Pfarreienrat Direkt Vallendar–Urbar–Niederwerth

Wir verstehen uns als ein Bindemitglied zwischen Gemeinde und Hauptamtlichen unserer Pfarreiengemeinschaft Vallendar - Urbar - Niederwerth. Aus jeder der drei Ortschaften sind Vertreter dabei.

Zusammen mit den Hauptamtlichen tragen wir Verantwortung für das Gemeindeleben.  Wir stehen beratend,  beschließend oder auch aktiv mitwirkend in allen die Pfarreiengemeinschaft betreffenden Fragen da.

Der Pfarreienrat berät bei:

  • Regelung der gottesdienstlichen Feiern in der Pfarreiengemeinschaft (Gottesdienste an z.B. Sonn- und Feiertagen, Erstkommunion, Fronleichnam, Bornhofen- Wallfahrt,…)
  • Festlegung der Gottesdienstzeiten
  • Gestaltung des liturgischen Lebens (z.B. Ewig Gebet)
  • Neubauten, Umbauten,…

Der Pfarreienrat unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit  der Pfarreiengemeinschaft , wählt und delegiert einen Vertreter in den Dekanatsrat.

Wir tragen aktiv zum Gelingen verschiedener Feiern der Gemeinde bei, wie z. B. im Herbst 2016 bei der 175 jährigen Jubiläumsfeier unserer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus.

Ferner werden wir informiert über:

  • die Arbeit des Seelsorgeteams
  • besondere pastorale Situationen in der Gemeinde
  • zu erwartende Entwicklungen (z.B. in den letzten Jahren: die Synode)
  • Verordnungen des Bischofs, die unsere Pfarrei betreffen

 

Die nächsten Wahlen sind für den 11.06./12.06.2022 vorgesehen. Nähere Informationen folgen!

 

 


 

Logo Kolpingsfamilie

Jahreshauptversammlung

mit Vorstandsneuwahlen am 21. April 2017

Rückschau auf das Vergangene, Ausblick auf das Kommende, Vorstandsneuwahlen und die Frage nach der Zukunft der Kolpingsfamilie Vallendar werden den Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung 2017 bilden, die am Freitag, dem 21. April 2017, um 20:00 Uhr im Gruppenraum der Kreuzkirche auf dem Mallendarer Berg stattfinden wird.

Auf diesem Wege möchte der Vorstand alle Mitglieder der Kolpingsfamilie Vallendar zu diesem wichtigen Termin im Vereinsjahr ganz herzlich einladen, zumal in diesem Jahr auch turnusgemäß Neuwahlen zum Vorstand und somit Personalveränderungen anstehen. Daher ergeht auf diesem Wege auch die herzliche Bitte an alle Mitglieder gewissenhaft zu prüfen, ob eine Mitarbeit im Vorstand nicht eine Bereicherung der eigenen ehrenamtlichen Tätigkeit sein könnte. Wer Interesse an der Vorstandsarbeit, Fragen oder Vorschläge hat, kann sich gerne an jedes Vorstandsmitglied wenden.

Vorgesehene Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Lesung
  3. Totengedenken
  4. Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 01. April 2016
  5. Bericht über den Ablauf des Vereinsjahres
  6. Kassenbericht und Bericht über den Mitgliederstand
  7. Bericht der Kassenprüferinnen
  8. Entlastung des Vorstandes für das vergangene Vereinsjahr
  9. Wahl eines Versammlungsleiters
  10. Neuwahl des Vorstands und des Präses
  11. Aussprache über Angelegenheiten der Kolpingsfamilie
  12. Wort unseres Präses
  13. Kolpinglied
  14. Gemütliches Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.

Zur besseren Planung und zur eventuellen Ergänzung der Tagesordnung bitten wir, etwaige Anträge an die Jahreshauptversammlung bereits jetzt an den Vorstand heranzutragen. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Sitzung wird der Abend bei einem Imbiss ausklingen.

Laut Satzung ist die Mitgliederversammlung das oberste Beschluss fassende Organ einer Kolpingsfamilie. Ihr gehören alle Mitglieder der Kolpingsfamilie, die älter als 14 Jahre sind, mit Vorschlags-, Antrags-, Wahl- und Stimmrecht an.

