöglichkeiten zu dem benachbarten Kindergarten und den angedachten Seniorenwohnungen ermöglichen. Der zweite Vorplatz auf der oberen Seite bezieht den bestehenden Glockenturm ein und ermöglicht Begegnungen unter freiem Himmel.

In wesentlichen Teilen treffen die Architektenentwürfe das, was sich die Gemeindemitglieder zukünftig von ihrem Kirchengebäude wünschen. Deshalb stießen die ersten Pläne auf große Zustimmung. Damit lassen sich die zuvor entwickelten Anforderungen an das Gebäude für das zukünftige Gemeindeleben umsetzen. Bei den Architekten besteht eine große Offenheit, bei den Detailplanungen Anregungen aus dem Workshop aufzunehmen und gestalterisch umzusetzen.

Am Ende der Veranstaltung dankte Pater Kiefer allen Teilnehmenden für die intensive Beteiligung und das konstruktive Miteinander. Die Hoffnung ist nun, dass der erste Spatenstich im Dezember 2016 oder Januar 2017 erfolgen wird.

 


kfd Spenden aus dem EINE-WELT-Verkauf

Auch in diesem Jahr konnten wir den Erlös und Zuwendungen aus dem EINE-WELT-Verkauf für soziale Einrichtungen spenden. Über € 300,- freuten sich die Schwesterngemeinschaft der Herz Jesu Schwestern in Kühr, die die Spende für ihr Hilfsprojekt auf den Philippinen verwenden. Weitere € 300,- gingen an das neue kfd-Spendenprojekt: Stiftung der Freien Frau in Rojava, Syrien, wo ein Gesundheitszentrum gefördert wird. Wir danken allen, die den EINE- WELT-Verkauf unterstützen und fördern, und damit dazu beitragen, dringend benötigte Hilfe zu leisten.

 


Viele gute Jahre

Ende einer Ära - Wechsel bei der Ökumenischen Arbeitsloseninitiative

Mitglieder der Ökumenischen Arbeitslosen Initiative e.V.

Sozialarbeiterin geht nach elf Jahren

Gisela Ledwig-Gabriel, die gute elf Jahre die Stelle als Sozialarbeiterin bei der Ökumenischen Arbeitsloseninitiative e.V. (ÖAI) innehatte, hat zum 1. März diesen Jahres eine neue Stelle angetreten (auf dem Bild 2. v.l.). Damit verliert die ÖAI eine Mitarbeiterin, die die Arbeit in diesen elf Jahren maßgeblich geprägt hat. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren die Betreuung des Teams der ehrenamtlichen Nachhilfelehrerinnen sowie dessen Erweiterung; der Kontakt zu den Schülerinnen und Eltern; die Leitung der Seniorenbegegnung auf dem Mallendarer Berg gemeinsam mit Frau Erna Falke; die Unterstützung der Gemeinden in vielen anderen Bereichen, vor allem in der Jugendarbeit bei den Kinderferienspielen. „Wir verlieren mit Gisela Ledwig-Gabriel eine sympathische und wertvolle Mitarbeiterin in unserem Team, der wir in ihrer neuen Tätigkeit, bei der sie die Möglichkeit hat, ganztags zu arbeiten, alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen wünschen.“ Die Wiederbesetzung der Stelle wird so schnell wie möglich vorgenommen.

Vorsitz wechselt nach 32 Jahren

Der erste und bisher einzige Vorsitzende der ÖAI, Klaus Rogat, hat fast zeitgleich sein Amt niedergelegt (4. v. r.), um in den ausgesprochen verdienten Ruhestand zu gehen. Über 32 Jahre war er DIE prägende Person des Vereins, der nun seine Verantwortung frohen Herzens abgeben kann, nachdem ein guter Nachfolger für den ÖAI-Vorsitz gefunden werden konnte. Rogat, der seit einiger Zeit die 70 überschritten hat, kann auf 32 erfolgreiche Jahre mit Höhen und Tiefen, aber unter dem Strich einer positiven Bilanz zurückblicken.

Solidarität seit 1984

Er gehört zu denen, die 1984 die Idee hatten, dass Menschen, die in einem sicheren Arbeitsverhältnis stehen, sich mit Menschen ohne Arbeitsplatz solidarisieren und mit Spenden einen neuen Arbeitsplatz schaffen können. Innerhalb kurzer Zeit konnte so viel Geld gesammelt werden, dass man es wagen konnte, mit Hilfe einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) des Arbeitsamtes eine Sozialarbeiterin einzustellen. Da sich das Spendenaufkommen weiter positiv entwickelte, konnte 1986 mit einer Vereinsgründung die ganze Idee auf eine rechtliche Grundlage gestellt werden, wobei die evangelische und katholische Kirchengemeinde ihre Unterstützung zusagten. Im Laufe der Zeit erhielten fünf Sozialarbeiterinnen eine Anstellung. Heute finanziert der Verein eine halbe Stelle.

Die Aufgaben der Sozialarbeiterinnen entwickelten sich unterschiedlich: Betreuung alter Menschen zu Hause und in Altenbegegnungen, Betreuung von Kriegsflüchtlingen einzeln und in Gruppen, Mitarbeit bei der kirchlichen Jugendarbeit, die Lehrstelleninitiative zur Vermittlung von Schulabgängern in Ausbildungsplätze und seit über zehn Jahren Nachhilfe und Lernbegleitung.

Neuanfang mit Wilfried Münz

Auf der Jahreshauptversammlung im Februar wurde Wilfried Münz zum neuen Vorsitzenden der Ökumenischen Arbeitsloseninitiative gewählt. Seine ersten Aufgaben werden darin bestehen, die bisherige Arbeit fortzuführen und mit der Einstellung einer neuen Kraft auch konzeptionell an deren Tätigkeitsbereich zu arbeiten. Er darf sich dabei auf eine starkes Team der Ehrenamtlichen und gute Partner in seiner Arbeit verlassen.

