Pressekonferenz in Trier: vlnr. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Direktorin Mechthild Schabo. (Foto: Zeljko Jakobovac/Paulinus)

Pressekonferenz in Trier: vlnr. Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Bischof Dr. Stephan Ackermann und Direktorin Mechthild Schabo. (Foto: Zeljko Jakobovac/Paulinus)

Pastoral und kirchliches Leben neu ausrichten und weiterentwickeln

Bistum Trier: Bistumsleitung stellt veränderte Pläne zur Synodenumsetzung vor

Das Bistum Trier gliedert sich künftig in Pfarreien und Pastorale Räume. Diese Neustrukturierung dient der Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Pastoral und des kirchlichen Lebens, wie die Diözesansynode 2013-2016 sie empfohlen hat. Das haben Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier, am 20. November bei einer Pressekonferenz in Trier mitgeteilt.

 


 

Woche der Goldhandys (Grafik: missio)

Mit Handyspende Familien in Not unterstützen

Im Jahr 2017 hat missio im Rahmen der „Aktion Schutzengel“ mit der Initiative „Handyspende“ begonnen und dazu einmal im Jahr die WOCHE DER GOLDHANDYS ausgerufen. Mit dieser Aktionswoche, die derzeit vom 7. bis 15. November 2020 läuft, möchte das Missionswerk der katholischen Kirche in Deutschland dazu animieren, mit ausgedienten Handys, die ungenutzt in deutschen Schubladen verstauben, etwas Gutes zu tun und gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

„Woche der Goldhandys“

Die eigentlich ganzjährig laufende Aktion „Handyspende“ findet in der WOCHE DER GOLDHANDYS einen jährlichen Höhepunkt. „Jeder kann jederzeit sein altes Handy spenden und auch andere dazu einladen“, heißt es auf der Internetseite der missio-Aktion. „Mit einer Handyspende schützen Sie die Umwelt: Durch das Recycling der wertvollen Rohstoffe wie Gold, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Auch helfen Sie Menschen in der Demokratischen Republik Kongo damit. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält missio Aachen einen Betrag, mit dem Familien in Not durch die Aktion Schutzengel unterstützt werden.“

Die gespendeten Althandys werden von missio an Mobile-Box, ein beim Kölner Umweltamt angezeigtes Rücknahmesystem für gebrauchte Mobiltelefone, weitergegeben, wo etwa 80 bis 90 Prozent der zurückgenommenen Handys einer umweltgerechten Verwertung in einem zertifizierten Recyclingbetrieb zugeführt werden. „Dort werden wertvolle und teils seltene Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer recycelt“, so informiert missio. „Diese müssen nicht mehr umweltschädigend in Bergwerken auf der ganzen Welt abgebaut werden, womit ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet und der Rohstoffkreislauf geschlossen wird. Durch den Recyclingprozess werden gleichzeitig die in Handys enthaltenen Daten physisch gelöscht. Die restlichen 10 bis 20 Prozent sind in der Regel Mobiltelefone, die nach einer vollständigen Datenlöschung innereuropäisch wiederverwendet werden können. Dies entspricht einem der zentralen Grundsätze des Kreislaufwirtschaftsgesetzes: Wiederverwendung vor Verwertung.“

Unterstützung aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Handyspendenaktion von missio. In dem hier verlinkten Videobeitrag spricht Müller darüber, dass sich missio mit der Aktion Schutzengel seit 2012 für faire Lieferketten einsetze: „missio ist bei diesem Thema und seiner gesamten Arbeit für mich ein besonders geschätzter und unendlich wichtiger Partner in der Welt“, betont der Bundesminister und spitzt zu: „Die Aktion Goldhandys sollte uns alle zum Nachdenken und zum Mitmachen bewegen.“

Handy spenden - wie geht das

Wenn Sie ihr altes Handy aus der Schublade spenden möchten, können Sie das auf mehreren Wegen tun.

  • Sie können eine Abgabestelle in Ihrer Nähe suchen. Wenn Sie Ihr altes Handy an einer Schutzengel-Aktionsbox abgeben, haben Sie die Chance, ein fair gehandeltes Smartphone zu gewinnen. Eine Übersicht auf der Internetseite von missio zeigt alle gemeldeten Abgabestellen.
  • Wenn die nächste Abgabestelle zu weit weg ist, können Sie ausgediente Handys auch bequem per Brief oder Päckchen auf dem Postweg einsenden. Sie können dazu auch ein von missio zur Verfügung gestelltes Adressetikett zum Ausdrucken verwenden.
  • Hinweise von missio zum Versand der Handys auf dem Postweg
    • Datenträger entfernen: Entnehmen Sie alle SIM- und Speicherkarten aus Ihrem Handy. Sowohl bei der Wiederverwendung als auch beim Recycling des alten Handys werden Ihre persönlichen Daten mittels herstellereigener Verfahren gelöscht.
    • Handy verpacken: Legen Sie das Handy inklusive Akku und Rückschale in einen gepolsterten Umschlag. Sollte der Akku lose sein, kleben Sie bitte die Pole mit einem Klebestreifen ab. Auch das zum Handy gehörende Ladegerät können Sie beilegen. Bitte gegebenenfalls Info-Coupon » beifügen.
    • Umschlag adressieren, frankieren und absenden: Kleben Sie das Rücksendeetikett auf den Umschlag und versehen Sie es mit Ihrem Namen sowie Ihrer Adresse. Den ausreichend frankierten Umschlag geben Sie anschließend in die Post. Wenn Sie den Umschlag selbst adressieren, senden Sie diesen bitte an:
      missio Aachen e.V., Aktion Schutzengel Handyspenden, c/o jk-services GbR
      Schumanstr. 2, 52146 Würselen
    • Portokosten: missio bittet darum, die Portokosten für die Einsendung selbst zu tragen. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält missio einen Betrag, mit dem Familien in Not unterstützt werden. Eine Übernahme der Portokosten durch missio würde diesen Erlös erheblich reduzieren.