Der Vorstand würde sich über eine rege Beteiligung der Mitglieder der Kolpingsfamilie Vallendar sehr freuen.

Kontaktadresse:

Josef Pfaffenheuser, Am Stiel 24, 56179 Niederwerth, 0261-9639688, 0171-7077939, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Kommunionkinder des Jahres 2017 beim Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt
Die Kommunionkinder des Jahres 2017 beim Wochenende im Jugendzentrum Marienberg, Vallendar-Schönstatt

Wochenende mit den Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar

Am vergangenen Wochenende verbrachten 37 Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Vallendar ein Wochenende im Jugendzentrum Marienberg. Neben thematischen Einheiten zur Beichtvorbereitung und Eucharistie gab es viel Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben. Für die Feier der Erstkommunion wurde bereits ein Thema festgelegt: „Mit Jesus in einem Boot“. Es wurde dazu getöpfert, gebastelt und gesungen. Wie in jedem Jahr gestalteten die Obermessdiener der Pfarreiengemeinschaft den Spieleabend und die Nachtwanderung. Durch viele schöne Erlebnisse rückte die Gruppe wieder ein Stück näher zusammen.

Doris Faig, Gemeindereferentin

 

Impressionen


 


 

Aussendungsfeier beim Sternsingeraktionstag in Vallendar
Aussendungsfeier beim Sternsingeraktionstag in Vallendar

Alle Kinder, die sich bisher bereits zur Mitwirlkung bei der kommenden Sternsingeraktion in Vallendar gemeldet hatten, sind am Samstag, 17.12.2016, von 14.30 bis 17.00 Uhr zu einem Aktionstag zusammen gekommen. Dort haben sie sich mit dem Schwerpunktthema der diesjährigen Sternsingeraktion beschäftigt, haben die Sternsingergewänder erhalten und wurden mit den Straßen vertraut gemacht, in denen sie während der Sternsingeraktion die Menschen in den Häusern besuchen werden.

Es werden noch weitere Sternsinger gesucht. Bitte melde Dich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Sternsinger Aktionstage in Urbar und Niederwerth:

  • in Urbar: Donnerstag 5. Jan 2017 von 14.30 bis 17.00 Uhr;
  • in Niederwerth: Mittwoch 4. Jan.2017 von 10.30 bis 11.30 Uhr

Kolpingsfamilie Vallendar feierte den Kolping-Gedenktag

Adventsfeier der Kolpingsfamilie am Kolping-Gedenktag

Am Sonntag, den 4. Dezember 2016 feierte die Kolpingsfamilie Vallendar traditionell den Kolpinggedenktag. Die Veranstaltung begann um 10.00 Uhr mit dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Kreuzkirche. Unter dem Motto „ Mein Schuh tut gut …“ wurde der Gottesdienst von der Kolpingsfamilie inhaltlich und musikalisch mitgestaltet. Das Kolpingwerk sammelt in diesem Jahr erstmals bundesweit gebrauchte, guterhaltene Schuhe, die nach Afrika und nach Osteuropa in Länder geschickt werden, in denen es keine Schuhindustrie gibt. Die Kolpingfamilie Vallendar beteiligte sich an der Aktion und es kamen 163 Paar Schuhe zusammen.

Der Nikolaus zu Besuch

Nach dem Gottesdienst und dem „Kirchencafe“ mit „Eine-Welt-Verkauf“ schloss sich dann die gewohnte kleine Adventsfeier an. Es wurden Lieder gesungen, Geschichten und Gedichten gelauscht und ein vierhändiges Klavierstück von Lea und Hanne Wächter zu Gehör gebracht. Der Besuch des Nikolaus durfte natürlich auch nicht fehlen. Wie jedes Jahr brachte er eine Geschichte mit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch diesmal wieder zum Nachdenken anregte. Er lobte den Einsatz der Kolpingsfamilie und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass viele sich auch weiterhin nach dem Vorbild Adolf Kolpings für andere einsetzen. Geschenke gab es auch, wir danken Theo Hilden, der seit vielen Jahren die kleinen Geschenke für den Nikolaus mit Liebe bastelt.

