Von Reiner Kunert
Jahresausflug des Kirchenchors Caecilia 1668 Vallendar
Am 22. August führte der Jahresausflug des Kirchenchors ins Nachbarbistum Limburg. Ziel war der Fels, auf dem einst die Stifterkirche St. Georg hoch über der Lahn erbaut wurde. Heute erhebt sich hier der prächtige Limburger Dom.
Bei einer Domführung wurden die Geschichte und die religiöse Botschaft dieses beeindruckenden Gotteshauses unmittelbar erfahrbar. Besondere Einblicke und Ansichten ergaben sich von der Orgelempore in den mächtigen Sakralraum hinein und beim Gang durch den Rundgang im Obergeschoss in unmittelbarer Nähe zu den Kirchenfenstern aus der Neuzeit.
Am Gründergrab in der Vierung rief eine der vier Säulen-tragenden Mönchsfiguren, der tiefenentspannte „Kantor“, ein allgemeines Schmunzeln hervor.
Das täglich zur Mittagszeit stattfindende Friedensgebet im Dom bot Gelegenheit für den Chor in der Apsis mit einem „neuen geistlichen Lied“ die bemerkenswerte Akustik und die Botschaft von Gottes Frieden und Barmherzigkeit hörbar werden zu lassen.
Nach wohlschmeckender Kulinarik ging es mit der Altstadtführung mal im Sonnenschein und mal unter bunten Regenschirmen zum ältesten Fachwerkhaus von Limburg ,
dem Römer 2-4-6. Tief unter der Erde waren dort die einstigen Schatzkammern und jüdische Reinigungsbäder aus der mittelalterlichen Handelszeit zu bestaunen.
Zurück im Tageslicht fand ein schöner Tag seinen Abschluss bei frohem Austausch in verschiedenen Cafés der Limburger Altstadt.
Mitglieder des Kirchenchores Caecilia 1668 Vallendar beim Jahresausflug 2026 in Limburg. (Foto: Kunert)