missio-Erklärfilm zur Aktion: Handy spenden - Gutes tun (Quelle: missio)

 


 

Synodenumsetzung - Pfarreienreform nicht wie geplant möglich

Bischof berät mit Gremien und Gruppen über die weitere Synodenumsetzung

„Die Synode mit ihren Beschlüssen steht nicht in Frage. Es geht um einen bestimmten Teil ihrer Umsetzung, nämlich die Pfarreienreform.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann bei den Beratungen zum weiteren Weg der Synodenumsetzung (17.-19. Juni 2020) betont. Er und die Bistumsleitung waren mit den diözesanen Räten (Pastoral-, Katholiken-, Priester- und Kirchensteuerrat), den Dekanatsleitungen, den Führungskräfte in Generalvikariat und Caritasverband, den designierten Leitungsteams und der Gesamtmitarbeitervertretung zusammengekommen, um über die Ergebnisse eines Gesprächs in Rom zu berichten und die nächsten Schritte zu diskutieren. Zur Information der beteiligten Personen gaben Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg Statements ab, die nachfolgend als Video und als PDF-Dateien dokumentiert sind.

Videostatement von Bischof und Generalvikar zur Eröffnung der Beratungen

Ausführlicher Bericht auf der Internetseite des Bistums


Kolping Logo

„Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

Die Kolpingsfamilie Vallendar muss einige weitere Veranstaltungen absagen – Auch das beliebte A-cappella-Festival muss auf 2021 verschoben werden

„Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Dieses Bonmot beschreibt gut die momentane Situation, in der wir uns alle befinden. In diesen Corona-Zeiten sind die vielen Pläne und Ideen leider allzu schnell obsolet. Davon ist nicht nur jedeR Einzelne persönlich betroffen, sondern auch Vereine und Verbände. Nicht nur im Hinblick auf die Verordnungen des Bistums, sondern vor allem als Beitrag zum Gesundheitsschutz aller muss auch die Kolpingsfamilie Vallendar ihre Pläne ändern und einige weitere Veranstaltungen absagen. Nach der Absage des Spielenachmittages und der Kreuzwegandacht im März, der regelmäßig am zweiten Donnerstag im Monat stattfindenden Treffen der Kolping-Wandergruppe sowie der Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen im April müssen nun auch der für den 3. Mai geplante Besuch des Kolping-Theaters Kärlich, der für den 17. Mai geplante Ruanda-Tag und das Johannesfest abgesagt werden. Bezüglich des Sommerferienabschlussgrillens, das für den 16. August 2020 geplant ist, erfolgen noch gesonderte Mitteilung, wenn die Lage besser zu beurteilen ist.

Wir werden versuchen, sobald es die Situation ermöglichst, die Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen sowie den Ruanda-Tag im zweiten Programmhalbjahr nachzuholen und werden die Termine entsprechend frühzeitig bekannt geben. Zudem werden wir mitteilen, wenn die regelmäßigen Wanderungen wieder starten können. Da die Kärlicher Theatergruppe das von ihnen für dieses Jahr eingeprobte Stück „Drei Männer im Schnee“ erst im kommenden Jahr aufführen wird, geht uns keine der sehenswerten Inszenierungen dieser tollen Gruppe verloren.

Aufgrund der momentanen Unabwägbarkeiten für die Veranstalter, aber auch die Künstler hat sich der Vorstand der Kolpingsfamilie zudem schweren Herzens dafür entschieden, das für den 24. Oktober 2020 geplante A-Cappella-Festival auf das kommende Jahr zu verschieben. Auch hier steht noch kein genauer Termin fest; sobald er vereinbart ist, wird er entsprechend kommuniziert.

Da die Kosten des Kolpingwerkes Deutschland, an die wir unsere Mitgliedsbeiträge vollumfänglich abführen, auch in dieser Situation weiterlaufen, werden wir turnusgemäß die Beiträge für das laufende Jahr im Mai 2020 einziehen.