Nach der Ehrung der Kolping-Mitglieder Karl Franz Münz für 50 Jahre, Hans Abele für 60 Jahre und Anton Offermann für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie und dem Kolpinglied gab es ein gemeinsames Mittagessen. Mit Kaffee, Plätzchen und netten Gesprächen in gemütlicher Runde klang das Fest aus. Allen ein herzliches Dankeschön, die zum Gelingen beigetragen haben.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft (v.l.n.r.): Anton Offermann (65 Jahre), Karl Franz Münz (50 Jahre), Hans Abele (60 Jahre), Josef Pfaffenhäuser, Vorsitzender der Kolpingfamilie Vallendar

 

Peter und Paul Wanderung: Gottesdienstplatz
Peter und Paul Wanderung: Gottesdienstplatz "auf der Schmelz" (Foto: privat)

Gib Kirche deine Farbe

Traditionell haben sich die Gemeindemitglieder aus Urbar auf den Weg gemacht und die "Peter und Paul Wanderung" am letzten Wochenende gestaltet unter dem Thema: „Gib der Kirche deine Farbe!“ Auf dem Stationenweg  vom Bürgerhaus zur Schmelz, an dem erstmals die angehenden Kommunionkinder 2017 teilgenommen haben, wurde das Thema aufbereitet, das dann im Gottesdienst „auf der Schmelz“ die entscheidende Rolle spielte. Bei strahlendem Sonnenschein konnte dort gesungen und gebetet und anschließend, bei guter Verpflegung weiter Gemeinschaft gepflegt werden.

Ein gelungenes Fest klang am Sonntagnachmittag aus. Dank allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Kinder, die 2017 zur Erstkommunion gehen, waren mit dabei (Foto: privat)
Kinder, die 2017 zur Erstkommunion gehen, waren mit dabei (Foto: privat)
Musikalische Gestaltung (Foto: privat)
Musikalische Gestaltung (Foto: privat)
Gemeindereferentin Doris Faig und Pfarrer P. Rüdiger Kiefer (Foto: privat)
Gemeindereferentin Doris Faig und Pfarrer P. Rüdiger Kiefer (Foto: privat)

 


 

Einweihungsjubiläum in ökumenischer Einheit gefeiert

Evangelischer Pfarrer hält Festpredigt zum 175 jährigen Bestehen der katholischen Pfarrkirche, Vallendar

Vor dem Altar steht ein Häuschen, das die Vallendarer Pfarrkirche symbolisiert. Auf einer großen Pinnwand ist ein von den Schülern der Grundschule gemaltes Bild der Kirche St. Marzellinus und Petrus zu sehen, deren Fenster alle offen sind und in die die Schülerinnen und Schüler ihre Idee einer „neu bedachten“ Kirche notiert haben. Andere Kinder bringen beim Einzug neue Schieferschindeln in die Kirche, mit denen zur Eröffnung das kleine Kirchengebäude vor dem Altar neu gedeckt wird. Überall in der Kirche sind Fotos von Feiern und Gottesdiensten zu sehen, die in den vergangenen Jahren an diesem Ort stattgefunden haben. Der feierliche Gottesdienst, mit dem die katholische Kirchengemeinde St. Marzellinus und Petrus der Einweihung der Pfarrkirche vor genau 175 Jahren gedenkt, findet mitten in der Phase einer dringend notwendigen Sanierung des Kirchendaches statt und ist von dieser thematisch geprägt.

Pastor Gerd Götz (Foto: Scholz)
Pastor Gerd Götz (Foto: Scholz)

Das mehrdeutige Motto der Feier „Kirche neu beDACHt“ sei ein Hinweis darauf, dass es um mehr gehe, als um das Ersetzen maroder Balken oder das Verlegen neuer und fachgerecht verbauter Schindeln, macht Pater Rüdiger Kiefer, Pfarrer in der Pfarreiengemeinschaft Vallendar, Urbar und Niederwerth bei der Gottesdiensteröffnung deutlich. Alle seien eingeladen, den Glauben und das Leben in der Kirchengemeinde „neu zu bedenken“. Dieses Jubiläum wolle nicht bei einer dankbaren Rückschau in die Vergangenheit stehen bleiben, sondern in erster Linie den Blick in die Zukunft richten. Heute gelte es, Altes hinter sich zu lassen, Neues zu entwickeln und die Zukunft zu gestalten. „Ich bin überzeugt, dass Gottes Geist uns nicht nur herumwirbelt, sondern dass er gangbare Wege zeigt“, so Kiefer zu Beginn des Gottesdienstes, der vom Kirchenchor musikalisch hervorragend mitgestaltet wird.

