Ermutigungswort

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.
Unglück oft durch Vernachlässigung der kleinen Dinge. (W. Busch)

 


 

Karte Freude (Foto: Denise Husted pixabay.com)

Freude (Foto: Denise Husted pixabay.com)

Impuls zum Faschingssonntag, 14. Februar 2021

Freude

Freude gehört zu unserer biologischen Grundausstattung. Wir Menschen können uns freuen. Mit dieser Fähigkeit werden wir geboren.

Eine der Ausdrucksgesten der Freude ist, dass die Augen aufstrahlen, Gesichter aufleuchten, wir haben den Eindruck von etwas Leichtem, Leuchtendem, Heiteren … Die Bewegungen sind vertikal, tendieren zur Höhe hin. Die Mundwinkel gehen nach oben, wir können vor Freude Luftsprünge machen, etwas hoch in die Luft werfen. So wird deutlich, dass in der Freude ein Gegengewicht zur Erdenschwere, zur Dunkelheit liegt. Freude zeigt uns Verbundenheit mit etwas, das über uns hinausgeht.

Wenn wir uns freuen, fühlen wir Wärme in uns aufsteigen. Wir spüren diese auch körperlich. Das Selbstgefühl, dass wir bei Freude erleben, ist ein Gefühl des selbstverständlichen Selbstvertrauens, dass daraus resultiert, dass wir im Moment der Freude uns selbst, die Innenwelt, die Mitwelt akzeptieren können, wie sie sind, Zu diesem selbstverständlichen Selbstvertrauen, gehört, dass man sich bedeutsam fühlt, ohne bedeutsam sein zu müssen. Dies lässt uns offen werden, für uns und für andere. In der Freude vertrauen wir, ohne uns dazu entschließen zu müssen, wir vertrauen einfach. Das löst ein Gefühl der Kompetenz aus, der Vitalität, mit dem Leben umgehen zu können. Wir spüren neue Lebensenergie, neues Vertrauen ins Leben. Aus dieser Selbst- und Weltwahrnehmung heraus möchten wir dann anderen Menschen nahe sein, möchten teilen, haben den Mut, miteinander Lösungen zu finden und zu erproben.

 


 

Karte: Gebet um Freude (Bild: Golda Falk, pixabay.com)

 


 

Sonntag, 14. Februar - Lesejahr B: zu Mk 1,40-45

Quarantäne auf Lebenszeit?

Aussatz – Quarantäne auf Lebenszeit.
Aussatz – Hinauswurf ohne Verabschiedung.
Aussatz – Abschied vom Leben.
Aussatz – nie mehr in Gemeinschaft, nie mehr unbeschwert!

Jesus durchbricht die unsichtbare Schranke
und berührt den Aussätzigen!
Doch Berührung, alle wissen es,
bedeutet Ansteckung mit Unreinheit.

Der Geheilte posaunt es hinaus:
Jesus hat sich an mir unrein gemacht,
um mich zu reinigen,
um mir Leben zu ermöglichen!

Jesus riskiert das Äußerste,
das Ende.
So fängt das Leben,
das Leben für alle, an.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mk 1,40-45)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 02/2021, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de, In: Pfarrbriefservice.de

  


 

Karte: Lebensfreude

 


 

Karte: Gebet um Freude

 


 

Zum Schmunzeln

Aus einem Schüleraufsatz: Als Jesus lebte, gab es im Heiligen Land eine fürchterliche Krankheit, den Aufsatz (statt Aussatz).

  


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