Zu den Aktionen des Kolping-Bundes- und -Diözesanverbandes finden sich aktuelle Informationen unter www.kolping.de bzw. www.kolping-trier.de; dort werden auch regelmäßig Impulse eingestellt. Neben diesen Angeboten gibt es natürlich auch Angebote auf der Homepage der Pfarrei www.pfarrei-vallendar.de. Einen interessanten Zwischenruf des jungen Pallottiners Markus Grabisch SAC von Haus Wasserburg zur aktuellen Diskussion findet Ihr hier.

Das Bistum Trier macht in ihrer letzten Verlautbarungen zur Corona-Krise zudem darauf aufmerksam, dass „der Bedarf an einfachen Masken für Mund- und Naseschutz größer werden wird". Alle nähfreudigen Personen in unseren Gemeinden sind aufgerufen, sich an der Herstellung solcher Masken zu beteiligen (Näh-Anleitung).

„Leben ist das, was passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“ Selten war dieser Spruch so aktuell wie heute. Gleichwohl dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, wer und was uns anvertraut ist und das der Schutz des Lebens vor allen anderen Feiern, Formen und Vollzügen höchste Priorität haben muss. In diesem Sinne heißt es, für sich selbst und andere Verantwortung zu übernehmen, nicht egoistisch und nur auf seine Bedürfnisse bedacht zu sein und das Wohl aller Menschen im Blick zu behalten – so wie es Adolf Kolping vorgelebt hat.

 


 

Werbebanner Sternsingeraktion

Sternsinger waren fleißig

In den letzten Tagen waren unsere Sternsinger fleißig in unserer Pfarreiengemeinschaft unterwegs und sammelten den Betrag von € 10.584,42 für die Sternsingeraktion.

Wir danken allen Kindern, Begleitpersonen und den Spendern für Ihre Hilfe.

 


 

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Wir danken allen Kindern, Begleitpersonen und den Spendern für Ihre Hilfe.

 


 

 

Gottesdienste ab 01. Januar 2022:

Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus
2. / 4. / 5. Sonntag im Monat
Vorabendmesse samstags um 18 Uhr

Niederwerth St. Georg
1. / 3. Sonntag im Monat
Vorabendmesse samstags um 18 Uhr

Kreuzkirche Mallendarer Berg
1. / 3. / 5. Sonntag im Monat
Hl. Messe sonntags um 11 Uhr

St. Peter und Paul, Urbar
2. / 4. Sonntag im Monat
Hl. Messe sonntags um 11 Uhr

Festtage wie Ostern, Weihnachten usw. erfordern ebenso wie die Feiern der Erstkommunion besondere Regelungen, die rechtzeitig veröffentlicht werden. Im Sommer wird der Pfarreienrat das Thema erneut besprechen um ‒ wenn nötig ‒ Anpassungen vornehmen zu können, die nach den Sommerferien eingeführt würden.

Die Werktagsgottesdienste als Eucharistiefeiern entfallen.

Die Zuständigkeiten für Beerdigungen sind geregelt. Das Pfarrbüro weiß darüber Bescheid.

Das Pfarrbüro bleibt als Ansprechpartner erhalten.

 

 

 Scheckübergabe für die neue Heizung der Kreuzkirche in Vallendar

Ein erfreulicher Moment: v.l.n.r. Frau Gross, Pater Kiefer, Josef Bokern, Benedikt Ohlig

Ende der Spendenaktion und Gottesdienst

Erfreuliches Ende der Spendenaktion für die neue Heizung

Gespräche über weitere CO2-Einsparungen

Gespräche über weitere CO2-Einsparungen

Alle Jahre wieder…. nein der Text geht heute anders weiter: Alle Jahre wieder hatte der Förderverein im November zu einem Gottesdienst in der Kreuzkirche eingeladen. Erfreulich viele Gottesdienstbesucher waren dem Aufruf gefolgt. Es gab auch einen besonderen Grund zu feiern: Rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit wurde eine neue Heizung eingebaut. Diese hat der Förderverein stark unterstützt und konnte im Anschluß des Gottesdienstes an Pater Kiefer als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde Vallendar eine Spende in Höhe von 2500 Euro überreichen. Somit wurde innerhalb eines halben Jahres die Temperatur „kuschelig warm, hier bleiben wir“ auf dem eigens für die Aktion von Mitgliedern gebauten Spendenthermometer erreicht. Ein besonders herzlicher Dank ging an Josef Bokern den Energiebeauftragten der katholischen Kirchengemeinde. Er hat das Projekt über ein Jahr lang mit viel Engagement getrieben, sodass am Ende Verwaltungsrat und Bistumsleitung ihr „Ok“ zu der Erneuerung des Heizkessels gaben.

 

Im Anschluß an den Gottesdienst traf man sich dann zum gemütlichen Treffen bei Kaffee und in diesem Jahr bei Kuchen statt bei Adventsgebäck im Gruppenraum. Hier wurde unter anderem noch im Gespräch über die CO2-Einsparungen mit der neuen Heizanlage und die weiteren möglichen Einsparpotentiale in den Kirchenräumen gesprochen.

 


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Vallendar - Urbar - Niederwerth

Pfarrbüro
Beuelsweg 4
56179 Vallendar

Telefon: 0261 963190
buero@pfarrei-vallendar.de

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