Mit besonderer Freude begrüßt der katholische Pfarrer neben Vertretern der Pallottiner und der Gemeinschaften Schönstatts seinen evangelischen Mitbruder Pfarrer Gerd Götz, der an diesem Sonntag die eigenen Gemeindegottesdienste hat ausfallen lassen, um mit allen Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde an diesem Jubiläumsgottesdienst teilzunehmen. Pfarrer Götz hält die Festpredigt. Es sei nicht Gott, der dieses Hauses bedürfe, vielmehr seien es die Menschen, die einen Ort bräuchten, wo sie sich Gott nähern könnten und „wo Gott sich in besonderer Weise den Menschen nähert, wenn wir gemeinsam das Brot teilen, wie es die erste Gemeinde schon getan hat“, so Pfarrer Götz. Das Wort Kirche stehe aber nicht nur für das Gebäude, sondern besonders auch für die Gemeinschaft, die sich um dieses Gebäude herum versammle. Es freue ihn ganz besonders, dass sich hier in Vallendar Menschen – vornehmlich aus den Kirchengemeinden – zusammenfinden, um in einem dynamischen Prozess gemeinsam Ziele zu finden und Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Mit unterschiedlichen Gesichtern und konfessionellen Unterschieden seien die Gemeinden in Vallendar verbunden „im Hören auf Gottes Wort“, im „Tun seiner Gerechtigkeit“ und „als eine Gemeinschaft in seinem Sinne“, der einlädt, ruft und herausfordert. Für diesen gemeinsamen Weg erbitte die evangelische Gemeinde der katholischen Gemeinde Gottes Segen.

Kinder der katholischen Kitas singen ein Lied (Foto: Scholz)
Kinder der katholischen Kitas singen ein Lied (Foto: Scholz)

Es sind Kinder der katholischen Kindertagesstätten, die mit einem Lied den Schlussakkord des Gottesdienstes einläuten. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Vallendar, Gerd Jung, und einem launigen Beitrag von Michael Wächter sind alle Gottesdienstbesucher zu einem „Kirchenkaffee plus“ unter der Orgelempore eingeladen. Wächter versteht es, als Vallendarer Obermessdiener, verpackt in einem aktualisierten Märchen von Hänsel und Gretel, in immer neu faszinierender Weise dem Gemeindeleben ein „namentliches“ Gesicht zu geben.

Den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten bildet am Abend ein ökumenischer Evensong, an dem sich der „Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar“ unter der Leitung von Stefan Fetsch, der „ad-hoc-Chor“ der Pallottikirche unter der Leitung von Alexander Diensberg SAC und Jörg Gattwinkel SAC, die „Familian Harmonists“ aus Urbar unter der Leitung von Kai Schüler, die „Singgemeinschaft 1868 Urbar“ unter der Leitung von Werner Steines, „Cantate“, ein Kammerchor aus Vallendar und Troisdorf sowie der „katholische Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar“, beide unter der Leitung von Johann Schmelzer, mit einem Programm von großer musikalischer Bandbreite beteiligen.

 

Michael Wächter, als Oberministrant von Vallendar, erzählt das Märchen von Doris und Rüdiger, die die Pfarrkirche suchen
Michael Wächter, als Oberministrant von Vallendar, erzählt das Märchen von Doris und Rüdiger, die die Pfarrkirche suchen

 

Evensong zum Jubiläumsabschluss (Foto: Scholz)
Evensong zum Jubiläumsabschluss (Foto: Scholz)

 

 


 

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Planung des Kapellenneubaus und Gemeindezentrums der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Urbar schreitet voran!!

