Pfarreiengemeinschaft Vallendar - Kirchen

Ermutigungswort

Wir wissen nicht, wie sich unsere Welt weiterentwickeln wird,
doch wir wissen, dass Gottes Licht uns den Weg weisen wird.
 
(Sr. Anna Maria aus der Wiesche, Christusbruderschaft Selbitz)

 


 

Das neue Jahr - wie eine unberührte Schneelandschaft (Foto: Heike Bärbel, pixabay.com)

Das neue Jahr - wie eine unberührte Schneelandschaft (Foto: Heike Bärbel, pixabay.com)

Impuls der Redaktion zum Neujahrsfest, 1. Januar 2021 – Lesejahr B: LK 2,16-21

Das Neue Jahr

Alles, was neu ist, löst einen Reiz bei uns Menschen aus: Interesse, Neugier, Hoffnung. Der Kalender, der vor uns liegt, vielleicht noch blütenweiß, hat eine ähnliche Faszination wie der Weg im Neuschnee, in dem noch keinerlei Spuren von Menschen oder Tieren zu finden sind.

Neuanfänge können aber auch Angst machen. Die bangen Fragen: "Was kommt auf mich zu?" "Werde ich den Herausforderungen gewachsen sein?" … legen sich wie ein Klammergriff um unser Herz oder wollen uns die Luft abdrücken.

Für 2021 hoffen wir alle, dass es anders wird als 2020, dass Corona besiegt wird und nicht mehr unser ganzes Leben durcheinander wirbelt, vor allem wieder spontane Kontakte mit anderen Menschen und Freunden möglich sein werden. Eine Jugendliche sagte neulich: „Viele sagen, hoffentlich wird alles bald anders! Sie lauern auf wieder zurück, wie alles einmal war! Ich finde das schrecklich. In der Zwischenzeit läuft uns das Leben davon. Ich möchte jetzt leben. Hier und jetzt! Das Beste aus dieser momentanen Situation machen! Denn ich will leben und nicht auf der Wartebank sitzen, bis alles wieder wird wie vorher.“

Der Lyriker und Philosoph Paul Valéry blickt weiter wenn er schreibt:

"Was uns das neue Jahr wohl bringt?
Ihr glaubt an manches Wunderbare!
Doch hört, wie diese Frage klingt:
Was bringen wir dem neuen Jahre?"

Wir sind eingeladen, in diesen ersten Tagen des Neuen Jahres dankbar zurückzublicken, was uns - neben all den Herausforderungen - als Gutes, Lohnenswertes zugefallen ist: zum Beispiel neue und intensivere Kontakte. Da nicht mehr so viele und schnelle Kontakte möglich sind, intensivieren sich die wenigen und wir merken: wir haben mehr davon! Zum Beispiel: Entschleunigte Tage, ohne anstrengendes Multitasking. Zum Beispiel: kreative Köpfe im Kulturbereich, in Betrieben oder auch in unserer Kirchengemeinde. Wie viele Menschen haben neue Ideen geschmiedet und umgesetzt – oft weit ab von der Amtskirche und den Hauptamtlichen. Das ist genauso ermutigend wie das Heer von Helden des Alltags, die ihre Zeit und ihre Gesundheit für andere tagtäglich ein- und aufs Spel setzen.

Gott ist nahe, vor allem auch in Krisen. Er steht bereit, uns durchzutragen. Wir müssen nur bereit sein, ihm das auch zuzutrauen und uns ihm anzuvertrauen. "Umarme du uns, Gott. Du Zärtlichkeit und Nähe. Infiziere uns mit unbändiger Zuversicht", heißt es in einem Gebet.

Geben wir uns dem Reiz des Neuen hin. Begreifen wir das Neue Jahr als Chance. Egal, was es bringen wird, wir können uns darauf einlassen. Denn das „Fürchtet euch nicht“, das die Engel auf den Wiesen beim Stall von Bethlehem den Hirten zugerufen haben, es gilt auch uns. Es ist die Zusage Gottes an uns: ihr sein meine geliebten Kinder. Ich gehe mit euch durch dick und dünn. Im neuen Jahr wird es genügend Möglichkeiten geben, um in Glaube, Hoffnung und Liebe zu wachsen. Und er, der uns behütet, schläft nicht!

 


 

Anbetung der Könige, Außenportal der Ritterkapelle Haßfurt, Bistum Würzburg (Foto: Friedbert Simon, In: Pfarrbriefservice.de)

Anbetung der Könige, Außenportal der Ritterkapelle Haßfurt, Bistum Würzburg (Foto: Friedbert Simon, In: Pfarrbriefservice.de)

Dreikönigsfest

Es ist ein bereits sehr alter Brauch, am Dreikönigsfest, die Häuser zu segnen. Dazu haben die Sternsinger mit Kreide die Buchstaben C+M+B (sie stehen für "Christus Mansionem Benedicat" – Christus segne dieses Haus – oder für Caspar, Melchior und Balthasar) verbunden mit der Jahreszahl an die Haustür geschrieben oder einen entsprechenden Aufkleber angebracht. Christen bringen damit die Hoffnung zum Ausdruck, dass für ein weiteres Jahr „alles Übel“ von der eigenen Wohnung oder vom Haus ferngehalten werden und Jesus Christus mit seinem heilbringenden Segen präsent sein möge.

 


 

Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand:
„Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgehen kann.“
Aber er antwortete:
„Geh nur hinein in die Dunkelheit und leg deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!“
aus China

 


 

Karte: Irischer Segen zum neuen Jahr

 


 

Zum Schmunzeln

"Was will das Wort besagen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt?", fragt der Religionslehrer die Klasse.
Markus weiß es und antwortet:
"Es will besagen, dass auch noch Butter und Wurst dazugehören."

 


 

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