Spendenkonto:

  • Volks- und Raiffeisen Bank Neuwied
    IBAN: DE65 5746 0117 0002 1011 12
    BIC: GENODED1NWD

Mehr Informationen

Homepage der Ökumenischen Arbeitslosen Initiative Vallendar: www.ali-vallendar.de

 


 

Kirchengemeinde muss 1,2 Millionen in die Hand nehmen

Gerüst an der Pfarrkirche in Vallendar

Neues aus dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Marzellinus und Petrus Vallendar

Bei seiner letzten Sitzung am 6. April beschäftigte sich der Verwaltungsrat der Vallendarer Kirchengemeinde im Rahmen einer umfangreichen Tagesordnung zum wiederholten Mal mit der Dachsanierung der Kirche St. Marzellinus und Petrus. Dazu waren die beauftragten Architekten Dipl. Ing. Hans-Joachim Becker und Dipl.Ing. Michael Arnold von der Architekten Partnerschaft becker + arnold, Koblenz, eingeladen, über den aktuellen Stand der angelaufenen Arbeiten zu berichten. Becker, der sich erstmals mit dem nach den letzten Wahlen neu zusammengesetzten Verwaltungsrat traf, referierte die nicht einfache Situation, die sich durch das Zusammentreffen der nicht zu verschiebenden Dachsanierungsarbeiten mit der Sanierung der Kirchstraße, die die Stadt Vallendar ab Mitte Mai plant, ergibt.

Sofortiger Beginn der Dachsanierung unumgänglich

Zunächst machte Becker nochmals deutlich, dass die festgestellten Schäden im Dach der inzwischen fast 175 Jahre alten Kirche, die 1841 eingeweihten wurde, so gravierend sind, dass ein unverzügliches Handeln angesagt war. Durch die Feuchtigkeit verursacht durch eindringendes Regenwasser sowie Schwämme und Pilze ist u.a. auch tragendes Gebälk so geschädigt, dass zur statischen Sicherung bereits im Herbst 2015 Sofortmaßnahmen und substanzerhaltende Arbeiten notwendig waren. Durch den jetzt errichteten Kran und das aufgestellte Gerüst werden Zimmerleute und Dachdecker in die Lage versetzt, abschnittsweise betroffene Balken auszutauschen, die Dachbeplankung zu erneuern und schließlich die neue Schiefereindeckung des Kirchendaches zu realisieren.

Gewerkevergabe an Firmen aus Vallendar und aus der Region

Die Tatsache, dass nach Beginn der Bauarbeiten in der Kirchstraße ab Mitte Mai die Kirche nicht mehr angefahren werden kann, macht es nötig, bis zu diesem Zeitpunkt alle notwendigen Materialien, vor allem die langen Hölzer für die Dachsparren bereits auf das Gelände bei der Kirche anzuliefern. Daher war der Verwaltungsrat gezwungen, schon im Vorfeld der aktuellen Sitzung im Umlaufverfahren die notwendigen Entscheidungen über die Gewerkevergabe zu treffen. Das bereits aufgestellte Gerüst, das in diesen Tagen vervollständigt wird, wurde nach Prüfung von fünf verschiedenen Angeboten an die Firma Gerüstbau F. Löhr GmbH, Koblenz, vergeben, die nicht nur das günstigste Angebot abgab, sondern auch geeignetes Material und Erfahrung mit Außeneinrüstungen an vergleichbaren Kirchenobjekten hat.

Für die Zimmerarbeiten haben im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung fünf Fachfirmen gültige Angebote abgegeben. Als günstigster Anbieter und dem Architekten von den Leistungsanforderung an vergleichbaren Objekten als fachkompetent und zuverlässig bekannt, erhielt die Firma Holzbau Rosenbaum GmbH aus Mayen den Zuschlag. Sieben Firmen wurden ebenfalls im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung aufgefordert, für die Dachdeckungs- und Klempnerarbeiten ein Angebot abzugeben. Nach Prüfung der vier eingereichten Angebote wurde der in Vallendar ansässige Dachdeckermeisterbetrieb Göbel GmbH als günstigster und mit der notwendigen Erfahrung ausgestattete Anbieter mit den Arbeiten beauftragt.

Solidarität der Gemeindemitglieder ist gefordert

Trotz des Zeitdrucks und der möglichen Schwierigkeiten die sich aus der Gleichzeitigkeit der Dachsanierungsarbeiten und den Baumaßnahmen in der Kirchstraße ergeben, konnten die Mitglieder des Verwaltungsrates den Eindruck gewinnen, dass die geplanten Arbeiten beim zuständigen Architekurbüro in guten Händen sind. Von den veranschlagten Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro wird die Diözese Trier 60% übernehmen. Die 480.000 Euro, die die Kirchengemeinde selbst für die Maßnahmen aufbringen muss sind durch den Verkauf des alten Pfarrheimes in der D’Ester Straße gedeckt. Zur Schaffung neuer Räume für die Arbeit der Gemeinde in der Stadt müssen gemeinsam mit der Diözese, weiteren Trägern und der Stadt neue Wege gesucht werden.

Deutlich wurde in den Gesprächen aber auch, dass die Nutzung der Kirche vor allem für ältere und geheingeschränkte Gemeindemitglieder in der Zeit, in der die Kirche nicht durch die Kirchstraße angefahren werden kann, mit Schwierigkeiten verbunden sein wird, da alle möglichen Zuwege zur Kirche nur über Treppen realisiert werden können. Hier wird es nötig sein, wie es Architekt Becker ausdrückte, „auf die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Gemeindemitglieder untereinander zu setzen“.

 


 

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