Workshop-Teilnehmer in Haus Sonnenau, Schönstatt

Der Abriss der Urbar Pfarrkirche liegt nun schon fast ein Jahr zurück und viele fragen sich, wie es auf dem leeren Gelände weitergeht. Durch den plötzlichen Tod des Architekten Professor Jax, der den Wettbewerb für den Neubau gewonnen hatte, musste ein neuer Architekt gefunden werden. Diese zeitliche Verzögerung soll jetzt mit den neu verpflichteten Architekten Poensgen und Denzer ausgeglichen werden.

Erste Planungsergebnisse wurden interessierten Gemeindemitgliedern in einem fünfstündigen Workshop am 18. Juni 2016 in der Tagungsstätte Sonnenau in Schönstatt vorgestellt.

Vor der Präsentation der Pläne und Modelle für den Neubau ging es zunächst um die Frage, wie sich die Gemeindemitglieder die Zukunft ihrer Pfarrei vorstellen. Bibeltexte, Karikaturen über Kirchen und Berichte von der soeben beendeten Synode in Trier halfen zu klären, was den Urbarer Katholiken von zentraler Bedeutung ist und welche Aufgaben sie zukünftig übernehmen wollen. Unter den Überschriften „einladende Gemeinde“, „Basisgemeinde“, „Unterstützung für Arme“ und „Pflege wichtiger Traditionen“ wurden wesentlichen Leitideen gebündelt.

Modell des geplanten Neubaus

Diese Kriterien wurden anschließend in Anforderungen an den Neubau der Kapelle und das Gemeindezentrum übertragen. Eine „einladende Gemeinde“ braucht zum Beispiel ein „einladendes Gebäude“, das freundlich und hell wirkt, für unterschiedlichste Aktivitäten und Feiern geeignet ist, über eine gute Küche verfügt und eine flexible Raumgestaltung zulässt. Für eine Basisgemeinde, die zukünftig häufig ohne einen Priester auskommen muss, soll der Gottesdienstraum besonders für eine direkte Kommunikation geeigenet sein. Zugleich wünschen sich viele einen religiösen Ort, der zum Gebet einlädt und auch traditionelle religiöse Formen berücksichtigt.

Nach dieser Standortbestimmung stellten die Architekten ihre ersten Entwürfe vor, die in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde entstanden waren. Kernelemente sind der Kapellenraum, der von oben durch eine umlaufende Lichtöffnung freundlich und hell wirken soll. Tagsüber werden die Räume durch das Sonnenlicht erhellt, nachts leuchtet die Kirche in den Ort hinein. Durch Schiebewände können zwei Gruppenräume hinzugeschaltet werden, so dass zum Beispiel bei Beerdigungen oder besonderen Gottesdiensten deutlich mehr als 100 Personen Platz finden. Wegen der schwierigen Hanglage ist der Bau eines Untergeschosses sinnvoll. Dort wird alles vorbereitet, um neue Jugendräume einzurichten. Ein Vorplatz unterhalb der Kapelle könnte im Sinne der „Neuen Mitte Urbar“ Kontaktmöglichkeiten zu dem benachbarten Kindergarten und den angedachten Seniorenwohnungen ermöglichen. Der zweite Vorplatz auf der oberen Seite bezieht den bestehenden Glockenturm ein und ermöglicht Begegnungen unter freiem Himmel.

In wesentlichen Teilen treffen die Architektenentwürfe das, was sich die Gemeindemitglieder zukünftig von ihrem Kirchengebäude wünschen. Deshalb stießen die ersten Pläne auf große Zustimmung. Damit lassen sich die zuvor entwickelten Anforderungen an das Gebäude für das zukünftige Gemeindeleben umsetzen. Bei den Architekten besteht eine große Offenheit, bei den Detailplanungen Anregungen aus dem Workshop aufzunehmen und gestalterisch umzusetzen.

Am Ende der Veranstaltung dankte Pater Kiefer allen Teilnehmenden für die intensive Beteiligung und das konstruktive Miteinander. Die Hoffnung ist nun, dass der erste Spatenstich im Dezember 2016 oder Januar 2017 erfolgen wird.

 


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