Ermutigungswort

"Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.
Unglück oft durch Vernachlässigung der kleinen Dinge.“

(W. Busch.)

 


 

Darstellung des Herrn: Ambrogio Lorenzetti - Galleria degli Uffizi, Florenz (Foto: zeno.org, gemeinfrei)

Darstellung des Herrn (Ausschnitt): Ambrogio Lorenzetti - Galleria degli Uffizi, Florenz (Foto: zeno.org, gemeinfrei)

Impuls zum Fest „Darstellung des Herrn im Tempel“, 2. Februar 2021

„Du hast die Halle mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen.“

Liebe Leserinnen und Leser,
die Kirche gedachte am 2. Februar Maria, die das Kind Jesu in den Tempel trug, um es Gott zu weihen. Das war vom Gesetz für den jeweils Erstgeborenen vorgeschrieben. Der Preis für die Ärmsten waren zwei Tauben, was Maria und Josef geopfert haben. Dann treten da zwei Menschen auf, die sich nach diesem Kind gesehnt hatten: Simeon hieß der eine, Hanna die andere. Ein Leben lang hatte Simeon auf diesen Moment gewartet, ohne zu wissen, wann es so weit sein würde. Aber nun im Tempel nahm er das kleine Kind, Jesus. Er spürte, dass jetzt sein Lebenstraum in Erfüllung gegangen war und sagte zu allen, die dabei standen: „…meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das alle erleuchtet …“ (vgl: Lk 2,30-31) Jesus ist das Licht der Menschlichkeit, der Barmherzigkeit, der Liebe. ER will das Leben vieler ein wenig heller und wärmer machen. Wir brauchen Licht.

Sehen wir Jesus, das Heil, das Licht des Lebens. Tragen wir dieses Licht der Hoffnung zu anderen Menschen in unserer dunklen Zeit. Wenn ich daheim bin, brennt eine Kerze. Sie zeigt mir, dass Jesus immer bei mir ist, in den schönen und in den schwierigen Stunden. ER ist das Licht meines Lebens.

Die folgende Geschichte bringt gut zum Bewusstsein wie sehr Menschen auf Licht angewiesen sind und wie gut ihnen Licht tut:

Geschichte

Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen des Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: „Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, ist eure Sache.“ Die Weisen sagten: „Das ist eine gute Aufgabe.“

Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos umher. Er dachte sich: „Das ist eine gute Gelegenheit, mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen.“ Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr in die Halle. Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: „Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger.“ Der Vater antwortet: „Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten.“

Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen. So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein.

Der Vater sagte: „Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen.“

P. Casimir Kumar AmalraJ OCD
Kooperator

 


 

Karte Gebet um Freude (Foto: pixabay.com)

 


 

Karte Lebensfreude (Foto: Prashant Sharma, Pixabay.com)

 


 

Sonntag, 07. Februar - Lesejahr B: Mk 1,29-39

Er ist das Wort, das heilt

Jesus – sein Name bedeutet: „Gott ist Rettung“:
Rettung für die Schwiegermutter des Petrus,
Rettung für die vielen, die Hilfe und Heilung erhoffen,
Rettung für die von Schmerz und Krankheit Getroffenen,
Rettung für die von innerer Verwundung Betroffenen.

Zu ihm drängen sie alle,
die beladen sind und gezeichnet.
Sie wollen endlich heil sein;
sie hoffen, rein und mit sich eins zu werden.
„Zieh den Kreis nicht zu klein“ – so lebt Jesus.

Jesus hört den Schrei der Verstummten.
Er gibt Antwort.
Weil er aus Gottes heilsamer Nähe lebt,
spricht er die Sprache der Heilung.
Er ist das WORT, das heilt.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mk 1,29-39)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 02/2021, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de

   


 

Karte: Die Frau mit den Erbsen (Foto: Andrew Taylor, pixabay.com)

 


 

Zum Schmunzeln

Aus einem Schüleraufsatz:
Als Jesus lebte, gab es im Heiligen Land eine fürchterliche Krankheit,
den Aufsatz (statt Aussatz).

 


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